Sonntag, März 18, 2007

Cult Camp Classics

Für Freunde der besonderen Unterhaltung hält Warner Home Video im Juni vier besondere Sets parat, die Filme enthalten, die etwas trashiger, skurriler und schlicht anders waren, als so manches, was zu jener Zeit entstanden ist. Man wundert sich vielleicht noch heute, welche großen Namen sich in diesen Filmen die Ehre geben und ein jeder, der dabei sein möchte, kann dies ab dem 26. Juni sein, denn dann erscheinen die vier Cult Camp Classiscs Set. Zur Ausstattung ist nocht nicht viel bekannt, dafür ist die Zusammensetzung der Titel schon veröffentlicht worden. Die Filme wird es als Set oder aber auch einzeln geben:


Cult Camp Classics: Volume 1 - Sci Fi Thrillers
  • Attack of the 50 Ft. Woman (1958)
  • Giant Behemoth
  • Queen of Outer Space


Cult Camp Classics: Volume 2 - Women in Peril

  • The Big Cube
  • Caged
  • Trog


Cult Camp Classics: Volume 3 - Terrorized Travelers
  • Hot Rods to Hell
  • Skyjacked
  • Zero Hour


Cult Camp Classics: Volume 4 - Historical Epics
  • Colossus of Rhodes
  • The Prodigal
  • Land of the Pharoahs

Don't Torture A Duckling

Wo Fulci draufsteht, da ist Obacht geboten. Von Fans verehrt und von Kritikern zerrissen, sin die meisten Werke des Italieners eher durch zweifelhafte Gewaltspitzen berühmt geworden, denn durch durchdachte Plots oder anspruchsvolle Inhalte. Den Zweiflern seines Schaffens, zu denen ich mich auch zähle, sei gesagt, dass Don't Torture a Duckling kein so übles Filmlein ist. Opportunistisch, wie Fulci so war, bediente er doch eigentlich jedes Genres, welche zu irgendeinem Zeitpunkt in Mode war, liefert er mit deisem Werk zum Beispiel einen Beitrag zum Subgenre des Giallo ab. Doch nicht wie bei seinen Kollegen, zu denen solch erlauchte Namen wie Mario Bava, Dario Argento oder Sergio Martino gehören, steigt hier kein psychopathischer Killer leichtbekleideten Italienerinnen nach, sonder hier sind es die Kinder eines sizilianischen Dorfes, die über die Klinge springen dürfen. Auf Sleaze muss man trotzdem nicht verzichten, wird der Zuschauer doch gleich in den ersten Filmminuten von einer splitternackten Barbara Bouchet angelacht. Gialloesk legt der Plot dann bei der Tätersuche einige Twists hin, die aber nicht viel zum Spannungsaufbau beitragen. Fulci hat es versäumt, die Charaktere für den Zuschauer interessant zu machen. Sympathien werden kaum verteil, dazu werden die Personen viel zu grob angerissen. Viel mehr plätschert der Film im Mittelteil etwas vor sich hin, potentielle Täter werden präsentiert, dann aber wieder verworfen. Es bleibt leider ur bei guten Ansätzen. Nichtsdestotrotz ist das Spielchen durchaus ansehnlich und unterhaltsam, wird der Film doch technsich solide inszeniert. Gekonnt eingestreute Totalen der Landschaft schaffen eine authentische Atmosphäre. Dazu gesellt sich noch ein passender Score von Riz Ortolani, der den Zuschauer in das typische 70ies Italofeeling versetzt. Gewisse sozialkritische Tendenzen anhand des Verhaltens der Dorfgemeinschaft sind nicht von der Hand zu weisen und was uns Fulci dann auch scließlich mit der finalen Täterauflösung sagen weill, ist klar wie Klosbrühe. Nichtsdestotrotz wird die Aussage unter anderem durch den selbstzwekchaften Gewalteinsatz wieder negliert und erweist sich auch sonst nicht als so zwingend, als dass der Film von vornherein daraus hinausgewesen ist. Dazu hätte man die Katze schon ein weniger früher aus dem Sack lassen müssen, bzw. hätte man nicht so lange um den heißen Brei filmen sollen. Fulci ist eben doch Fulci, hier nur in überdurchschnittlicher Form. 07/10

Geheimaktion Crossbow


Der Zweite Weltkrieg, nicht nur Schauplatz vernichtender Schlachten, sondern auch Nährboden für allerlei Geheimdienstaktivitäten, die in den Jahren danach auf Zelluloid gebannt wurden. Ganz vorne mit dabei waren neben den Amerikanern auch die Briten, die die Welt von den Nazis befreit hat. Ganz so pathetisch und plakativ geht es zum Glück in Operation Crossbow nicht zu. Der Film scheitert dafür an ganz anderen Punkten. Kurz vor der Invasion in der Normandie arbeiten die deutschen Ingenieure fieberhaft an den Flugbomben und V-Waffen. Das bekommt auch das britische Militär spitz, welches daraufhin die Erprobungsgelände und Produktionsstätten bombardieren lässt. Da jedoch beträchtliche Anlagenteile unter der Erdoberfläche errichtet wurden, wird eine kleine Gruppe Freiwilliger instruiert, diese Areale zu infiltrieren. Doch die Spitzel befinden sich auf beiden Seiten und das Unternehmen läuft nicht so rund wie geplant. es dauert relativ lange, bis der Film ins Rollen gerät und auch dannnoch fragt man sich teilweise, worauf man denn nun genau hinaus möchte. Geheimaktion Corssbow springt förmlich zwischen zwei Schauplätzen hin und her. Zu Beginn wird detailliert die Flugbombenerprobung samt Bombardement des Erprobungsgeländes gezeigt, dann schwenkt der Film um und es erfolgt eine längere "Spionagephase", um dann zum Ende hin dort hinausgerissen zu werden, da nun der Flugbombenangriff auf London samt Explosionen laut Drehbuch an der Reihe gewesen ist. Man verpasst es dadurch, eine kontinuierliche Spannungskurve zu erzeugen, da besonders der Spionagepart viel zu kurz kommt, man aus den Personenkonstellationen, verdeckter deutscher Agenten bei den Briten, plötzlich auftauchende Eherfrau etc. pp., viel zu wenig herausholt. Man hat immer eine leichte Lösung gewählt, ohne doppelte Böden oder anderer Spielereien. Dadurch wird der Film berechenbar und die eingestreuten Schauplatzwechsel tun ihr Übriges. Eindeutig verschenktes Potential. Der Film wird unnötig in die Länge gezogen und die guten Ansätze gehen über Bord. Nicht einmal die Effekte, auf die dann solch ein Augenmerk gelegt wird, können den Karren aus dem Dreck ziehen. Dann doch lieber Guns of Navarone, da passt fast alles. 06/10

Samstag, März 17, 2007

US Boxoffice (09.03 - 11.03)

Wilde Horden haben das US-Kino überfallen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Der Märzrekord wurde geknackt, im Vergleich zum Vorjahreswochenende legte man noch einmal gehörige 38% zu und ein Film hat dann auch noch die $ 100 Mio. Marke geknackt. Wenn das so weitergeht, können wir uns auf einen heißen Sommer freuen, denn da treten sich die Superblockbuster gegenseitig auf die Füße.

Wieder reingerutscht in die Liste, ist die Independentproduktion Amazing Grace, die aufgrund einer Kinoausweitung $ 2,48 Mio. einspielen konnte und somit ein Zwischenergebnis von $ 11,39 Mio. vorweisen kann. Gar nicht so übel also.

Tapfer auf dem neunten Platz und damit wohl das letzte Mal in dieser Liste vertreten, hat sich der Politthriller Breach weitere $ 2,51 Mio. gesichert und kann sein zeitweiliges Gesamtergebnis auf $ 29,02 Mio. ausbauen. Es hätte sicherlich schlimmer kommen können.

Ebenfalls auf dem Weg nach unten ist die Komödie Music and Lyrics, die neuerliche $ 3,74 Mio. für sich verbuchen kann und somit auf dem US-Markt bisher $ 43,76 Mio. eingespielt hat. International rollt der Rubel inzwischen auch richtig und so kommen von dort auch gut $ 44 Mio. hinzu. Maximal knapp über $ 50 Mio. werden es schlußendlich bei den Amis werden.

Ganz so viel wird es bei The Number 23 nicht werden, der immerhin dank der $ 4,10 Mio. vom vergangenen Wochenende endlich die Produktionskosten von gut $ 30 Mio. wieder drin hat, wenngleich es auch knapp wurde: $ 30,23 Mio. weist der Kontoauszug auf.

Seinen Platz gehalten hat Eddie Murphy neuestes Vehikel Norbit, der seit fünf Wochen die Kinos unsicher macht und durch die erneuten $ 4,28 Mio. ein temporäres Einspiel von $ 88,31 Mio. aufweisen kann. „Mission 100“ ist noch machbar.

Um drei Plätze gefallen ist David Finchers Zodiac, der sich nun auf dem fünften Rang wiederfindet. Gut 50% Einbruch bedeuten in Zahlen ausgedrückt ein Einspiel von $ 6,64 Mio., wodurch das Gesamtergebnis auf immer noch magere $ 23,61 Mio. angewachsen ist.

Lange prophezeit und nun wahr geworden, hat Ghost Rider die $ 100 Mio. Hürde genommen und landet aufgrund der $ 6,70 Mio. vom Wochenende bei $ 104,01 Mio. Mit den internationalen Zahlen sind es sogar schon gut $ 181 Mio.

Als standfest erweist sich Disneys Bridge to Terabithia, der kaum verliert und somit den Rider hinter sich gelassen hat. $ 6,78 Mio. sind es am Wochenende gewesen und so wächst der Geldhaufen kontinuierlich an. Der neuste Wasserstand zeigt $ 66,93 Mio. an. $ 80 Mio. sind da durchaus im Bereich des Möglichen.

Ein weiterer Film, der streng auf die $ 100 Mio. zusteuert, ist Wild Hogs, der nur 30% zur Vorwoche einbüßt und somit $ 27,6 Mio. einfährt. Damit hat der Film nach zwei Wochen $ 77,01 Mio. auf dem Konto und die magische $ 100 Mio. Marke wird wohl spätestens im Verlauf der kommenden Woche fallen.

Einen Traumstart hat die Comicadaption 300 hingelegt, die mit $ 70,99 Mio. den alten Märzrekord aus dem letzten Jahr pulverisiert hat und den drittbesten Start eines R-Rated Films hingelegt hat. Hier fällt die $ 100 Mio. Marke garantiert an diesem Wochenende und man darf nur gespannt sein, wie standhaft der Film schlußendlich sein wird. Ein Drop von 50-60% ist genreüblich. Große Konkurrenz steht jedoch nicht ins Haus.

Fox schickt mit I Think I Love My Wife einen weiteren aufs schwarze Publikum zugeschnittenen Film ins Rennen, der trotz seiner 1776 Spielstätten für Überraschungen sorgen könnte. Mit Chris Rock als Hauptdarsteller sind auch namhafte Personen involviert. Die Horrorgemeinde freut sich schon, denn Saw-Erschaffer James Wans Dead Silence geht an den Start und hat 1805 Kopien im Gepäck. Der Film wird sicherlich sein Publikum finden. Von den Zahlen der stärkste Neustarter ist Sonys Thriller Premonition mit Sandra Bullock in der Hauptrolle. 2831 Filmrollen hat man dem Werk spendiert. Fragt sich nur, ob das Publikumsinteresse auch einigermaßen groß ist.

Der Kindergarten Daddy

Es muss nicht immer Fatsuit sein. Eddie Murphy, der unlängst für seine Rolle in dem Musical Dreamgirls Lob und Anerkennung erhalten hat, sorgt aktuell ja wieder mit eher lächerlicher Unterhaltung für Schlagzeilen. Verhüllt in künstliche Speckschwarten, kann man ihn in der Komödie Norbit auf der Kinoleinwand beobachten. Doch neben all den Klumpsen und Norbits hat Murphy auch durchaus passable Werke abgeliefert. Dazu gehört auch die Komödie Der Kindergarten Daddy, die größtenteils ohne plumpe Gags südlich des Äquators funktioniert und von der Chemie seiner Hauptdarsteller und der Kids lebt. Nachdem die Marketingexperten Charlie (Murphy) und Phil (Jeff Garlin) ihren Job verloren haben und ihr unverhofftes Familienglück genießen, arrangieren sie sich zusehendst mit dieser Tätigkeit und beschließen, einen Kindergarten zu eröffnen. Wie man sich denken kann, ist dieses Unterfangen zu Beginn von Chaos geprägt, scheinen unsere Protagonisten doch recht unbeholfen im Umgang mit Kindern zu sein. Doch selbst ist der Mann und schon bald sitzen die Handgriffe und dank der Mithilfe eines ehemaligen Kollegen (Steve Zahn), genießt der "Daddy Day Care" schon bald große Popularität. Alles könnte in Butter sein, wenn da nicht die Elitekonkurrenz der Stadt wäre, deren resolute Leiterin Mrs. Harridan (Anjelica Huston) scheinbar zu jedem Mittel greift, um die neue Konkurrenz zu diskreditieren. Was folgt sind harmlose Gags und Späße, die einem durchaus ein Lachen entlocken können. Aufgrund der sympathischen Hauptdarsteller und der fidelen Kiddies vergeht die Zeit wie im Fluge und so avanciert Der Kindergarten Daddy zur perfekten Familienunterhaltung für graue Sonntage. Tut nicht weh und man kann es gut ansehen. 06/10

Sam Whiskey


Noch bevor Burt Reynolds in den 70er Jahren endgültig zu Ruhm gelangte, konnte man ihn ein Jahrzehnt früher schon in diversen Produktionen auf der Leinwand bestaunen. Darunter unter anderem in dem Italowestern Navajo Joe oder in dem US-Western Sam Whiskey. Um letzteren dreht sich diese Kurzbeschreibung. Zusammen mit Ossie Davis und Clint Walker ist das Triumvirat der leichten Unterhaltung komplett und macht sich auf, gestohlenes Gold zurück zum Ort des Verbrechens zu befördern. Nein, die drei sind nicht die Gauner und sie haben auch kein schlechtes Gewissen bekommen. Es handelt sich hier viel mehr um einen umgekehrten Heistfilm, irgendwo angesiedelt im staubigen Zeitalter der Western. Schuld für diese Chose ist die ehemalige Witwe des Räubers, reizvoll verkörpert von Angie Dickinson, die mal wieder nicht über die Reduzierung auf ihren Körper hinauskommt. Das weitere Geplänkel ist jedenfalls ein wenig inspiriert wirkendes Genremischmasch, welches großteils ohne Spannungsmomente auskommt, wenngleich man aufgrund der verschiedenen Charakterkonstellationen durchaus Potential für eine ansprechendere Umsetzung gehabt hätte. Was bleibt, ist ein Burt Reynolds, der schon zu dieser Zeit seinen Hang zum Lächerlichen preisgibt - fragt sich nur, inwiefern die Synchro ihren Teile dazu beiträgt - zwei weitere recht blasse Nebendarsteller und eine Storyline, deren Möglichkeiten kaum ausgereizt werden. Dazu eine 08/15-Inszenierung, die auch auf technischer Ebene keine Glanzpunkte setzen kann. Summa summarum eine durchwachsene Vorstellung. 05/10

Donnerstag, März 08, 2007

The Duke + Lucille Ball: DVD-News

Wie bereits im Warner-Chat angekündigt und im Transcript nachzulesen, jährt sich der Geburtstag John Waynes in diesem Mai zum 100. Mal. Aus diesem Anlass, haben sich Warner Home Video und Paramount Home Entertainment zusammengetan, um den Jahrestag gebührend zu feiern. So wird es nicht nur Neuauflagen bekannter Klassiker des Dukes geben, sondern auch bisher nocht nicht veröffentlichte Filme des Filmhelden. Alle DVDs, egal ob Warner oder Paramount, werden ab dem 22.05.07 käuflich zu erwerben sein.
Beginnen werde ich nun mit den Ankündigungen von Warner:

Den Anfang machen jeweils Neuauflagen der Wayne-Klassiker Rio Bravo und The Cowboys, die zum Teil (Rio Bravo) als Special Edition und Ultimate Collector's Edition oder nur, wie bei The Cowboys, als Deluxe Edition erscheinen.

Rio Bravo: Special Edition und Ultimate Collectors Edition

DVD Special Features:

Disc One

  • * Remastered feature film
  • * Commentary by John Carpenter and Richard Schickel (Renowned director Carpenter and film critic Schickel explore how this legendary Western was an extension of Hawks’ own personality and why it’s considered such an influential classic today)
  • * Wayne trailer gallery


Disc Two

  • * The Men Who Made the Movies: Howard Hawks (1973 documentary)
  • * Two All New Featurettes:
  • o Commemoration: Howard Hawks’ Rio Bravo
  • o Old Tucson: Where the Legends Walked


Ultimate Collector’s Edition includes everything in the Rio Bravo Special Edition plus the following collectible memorabilia:

  • * Press book
  • * Dell comic book
  • * Lobby cards
Ich schätze, dass die Ultimate Collector's Edition von der Aufmachung an sich, mit jener von The Seachers vergleichbar sein dürfte.


The Cowboys: Deluxe Edition - Die Cowboys

DVD Special Features:
  • Commentary by Mark Rydell (Director Rydell discusses how he helped his young, inexperienced cast work with screen legend Wayne)
  • The Cowboys: Together Again
  • The Breaking of Boys and the Making of Men
  • Theatrical Trailer


Neben den beiden Einzel-VÖs wird auch noch eine John Wayne Film Collection veröffentlicht werden, die sechs bisher noch nicht auf DVD erschienende Filme enthalten wird. Die DVDs werden sowohl als Set oder auch einzeln zu kaufen sein.

Allegheny Uprising - Black River

Special Features:
  • The Bill of Rights [1939 WB short]
  • Land of the Midnight Fun [1939 WB cartoon]


Big Jim McLain - Marihuana

Special Features:
  • So You Want to Enjoy Life [1952 WB short]
  • The Super Snooper [1952 WB cartoon]
  • Theatrical Trailer


Reunion in France

Special Features:
  • We Do It Because [1942 MGM short]
  • War Dogs [1943 MGM cartoon]
  • Theatrical Trailer


Trouble Along The Way - Ärger auf der ganzen Linie

Special Features:
  • So You Think You Can’t Sleep [1953 WB short]
  • Muscle Tussle [1953 WB cartoon]
  • Theatrical trailer


Tycoon - Tycoon

Special Features:
  • Hollywood Wonderland [1947 WB short]
  • Red Hot Rangers [1947 MGM cartoon]


Without Reservations

Special Features:
  • I Love My Husband, But! [1946 MGM short]
  • Holiday for Shoestrings [1946 WB cartoon]



Von Paramount wird es dafür eine Special Edition von True Grit geben, die wiefolgt ausgestattet sein wird.

True Grit: Special Collector’s Edition - Der Marshal

Bonus features:
  • Commentary by Jeb Rosebrook, Bob Boze Bell and J. Stuart Rosebrook
  • True Writing
  • Working with the Duke
  • Aspen Gold: Locations of True Grit
  • The Law and the Lawless
  • Theatrical trailer


Außerdem werden nicht weniger als drei verschiedene Sets angeboten, die von 5-DVDs (John Wayne Adventure Collection) über 9-DVDs (John Wayne Western Collection) bis hin zu 14-DVDs (John Wayne Century Collection) reichen:

  • The High And The Mighty Special Collector’s Edition (Adventure Collection)
  • Island In The Sky Special Collector’s Edition (Adventure Collection)
  • True Grit Special Collector’s Edition (Western Collection)
  • Hondo Special Collector’s Edition (Western Collection)
  • McLintock! Special Collector’s Edition (Western Collection)
  • The Man Who Shot Liberty Valance (Western Collection)
  • The Shootist (Western Collection)
  • Big Jake (Western Collection)
  • Donovan’s Reef (Adventure Collection)
  • In Harm’s Way (Adventure Collection)
  • Hatari! (Adventure Collection)
  • Rio Lobo (Western Collection)
  • The Sons Of Katie Elder (Western Collection)
  • El Dorado (Western Collection)
In den Klammern steht jedenfalls, welche DVDs in den jeweiligen Sets enthalten sind. Alle 14 bekommt man zusammen im Century Set.

Damit nicht genug, hat Warner Home Video für den Juni eine Lucille Ball Collection angekündigt, die man ab dem 19.06.07 kaufen kann. In dem Set werden insgesamt fünf Filme enthalten sein, die zwischen den 40igern und den 70igern entstanden sind:

Critic’s Choice (1963) - Tu das nicht, Angelika

DVD Special Features:
  • Vintage comedy short Calling All Tars with Bob Hope [1935 WB Short]
  • Oscar-nominated Cartoon Now Hear This [1963 WB Cartoon]
  • Theatrical trailer
  • Subtitles: English (feature film only)


Dance, Girl, Dance (1940)

DVD Special Features:
  • Vintage comedy short Just a Cute Kid [1940 WB Short]
  • Classic cartoon Malibu Beach Party [1940 WB Cartoon]
  • Subtitles: English (feature film only)


Du Barry Was A Lady (1943)

Special Features:
  • Oscar- Pete Smith specialty short Seeing Hands [1943 MGM Short]
  • Classic cartoon Bah Wilderness [1943 MGM Cartoon]
  • Theatrical trailer
  • Subtitles: English (feature film only)


The Big Street (1942)

Special Features:
  • Vintage musical short Calling All Girls [1942 WB Short]
  • Classic cartoon The Hep Cat [1942 WB Short]
  • Subtitles: English (feature film only)


Mame (1974)

Special Features:
  • Vintage featurette Lucky Mame
  • Theatrical trailer
  • Subtitles: English (feature film only)



Sowie einzeln noch jenen Film:

Best Foot Forward (1943)

Special Features:
  • Vintage musical short The Knight is Young, with June Allyson [1938 WB Vitaphone Short]
  • Classic cartoon One Ham’s Family [1943 MGM Cartoon]
  • Theatrical trailer
  • Subtitles: English (feature film only)

US Boxoffice (02.03 - 04.03)


Man merkt, dass der Frühling vor der Tür steht. Es bleibt draußen länger hell, die Vögel zwitschern wieder und die ersten Biker holen ihre zweirädrigen Gefährte aus der Garage. Letzteres scheint auch Auswirkungen am US-Kino zu haben, denn schon die letzten Wochen wurden von einem teuflischen Motorradfahrer dominiert und auch letztes Wochenende machte sich eine Bande älterer Herren mitsamt ihren Bikes auf, das Boxoffice zu erobern. Das finale Abschneiden war dann doch mehr als beachtlich und das Gesamtvolumen des Wochenendes war 20% besser, als das vergleichbare des vergangenen Jahres.

Dieses Mal auf dem letzten Platz der Liste ist der Politthriller Breach, der nun insgesamt schon drei Wochen lang in den Kinos läuft. In dieser Zeit hat er, auch dank der $ 3,62 Mio. vom letzten Wochenende, $ 25,56 Mio. einspielen können. Etwas über $ 30 Mio. wird man kommen, dann ist auch Ende.

Ein kurzes Gastspiel scheint es für Reno911!: Miami zu werden, der nach dem Startwochenende um über 60% einbricht und dadurch nur $ 3,94 Mio. umsetzen kann. Glücklicherweise sind die Produktionskosten mit $ 10 Mio. so gering, dass man mit $ 16,61 Mio. als Zwischenergebnis noch zufrieden sein kann. Auch hier wird noch die nächst höhere Marke genommen, dann ist auch mit dem Film Schluß.

Black Snake Moan, der mit 1262 Kopien sowieso nicht so stark ausgestattet war, legt trotzdem einen vergleichsweise schwachen Start hin und kann nur $ 4,14 Mio. einspielen. Somit hat der Film ungefähr die Hälfte vom Starteinspiel von Regisseur Bewers Erstling Hustle & Flow für sich gewinnen können und es dürfte somit nichts werden, die geschätzten Kosten von $ 15 Mio. zu egalisieren.

Langsam eingependelt und sicherlich noch gut zwei Wochen in dieser Liste vertreten, zieht Music & Lyrics seine Bahnen. Weitere $ 4,89 Mio. wandern aufs Konto und auch international ist das Geschäft angelaufen. Somit befinden sich $ 38,67 Mio. aus den USA und noch einmal $ 32,1 Mio. aus der restlichen Welt auf der Habenseite, was zusammen $ 71,42 Mio. ergibt.

Bei Norbit schwinden hingegen die Kräfte, denn diese kurzweilige Komödie purzelt die Plätze hinab. Nichtsdestotrotz war der Film noch immer für $ 6,40 Mio. gut, wodurch das Gesamteinspiel auf $ 82,91 Mio. angewachsen ist. Die $ 100 Mio. sind zwar noch durchaus im Bereich des Möglichen aber ich schätze, man wird irgendwo bei $ 95 Mio. zum Erliegen kommen.

Um drei Positionen gefallen, befindet sich The Number 23 nun auf Rank 5. So recht scheint Carrys Imagewandel dem Publikum nicht zu munden, und der Film muss sich mit $ 6,49 Mio. begnügen. Das Zwischenergebnis von $ 24,12 Mio. ist jedoch kein Grund zum Verzweifeln, soll der Film doch nur rund $ 30 Mio. gekostet haben.

Aus den Top 3 verdrängt, muss sich Bridge to Terabithia mit $ 8,90 Mio. begnügen. Kein großer Beinbruch, sind die Verluste genretypisch eher gering. So wird man sicherlich noch drei Wochen vertreten sein und das aktuelle Gesamteinspiel von $ 58,21 Mio. wird dadurch noch ein wenig ausgebaut.

Da half auch kein Bund mit dem Teufel, nach zwei Wochen am Platz an der Sonne, musste der Ghost Rider das Feld räumen, jedoch nicht ohne noch einmal $ 11,55 Mio. einzukassieren. Somit ist nun auch klar, dass dieser Film als erster des Jahres die $ 100 Mio. Marke sprengen wird, fehlen ihm dazu, bei einem zwischenzeitlichen Einspiel von $ 94,81 Mio., nur wenige Dollar.

Zwar auf Platz zwei gelandet, aber nicht allzu zufrieden wird man bei Paramount sein, denn David Finchers neuster Film Zodiac konnte nur $ 13,40 Mio. für sich verbuchen und braucht einen ähnlichen Lauf wie Se7en, der mit vergleichbaren $ 13,9 Mio. gestartet war und noch die $ 100 Mio. Marke knacken konnte, um die Kosten von gut $ 65 Mio. wieder einzuspielen. Letzteres ist jedoch zu bezweifeln.

Somit ist auch klar, wie im Intro schon angedeutet, dass die Jungs aus Wild Hogs den ersten Platz erstürmt haben. Unklar war bis jetzt nur, wie viele Millionen es geworden sind. Eingespielt wurden dann $ 39,71 Mio., ein Ergebnis mit dem niemand wirklich gerechnet hat und so schickt sich auch dieser Film an, ein potentieller $ 100 Mio. Knacker zu werden.

Was steht nun kommendes Wochenende an? Nicht viel, nämlich nur 300 kann als nennenswerter Neustart geführt werden. Von den Fans sehnlichst erwartet, wird er aktuell noch mit 2900+ Kopien geführt. Es ist schwer abzuschätzen, ob der Hype verpuffen wird oder ob es wirklich ein BO-Hit werden könnte. Ich rechne mit einem ähnlichen Abschneiden wie Sin City vor zwei Jahren, der mit knapp $ 30 Mio. angelaufen ist.

Samstag, März 03, 2007

Super süß und super sexy


Wenn Filme vollkommen auf ihre Protagonisten zugeschnitten sind, es kaum noch Raum zur Entfaltung gibt und die Story selbst vom Umfang her auf einen Bierdeckel passen könnte, dann sollte sich der Zuschauer auf Einiges gefasst machen. Dies alles und noch viel mehr trifft bei The Sweetes Thing zu, der im Grunde genommen auch nur eine Liebesgeschichte im Mittelpunkt hat. Verpackt wird das alles in das ausschweifende Leben der weiblichen Protagonisten, allen voran Cameron Diazs Figur, wodurch sich das Gesamtwerk durch eindeutig zweideutige Szenen, sexuellen Anspielungen und allerlei Zoten unter der Gürtellinie profilieren will, um sich von Genrekollegen unterscheiden zu können. Leider ist die Rezeptur so bekannt, die Gags so platt, dass dem Zuschauer höchstens ein müdes Schmunzeln entlockt wird. Sicherlich ist es ansehnlich, Cameron Diaz und Christina Applegate in Unterwäsche zu beobachten, doch das Vergnügen ist nur von Kurzweil, denn durch solche Schoten, wie einer Musicalnummer über Penisse, wird jegliche Geduld beim Publikum verspielt, da das Gezeigte schlicht peinlich ist. Unweigerlich wandert die Hand zum Kopf, um sich an eben jenen zu packen. Es hilft nun auch nicht mehr, dass die Protagonisten scheinbar Spaß am Dreh gehabt haben und dass die Chemie zu stimmen scheint, denn durch die eklatant blöde Story wird man sich an solche "positiven" Aspekte sicherlicht nicht erinnern. Dann doch lieber eine gut gespielte RomCom, als soch ein abscheuliches Zwitterwesen. 03/10

Voll auf die Nüsse

Manchmal gibt es Momente, da braucht der Mensch primitive Unterhaltung. Ein Blick ins Tagesprogramm beweist dies eindrucksvoll. Doch es gibt auch qualitativ hochwertigen Schund, der zwar rein logisch gesehen Zelluloidverschwendung ist aber trotzdem Lacher am laufenden Band produziert. So ein Vertreter ist das Stiller-Vaughn-Vehikel Dodgeball. Verpackt in ein simples Kinderspiel, wird hier der Kampf David gegen Goliath neu interpretiert. Um sein Fitnessstudio Average Joe's vor der Übernahme durch das Riesenimperium Globo Gym zu retten, meldet sich Peter La Fleur (Vince Vaughn) bei einem internationalen Dodgeball-Tournier an, um mit dem Preisgeld sein "Lebenswerk" zu beschützen. Natürlich trifft er auf seinen Widersacher und Globo Gym Chef White Goodman (Ben Stiller) und ein erbarmungsloser Kampf ums Überleben beginnt. Sicherlich liegt es auch an den Hauptdarstellern, die durch die jeweilige Interpretation ihrer Rollen das Geschehen an sich reißen und den diversen Cameos: Hasselhoff als Trainer der Deutschen, Chuck Norris als Jurymitglied, William Shatner als Verbandspräsident und Lance Armstrong, dass der Film trotz seiner hochgradigen Blödheit beim Angucken keine Schmerzen hinterlässt. Jenes liegt aber auch am nahezu perfekten Timing der Gags, am passenden Grad der Absurditäten, die noch nicht wehtun aber trotzdem brüllend komisch sind, und am hohen Tempo von Dodgeball. Durch all diese Zutaten entwickelt sich der Film zu einem echten Hit für jeden geselligen Videoabend. Besonders für Sportmuffel sehenswert. 07/10

US Boxoffice (23.02 - 25.02)


Eine Frage beschäftigte die Analysten am vergangenen Wochenende: Schafft es der Rider weiter im Sattel zu bleiben oder wird er von einem der beiden potentiell gefährlichen Neustarter gefasst und zurück ins Fegefeuer geworfen? Schlußendlich ging es nicht heiß her und das Gesamtergebnis lag dann auch 3% hinter dem des vergleichbaren Wochenendes des Jahres 06.

Die vielleicht größte Überraschung des Wochenendes ist das Auftauchen des Independentfilmes Amazing Grace in den Top 10, der bei nur 791 Kopien auf $ 4,05 Mio. gekommen ist. Bei entsprechend guter Mundpropaganda wird sich der Film vielleicht noch etwas länger in der Liste halten können.

Verhalten war dagegen der Start von The Astronaut Farmer, der auf $ 4,45 Mio. gekommen ist. Auch hier scheint die Marketingkampagne nicht die richtige gewesen zu sein, wenngleich der Film vom Publikum positiv aufgenommen wurde. Glück für Warner, dass sich die Produktionskosten auf bezahlbare $ 13 Mio. belaufen.

Stetig abwärts geht es für Daddy’s Little Girls, der einen zu erwartenden Drop von 57% über sich ergehen lassen musste und bei ähnlichen Verlusten an diesem Wochenende wohl schon nach drei Wochen aus den Top 10 fliegen könnte. Noch hat es $ 4,82 Mio. gereicht, wodurch sich das Gesamteinspiel auf $ 25,13 Mio. beläuft.

Breach konnte sich dagegen etwas besser positionieren, büßt man doch nur 42% ein und kann so noch einmal $ 5,99 Mio. mitnehmen. Das bisherige Zwischenergebnis beläuft sich auf $ 20,3 Mio. und eine Woche wird der Film sicherlich noch in der Liste auftauchen. Viel mehr hatte man dem Film von Anfang an nicht zugetraut, sind seine Eckdaten einfach nicht zugkräftig genug.

Auch Music and Lyrics muss Verluste im 40%-Bereich vermelden und so bewahrheitet sich die Hoffnung nicht, dass RomComs durch die Bank auch noch in der zweiten Woche stark auftreten. Immerhin hat es noch zu $ 7,65 Mio. gereicht, wodurch sich das US-Einspiel auf $ 31,72 Mio. addiert hat. Im März werden dann auch noch die meisten europäischen Märkte bedient, wodurch man dank der internationalen Einnahmen sicherlich einen kleinen Schub vermelden kann.

Langsam hinunter geht es auch für Eddie Murphys Fat-Suit-Comedy Norbit, die am dritten Wochenende aber noch immer für $ 9,83 Mio. gut ist, wodurch das Bankkonto inzwischen $ 74,76 Mio. vorweisen kann. Das Brechen der $ 100 Mio. Marke scheint aber nur noch Utopie zu sein. Auch hier steht aber noch die Auswertung in Übersee an. Paramount wird’s freuen.

Auf dem vierten Platz findet sich dann mit Reno:911!: Miami der nächste Neustarter wieder, der mit $ 10,27 Mio. einen ganz ordentlichen Start hingelegt hat. Schon jetzt hat man die Produktionskosten von geschätzten $ 10 Mio. egalisiert und bei Fox darf man sich also freuen.

Als bester sog. hold-over hat sich Bridge to Terabithia herausgestellt, der 36% zur Vorwoche verliert und damit noch immer gute $ 14,36 Mio. für sich verbuchen kann. Insgesamt befinden sich somit nach zwei Wochen $ 47,01 Mio. auf dem Konto und da man in den nächsten Wochen noch ziemlich konkurrenzlos ist, wird da sicherlich noch ein ganzer Batzen mehr dazukommen.

Leider nicht zum ersten Platz hat’s für The Number 23 gereicht, der sich mit $ 14,60 Mio. begnügen muss. Nichtsdestotrotz ist der Film nicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben und die geschätzten $ 30 Mio. an Produktionskosten wird man schon noch einspielen.

Somit ist auch klar, dass Ghost Rider weiterhin auf der ersten Position zu finden ist. Der Einbruch in Höhe von 55% ist standesgemäß und so wandern neuerliche $ 20,11 Mio. in die Kaffeekasse, die inzwischen auf stolze $ 79,02 Mio. angewachsen ist. Mit ein wenig Glück bricht man die $ 100 Mio. Marke kommendes Wochenende. International läufts für den Rider auch rund, führt man auch hier die Ranglisten an und hat weltweit somit insgesamt $ 123,40 Mio. eingefahren.

Neu an diesem Wochenende ist dann ein bunt gemischtes Feld. Den Anfang macht Black Snake Moan, der zwar mit Samuel L. Jackson und Christina Ricci bekannte Gesichter aufweisen kann, aber aufgrund von R-Rating und nur 1252 Kopien nur eine kleine Rolle bei der Platzverteilung spielen wird. Auch David Finchers neuster Film Zodiac wird mit 2362 Kopien eher im Mittelfeld auftauchen. Eindeutiger Favorit ist somit Touchstones Wild Hogs, der nicht nur mit John Travolta, Martin Lawrence, William H. Macy und Tim Allen namhafte Darsteller aufbieten kann, sondern auch 3287 Filmrollen im Gepäck hat. Es würde mich nicht wundern, wenn ein Motorrad das andere an der Spitze ablösen wird.