Sonntag, Juni 15, 2008

Mortuary

Bei Filmen wie diesem stellt sich dem geneigten Zuschauer unweigerlich die Frage, ob es irgendwo ein Gesetz gibt, welches die Macher dazu verpflichtet, sich das fertige Produkt anschauen zu müssen. Besser wäre es, würde man dann vielleicht vor so manchem Grauen in Sicherheit. Da dem aber nicht so zu sein scheint, bleibt uns Tobe Hoopers überaus bescheidener Erguss Mortuary nicht erspart. Der gemeine Horrorfan soll ja bekanntlich recht anspruchslos sein aber selbst diesen dürfte bei diesem Machwerk nicht nur der Fuß einschlafen - aus anderen Gründen als dem "normalen" Zuschauer. Doch zu Beginn erst einmal die Story, welche man sich auf der Zunge zergehen lassen darf: Eine Familie, Single-Mum inkl. zweier Kids, reist in die amerikanische Einöde (Achtung: Degenerierten-Alarm!), um dort ein Leichenhaus zu erwerben. Kurzer Exkurs an dieser Stelle: Wer kauft sich solch eine heruntergekommene, windschiefe Bretterbude? Wie dem auch sei, Haus gekauft von einem sehr vertrauenswürdigen Makler, und schon beginnen bald die ersten Probleme. Während der Filius die Liebe entdeckt, entdecken die Untoten und irgendwelcher undefinierter brauner Schmodder, der aus dem Boden zu kommen scheint, ihre ganz spezielle Fleicheslust und machen sich schon bald über die Bevölkerung des kleinen Örtchens her, die dann ihrerseits verzombiniert auf Menschenjagd gehen. Klingt doof, ist es auch. Das beginnt schon bei den Schauspielern, die ihr Fach alle durch die Bank nicht können und entweder grenzdebil den Zuschauer penetrieren oder schlicht Anwesend sind und dann ihre Arbeit komplett einstellen. Darüber hinaus bietet das Drehbuch wieder beeindruckende Naturschauspiele in Form von tiefen Schluchten und Gräben, die zu keinem Zeitpunkt überwunden werden können. Selbst der scheinbare Versuch der Erklärung entpuppt sich als abgedroschen klischeehaft und die eingebaute Love Story lindert das Ganze nicht, eher im Gegenteil. Wenn's inhaltlich nicht klappt, könnte man ja noch etwas über die Atmosphäre herausreißen aber auch hier herrscht schnell Nüchternheit. Bei Hooper nichts Neues ist die Devise und so ist das, was uns hier präsentiert wird, aus Urgroßvaters Mottenkiste. Mit den "Spukmomenten" wird man höchstens noch Kleinkinder erschrecken können und auch das düstere Gemeuer sieht man z.B. in The Others wesentlich gespenstiger. Wenn alle Stricke reißen, hat der lustige Horrorfan noch immer einen Strohhalm, an den er sich viel zu oft und viel zu stark klammert: Gewalt. Selbst hier muss ich enttäuschen: Gore is no more; vielleicht war auch das Budget aufgebraucht. Anders ist das Finale im Stile eines Commodore C64 jedenfalls nicht zu erklären. Da ist man dann aus dem Lachen noch gar nicht raus, wird einem noch der schröckliche Schlußgag präsentiert. Herr, lass Talent regnen. 1.5/10

Freitag, Juni 06, 2008

Ein paar DVDs, hach wie ist das schön

Ja, ich weiß, dass ich zumindest mit einer Ankündigung nicht gerade der Schnellste bin aber der Vollständigkeit halber, kann ich nicht dran vorbeikommen, und werde sie hier auch aufführen - genauer gesagt sind es sogar zwei.

Machen wir den Anfang mit der für mich wichtigsten Ankündigung, die da aus dem Hause Warner stammt und so lautet, dass man noch in diesem Jahr, genauer gesagt im September, eine vierte Gangster Collection veröffentlichen wird. Wo bleibt denn Film Noir Vol. 5? ;)
Jedenfalls wird sie ab dem 23.09. käuflich erhältlich sein. Folgende Filme stecken dann in der Warner Bros. Pictures Gangsters Collection Volume 4:

The Amazing Dr. Clitterhouse (1938)

Special Features:
  • Commentary by Dr. Drew Casper and Richard Jewell
  • Racket Busters theatrical trailer
  • Vintage newsreel
  • WB short: Night Intruder
  • WB cartoons:
    • Cinderella Meets a Fella
    • Count Me Out
  • 1941 Lady Esther Screen Guild Theater Broadcast (audio only)
  • 1944 Gulf Screen Guild Theater Broadcast (audio only)
  • Theatrical trailer
The Little Giant (1933)

Special Features:
  • Commentary by Daniel Bubbeo and John McCarty
  • Vintage newsreel
  • WB short: Just Around the Corner
  • WB cartoon: The Dish Ran Away with the Spoon
  • Theatrical trailer
Larceny, Inc. (1942)

Special Features:
  • Commentary by Haden Guest and Dana Polan
  • Vintage newsreel
  • The Big Shot theatrical trailer
  • WB short: Winning Your Wings
  • WB cartoons:
    • Porky’s Pastry Pirates
    • The Wabbit Who Came to Supper
  • Theatrical trailer
Invisible Stripes (1939)

Special Features:
  • Commentary by Alain Silver and James Ursini
  • You Can’t Get Away with Murder Theatrical trailer
  • Vintage newsreel
  • WB short The Monroe Doctrine and Quiet, Please
  • WB cartoons:
    • Bars and Stripes Forever
    • Hare-um Scare-um
  • Theatrical trailer
Kid Galahad (1937)

Special Features:
  • Commentary by Art Simon and Robert Sklar
  • It’s Love I’m After theatrical trailer
  • Vintage newsreel
  • WB Shorts: Alibi Mark and Postal Union
  • WB Cartoons:
    • Egghead Rides Again
    • I Wanna Be a Sailor
    • Porky’s Super Service
  • Theatrical trailer
Public Enemies: The Golden Age of the Gangster Film -- Warner Home Video Documentary

Special Features:
  • Four WB Cartoons: I Like Mountain Music, She Was an Acrobat’s Daughter, Racketeer Rabbit and Bugs and Thugs
Das Cover leihe ich mir aus dem Classicflix-Blog aus:

Auch die nachfolgende Meldung ist nicht gerade neu aber erwähnenswert, da auf meinem Einkaufszettel gelandet. Es geht um Musicals, genauer gesagt um die Busby Berkeley Collection Volume 2, die ab dem 16.09. in den Läden stehen wird und vier Filme enthält:

Gold Diggers of 1937
(1936)

DVD Special Features:
  • 1997 documentary Busby Berkeley: Going Through the Roof
  • Technicolor historical short The Romance of Louisiana
  • Classic cartoons Plenty of Money and You and Speaking of the Weather
  • Two excerpts from 1929’s Gold Diggers of Broadway
  • Theatrical trailer
Gold Diggers in Paris (1938)

DVD Special Features:
  • Two Broadway Brevities musical shorts: The Candid Kid and Little Me
  • Classic cartoon Love and Curses
  • Theatrical trailer
Hollywood Hotel (1937)

DVD Special Features:
  • Technicolor historical short The Romance of Robert Burns
  • Edgar Bergen/Charlie McCarthy comedy short Double Talk
  • Classic cartoon Porky’s Five & Ten
  • Theatrical trailer
Varsity Show (1937)

DVD Special Features:
  • Musical short Flowers from the Sky
  • Edgar Bergen/Charlie McCarthy comedy short A Neckin’ Party
  • Classic cartoon Have You Got Any Castles
  • Theatrical trailer
Auch hier Dank an die Freunde bei Classicflix:

Nun zu einigen neuen Ankündigungen aus dem Hause Fox. Ebenfalls im September wird es schaurig, denn das Label veröffentlicht am 09.09. seine Fox Horror Classics, Vol. 2, welches schon wie das erste Set aus drei Filmen bestehen wird:

Disc 1: Chandu the Magician
  • Commentary by Author Gregory William Mank
  • Masters of Magic: The World of Chandu
  • Chandu the Magician Radio Serial Episode
  • Restoration Comparison
  • Trailer
  • Still Gallery
Disc 2: Dr. Renault's Secret
  • By The Book: Horror, Suspense, and Literary Inspiration
  • Restoration Comparison
  • Trailer
  • Interactive Pressbook
  • Still Gallery
Disc 3: Dragonwyck
  • A House of Secrets: Exploring Dragonwyck
  • Dragonwyck Radio Show Performed by Vincent Price and Gene
  • Tierney - October 7, 1946
  • Restoration Comparison
  • Trailer
  • Interactive Pressbook
  • Still Gallery
Auch im September kommt dann die finale Box der Charlie Chan-Serie, die Charlie Chan Collection, Vol. 5. - 16.09.- die die sieben restlichen Chan-Fox-Filme enthalten wird:

Charlie Chan at the Wax Museum (1940)
Murder Over New York (1940)
Dead Men Tell (1941)
Charlie Chan In Rio (1941)
Charlie Chan In Panama (1940)
Charlie Chan's Murder Cruise (1940)
Castle In The Desert (1942)
BONUS DISC (Chan - The Fox Years)

Ebenfalls, so verkünden die Buschtrommeln, scheint man im Hause MGM an einer Collector's Edition zum Klassiker The Night of the Hunter zu arbeiten. Bis jetzt schwebt nur ein eventuelles Releasedatum um den 09.09. im Raum. Infos zur Ausstattung gibt es jedoch noch nicht.

Der verbotene Schlüssel

In den Südstaaten ist nicht gut Kirschen essen, zumindest wenn man von so manchem Film ausgeht, der doch alles andere als ein wohliges Bild dieses Fleckchen Erdes zeichnet. Die Anzahl degenerierter Menschen scheint dort besonders hoch zu sein, was schon so manch Slasher eindrucksvoll bewiesen hat. Und so ist auch The Skeleton Key nicht ganz frei von Klischees, wenngleich der Film sonst vieles besser macht, als der öde Rest vom Horrorschützenfest. Das beginnt alleine schon damit, dass man es hinbekommt, komplett auf Gekröse und Gedärme verzichten zu können und dies mag schon was heißen in unser heutigen Zeit. Atmosphäre wird groß geschrieben und das merkt auch die sympathische Kate Hudson, die hier als Altenpflegerin in ein altes Herrenhaus zieht, um den guten John Hurt zu betreuen, der scheinbar einen Schlaganfall erlitten hat. Schon bald realisiert Hudson aber, dass nicht nur Hurt nicht der zu sein scheint, für den er gehalten wird und auch die Ehefrau, dargeboten von Gena Rowlands, scheint ihr eigenes Süppchen zu kochen und dann ist da auch noch das Haus, welches so seine Geheimnisse verbirgt. Fürwahr, auch hier wird das Rad nicht neu erfunden aber gut kopiert, denn das Gesamtpaket ist stimmig: Das Haus schön finster, altmodisch, die gute Rowlands undurchsichtig durchtrieben, sowie Hurt als große Unbekannte. Dazu kommt im Verlauf auch noch eine gehörige Prise Voodoo und fertig ist das Southern Dressing, welches den Salat verfeinert. Dazu gehören freilich auch einige Erschrecker und Shockmomente, welche gut getimt sind und den Zuschauer doch ganz ordentlich Aufspringen lassen. Dass das Ganze dann zum Ende eine Spur unglaubwürdig wird, der Film sich in einigen Szenen und Aussagen widerspricht - der Ziegelstaub an der Tankstelle sei hier gemeint - und die Auflösung zumindest teilweise offensichtlich ist, macht das Gezeigte aber kaum madig und man hat noch immer genügend Spaß für einen schaudrig, schönen altmodischen Filmabend und der finale Twist hat es nichtsdestotrotz doch noch in sich. Ich hab es zumindest nicht geahnt. Bitte mehr solcher Filme: 07/10

Mittwoch, Juni 04, 2008

Dick und Jane

Zuweilen kennt man Jim Carrey nur als rumblödelnden Barden Hollywoods, der mit maßlosem Overacting und markanten Grimassen die Comedyfans - wenn auch nicht geschlossen - in seinen Bann zog. Damit ist nun laut eigener Aussage Schluss und so hat man sein Gesicht nun auch öfter in ernsteren Rollen erspähen können. Da die Katze aber bekanntlich das Mausen nicht lassen kann, hat er dem Comedyfach nie ganz den Rücken gekehrt und zusammen mit Téa Leoni - manch männlichem Filmfreund sicherlich aus Bad Boys bekannt - die Komödie Dick und Jane abgedreht, die sich irgendwo zwischen begründeter Sozialkritik und seichter Unterhaltung gibt. Die Story ist simpel: Dick arbeitet in einer großen US-Firma und wird kurzerhand zum Public Relations Manager befördert, der auch prompt die aktuellen Quartalszahlen live präsentieren darf. Was er nicht weiß: Man hat ihn auflaufen lassen, denn die Firma ist pleite und während sein Boss McCallister (Alec Baldwin) mit den Millionen abgehauen ist, kann Dick nun nicht mehr die Miete für seine Wohnung zahlen und als die Situation immer auswegloser wird, entscheiden sich Dick und Ehefrau Jane (Leoni) zu Beginn zu kleineren Überfällen, um später das ganz große Ding zu drehen. Das Remake eines gleichnamigen Filmes aus den 70er Jahren krankt dabei vor allem an dem Problem, dass man manchmal nicht genau weiß, wohin das Ganze gehen soll. Für eine Komödie bietet der Film zwar einige Lacher, bedingt auch durch das plumpe Auftreten des Gauner-Duos, lässt aber doch die gewisse Atmosphäre vermissen, die in guten Genrevertretern aufkommt und so wird man hier auch keine Probleme damit haben, dass einem der Bauch vor Lachen wehtun könnte. Andererseits ist das Gezeigte für eine Gesellschafts- und Sozialkritik viel zu bisslos und die teils dämlich, lächerlichen Gag-Sequenzen konterkarieren die vermeintliche Intention. Nicht Fisch, nicht Fleisch aber dennoch irgendwie ganz amüsant unterhaltsam - eine recht komische Mixtur. Bei weitem aber nicht Carreys bester Film. 5,5/10
,

Sonntag, Mai 04, 2008

Predator 2

Aus dem Dschungel in den Dschungel.... den Großstadtdschungel. Der sympathische Predator ist zurück und diesmal jagt er zwar nicht Arni und seine starken Männer im Urwald, macht aber trotzdem Spaß. Denn diesmal ist sein Opfer Danny Glover und die Schlacht findet in Los Angeles statt, wo auch sonst die Erde brennt. So platzt der Gast aus fremden Galaxien mitten in einen Gangwar zwischen Kolumbianern und Jamaikanern und mischt die beiden Lager auf bekannt bestialische Art auf. Das ruft natürlich die Cops, in Person von Glover und seinem Team, auf den Plan und auch die netten Behörden stehen bald vor der Tür und möchten mitspielen. Es kommt natürlich wie es kommen musste und am Ende stehen sich Glover und der Predator mano a mano gegenüber und geben sich nach allen Regeln der Kunst die Kante, nicht ohne kleine Überraschung im Finale. Doch ehe es soweit kommt, kämpfen sich Cast und Crew ersteinmal ansehnlich durch und L.A. und vor allem dieses Setting macht auch den Reiz aus, ist es doch abwechslungsreich genug im Vergleich zum Vorgänger und ebenfalls äußerst atmosphärisch. Der darin eingebette Gangwar ist des Weiteren nettes Eye Candy und so bekommt der Predator genügend Beute, um vor allem zu Beginn Spannung zu erzeugen. Es geht in diesem Zusammenhang doch nichts über den Charme der späten 80er/90er Jahre, wenn man von Actionfilmen spricht. Nichtsdestotrotz merkt man, dass das Skript dann doch recht bald am Ende mit dem Latein ist und so ist vor allem der schier endlose Endkampf nun wirklich ne Spur zu lang geraten. Minuspunkte bekommt das Ganze auch aufgrund der ansonsten recht banalen Story, die die Hintergründe des Erscheinens des Preds darlegt. Man hätte das Ganze auch wie im ersten Teil etwas ignorieren können, zumal sich der Film zuweilen selbst widerspricht, wenn es darum geht, dass man auf Glovers Kopf aus war, denn da boten sich ja diverse Gelegenheiten, um eben jenen zu bekommen. Wie dem auch sei soll dies ja kein Film sein, der zum Nachdenken anregt, sondern einer, der zur puren Unterhaltung konzipiert wurde und da macht er seinen Job sehr ordentlich und Fans von satter Actionkost kommen nicht dran vorbei und sollten den Film ernsthaft in Betracht ziehen. 7.5/10

Es Westert schwer im August bei Warner...

Nachdem es in den vergangenen Wochen recht beschaulich zu ging im Hause in Bezug auf etwaige DVD klassischer Filme und die Fans in den USA schon anfingen, unruhig auf ihrem Hintern hin und her zu rutschen, hat das Studio nun vergangene Woche gleich drei staubige Releases angekündigt, die der freudige Kunde im August käuflich erwerben kann.

Zugpferd dieses Triumvirates wird die langersehnte Veröffentlichung von How The West Was Won, diesem epischen zweieinhalb Stunden Cinerama-Western. Ab dem 26. August zu haben:

M-G-M and Cinerama®, Inc. spared no expense to give this sprawling Western saga the huge vistas made possible with the original Cinerama® process. After its initial theatrical engagements in theaters equipped with three synchronized projectors for Cinerama® presentation, the film was subsequently presented on traditional theater screens with the three separate Cinerama® panels being optically joined to form a standard 35mm 2.35:1 widescreen image, leaving most subsequent viewers puzzled by the annoying ‘join lines.’

Following several years of careful development, the technicians at Warner Bros. Motion Picture Imaging perfected a technology that could finally eliminate the ‘join lines,’ and unify the images into a superb viewing experience that captures the essence of the production’s initial road show exhibitions, with an aspect ratio of 2.89:1.

This ultimate western film gets the Ultimate treatment with How the West Was Won Ultimate Collector’s Edition ($59.92 SRP). The two disc Standard Definition Ultimate Collector’s Edition is loaded with collectible memorabilia including a 20-page theatrical press book reproduction, 10 behind-the-scenes photo cards and 10 postcards, and an exclusive movie poster offer. A Two Disc Special Edition ($20.97 SRP) will also be available, offering just the disc content.
How the West Was Won Special Features:
  • Film Historian Commentary
  • Dave Strohmaier’s critically-acclaimed, feature-length documentary Cinerama® Adventure
  • The Making of How the West Was Won (Archival featurette)
  • Original Theatrical trailer



Weiter geht es mit einem der großen Warner-Stars, dem Australier Errol Flynn, der nun sein drittes Boxset erhält, welches The Errol Flynn Westerns Collection heißt und ebenfalls ab dem 26.08 in de Läden stehen wird. Insgesamt befinden sich vier Filme in diesem Set, die ihr Debut auf dem Medium feiern.

Montana (1950)

Special Features:
  • Vintage Newsreel
  • Warner Night at the Movies 1950 Short Subjects Gallery
  • Joe McDoakes Comedy Short: So You Want a Raise
  • Classic Cartoon: It’s Hummer Time
  • Trailers of Montana and 1950’s Chain Lightning
  • Bonus Gallery of Santa Fe Trail Series Western Shorts: Oklahoma Outlaws, Wagon Wheels West and Gun to Gun

Rocky Mountain (1950)

Special Features:
  • Commentary by biographer Thomas McNulty [McNulty looks at Flynn’s career, his unique qualities as a Western hero and his romance with costar Patrice Wymore.]
  • Warner Night at the Movies 1950 Short Subjects Gallery
  • Vintage Newsreel
  • Trailers of Rocky Mountain and The Breaking Point
  • Bonus Gallery of Santa Fe Trail Series Western Shorts: Roaring Guns, Wells Fargo Days and Trial by Trigger
  • Classic Cartoon: Two’s a Crowd
  • Joe McDoakes Comedy Short So You Want to Move

San Antonio (1945)

Special Features:
  • Warner Night at the Movies 1945 Short Subjects Gallery:
  • Vintage Newsreel
  • OscarÒ-Nominated* Vitaphone Varieties Short Story of a Dog
  • Vintage Shorts: Frontier Days and Peeks at Hollywood
  • Classic Cartoons: A Tale of Two Mice and Wagon Heels
  • Trailers of San Antonio and The Corn Is Green

Virginia City (1940)

Special Features:
  • Commentary by historian Frank Thompson [Thompson discusses this all-star collaboration with Flynn, Humphrey Bogart, Randolph Scott and Miriam Hopkins, and the challenges faced by director Michael Curtiz throughout production.]
  • Warner Night at the Movies 1940 Short Subjects Gallery
  • Vintage Newsreel
  • TechnicolorÒ Shorts: Cinderella’s Feller and The Flag of Humanity
  • 1936 WB Short: The Light Brigade Rides Again
  • Classic Cartoons: Cross Country Detours and Confederate Honey
  • Trailers of Virginia City and A Dispatch from Reuters



Zu guter Letzt gibt es dann noch ein weiteres Western-Set, welches einige nicht so bekannte Filme enthalten wird aber für den geneigten Fan natürlich trotzdem eine sichere Bank darstellt. Wie sollte es anders sein, wird die Warner Home Video Western Classics Collection am gleichen Tag erhältlich sein, wie auch schon die beiden anderen beiden Veröffentlichungen. Folgende 6 Filme werden enthalten sein, die als Extras jedoch nur den Originaltrailer enthalten werden:

  • Escape from Fort Bravo (1954)
  • Many Rivers to Cross (1955)
  • Cimarron (1960 remake)
  • The Law and Jake Wade (1958)
  • Saddle the Wind (1958)
  • The Stalking Moon (1968)










Des Weiteren darf man gespannt sein, welche Filme aus dieser Ära noch in diesem Jahr erscheinen werden. Angeblich sei man im Hause Warner schwer am Arbeiten und der geneigte Fan kann sich noch auf unzählige weitere Boxen in den kommenden Monaten und Jahren freuen. :)

Samstag, Mai 03, 2008

Schwarze Messe auf blutrotem Altar


Wie Weihnachten und Ostern an einem Tag dürfte die Nachricht für Horrorfans sein, dass sie einen Film sehen dürfen, in dem mit Christopher Lee und Boris Karloff zwei Ikonen des Genres über die Leinwand juckeln dürfen. Anno 68 kam es zu dieser Kooperation unter der Obhut des damals noch jungen Tigon Studios. Heraus kam schließlich ein halbgarer Horrorfilm mit einer 08/15-Story und LSD-Optik, der den zum Trash neigenden Kenner doch durchaus unterhalten könnte. Die Geschichte spielt sich auf einem britischen Schloß - wo denn auch sonst? - ab, wo vor vielen Jahren eine Hexe verbrannt wurde. Dorthin verschlägt es Peter Manning, der auf der Suche nach seinem Bruder ist, der dort zum letzten Mal lebend gesehen wurde. Angekommen auf dem Gut, hat Manning zuerst nur Augen für die schöne Nichte des Eigentümers Morleys (Christopher Lee mit ungewohntem Schnauzbart). Doch schon bald hat er Visionen von satanischen Ritualen, grünen Hexen und es scheint, als wenn jemand/eine übersinnliche Kraft nach seinem Leben trachtet. Erst durch die Mithilfe des Hexenexpertens Marshe (Boris Karloff, wenig fidel im Rollstuhl), hat Manning eine Vermutung, was da vor sich geht. Dunkle Vergangenheit, böse Hexen oder anderes Übersinnliches, schöne Töchter oder Nichten inkl. Schloß, das alles klingt verdächtig nach dem gewohnten Baukastenprinzip des britischen Horrorfilmes und fürwahr gewinnt die uns hier präsentierte Story keine Innovationspreise. Letzteres ist aber gar nicht nötig, wenn die restliche Inszenierung Hand und Fuß hat. Leider ist die Fortbewegung in diesem Film ein wenig gestört. Zwar beginnt Schwarze Messe auf blutrotem Altar vielversprechend ungewöhnlich, inkl. psychedelischer Hexenritualssequenz samt nackter Frauen und lustiger Gestalten, verflacht dann jedoch mit jeder weiteren Filmminute. Irgendwann sind die Netze gelegt für eine urige Horrorgeschichte aber eingeholt werden sie nicht wirklich. Neudeutsch würde man sagen, dass etwas Drive gefehlt hat aber auch in Sachen Atmosphäre hat man schon wesentlich Besseres gesehen. Zwar wird man aus der britischen Lethargie durch weitere Visions/Rituals/LSD-Flashes herausgerissen und zuweilen merkt man auch den Swinging Sixties, Flower-Power-Einfluss, doch der Rest ist schröcklich bieder und weder Gothik-Horror noch modern. So tingeln zwar die Akteure fleißig über die Leinwand und stellen sich vor essentielle Fragen, doch so wirklich springt der Funke nicht über. Jenes scheint man partiell erkannt zu haben, hat man doch ein, zwei selbstironische Sprüche der Marke: "Dieses Haus könnte einem Horrorfilm entstammen und gleich kommt Boris Karloff um die Ecke", eingebaut, doch holt dies die Kohlen auch nicht aus dem Feuer. Nicht Fisch, nicht Fleisch, freut sich der Die Hard-Fan zwar trotzdem über das finale Werk, der Rest könnte mit argen Wachbleibproblemen konfrontiert werden. Da ich ein Zwitter aus beidem bin, entscheide ich mich für die goldene Mitte: 05/10 inkl. viel verschenktem Potential.

Ich bin wieder hier...

... in meinem Revier. War nie wirklich weg, hab mich nur versteckt.

Wie viele in der Vergangenheit gemerkt haben, ruhte mein Blog die vergangenen Wochen und ich war nicht wirklich dabei, Neues zu schreiben. Das soll sich nun in der Zukunft nachhaltig ändern und ich habe mir vorgenommen, wieder über Großes und Kleines aus meinem filmischen Kreuzzug zu schreiben, wie auch über das, was in Hollywood die Runde macht.
Gleiches gilt auch für DVDs und Boxoffice-Berichte. Ich hoffe, ich verliere in der Zukunft nicht so schnell wieder die Muße, meine geistigen Ergüsse hier zu publizieren.

Es grüßt der Frankie.

Montag, März 24, 2008

Showdown in Little Tokyo

In den 80er Jahren war das Leben noch einfach. Im Radio lief noch ordentliche Pop-Musik, Frisuren und Klamotten sahen einfach schrecklich aus und ordentliche Actionfilme kamen en Masse ins Kino. Ja, damals konnte man selbst Dolph Lundgren-Reißer auf der großen Leinwand bestaunen. Sechs Jahre nach dem pazifistischen Autorenfilm Phantom Kommando, mit good ol' Arni, fertigte Mark L. Lester dieses Vehikel an: Showdown in Little Tokyo, eine tiefgreifende Milieustudio zum Austausch und Verständnis der Kulturen! So sind Onkel Lundgren und Kamerad Brandon Lee hier als Buddy Duo unterwegs, die sich gegenseitig mit schlechten Sprüchen quälen und die Bad Guys reihenweise über den Jordan schicken. Der Feind ist hier die Yakuza und das sind echt fiese Burschen: Selbst beim Liebesspiel können sie die Finger nicht von den Samuraischwertern lassen und so rollen auch beim Sex die Köpfe. Ich bitte das wörtlich zu nehmen. Natürlich ist Lundi not amused und da auch noch seine Eltern damals von Yakuzas gekillt worden - hier die Preisfrage: Welcher böse Yakuzaboss war es? Richtig! Der aus diesem Film - beginnt nun die große Säuberungsaktion und getreu Lesters Credo: Action muss fetzen, geht das Vehikel auch ordentlich zur Sache. Ähnlich Phantom Kommando, macht man auch vor Extremitäten nicht halt und an grafischer Gewalt wird nicht gegeizt. Dass die Story hauchdünn ist, kann man schon an der Laufzeit von nicht einmal 80 Minuten ausmachen. Dafür gibt es auch keine Dynamikprobleme: Von A bis Z wird das Ganze durchgezogen und der geneigte Actionfan ist erfreut. Darüber hinaus gibt es mit Tia Carrere ein lecker Eye-Candy, die, angeblich via Bodydouble, auch nackt über den Äther huscht. Kopf aus, Film an. Hier stimmt das Motto und manchmal braucht man es! 07/10 ;)

Sonntag, März 09, 2008

Aliens vs. Predator 2


Mensch, was hat die Fangemeinde gejauchzt, als in den Untiefen des Internets die Meldung kursierte, dass Aliens vs. Predator 2 ein R-Rating bekommen würde. Endlich Gewalt! Da gerät die Story zur Nebensache. Weiter ging es dann, als die ersten bewegten Bilder zu sehen waren und wirklich etwas Gekörse erkennbar war. Frohlockend zog man dann in die Lichtspielhäuser und irgendwann auch wieder aus eben jenen hinaus. Wie der Gesichtsausdruck dann war, kann ich nicht beurteilen, zumindest meiner war alles andere als positiv aussehend. Packen wir das Rating einfach mal kurz ad acta: Der Film ist mies und das, was hier Story genannt wird, ist schlicht lächerlich. Weder Fans der Predator-Filme noch der Alien-Saga kommen in irgendeiner Art wirklich auf ihre Kosten. Irgendwo am Arsch der Welt, mitten in den USA geht die Alien-Brut mitsamt Raumschiff zu Boden und beginnt gleich damit, was sie am besten kann: Leute wegschnabulieren. Später taucht dann auch der Predator auf, der die Biester wieder jagt und zwischendrin lernen wir erst einmal das komplette Dorf kennen. Warum? Ich weiß es nicht. Da die meisten Figuren nach wenigen Minuten wieder von der Leinwand verschwinden, sind die Infos, sofern wir welche erhalten, sowieso überflüssig und dass es natürlich zwischendrin auch wieder eine depperte Teenieliebesgeschichte, Patriotismusgedöns und stupide Dorfsheriffs gibt, tut dem wahrlich auch nicht gut. Im Klischeekabinett hat man sich hier ausgiebig bedient. Das stört den nach Blut geifernden Fan nun alles eher weniger, solang sein Trieb gestillt wird und spätestens hier, wandelt sich Vorfreude in Enttäuschung, denn das Gezeigte auf der Leinwand ist nun alles andere als spektakulär und meistens so dunkel gezeigt, dass man nur erahnen kann, was nun wirklich los ist. Immerhin bekommt man mit, dass die Überlebenden dezimiert werden. Wer jetzt aber denkt, dass das schon alles ist, der täuscht. So haben die Herren Drehbuchautoren noch einen Clou im Ärmel: einen Predalien - Zwitterdingsbums aus Alien und Predator. Scheinbar war man sich des Asses aber nicht so sicher und so taucht dieser Kamerad auch kaum auf und erst beim Endkampf kommt er ein wenig in Action. Schnarch. Das Ende ist sowieso mit das beste. Plötzlich und unerwartet meint man, noch etwas Reminiszenz erweisen zu müssen, wirft noch einen mysteriösen Namen ins Spiel und hält alles offen wie ein Scheunentor: Hilfe, ich ahne Teil 3 kommen. 04/10

Fantastic Four

In der großen Verwurstungsaktion von Comichelden waren nun die phantastischen Vier an der Reihe und ich kann mich erinnern, dass ich zumindest die Zeichentrickserie immer gern geguckt habe als kleiner Knirps. Nun sind die vier also auf der Leinwand zu sehen und so wirklich weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Schon der Name Bernd Eichinger als Produzent lässt einem die Knie schlottern, weiß man doch, dass dieser Name nicht sehr oft für Qualität steht. Aber da man einen Film nicht schon im Vorfeld schlecht machen soll, habe ich mir dieses Konstrukt dann auch einmal vor Augen geführt und mein kurzes Resümee lautet wie folgt: doof.
Auch wenn ich kein wirklicher Comicverfilmungen-Fan bin, so habe ich doch große Freude an Batman Begins oder den X-Men-Teilen gehabt. Das lag vielleicht auch daran, dass man da wenigstens Charaktere hatte, die einem nicht am verlängerten Rückgrat vorbei gingen. Darüber hinaus auch eine Story, die spannend und dich inszeniert wurde, und punktuell jene Komik geboten hat, die angepasst war. In Fantastic Four ist das Ganze eine reine Slapstick-Orgie, was bei den Klischeefiguren beginnt, sich über dümmste One-Liner, die höchstens vom präpubertären Publikum geliebt werden, fortstreckt und bei einer trashig, einfältigen Geschichte aufhört, die ungefähr so verläuft: Vier Astronauten und der böse Macker fliegen in den Weltraum. Haben Kontakt mit mysteriösem Nebel; auf der Erde dann Superkräfte. Paar finden es gut, andere nicht und ein paar lieben sich noch und sind zu doof, es zu bemerken. Retten zwischenzeitlich ein paar Leben und kämpfen am Ende gegen den bösen Macker, der jetz Dr. Doom heißt. Klingt toll, ist es aber nicht. Zugegeben. Manchmal konnte ich mir ein kurzes Auflachen bei der Interaktion der Charaktere nicht verkneifen und auch die Effekte sind ordentlich geraten und irgendwie ist die komplette Chose auch durchaus unterhaltsam aber dadurch, dass der komplette Film so wenig Nachhall hat und auch die Schauspieler mehr angekotzt denn motiviert gewirkt haben, kann man Fantastic Four nur als Schuss in den Ofen abstempeln. Immerhin gibts mit Frau Alba was für's Auge. 04/10

Donnerstag, Februar 28, 2008

Rollerball

Aus der beliebten Lehrreihe: "Wie zerstöre ich erfolgreich meine Karriere", präsentiere ich euch Rollerball - und damit meine ich nicht das medien- und sozialkritische Original aus den 70er Jahren, sondern die trendige und hippe Bauchlandung aus dem neuen Jahrtausend. Abgeliefert wurde dieser eindrucksvolle Beitrag, wie man einen Film NICHT machen soll, von keinem Geringeren als John McTiernan, also jenem John, der zusammen mit Onkel Bruce einen Meilenstein des postmodernen Actionfilmes abgeliefert hat. Wer oder was ihn geritten hat, den Rollerball-Stoff dann so zu versemmeln, wird wohl für ewig sein Geheimnis sein. Anstatt die Intention des Originals aufzugreifen, hat man die kritische Komponente total unter den Teppich gekehrt und aus der Geschichte ein lustloses, auf Hochglanz poliertes, Actionvehikel gemacht, welches sich durch einen zu tiefst langweiligen Plot und noch schäbigere Schauplätze quält. Die Story geht dann ungefähr so: Cooler Schwarzer (LL Cool J) fragt seinen coolen, weißen, Streeracerirgendwas-Kumpel, ob der nich Bock auf die dicke Kohle hat. Jung und dumm, sagt der ja, spielt dann ne Runde Rollerball und wird zum tollen Hengst. Da die Quote sinkt, baut man Unfälle rein, dann steigt die Quote wieder, die Spieler haben keinen Bock mehr, böser Obermacker (Jean Reno) will die nich gehen lassen, es kommt zum großen Finale und alle sind happy. Klingt komisch, ist aber so. Die meiste Zeit verbringt der Film dann auch damit, die Rollerballer beim Rollerballen zu zeigen und das is ja alles ganz nett aber nich wirklich aufregend. Die ganze Geschichte mit den manipulierten Spielen ist dabei dann auch noch so altbackend und vorhersehbar, dass nicht einmal das bisschen nackte Haut der Weiber in der Umkleide das Einschlafen verhindern könnte. Sollte man dann zufällig wieder kurz vor Ende aufwachen und alles grün sehen, sollte man nicht erschrecken, da mit den eigenen Augen alles in Ordnung ist. McTiernan scheint nur ein CNN-Nachtsichkamerafetischist gewesen zu sein und meinte daher, mal eine zehnminütige Szene komplett mit eben jenen Effekten auszustatten. Doller Plan, Meister. Am Ende gibts dann nochmal richtig auf die Fresse, die Emotionen kochen über - zumindest bei denen, die zufällig wach sind und sich ärgern, dass die Chose noch immer läuft - und es bleibt die Erkenntnis, dass diese Ausgeburt filmischen Mülls wahrlich erschreckend schlecht ist. Da hilft nicht einmal die Ausrede, man sei jung gewesen und habe das Geld gebraucht... 02/10.

Mittwoch, Februar 13, 2008

Die Coens verfilmen weiteren Bestseller / Frühjahrslethargie

For their next collaboration, the "No Country for Old Men" team of Joel and Ethan Coen and producer Scott Rudin will transfer another Pulitzer Prize-winning author's work into a film.

Columbia Pictures has acquired screen rights to the bestselling Michael Chabon novel "The Yiddish Policemen's Union," with the Coens writing, directing and producing with Rudin.

Chabon sets up a contemporary scenario where Jewish settlers are about to be displaced by U.S. government's plans to turn the frozen locale of Sitka, Alaska, over to Alaskan natives. Against this backdrop is a noir-style murder mystery in which a rogue cop investigates the killing of a heroin-addicted chess prodigy who might be the messiah.

The Coens will turn their attention to the book after they shoot "A Serious Man" for Working Title and Focus.

"No Country" has become the highest-grossing film for the brothers, and the pic is nominated for eight Oscars. The Coens are up for four of them, and their trophy haul so far includes WGA, SAG, DGA, PGA and BAFTA awards.

"Yiddish" is the third Chabon novel that Rudin is translating to the screen. The first was "Wonder Boys," and Rudin is developing a Paramount-based adaptation of Chabon's Pulitzer Prize-winning "The Amazing Adventures of Kavalier & Clay," which Chabon scripted.


Quelle: Variety

Story klingt obskur und verdammt interessant: Klarer Fall für die Coens.

---------------------------------------------------------------------------

Ein wenig zu meiner Person. Aktuell bin ich ziemlich lustlos, wirklich was zu bloggen. Da ich nachmittags arbeite, habe ich abends kaum noch den Antrieb, wirklich viel zu machen. Vielleicht ändert das sich mit der Zeit noch. Ich hoffe jedenfalls, in der Zukunft meinen Blog wieder besser zu pflegen.
Wie soll denn das erst werden, wenn ich auch noch studiere..... ;)
Stay tuned.
Spätestens am Wochenende muss ich meine vier Buchstaben erheben und was Konstruktives hinbekommen.

Mittwoch, Februar 06, 2008

Casey Affleck goes Noir...

Casey Affleck is attached to star in period noir drama "The Kind One," based on the just-published novel by Tom Epperson.

Film will reunite Affleck with "Gone Baby Gone" producer Sean Bailey, who is producing through his new Disney-based Idealogyshingle.

Story, set in the 1930s Los Angeles, centers on an amnesiac (Affleck) who finds himself working for a mobster -- a sadistic killer given the nickname "the Kind One" -- and falling in love with the thug's girlfriend.

Epperson will adapt his novel when the WGA strike is over.

Last year saw Affleck star in "Gone Baby Gone," and he had a supporting turn in "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford," receiving an Oscar nomination for the latter.

Epperson frequent collaborates with his boyhood friend Billy Bob Thornton. They co-wrote the screenplays for "One False Move," "A Family Thing" and "The Gift." "The Kind One," which marks his literary debut, was published Jan. 22 by Five Star.


Quelle: Variety

Für mich als alten Noir-Freund sind dies natürlich höchst interessante News. Hoffentlich endet der Streik bald, damit die Produktion starten kann. :)

Sonntag, Februar 03, 2008

Wenn das Val Lewton wüsste...

Days after signing an interim agreement with the Writers Guild, RKO has launched Roseblood Movie Co., a subsidiary that RKO topper Ted Hartley said will remake eight classic horror films churned out by Val Lewton when he headed RKO's low-budget horror unit in the 1940s.

The slate includes "Lady Scarface," which will be written by Tony Puryear; "While the City Sleeps," which will be scripted by Shin Shimosawa and Jim Morris; "The Monkey's Paw," which will be scripted by Todd Farmer; and "The Seventh Victim," which doesn't yet have a writer.

The other films on the initial slate are "Bedlam," "Body Snatcher," "Five Came Back" and "I Walked With a Zombie," titles identified last year (Daily Variety, June 15) when RKO made a co-financing deal on the quartet with Twisted Pictures, the makers of the "Saw" films.

"The launching of the Roseblood Movie Co. was the motivating force behind our making an agreement with the Writers Guild," Hartley said. "We've got other projects at RKO, but we needed to get going on this. The most successful ROI in the movie business comes from scary movies that get wide release and cost under $10 million. We've studied it extensively for our stockholders and investors and we saw the opportunity to take the rich Val Lewton library of scary thrillers and create a unique company out of it."

The moniker is a play on words from the reveal of "Citizen Kane," the biggest title in the RKO library for which Hartley owns remake rights. He said RKO will put some money in the films and is arranging other financing. Hartley said the program of films will be made over 24 months, and the first one will begin production in the fall. No distribution has yet been set.



Quelle: Variety

Für mich als Liebhaber alter "Schinken" sind diese Nachrichten natürlich schon fast von blasphemischer Natur und ich will erst gar nicht wissen, wie die klassischen Geschichten aufgemotzt werden, um das junge Publikum anzuziehen. Da schaudert man schon, ohne die Remakes je gesehen zu haben...

Freitag, Februar 01, 2008

7 Sekunden


Irgendwie ist es schon schade, wenn man mitansehen muss, wie so manch Schauspieler, den man in seiner Kindheit gern gesehen hat, nun in irgendwelchen B-Produktionen versauert. So ist es auch Wesley Snipes ergangen, der zu Beginn der 90er noch dick im Geschäft der A-Produktionen war und nach dem finanziellen Fiaskos Blade:Trinitys dann tief gefallen ist. Nun ist er also in 7 Sekunden zu sehen, eine dieser unzähligen B-Actionproduktionen, die für den Videomarkt irgendwo im Hinterland Osteuropas en masse hergestellt werden und aus bekannten Storyversatzstücken bestehen und jedem Zuschauer zeigen, dass die Protagonisten eigentlich kaum Lust auf diese Art Film haben. Wesley ist hier der Kopf einer cleveren Räuberbande, die irgendwo in Rumänien eine Geldtransportfirma ausrauben wollen. Warum diese Firma ausgerechnet mit US-Fahrzeugen fährt und warum der Film ausgerechnet in Rumänien spielen muss, wird einem eigentlich nie klar. Dafür sehen wir recht schnell, dass der Überfall in die Hose geht, da eine weitere Gangsterbande involviert ist. Jene "Gangster" sehen jedoch alles andere als furchteinflößend aus, eher asozial in ihren Unterhemden und verschlissenen Klamotten. Nach einigen kurzen Actionintermezzos und Shootouts muss Wesley flüchten, entführt dabei ne US-Soldatin, kommt einem Kunstskandal auf die Schliche, kämpft gegen nen lächerlichen russischen Boss, der weder Sprichwörter noch Selbstbeherrschung hat und einem unfreiwillig Tränen in den Augen beschert. Irgendwann ist der Spuk vorbei, und nachdem in diversen Verfolgungsjagden, Explosionen und kleineren Techtelmächteln das Gute gesiegt hat, weiß der Zuschauer, dass Wesley angekommen ist, im Sumpf der B-Filme und man muss sich damit abfinden, dass man wohl nie wieder nen halbwegs guten Film mit ihm sehen wird. 04/10

Sonntag, Januar 27, 2008

US Boxoffice (18.01 - 21.01)


Ja, ich werde nachlässig und hoffe, dass ich in der nächsten Woche am Mittwoch den aktuellen Report getippt bekomme. Irgendwie macht einen die Arbeit und das Warten auf den Studienplatz wuschig im Kopf. Diesmal nur ein Screenshot von Cloverfields Siegeszug.

Das Vermächtnis des geheimen Buches - Review


Irgendwie läuft bei mir in der letzten Zeit nicht so viel zusammen und ich kann euch erst einmal nur eine Kritik zu Nicolas Cage neustem Film bieten.: Klick mich!
Ich hoffe, ich werde in der nächsten Woche was das Bloggen angeht produktiver, da ich noch zu so vielen Filmen ein paar Zeilen schreiben könnte.

Samstag, Januar 19, 2008

US Boxoffice (11.01 - 13.01)



Das neue Kinojahr scheint zumindest in finanzieller Hinsicht gar nicht so übel zu starten, zeugen die ersten Januarzahlen jedenfalls nicht von einer Flaute und so konnten sich gleich zwei „neue“ Filme mehr als überzeugend postieren. Und der Monat ist noch nicht zu Ende, erscheinen doch noch zwei überaus potente, von den Fans heiß ersehnte, Filme. Rekorde werden vielleicht auch diesmal purzeln.

Obwohl die Golden Globes am Sonntag verliehen wurden, kann sich Atonement weiterhin in den Top 10 halten und sichert sich neuerliche $ 4,22 Mio. und kann damit die Portokasse auf 25,13 Mio. anfüllen. Vielleicht bekommt der Film noch einen kleinen Awardboost und wird noch einmal in der Liste auftauchen.

Universals The Pirates Who Don’t Do Anything konnte hingegen nicht wirklich überzeugen und hat nur $ 4,23 Mio. einfahren können. Damit wird der Film wohl auf den Heimkinomarkt bauen müssen. Gemüse und Piraten, eine wahrlich abstruse Mischung.

Warners Liebesdrama P.S. I Love You zeigt dafür einen recht langen Atem und kann in seiner vierten Spielwoche weitere $ 4,83 Mio. für sich verbuchen, wodurch das Gesamteinspiel auf $ 46,83 Mio. angehoben wurde. Die internationale Auswertung ist inzwischen auch schon angelaufen und auch dort wird man vor allem aufgrund weiblicher Zuschauer noch ein paar Dollar verdienen.

Der letztwöchige Neustarter One Missed Call verliert erstaunlich wenig, gerade einmal 50%, und so freut man sich über $ 5,98 Mio. und so hat der Neuling des Jahres 08 schon $ 20,49 Mio. für sich verbuchen können.

Langsam geht es auch für I Am Legend hinab, der aber noch immer für $ 8,18 Mio. gut ist und damit sein Einspiel auf überaus überzeugende $ 240,28 Mio. ausbauen. Da der Film international auch ein großer Erfolg ist, hat man insgesamt schon gut $ 465 Mio. umsetzen können.

Sicherlich nicht ganz so viel werden Alvin and the Chipmunks schlussendlich verbuchen aber mit neuerlichen $ 9,30 Mio. und einem formidablem Zwischenergebnis von $ 187,94 Mio. wird man im Hause Fox mehr als nur ruhig schlafen können. Nagetiere an die Macht!

Glückliche Gesichter gibt es auch bei der Disneyfraktion, denn National Treasure: Book of Secrets toppt das Einspiel des Franchise Erstlings noch einmal und hebt es aufgrund der $ 11,30 Mio. vom Wochenende auf $ 187,11 Mio. an und die weltweite Vermarktung ist noch gar nicht richtig angelaufen.

Der Indiehit des Jahres ist ohne Zweifel Ivan Reitmans Komödie Juno, die unbeirrt in den vorderen Regionen der Charts vertreten ist und sich ungeniert $ 13,61 Mio. vom großen Kuchen nimmt. Damit hat der Film schon $ 70,86 Mio. eingespielt und beweist einmal mehr, dass es keiner Blockbuster bedarf, um beeindruckende Zahlen abzuliefern.

Zum Teil beeindruckend ist auch das Abschneiden von Sonys First Sunday, der sich spielerisch leicht auf den zweiten Platz schieben konnte und mit $ 17,71 Mio. wieder einmal beweist, dass das schwarze Publikum nicht zu unterschätzten ist. Einen langen Atem wird der Film dafür eher nicht haben.

Zwei Altmeister, sind sie doch schon im Rentenalter angelangt, haben den Thron bestiegen und Warners The Bucket List, der im alten Jahr einen limitierten Start hatte und nun landesweit zu sehen war, hat sich mit $ 19,39 Mio. durchgesetzt und somit weißt der Kontoauszug schon $ 20,82 Mio. aus. Da die Kosten nur auf $ 45 Mio. geschätzt werden, könnte die Bilanz am Ende positiv ausfallen.

Neustarter in dieser Woche gibt es drei an der Zahl. Ein Indierelease mit durchaus großen Namen ist die Female-Caper-Comedy Mad Money, die ihr Glück in 2470 Kinos suchen wird. Für die Damen schickt Fox eine RomCom mit Katherine Heigl aus Grey’s Anatomy ins Rennen und 27 Dresses darf man in 3057 Lichtspielhäusern bestaunen. Eindeutiger Favorit, und das zeigen auch die Freitagszahlen, ist natürlich das clever vermarktete und stark gehypte J.J. Abrams Projekt Cloverfield, welches mit 3411 Kopien ausgestattet wurde.