Let’s Talk Cinema: Raiders of the Lost Oscar
vor 4 Stunden
lose basierend auf einem wahren Vorfall, von einigen dieser Suchenden, die sich zu einem Motorradclub zusammen- geschlossen haben, um als Black Rebels Motorcycle Club durch die Lande zu ziehen.
sind die Differenzen vergessen und die Situation droht zu eskalieren, zumal nun auch die Dörfler genug vom lautstarken Besuch haben und wenig später zur Selbstjustiz greifen.
70er aus den Untiefen der Filmmeere auf, die Killerbarracuda, Piranhas, Kraken und Seegurken und auch Der Polyp - Die Bestie mit den Todesarmen schwimmt so eindeutig auf der Welle mit, dass es schon fast weh tut. Hier ist natürlich ein gemein- gefährlicher Kraken, der sich nicht nur die Babys vom Ufer klaut, sondern auch Schwimmer, Taucher und ganze Motorboote attackiert. Kein Wunder also, dass die Polizei im Laufe des Films unruhig wird und zusammen mit der Legende John Huston - im Film als Journalist Ned Turner unterwegs - startet man die Ermittlungen und trifft dabei u.a. auf Henry Fonda, der in drei kurzen Einspielern einen fiesen Baumagnaten mimen darf, der da im Meer die Tunnels bohrt und auf andere bekannte Namen wie z.B. Bo Hopkins und Shelley Winters, die vor allem eins sind: hemmungslos unterfordert angesichts dieses zusammengeschusterten Skripts.
Im Grunde wird hier wirklich die Jaws-Story recyclet inkl. maritimen Großereignis (Regatta), ungläubigen Beamten und einer finalen Jagd auf dem offenen Meer samt Orca-Handpuppen und Gummitentakeln. Halt, das gab's bei Spielberg natürlich nicht, dafür aber hier und da merkt man auch, in welcher Liga man sich befindet. Bei diesem possierlichen Endkampf hat man wahrlich Tränen in den Augen - vom Lachen. Der Rest vom Film ist da wesentlich nüchterner, weil langweilig, denn selbst als Jaws-Kopie funktioniert hier nahezu nichts, kommt keine Spannung auf und einzig Stelvio Ciprianis 70s-Italo-Score lässt ein bisschen Freude aufkommen. So bleibt am Ende auch nur ein Fazit zu ziehen: Ganz großer Schuß in den Ofen aber immerhin mit Puppen-Orcas und daher noch knapp 2/10.
So auch Walter Hill, der mit Nur 48 Stunden einen seiner bekanntesten Beiträge ablieferte und damit gleichzeitig als Geburtshelfer der Buddy Cop-Filme fungierte. Nick Nolte (Jack Cates)und der damals durch SNL bekannte Eddie Murphy (Reggie Hammond) wurden hier als ungleiches Paar zusammengeführt, um gemeinsam den Cop-Killer und entflohenen Sträfling Albert Ganz zu stellen. Cates, der wegen seiner ruppigen Art im Department nicht überaus beliebt ist, benötigt für dieses Unterfangen eben die Hilfe jenes Reggie Hammonds, ehemaliger Mittäter von Ganz bei einem Raubüberfall, der jedoch noch seine Haftstrafe im staatlichen Gefängnis absitzt. Also wird Hammond kurzerhand für 48 Stunden von Cates ausgeliehen und man kann sich denken, dass Reggie nicht wirklich begeistert ist von seinem neuen Job.
Reibereien zwischen den beiden Sturköpfen sind vorprogrammiert, doch Hammonds Motivation steigt schlagartig, als es darum geht, die damalige Beute zu sichern, hinter der Ganz her ist und so geben Cates und Hammond doch noch ein schlagfertiges und -kräftiges Duo ab. In einer gutsortierten Actionsammlung darf jener Film garantiert nicht fehlen, hat Walter Hill mit Nur 48 Stunden doch einen großen Wurf abgeliefert, der eine genreübliche Story über alle Maße durch seine Hauptdarsteller und deren Chemie untereinander aufwertet. Trotz der Tatsache, dass es im Film beileibe nicht zimperlich zugeht, bleibt auf der anderen Seite auch kein Auge trocken, was an den markigen Onelinern liegt, die sich Nolte und Murphy hier gegenseitig an den Kopf werfen. Political Correctness komplett ausgeblendet, bekommt man hier Knaller zu hören, die einen mit den Ohren schlackern lassen und so ist es diese Mischung aus bekannten, harten Actionelementen und dem losen Mundwerk des ungleichen Paars, die den Film so erfolgreich gemacht hat. Untermalt von James Horners treffsicheren Score macht der Film auch fast 30 Jahre später noch immer verdammt viel Spaß: 08/10.
Die Zeit nach Mitternacht ist solch ein Beitrag, der zu Unrecht ein Schattendasein fristet. Gedreht wurde er Mitte der 80er, einer Zeit, in der Scorsese seinen genialen Frühwerken hinterher zu laufen schien - zumindest wenn es um die Gunst der Kritiken ging. Dabei ist After Hours, so der Originaltitel, kein Film, der sich verstecken muss. In dieser schwarzen Komödie wird eine Nacht im Leben des Computerspezialisten Paul Hackett (Griffin Dunne) beleuchtet, die er und die Zuschauer so schnell nicht wieder vergessen werden. Dabei hat sie so schön angefangen, hat doch Hackett die Bekanntschaft der schönen Marcy (Rosanna Arquette) gemacht, die ihm auch prompt ihre Telefonnummer hinterlassen hat.
Ein erstes Date ist schnell arrangiert, doch recht flott merkt Paul, dass Marcy ein paar ernste Probleme zu haben scheint und auch Marcys Mitbewohnerin Kiki macht einen durchaus skurrilen Eindruck. Also lässt Paul sein Date sitzen und möchte nur noch nach Hause, womit seine Odyssee im nächtlichen New York beginnt. Dass er nämlich nicht so schnell sein Heim erreichen wird, dafür sorgen ganz andere Gestalten der Nacht. Durchaus surrealistisch präsentiert sich jene schwarze Komödie, die gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an die Stadt New York samt ihrer nächtlichen Bewohner darstellt. Dabei schafft es Scorsese spielerisch, die Spannung aufrecht zu halten und als Zuschauer leidet man förmlich mit, wenn sich Paul immer weiter von seinem Ziel, seinem Heim, entfernt und von einer haarsträubenden Situation zur nächsten gerät. Paranoia ist omnipräsent. Eingefangen wurde das Ganze von Michael Ballhaus Kamera, der sein komplettes Repertoire zeigen darf und so wunderschöne Bilder dieses nächtlichen Alptraums auf die Leinwand bannt. Man muss diese Achterbahnfahrt gesehen haben, um nachvollziehen zu können, was für ein großer Wurf hier eigentlich gelungen ist und hat man den Film einmal gesehen, ist man seinem Bann schutzlos ausgeliefert und möchte wieder eintauchen in Die Zeit nach Mitternacht: 09/10.
überzeugen sie doch vor allem aufgrund ihrer hochwertigen Geschichten und setzen sich damit leicht von anderen Produktionen jener Zeit ab, auch wenn die Titel stellenweise publikums-
Zu allem Überfluss verliebt sich Betsy auch noch in Paul, will aber ihren Gefühlen keinen freien Lauf lassen und stattdessen als Zeichen ihrer Liebe Jessica, die nach einem tropischen Fieber den Verstand verloren hat und nun, nur noch einer Hülle gleich, vor sich hin vegetiert, helfen, wieder zu Sinnen zu kommen. Dabei scheut sie es auch nicht, die örtlichen Voodoo-Rituale als Heilmittel in Betracht zu ziehen, wodurch das Unheil seinen Lauf nimmt...
Von der Story erinnert der Film an verwandte Genrebeiträge wie z.B. den großartigen Der Tod ritt dienstags von Tonino Valerii handelt doch auch Rocco von einem Vater-Sohn-ähnlichem Gespann bestehend, aus dem Mexikaner Ramón (George Eastman) und dem Profikiller Rocco (Dragomir 'Gidra' Bojanic). Ramón und sein Vater sind kleine Farmer, die vom Großgrundbesitzer Barrett schikaniert werden, da dieser an dem Land der Siedler interessiert ist. Als sich Einige zur Wehr setzen, müssen sie dies teuer bezahlen und so wird u.a. Ramóns Vater, der mit dem Aufstand nichts zu tun hatte, getötet und Ramón schwört daraufhin Rache. Bei einer Schießerei zwischen Ramón und einigen von Barretts Männern trifft er auf den Killer Rocco, der im Auftrag von Barrett einen seiner Mitarbeiter umgelegt hat, da dieser unbequem wurde. Ramón, unerfahren im Umgang mit Waffen, wird bei der Schießerei verletzt und von Rocco gepflegt. Die beiden Männer freunden sich an und Rocco gibt sein Wissen weiter, während er weiterhin auf Barretts Gehaltsliste steht.