Samstag, Februar 21, 2009

Funny People - Trailer zum neuen Apatow


Judd Apatow gilt ja in diesen Tagen als der Messias der Komödie und so sind alle gespannt, ob er auch mit seiner dritten Regiearbeit - eben jenem Funny People - an den Erfolg seiner beider Vorgänger anschließen kann. Insofern ist der Trailer ganz interessant aber dürfte bei weitem nicht das fertige Produkt widerspiegeln.

Freitag, Februar 20, 2009

Teaser zu Almodóvars Broken Embraces

Ein kurzer Teaser-Trailer zu Pedro Almodóvars kommenden Film Broken Embraces. Erneut mit Penélope Cruz in der Hauptrolle. Einfach wunderschön:

Donnerstag, Februar 19, 2009

US Boxoffice (13.02. - 15/16.02.)

Erst Freitag, der 13. dann Valentinstag und dann am Montag auch noch frei dank Presidents' Day. Kein Wunder also, dass die Kinosäle voll waren in den Staaten und die Menschen in die Lichtspielhäuser strömten. Einzig bei der Filmauswahl war man etwas geschmacksgestört aber nichtsdestotrotz kam das bisher stärkste Februarwochenende aller Zeiten heraus inkl. neuem Feiertagsgesamtrekord aller Filme. Wie bei 4-Day Wochenende üblich, dienen die normalen Zahlen für den Zeitraum von Freitag bis Samstag für die Top 10, während das 4-Tages Gesamtergebnis in Klammern daneben steht.

Just a little Push... und der Film liegt aus den Top 10, denn mit $ 6,86 Mio. ($ 7,98 Mio.) am zweiten Wochenende kommt man nicht mehr so weit. Das Interesse an Sci/Fi ist aktuell wohl nicht groß genug und so muss sich der Film mit einem Zwischeneinspiel von $ 20,38 Mio.

Alls im Lot hingegen bei dem Slumdog Millionaire, der es sich nicht hat nehmen lassen, noch einmal ein wenig zuzulegen und sich so neuerliche $ 7,28 Mio. ($ 8,71 Mio.) sichert. Damit dürfte es inzwischen auch so sicher sein wie das Amen in der Kirche, dass der Film die $ 100 Mio. Marke knacken wird, bei aktuell $ 88,10 Mio. ist das wahrlich keine zu kühne Aussage mehr.

Kaum drin und fast schon wieder raus. Das Schicksal meint es nicht gut mit The Pink Panther 2, der nicht einmal bei den $ 8,51 Mio. ($ 10,77 Mio.) Trost findet. Ein Blick auf den Kontostand deckt das ganze Elend auf: mickrige $ 24,09 Mio. lassen sich dort finden.

Auch kein großer Wurf ist Tom Tykwers The International, der sich am Startwochenende nur $ 9,33 Mio. ($ 10,70 Mio.) schnappen konnte und auch die Kritiker haben eher wenig Gefallen an dem Thriller gefunden. Große Namen reichen eben doch nicht.

Gemütlich auf Wolke sieben befindet sich Kevin James mit Paul Blart: Mall Cop, der dank der neuerlichen $ 10,98 Mio. ($ 13,57 Mio.) als erster Film des Jahres 2009 die Centurymarke durchbrochen hat und so bei $ 109,81 Mio. steht.

Von den sog. Holdovers hat sich Coraline noch mit am besten verkaufen können und so fließen $ 14,78 Mio. ($ 18,85 Mio.) aufs Firmenkonto von Focus Features und da die kommende Woche auch keine wirkliche Konkurrenz bringt, dürten sich zu den $ 39,09 Mio. sicherlich noch ein paar Dollar dazu gesellen.

Es hätte so schön werden können aber irgendwas hat den Siegeszug von Confessions of a Shopaholic verhindert und so ist der Film unter den Erwartungen geblieben und hat gerade einmal $ 15,07 Mio. ($ 17,81 Mio.) einspielen können. Nun ist Schadensbegrenzung angesagt.

Solche Probleme kümmern die Mannen von Fox ganz sicher nicht, denn ihr Taken verkauft sich weiterhin sehr sehr prächtig. Wieder hat man nur unter 10% einbüßen müssen, was in Zahlen ausgedrückt einem Einspiel von $ 18,99 Mio. ($ 21,82 Mio.) entspricht. Damit peilt man weiterhin höhe Sphären an und zu den $ 80,51 Mio. wird sich sicherlich noch ein bisschen Zaster verirren.

Vom Platz an der Sonne wurde He's Just Not That Into You verdrängt, der sich immerhin mit $ 19,52 Mio. ($ 22,33 Mio.) trösten darf und damit nach zwei Wochen auch schon knapp $ 60 Mio. eingespielt hat. Genauer gesagt sind es $ 57,81 Mio.

Deutlicher Sieger des Wochenendes war jedoch Friday the 13th (2009), der die Konkurrenz in Einzelteile geschlagen hat und sich mit $ 40,57 Mio. ($ 43,59 Mio.) locker an die Spitze setzen konnte. Die Zahlen vom Sonntag und Montag deuten aber auch ganz stark darauf hin, dass der Film am kommenden Wochenende einen erheblichen Umsatzrückgang erleben wird. Für eine Fortsetzung reicht das Erspielte aber trotzdem.

Wie schaut's an der Neustarterfront aus? Eher düster, gerade einmal zwei Filme treten in die Schlacht und die sind dann nicht einmal schlagkräftig ausgestattet. Sonys Genreschmiede Screen Gems lässt die Komödie Fired Up aufs Publikum los und das in gerade einmal 1810 Kinos, während man bei Lionsgate vollkommen auf die Kraft eines Tyler Perry setzt, dessen Filme ja schon das ein oder andere Mal überraschend stark auftrumpfen konnten und so hat Madea Goes to Jail 2032 Kopien an Bord.

Mittwoch, Februar 18, 2009

Hickhack um Rourke - Iron Man 2, ja oder nein?

Aktuell wohl eher nein, denn wie man auf Comingsoon.net lesen kann:

Mickey Rourke has told New York Magazine that it's looking like he won't be playing the villain in Iron Man 2:

But so what if ICM's David Unger doesn't look good in a dress — at least he's battling Marvel for a bigger paycheck for Rourke for his rumored role as a villain in Iron Man 2, right? "Right now, we're not doing Iron Man 2," Rourke told us grimly.

In January, the news broke that Marvel had offered the award-winning "Wrestler" star just $250,000 to play a villain in the sequel. Perhaps further negotiations didn't go so well? Also, Rourke is now firmly attached to star in Sylvester Stallone's The Expendables, which starts shooting shortly and might interfere with the Iron Man 2 shoot.

Stay tuned for possibly more on this...
Wollte man Rourke haben, würde man im Zweifelsfall mit einem größeren Paycheck wedeln aber scheinbar ist dem nicht so. Da sich aber in Tinseltown alles von heut auf morgen ändern kann, brühe ich einfach einen Tee auf und warte ab. Immerhin ist Mickey zusammen mit Sly in The Expendables unterwegs und selbst der Governator wird in einem Cameo durch den Film wackeln als, na was wohl... Governator eben.

Nottingham wird zu Robin Hood...

MTV talked to Ridley Scott, who revealed that some big chances have been made to the previously-titled Nottingham, the director's next project. Here are a few excerpts:

That statement is notable, not only in that those first two projects are moving forward, but that "Nottingham" has now officially been renamed to reflect its lead character. "Oh yes, I think we are just going to call it 'Robin Hood'," Scott revealed. "We start in almost 2 months."

In an attempt to clarify all the confusion from a few months ago about Russell Crowe playing multiple roles, Scott was eager to say that he had changed his mind, and that Crowe will simply portray the famed archer who rises from an unlikely background. "Robin Hood is in the army of Richard Coeur de Lion," he said of how we'll find the character early in the film "He is a bowman in the army of Richard Coeur de Lion."

"[Crowe as both Robin and the Sheriff of Nottingham] was an idea so far back, way back when at the time I had this proposed to me, and I read it and thought, 'I don't really know what it does for it, but it's alright'," Scott recalled of the now-abandoned idea. "It is better to simply have the evolution of a character called Robin Hood, who will come out of a point in the Crusades which is the end."

Quelle: Comingsoon
Im Grunde finde ich die Entscheidung ein bisschen schade, da mir die Idee der Doppelrolle gefiel, weil dadurch Raum zur Interpretation des Stoffes war und wie diese Verkörperung der zwei Personen gelöst worden wäre. So scheint es nur eine der typischen Robin Hood-Verfilmungen zu werden.

Dienstag, Februar 17, 2009

Unbekannter Anrufer

Tüt...tüt....tüt... kein Anschluss unter dieser Nummer! Mensch, was wäre blos aus diesem Film geworden, wenn dies jener Unbekannte(r) Anrufer zu hören bekommen hätte? Der Zuschauer hätte jedenfalls wenig verpasst, denn dieser Aufguss des 79iger When a Stranger Calls leidet vor allem unter dem Unvermögen des Regisseurs und an dem eindimensionalen Drehbuch. Schuld an dem ganzen Dilemma sind im Grunde sowieso die Jungs, denn hätte der Freund von Jill, unserer Teenangerheldin im Film, nicht mit einer anderen Dame geknutscht, dann hätte Jill nicht stundenlang mit ihm telefonieren müssen und dann wäre auch die Handyrechnung nicht so dick wie ein Telefonbuch. Als Strafe muss sie diese nun abarbeiten und das als Babysitterin bei einem reichen Ärzteehepaar, die ein Luxushaus am See haben. Ein simpler Job, wäre da nicht irgendsoein Perversling, der sie stetig mit Telefonanrufen quält und dann auch noch persönlich auf der Matte steht. Willkommen in der Einöde des Teeniehorrors, wo der Plot und die Akteure mit einem Wort beschrieben werden können: Klischeehaft. Aber das stört in einem Horrorfilm ja bekanntlich eher selten. Da kommt es auf die inneren Werte an und Gorehounds dürfen laut seufzen: Das hier ist kein Slasher, das ist mehr Psychoterror oder etwas Ähnliches. Also legt man das Augenmerk auf die Atmosphäre und das klappt für den Anfang auch, genauer gesagt ab dem Moment, wo die süße Jill das Haus erkundet, welches durchaus Raum für Suspense bietet. Dies haben die Macher aber komplett falsch verstanden, denn was schnell folgt, ist eine solche Ausdehnung von Spannungsmomenten - jede auch nur annähernd bedrohliche Szene wird ausgewalzt bis zum Gehtnichtmehr - und zur Auflösung muss meist die doofe Hauskatze herhalten. Und als dann der Fremdling endlich auch physisch präsent ist, geht alles zu flott, dass man sich am Ende echt nur fragen kann, ob es das schon gewesen ist. Da hilft auch ein öder Schlußgag nicht mehr. Ein ganz, ganz lauwarmer Aufguss, dessen passable Ansätze komplett überreizt wurden. 04/10

Montag, Februar 16, 2009

Transformers 2 - Jetzt mit offiziellem Trailer


Nachdem am Freitag ja schon ein Bootleg-Trailer die Runde durch das WWW gemacht hat, gibt es nun auch eine offizielle Variante in anständiger Qualität. Michael Bay typisch sieht man, außer vielen Explosionen und ausuferndem F/X-Einsatz, recht wenig aber das stört auch nicht so sehr, man weiß ja, was einen erwartet im Sommer.

Sonntag, Februar 15, 2009

Die Totenliste

Der eigentliche Clou in Hustons Die Totenliste ist ja, einen Cast aufzuweisen, wie man ihn nur selten in einem Film gesehen hat: Mitchum, Sinatra, Curtis, Lancaster, Douglas und Scott und doch bemerkt man ihn größtenteils eigentlich nicht wirklich. Hierzu später ein wenig mehr. Was sonst bleibt, ist ein klassischer Krimi, der im schönen England angesiedelt ist und sich rund um eine mysteriöse Liste dreht, denn jeder, der auf dieser namentlich erfasst ist, ist Opfer eines tragischen Unfalls geworden. Herausgefunden hat dies der Journalist Adrian Messenger, der sich seines Verdachts jedoch nicht ganz sicher ist und so seinen Freund und ehemaligen Offizier Anthony Gethryn (George C. Scott) bittet, sich einmal umzuhören, um so die Vermutungen Messengers zu bestätigen. Doch bevor dieser Gewissheit hat, verunglückt seine Maschine auf einem Transatlantikflug. Bis auf einen Passagier finden alle Mitreisenden den Tod. Nun glaubt auch Gethryn nicht mehr an Zufälle und wird, nachdem er seine Zweifel lautstark der Polizei vorgetragen hat, in die Ermittlungen eingespannt. Was ein glücklicher Zufall, dass Gethryn den einzigen Überlebenden kennt, wenn auch nicht persönlich. Es ist ein französischer Widerstandskämpfer, mit dem Gethryn im Zweiten Weltkrieg über Funk verbunden war. Gemeinsam versuchen sie, den Fall zu rekapitulieren und eine Verbindung zwischen den Männern auf Adrians Liste herzustellen. Doch da der Mörder ein Meister der Maskerade ist, scheint er immer einen Schritt voraus zu sein. Man merkt sicherlich schon an der Beschreibung des Plots, dass die Geschichte auf einem wackligen Fundament steht und das rächt sich dann spätestens bei der Auflösung des Plots, wenn man beginnt, über das Gesehene nachzudenken. Huston war sich dessen wohl auch bewusst und so hat er versucht, die Geschichte immerhin so spannend wie möglich zu inszenieren, was ihm prinzipiell auch gelungen ist. Klassisch wird den einzelnen Spuren nachgegangen, der Zuschauer darf miträtseln und ein Spannungsmoment bleibt über die gesamte Laufzeit bestehen, sodass die Schnitzer im Plot nicht so sehr ins Auge stechen. Um diese Makel zu übertünchen hilft auch die Liste des oben genannten Casts, denn man griff hier auf einen Trick zurück und hat die Stars in Maskerade auftreten lassen, wodurch der Zuschauer doppelt abgelenkt ist. Er versucht nicht nur, den Ermittlungen rund um den mysteriösen Mörder zu folgen, sondern auch die Filmstars zu enttarnen, die hier auftreten. Übrigens kein Grund zu Verzweiflung, falls man sie im Film nicht enttarnen kann. Am Ende wird Alles aufgelöst. Übrigens dürfte auch die Maskerade ein Grund dafür gewesen sein, dass man hier auf das Schwarz/Weiß-Material zurückgriff, damit es nicht so stark ins Auge fällt. Das Fazit fällt dann auch versöhnlich aus. Sicherlich kann Huston hier bei weitem nicht an die Klasse anderer Produktionen anschließen aber da Die Totenliste spannend und unterhaltsam inszeniert wurde, den Stars-Suchbonus hat und mit George C. Scott und all den anderen starke Schauspieler bietet, springen am Ende 6,5/10 Punkte raus.

Samstag, Februar 14, 2009

Freitag, der 13.

Wer stapft so spät durch Wald und Wiese? Es ist der Jason, der ganz fiese. Erneut beschert uns Michael Bay ein Re-Boot einer erfolgreichen Horrorserie, bei der man sich nur fragen kann, wie sie es nur zu so vielen Fortsetzungen gebracht hat im Laufe der Zeit? Getreu der alten Originale gibt es auch in Freitag, der 13. anno 2009 ganz ganz wenig Story, Charaktere der Marke Klischeeabziehbild und den großen, klotzigen Killer, der mit seiner Machete sein Recht auf Ruhe durchsetzt. Das Ganze geht dann auch gleich gut los mit Mutter Jason, die erst einmal für Zucht und Ordnung im Camp Crystal Lake sorgt und dabei ihren Kopf verliert. Dann erfolgt, oh Wunder, eine Zeiteinblendung und wir befinden uns im Jetzt und eine Truppe tumber Teens stapft durch das Unterholz auf der Suche nach Dope - denn es gibt da Marihuanapflanzen. Ein paar bescheuerte Dialoge und ein wenig Sex später, hat Jason alle weggemetztelt. Jetzt, eine gefühlte halbe Stunde später, gibt es erst die Titeleinblendung und die eigentliche Geschichte geht los... inkl. Zeiteinblendung: Wieder Teenies, die zum Camp Crystal Lake fahren, plus der Bruder eines der Opfer aus Teeniegruppe Nummer 1, der sein Schwesterlein sucht. Erneut folgt die bewährte Kombination aus dummen Dialogen, Drogen und Sex, getoppt von Arschlochcharakteren, wo man schon genau zu Anfang weiß, wer am Ende als Letztes über die Leinwand huschen wird und bevor es all zu langweilig wird, taucht wieder Maskenjason auf - ja, vorher noch mit dem patentierten Kartoffelsack im Gesicht, haut er zwischenzeitlich nen Nachbarn um, der hier wohl schon seit Jahren mit ihm in friedlicher Co-Existenz gehaust hat, um dort die Hockeymaske zu finden - und sorgt für gelöste Stimmung. Damit kann man echt knapp 100 Min. Film füllen. Gut, über die nicht vorhandene Geschichte könnte man hinwegsehen, wenn der Rest gut inszeniert wäre aber auch hier hat man sich nichts Neues einfallen lassen. Die Schocks werden wie üblich nur durch laut einsetzende Musik ausgelöst und von Suspense scheint hier sowieso noch niemand etwas gehört zu haben. Das Ganze ödet nach einer Weile auch ziemlich an, außer man ist eingefleischter Fan. Der Rest vom Schützenfest wird sich allein schon angesichts der total beknackten Story an den Kopf fassen. Dann doch lieber Freddy vs. Jason, da nimmt sich der Film wenigstens nicht ernst und hat mit Freddy Krueger auch noch einen charismatischen Serienmörder an Bord: 3,5/10

Warum wir ins Kino gehen?

Ich muss an dieser Stelle einmal mit meinem normalen Blog-Verhalten brechen, da mich ein heutiges Erlebnis doch recht gewurmt hat und irgendwie hat es ja dann doch mit dem Thema des Blogs zu tun. Die Frage ist: Warum gehen wir ins Kino? Nun ich denke, dass die Leser, die wohl auch eine gewisse Affinität zum Medium Film pflegen, und ich ins Kino gehen, um den Film zu sehen. Ja, irgendwie witzlos, oder? Angesichts des asozialen Gesocks, was sonst so durch die Lichtspielhäuser streift, scheint man, wenn man wirklich nur am Film Interesse hat, echt in der Minderheit zu sein.
Ich war heute, bzw. jetzt ist es schon gestern, im neuen Friday the 13th - selber Schuld, wird vielleicht so manch Leser jetzt denken, was gehste auch in so einen Film - und nach langer Zeit mal wieder nicht im geliebten OV-Kino am Potsdamer Platz, da der Film dort nicht lief, was evtl. auch mit dem Berlinale-Programm zusammen hängt und habe mir daher eine deutschsprachige Fassung angeschaut und so viel Wut hatte ich schon lange nicht mehr im Kinosessel - lag vllt. auch ein wenig am Film, der dann eher mies ist - jaja, ich höre es schon Lästern - aber wie sich manche Menschen im Kino verhalten ist echt unter aller Sau. Prinzipiell wäre ich schon dafür, dass verspäteter Einlass gar nicht mehr gewährt wird, denn wer zu spät kommt, den bestraft das Leben aber so war es die erste halbe Stunde(!) mehr ein Durchgangsverkehr als ein Filmerlebnis. Dazu musste man auch lautstark auf sich aufmerksam machen. Die jungen Herren waren wohl in der Brunft und konnten auch während des Filmes nicht die Klappe halten. Wichtig ist es auch, dass man im Kino per Handy erreichbar ist. Immerhin hat man den Saal verlassen... Das ist besonders toll für die Menschen, die in der Nähe der Tür sitzen. Warum gehen diese Menschen ins Kino? Der Film wird es ja nicht sein. Vielleicht liegt es daran, dass es warm ist im Saal und draußen kalt - im Winter würde das ja Einiges erklären. Eventuell ist das Kino auch nur eine Art Zeitvertreib, bevor man dann in den Abend startet. Aber wenn man schon nichts mit sich anfangen kann, warum dann andere damit belästigen, die den Film gucken wollen?
Übrigens: Wehe man regt sich auf, nachher hat man noch eine Faust im Gesicht. So ist das Kino inzwischen verkommen und das ist für mich auch der Grund, warum ich nie wieder einen Fuß in eine deutschsprachige Vorführung setzen werde, denn noch hat man im OV-Kino seine Ruhe, selbst wenn es ein Multiplex ist. Hier genieße ich echt das Privileg, der englischen Sprache mächtig zu sein und der dumme Pöbel bleibt freiwillig vor der Tür.

Gute Nacht

Freitag, Februar 13, 2009

The Taking of Pelham 1 2 3 - Trailer


Hier nun der Trailer zu Tony Scotts Remake des gleichnamigen Films mit John Travolta und Denzel Washington in den Hauptrollen - also im Remake. Sieht nach normaler Genrekost aus. Stellt sich natürlich die Frage, warum dann ein Remake machen, wenn's eh nichts Dolles wird?

Donnerstag, Februar 12, 2009

US Boxoffice (06.02. - 08.02.)

Wir haben erst Februar und doch gehen mir langsam die Intros aus, denn jedes Wochenende ist das gleiche Bild von den US-Kinos zu vermitteln: Die Menschen strömen wie wild in die Säle und die Ergebnisse überflügeln jene aus dem Vorjahr mit Leichtigkeit. So auch am ersten Februar-Wochenende, das vier Neustarter sah und mit Hilfe der starken Holdovers ein Umsatzplus von 38% einfahren konnte. Was wird dann erst im Sommer abgehen??

Auschecken. Das ist die Devise im Hotel for Dogs. In seiner vierten Woche kann der Film noch einmal $ 5,71 Mio. für sich verbuchen und tritt dann mit $ 55,13 Mio. im Gepäck die Heimreise an. Damit hat man sicherlich noch das Beste aus der schlechten Startsituation gemacht.

Trotz eines vergleichsweise geringen Einbruchs von unter 40%, fällt The Uninvited von Platz drei auf neun und da sind die neuerlichen $ 6,26 Mio. auch nur ein kleines Trostpflaster. Damit befinden sich bisher $ 18,24 Mio. auf dem Konto.

Auch Onkel Eastwood und sein Gran Torino müssen sich nach unten orientieren aber nach neun Wochen dürfte sie das wenig kratzen, denn sein letzter Film mit ihm als Schauspieler hat sich mehr als stark geschlagen. So sind noch einmal $ 7,16 Mio. aufs Bankdepot geflossen und ein Blick in den Geldspeicher verrät, dass dort inzwischen $ 120,21 Mio. schlummern.

Ob es bei Slumdog Millionaire am Ende auch so viel wird, steht noch in den Sternen aber auch so ist man noch prima im Geschäft, schnappt sich weitere $ 7,18 Mio. und freut sich angesichts der eingefahrenen $ 77, 20 Mio.

Mit Push findet man den ersten Neustarter auf dem sechsten Platz wieder und mit einem Starteinspiel von $ 10,08 Mio. ist dies sicherlich kein Grund für Jubelarien. Damit liegt man im Vergleich mit ähnlichen Genrefilmen deutlich unter dem Durchschnitt.

Es ist quasi schon amtlich: Mit Paul Blart: Mall Cop hat das Kinojahr 2009 seinen ersten Film, der die $ 100 Mio.-Marke knacken wird. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, denn dank der $ 10,88 Mio. vom Wochenende kommt die Produktion auf ein zwischenzeitliches Einspiel von $ 96,89 Mio. und die Butter wird man sich jetzt nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Es scheint übrigens doch einen Filmgott zu geben, denn The Pink Panther 2 hat eine ordentliche Bauchlandung hingelegt und mit gerade einmal $ 11,59 Mio. darf man sich durchaus Hoffnungen machen, dass der Film schnell aus den Top 10 verschwindet und wir erst recht von einem dritten Teil verschont bleiben.

Ordentlich ist hingegen das Abschneiden des Animtionsfilmes Coraline, der sich auf den dritten Platz vorkämpfen konnte und sich $ 16,85 Mio. sicherte. Damit liegt man als Stop-Motion Film vom Einspiel gut im Mittelfeld und kann durch gute Zahlen in den nächsten Tagen sicherlich noch den ein oder anderen Dollar für sich verbuchen.

Scheinbar ungebrochen ist das Interesse der Amerikaner an Taken, der nahezu kaum einbüßen musste im Vergleich zur Vorwoche und sich so sichere $ 20,55 Mio. schnappte. Damit hat man nach zwei Spielwochen schon $ 53,61 Mio. in den Büchern stehen.

Nichtsdestotrotz gab es an diesem Wochenende kein Vorbeikommen an He's Just Not That Into You, der dank totaler Frauenpower - auf und vor der Leinwand - auf $ 27,79 Mio. kam und damit locker leicht auf den ersten Platz vorstoßen konnte. Und der Valentinstag steht ja erst noch an.

So tummeln sich drei Wide Releases am kommenden Wochenende. Unter anderem gibt sich Tom Tykwers The International die Ehre. Der Finanzthriller startet in 2364 Kinos., während man bei Disney/Touchstone auf die Frauen hofft und für sie Confessions of a Shopaholic in 2507 Sälen bereithält. Zahlenmäßig eindeutiger Favorit ist jedoch der von den Fans sehnlichst erwartete Friday the 13th (2009), der 3105 Kopien an Bord hat und zumindest den Freitag mit Leichtigkeit dominieren wird.

Nolans nächster Film ist...


... keine Batman-Fortsetzung aber lest selbst:

Christopher Nolan has set up his next project with Warner Bros., an original screenplay he wrote called "Inception." The "Dark Knight" director hopes to shoot the sci-fi action film in the summer for a release during summer 2010.

Nolan will produce with partner Emma Thomas, who served as a producer on "The Dark Knight."

"Chris Nolan is a visionary filmmaker who continually raises the bar with each movie he makes," Warner Bros. Pictures Group president Jeff Robinov said. "We are thrilled to be collaborating again with him and Emma on this exciting new motion picture."

Given the billion-dollar bonanza Nolan delivered with "Knight," one would suppose a treatment based on some poems he wrote in his fifth-grade journal would have gotten the green light. The writer-director-producer has done well by the studio, with "Insomnia," "Batman Begins" and "The Prestige" bringing in close to half a billion in additional theatrical revenue.

"Inception" is described as "a contemporary sci-fi actioner set within the architecture of the mind."

This pushes back any potential filming on a new Batman film, but three years -- and "The Prestige" -- passed between "Batman Begins" and "The Dark Knight." Nolan has also long been attached to direct a big-screen adaptation of the British TV series "The Prisoner" for producer Scott Stuber at Universal.

The CAA-repped Nolan wrote the screenplays for "Memento," based on a short story written by his brother, Jonathan, and "Following," his debut feature in 1998. The only directing project he hasn't written is "Insomnia," his 2002 remake of the Norwegian thriller.

He and Jonathan (with story credit) earned Golden Globe and Oscar nominations for their "Memento" script, which won an Independent Spirit Award for best screenplay and the Waldo Salt Screenwriting Award at Sundance in 2001. Their "Dark Knight" screenplay earned a WGA Award nomination this year for best adapted screenplay (with David S. Goyer).

Quelle: The Hollywood Reporter
Sicherlich werden jetzt viele Batman-Fans enttäuscht sein aber schon nach Batman Begins hat Nolan bewiesen, dass er - damals mit The Prestige - den Wechsel in den Genres super verarbeitet hat und man darf gespannt sein, ob eventuell wieder Christian Bale gecastet wird.

Mittwoch, Februar 11, 2009

Inglourious Basterds - Trailer

Das ist er also, der Trailer zum neuen Tarantino-Film und ehrlich gesagt, lässt er mich ziemlich kalt. Bisschen Tarantino-Gelaber-Dialoge, dazu Brad Pitt mit ollem Schnäuzer, Zeitlupenballereien, Eli Roth als Schauspieler und dazu trieft aus allen Ecken: Der Film ist cool, er ist ein Tarantino.
Vielleicht bin ich heut auch nur schlecht drauf aber da gibt es in diesem Jahr ganz andere Filme, auf die ich mich freue.

Tom Cruise und David Cronenberg?


Tom Cruise is in talks to star with Denzel Washington in “The Matarese Circle,” the David Cronenberg-directed adaptation of the Robert Ludlum thriller that MGM will put into production this year.

Cruise will go mano a mano with Washington as two bitter enemy spies who, after spending two decades trying to kill one another, find themselves in the crosshairs of the Matarese, a powerful group at the root of a conspiracy. The script by Michael Brandt and Derek Haas (“Wanted”) contemporizes Ludlum’s original Cold War premise. Lorenzo di Bonaventura, Nick Wechsler will produce with Jeffrey Weiner and Ben Smith’s newly formed Captivate Entertainment. Henry Morrison is exec producer.

The deal is coming together quickly, and it is unclear whether it will be structured in such a way that MGM can tap the Merrill Lynch production funding that was raised when Cruise became an owner of UA.

Project becomes the marquee film under the new regime of MGM topper Mary Parent, and the film is expected to be released in 2010.

Cruise, who’s coming off “Valkyrie,” is expected next to star with Charlize Theron in “The Tourist” for Spyglass.


Quelle: Variety
Wenn das mal keine seltsame Kombination ist aber hey, man ist ja auch immer offen für Neues und Cronenberg hat mit seinen letzten Filmen bewiesen, dass ihm auch Themen, die auf den ersten Blick näher am Mainstream liegen, sehr gut gelingen. Behalten wir hier also die Ohren und Augen offen und harren der Dinge, die da kommen werden.

Dienstag, Februar 10, 2009

Meine Oscartipps - Garantiert ohne Gewähr

Best Motion Picture of the Year
Slumdog Millionaire (2008): Christian Colson

Best Performance by an Actor in a Leading Role
Mickey Rourke for The Wrestler (2008)

Best Performance by an Actress in a Leading Role
Kate Winslet for The Reader (2008)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role
Heath Ledger for The Dark Knight (2008)

Best Performance by an Actress in a Supporting Role
Penélope Cruz for Vicky Cristina Barcelona (2008)

Best Achievement in Directing
Danny Boyle for Slumdog Millionaire (2008)

Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen
WALL·E (2008): Andrew Stanton, Pete Docter, Jim Reardon

Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published
Slumdog Millionaire (2008): Simon Beaufoy

Best Achievement in Cinematography
The Curious Case of Benjamin Button (2008): Claudio Miranda

Best Achievement in Editing
Slumdog Millionaire (2008): Chris Dickens

Best Achievement in Art Direction
The Curious Case of Benjamin Button (2008): Donald Graham Burt, Victor J. Zolfo

Best Achievement in Costume Design
The Duchess (2008): Michael O'Connor

Best Achievement in Makeup
The Curious Case of Benjamin Button (2008): Greg Cannom

Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Score
Slumdog Millionaire (2008): A.R. Rahman

Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Song
WALL·E (2008): Peter Gabriel, Thomas Newman("Down to Earth")

Best Achievement in Sound
WALL·E (2008)

Best Achievement in Sound Editing
WALL·E (2008)

Best Achievement in Visual Effects
The Curious Case of Benjamin Button (2008): Eric Barba, Edson Williams

Best Animated Feature Film of the Year
WALL·E (2008)

Best Foreign Language Film of the Year
Vals Im Bashir (2008)(Israel)

Best Documentary, Features
Man on Wire (2008)

Best Documentary, Short Subjects
The Final Inch

Best Short Film, Animated
Presto (2008): Doug Sweetland

Best Short Film, Live Action
Spielzeugland (2007)

Ehrlih gesagt, drücke ich ein paar anderen Leuten in diesem Jahr die Daumen, sorry Kate, falls du es hier liest ;), aber die obige Liste stellt die, in meinen Augen, wahrscheinlichsten Gewinner dar.

Montag, Februar 09, 2009

Der tierisch verrückte Bauernhof

Wenn alle etwas vom großen Animationsfilmekuchen abhaben wollen, ist es natürlich normal, dass für manch Film am Ende nur noch Krümel übrig sind. Ein Schicksal, welches auch dem Werk Der tierisch verrückte Bauernhof zuteil wurde. Ganz zu Unrecht aber nicht, denn jene Nickelodeon-Co-Produktion wartet nicht gerade mit viel Inhalt auf und wenn ja, dann ist das zu Großteil von anderen Genrevertretern kopiert. Dabei ist die Idee, das Ganze auf dem heimischen Bauernhof - nein, nicht im schönen Friesland aber irgendwo im Nirgendwo in den Staaten - spielen zu lassen gar nicht so übel aber schon die ersten Filmminuten verheißen nichts Gutes. Wer zum Geier kam auf die Idee, männlichen Kühen ein Euter zu verpassen? War man sich so sehr unsicher, dass man die Viecher ohne nicht erkennen würde? Wie dem auch sei. Was bekommt man sonst noch geboten für sein Geld? Eine typische Geschichte vom Erwachsenwerden. Da gibt es eine Kuh, Otis, die nur Unsinn im Kopf hat und in seinem jugendlichen Leichtsinn mit seinen tierischen Freunden für allerlei Chaos auf dem Hof sorgt. Der Vater, der der Chef unter den Tieren ist, sieht das natürlich gar nicht gerne und möchte, dass sein Filius mehr Verantwortung übernimmt. Lange Rede, gar kein Sinn... Es kommt, wie es kommen muss und schon bald muss Otis sein Leben in die Hand nehmen und die Hoftiere führen und beschützen. Eine ungewohnte Situation aber natürlich geht es am Ende alles gut aus. Willkommen in der Einfallslosigkeit des Animationsfilms. Getreu dem Motto, dass man, wenn man schon kaum eigene Ideen hat, lieber gute Filme kopiert, trollt sich dieser Film dem Ende entgegen und der Zuschauer weiß von der ersten Filmminute, was ihn erwartet. Dabei schafft es der Film immerhin, doch noch so unterhaltsam zu sein, dass man bis zum Finale dabei bleibt, was auch an ein paar schrägen Charakteren liegt und vereinzelten guten Gags. Auch technisch ist der Film gut gelungen, besonders die Gewitterwolken in einer Szene blieben in Erinnerung und vor zehn Jahren wäre einem mit jenem Film sicherlich ein großer Wurf gelungen aber im Hier und Jetzt, wo die Messlatte mehrere Stockwerke höher ist, steckt man im Nirgendwo des Mittelfeldes fest. 05/10

Samstag, Februar 07, 2009

Observe and Report - RedBand-Trailer

Die neue Komödie mit Seth Rogen und Anna Faris, natürlich standesgemäß mit einem RedBand-Trailer. Es muss ja nicht immer nur Kultur sein und um ehrlich zu sein, ich hab mich grad köstlich amüsiert, denn zumindest der Trailer ist sehr gut montiert.

Donnerstag, Februar 05, 2009

US Boxoffice (30.01 - 01.02)

Normalerweise ist die Rollenverteilung am Superbowl-Wochenende klar - zumindest am Sonntag: Die Männer sitzen vor dem Fernseher und die Frauen flüchten aus ihren Haushalten und unter Umständen auch ins Kino. Kein Wunder also, dass die Neustarter an diesem einen Wochenende im Jahr meist Horrorfilme oder romantische Komödien sind, eben Filme, die gerne von Frauen besucht werden. Doch dieses Jahr war es ein wenig anders und die Studios werden zu der Erkenntnis kommen, dass man mit dem richtigen Filmmaterial auch die männliche Bevölkerung ansprechen kann und erneut hat das Kino seine Stärke unter Beweis gestellt und man lag erneut ein wenig über dem Ergebnis aus dem letzten Jahr.

Daran hat Inkheart aber den geringsten Verdienst, denn mit gerade einmal $ 3,72 Mio. hat man es gerade so auf den zehnten Platz geschafft und schaut man in die Kriegskasse, die nur mit $ 12,81 Mio. gefüllt ist, so wird man schnellstmöglich die weiße Fahne hissen.

Für My Bloody Valentine 3-D ist es nun auch an der Zeit, Abschied zu nehmen, denn nach drei Wochen in den Charts wird man bei der nächsten Auflistung nicht mehr in den Top 10 zu finden sein. Aber, wie schon erwähnt, ist dies kein Grund zur Trauer und neuerliche $ 4,48 Mio. können eingenommen werden, wodurch der Film $ 44,83 Mio. vorweisen kann.

Kein wirklicher Knaller ist das Abschneiden der neugestarteten Komödie New in Town, die sich mit läppischen $ 6,74 Mio. begnügen muss und so müssen sich die Leute in der Marketingabteilung die Fragen gefallen lassen, ob man hier richtig an das Produkt herangetreten ist.

Damit dürfte das Schicksal des Franchises im Kino besiegelt sein: Underworld: Rise of the Lycans bricht in der zweiten Woche über 63% ein und wird mit den $ 7,58 Mio. vom Wochenende und den $ 33,17 Mio., die innerhalb der ersten zwei Wochen eingespielt wurden, deutlich als schlechtester Teil der Filmreihe in die Bücher eingehen.

Dagegen schwebt Slumdog Millionaire weiter auf einer Wolke des Erfolges und sichert sich so kinderleicht $ 7,63 Mio. Damit kämpft man sich stetig weiter voran und kann inzwischen schon stolze $ 67,19 Mio. vorweisen. Bis zu den Oscars wird man von dem Film sicherlich noch Einiges hören.

Rausgefallen aus den Top 3 ist Gran Torino aber das wird Eastwood und Co. sicherlich eher wenig stören, kann der Film mit den $ 8,23 Mio. vom Wochenende eindeutig untermauern, dass er der finanziell erfolgreichste des alten Haudegen ists und das mit aktuell $ 110,18 Mio.

Kämpferisch zeigt sich der Familienfilm Hotel for Dogs, der seinen Platz nicht freimachen will und so mit $ 8,63 Mio. weiterhin auf Position vier verweilt. Durch diesen jüngsten Geldregen kann man inzwischen auf ein Einspiel von $ 48,16 Mio. verweisen.

DreamWorks Ausflug ins Horrorgenre ist ein wenig auf die Nase gefallen, denn The Uninvited, seines Zeichens Remake von A Tale of Two Sisters aus Korea, blieb mit $ 10,33 Mio. doch hinter den Erwartungen zurück. Vielleicht ist auch schon eine gewisse Übersättigung an Genrebeiträgen eingetreten, die im Januar doch recht zahlreich in den Kinos zu sehen waren.

Unermüdlich zeigt sich weiterhin Paul Blart: Mall Cop, der ein Ziel fest vor Augen zu haben scheint: $ 100 Mio. So schnappt er sich auch an diesem Wochenende $ 13,87 Mio. und die Kontoauszüge weisen stolze $ 83,25 Mio. aus. Es wird knapp aber es liegt im Bereich des Möglichen.

Somit hat es Foxs Taken deutlich an die Spitze der Charts geschafft und geht als bisher zweibester Neustarter am Superbowl-Wochenende in die Geschichtsbücher ein. Am Ende sind es $ 24,72 Mio. geworden für einen Film, der sonst schon fast überall auf der Welt in den Kinos gezeigt wurde und insgesamt $ 93,55 Mio. einspielen konnte.

Es scheint aber fast unmöglich, dass der Film auf Platz eins bleibt, starten doch vier frische Filme in das erste Februarwochenende und für verschiedene Geschmäcker ist wieder etwas dabei. Anspruchsvoll scheint es bei Focus Features zu werden, die den Animationsfilm Coraline von Henry Selick am Start haben, der in 2299 Kinos zu sehen sein wird. Mit Push setzt das Indielabel Summit auf einen Sci/Fi-Film, der u.a. mit Dakota Fanning und Djimon Hounsou aufwarten kann und 2313 Kinorollen im Gepäck hat. Warner hingegen hat die Frauen im Visier und schickt das RomCom-Starvehikel He's Just Not That Into You ins Rennen, welches gespickt ist mit namhaften Darstellern. Vielleicht geht die Rechnung auf, 3175 Filmrollen sind jedenfalls eingeplant. Bei Sony setzt man ganz auf einen französischen Inspektor, denn Steve Martins The Pink Panther 2 wird auf das Publikum losgelassen. Wer nach dem miserablen ersten Teil die Nerven hat, kann ja eines der 3243 Lichtspielhäuser in seiner Umgebung aufsuchen.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Al Pacino als King Lear


Al Pacino will play the title role in "King Lear," an adaptation of the Shakespeare play that will be directed by Michael Radford.

Radford, who wrote the script, is making his second Shakespearean foray with Pacino after their 2004 collaboration "Merchant of Venice," which cast Pacino as Shylock.

Pic will be produced by Barry Navidi, who teamed with Pacino on "Merchant" as well as the upcoming "Salomaybe?," which Pacino directed and stars in. That film, based on the Oscar Wilde play, is in post-production.

While Pacino has played many Shakespearean characters, he has never played King Lear, the aging monarch who selects his successor by parsing his kingdom in three parts, ruled by his trio of daughters. Two of them are scheming connivers who flatter their father, while the one loving daughter, Cordelia, refuses to play that game and is exiled. The king ultimately loses everything.

"King Lear" has been filmed several times with Laurence Olivier, Orson Welles and Paul Scofield among those in the title role.

Radford will shoot the picture entirely in Europe, starting later this year. Pic is being financed out of the U.K. and Northern Ireland.

"Al has been offered this role many times over the years, but didn't feel ready," Navidi said. "He's ready now. The film will be true to its period, very similar to the classical look of 'Merchant of Venice.' Michael came up with the most brilliant adaptation and Al and I flipped for it."

Quelle: Variety
Schön zu sehen, dass Al sich wohlfühlt im Shakespeare-Universum und sich wieder die Ehre gibt, in einer Verfilmung mitzuspielen. Nach seinen letzten eher bescheidenen Filmen kann das ja nur Quantensprung an Qualität geben. Man darf gespannt sein und sich freuen.

Montag, Februar 02, 2009

Ein Halleluja für Camposanto


Als Fan der italienischen Western erwartet man ja gar keine Revolutionen mehr, wenn man sich ein wenig im Genre bewegt. Zufriedenheit macht sich ja schon dann breit, wenn man einen grundsoliden Beitrag vorgesetzt bekommt, der relativ spannend und atmosphärisch inszeniert wurde. Umso größer ist die Freude, wenn man einen Western von Giuliano Carnimeo vor die Füße bekommt, gehört er doch zu jenen Regisseuren, die trotz der Massenproduktion in diesem Sub-Genre einen gewissen Standard halten konnten und so gehört Ein Halleluja für Camposanto eindeutig zu den überzeugenden Spaghettiwestern. Wirklich neu ist die Story aber auch hier nicht, geht es im Grunde darum, dass sich eine Familie einer Bande von Gaunern entgegen stellt, die Schutzgeld unter den Ranchern kassieren. Verfeinert wurde das Ganze aber mit einem eingebauten "Kampf der Kulturen" - genauer gesagt tauchen hier zwei Brüder im rauhen Milieu des Westerns auf, die zuvor eine Ausbildung in Großbritannien genossen haben und sich so gar nicht zurechtfinden können am Anfang - und zwei einmaligen Auftragskillern, verkörpert durch Gianni Garko und William Berger, die die ganzen Verpflechtungen innerhalb der Geschichte etwas undurchschaubarer und interessanter machen aber auch für Schmunzler und Lacher sorgen. Denn, wie bei vielen Carnimeo-Western üblich, nimmt man sich auch hier nicht ganz so ernst, ohne aber zu sehr ins Parodistische zu gleiten, wie in den Halleluja-Filmen mit George Hilton. In Camposanto wird die Abenteuergeschichte eher ironisch verfeinert und mit interessanten Charakteren aufgepeppt, sodass der Film, eben auch, weil man sich nie ganz sicher sein kann, wie es ausgehen wird, nie langweilig wird, ein hohes Tempo aufweisen kann und einfach Spaß macht. Dazu wirkt das Gezeigte auch hochwertig inszeniert und ist, genretypisch, mit einem schönen Score aus der Feder Bruno Nicolais untermalt. Viel mehr möchte da der geneigte Fan doch gar nicht. 08/10

Scorsese macht "Silence" zu seinem nächsten Film


Martin Scorsese is determined to make "Silence" his next movie. The helmer and Graham King's GK Films are negotiating with Oscar winners Daniel Day-Lewis and Benicio Del Toro to star. Gael Garcia Bernal is also circling the film, expected to begin production later this year in New Zealand.

The drama is set in the 17th century as two Jesuit priests face violence and persecution when they travel to Japan to locate their mentor and to spread the gospel of Christianity.

"Silence" is based on the Shusaku Endo novel, which was adapted by Jay Cocks. Scorsese has had the project on his radar for more than a decade.

The film would be Day-Lewis' third with Scorsese following "Gangs of New York" and "The Age of Innocence." Day-Lewis has completed the Rob Marshall-directed musical "Nine."

"Silence" would mark the first collaboration for Scorsese and Del Toro, who most recently starred in the Steven Soderbergh-directed "Che" and next stars as the title character in "The Wolf Man." Garcia Bernal, best known for "Babel" and "Y tu mama tambien," is in early talks.

There is currently no domestic distributor for the pic. King is financing the film himself, as he did on "Edge of Darkness," the William Monahan-scripted and Martin Campbell-directed drama that stars Mel Gibson.

Scorsese and King have worked together on "The Departed," "The Aviator" and "Gangs of New York."

Scorsese most recently completed an adaptation of the Dennis Lehane novel "Shutter Island" for Paramount with Leonardo DiCaprio starring.

Quelle: Variety
Als großer Scorsese-Fan freue ich mich natürlich über diese Nachricht und bin auch gespannt, wie Marty diesen Genrewechsel hinbekommt. Sollte es mit Day-Lewis und Del Toro dann auch klappen, darf man sich sicherlich wieder auf einen exquisiten Film freuen. Nichtsdestotrotz habe ich ja ein klein wenig gehofft, dass Scorsese noch einmal De Niro ins Boot holt aber vielleicht für das übernächste Projekt.

Sonntag, Februar 01, 2009

It's Superbowl Sunday - Teaser und Trailer

Was ist spannender als das eigentliche Spiel heut Nacht? Richtig, die neuen Filmtrailer und -teaser und hier schon einmal eine Auswahl jener Spots, die die Amerikaner während des Superbowls XLIII sehen dürfen:

Transformers: Revenge of the Fallen



Star Trek




G.I. Joe - The Rise of Cobra




Land of the Lost



Up



Year One




Race to Witch Mountain




Angels & Demons



Monsters vs. Aliens



Duplicity

Samstag, Januar 31, 2009

Der rosarote Panther (2006)

In den Augen der Fans ist es immer dann zu lesen, wenn erfolgreiche Filme oder Filmserien ein Remake erhalten: Das große WIESO? Eine Frage, die man zumindest bei Der rosarote Panther (2005) nicht zufriedenstellend beantworten kann, und dies trotz der Tatsache, dass man mit Steve Martin eine der lebenden Comedyikonen als Lead gewinnen konnte. Doch das Re-Boot der Kultserie, damals mit dem einmaligen Peter Sellers als Closeau, geht so vollkommen in die Hose, dass es echt ein Wunder ist, dass man sich getraut hat, und 2009 noch einen zweiten Teil in die Kinos bringt. Wie immer dreht sich auch im neuen Panther die Story um einen Mord und den wertvollen rosafarbenen Diamanten, auch rosaroter Panther genannt. Um selbst besser darzustehen und endlich den gewünschten Ehrenpreis zu gewinnen, ernennt der Chef der Polizei Dreyfus (Kevin Kline) den trotteligen Gendarme Closeau zum Chefinspektor, stellt diesem jedoch mit Ponton (Jean Reno) auch noch einen Aufpasser zur Seite, damit auch nichts Unplanmäßiges passieren könne und Dreyfus in Ruhe den Fall lösen kann, während Closeau als Ablenkung für die Öffentlichkeit fungiert. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht, denn mit seinen unorthodoxen Ermittlungsmethoden kommt Closeau dem Täter immer näher und wenn der Zuschauer vorher nicht schon entnervt den Film ausgeschaltet hat, bekommt er auch noch das Ende mit. Warum ich das so schreibe? Ganz einfach, der Film ist teilweise nicht auszuhalten. Man fragt sich ja schon nach den ersten Minuten, wie es Closeau, so wie er hier dargestellt wird, es jemals in die Polizei geschafft hat und es wird schlimmer. Die Person ist hier so tumb angelegt, dass es beim Zuschauen weh tut. Nichts ist geblieben von sympathischer Tollpatschigkeit nach außen, und hoher Intelligenz nach innen, wie es noch unter Peter Sellers war. Dafür versucht der Neue mit Furzszenen und schiefgelaufenen Verhörtechniken (Elektroden an den Hoden) die Lacher für sich zu gewinnen, doch das klappt höchstens bei einer geringen Anzahl von Zuschauern. Sichtlich angeödet lässt dann auch Jean Reno den Film über sich ergehen, während Beyoncé wenigstens attraktiv ist und als einziger Lichtblick in leichten Sommerkleidern durch den Film huscht. So wirkt dann auch das Ende wie eine Farce, als Closeau gekonnt kombiniert und den Täter überführt. Nach dem, was wir sehen durften, glaubt ihm das niemand mehr. Schade, Steve Martin, du warst auch schon einmal viel besser. 03/10

Donnerstag, Januar 29, 2009

US Boxoffice (23.01. - 25.01.)

Im Westen nichts Neues, zumindest an den amerikanischen Kinokassen, denn die Nummer 1 blieb gleich und das trotz einiger halbwegs potenter Neustarter. Auch wenn sich an der Spitze nicht viel getan hat, strömten die Menschen nichtsdestoweniger wie wild in die Kinos und der Januar erweist sich als überaus starker Kinomonat, der die Vorjahresergebnisse bisher locker überflügelt. Es bleibt spannend und man darf gespannt sein, wie lange der Trend noch anhalten wird.

Da bekam jemand ordentlich was auf den Deckel. Die Rede ist von Notorious, der knapp 72% einbüßen musst und sich so nur noch mit $ 5,78 Mio. zufrieden geben darf. Damit stehen nach zwei Wochen $ 31,87 Mio. in den Büchern.

Wieder drin in der Liste ist The Curious Case of Benjamin Button, der wohl auch dank der 13 Oscarnominierungen auf $ 6,09 Mio. kam und somit nach fünf Spielwochen ein Einspiel von $ 111,13 Mio. vorweisen kann. Jetzt muss der Film weltweit zeigen, was er kann, um die Kosten der Produktion zu erwirtschaften.

Weiter in Richtung Abstieg geht es für Bride Wars, der aber noch einmal $ 6,87 Mio. mitnimmt und so auf ein US-Einspiel von $ 48,57 Mio. kommt. Dazu kommt dann mit der Zeit noch ein wenig Geld aus Übersee und das Ganze kann als erfolgreich verbucht werden.

Dieses Fazit wird bei Inkheart garantiert nicht zurückbleiben, denn der Film hat einen traditionellen Fehlstart hingelegt. Mit gerade einmal $ 7,60 Mio. kann man eben keinen Blumentopf gewinnen und es steht in den Sternen, wann die Kosten von knapp $ 60 Mio. eingespielt sind.

Auch My Bloody Valentine 3-D muss sich nach unten orientieren, wenngleich man sich in der zweiten Woche noch ganz gut verkauft hat. Neuerliche $ 10,01 Mio. flossen in die Kasse und ein Blick auf die Kontoauszüge offenbart einen Zwischenstand von $ 37,69 Mio.

Wie erwartet, konnte Slumdog Millionaire am stärksten von den Oscarnominierungen profitieren und jene Tatsache, in Kombination mit einer deutlichen Ausweitung der Kopienanzahl, hat sich in einem Einspiel von $ 10,71 Mio. niedergeschlagen. Somit bleibt der Film weiterhin in der Erfolgsspur und darf sich auf $ 56,07 Mio. ausruhen.

Kaum Verlust für Hotel for Dogs in der zweiten Woche und so kann man sogar einen Platz nach oben klettern im Vergleich zur letzten Woche. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass $ 12,86 Mio. umgesetzt wurden und man so auf $ 37,46 Mio. Zwischeneinspiel kommt.

Der Duracel-Hase unter den Filmen bleibt aber weiterhin Clint Eastwoods Gran Torino, der sich störrisch dort oben festgebissen hat und so weitere $ 16,24 Mio. einspielt. Damit steht der Film kurz davor, die magische $ 100 Mio. Marke zu nehmen. Angesichts von $ 97,82 Mio. dürfte das im Laufe der Woche geschafft sein.

Kein so großer Knaller ist hingegen Underworld: Rise of the Lycans, der mit $ 20,83 Mio. den schlechtesten Start des Franchises hingelegt hat und damit nicht an das Einspiel der ersten beiden Teile herankommen wird. Nichtsdestotrotz dürfte es reichen, um die Produktionskosten decken zu können, die auf $ 35 Mio. geschätzt werden.

Wie eingangs schon erwähnt, ist Paul Blart: Mall Cop auch in der zweiten Woche noch an der Spitze, verteidigte diese aber recht knapp. So kommen weitere $ 21,62 Mio. aufs Konto, welches schon $ 64,92 Mio. ausweisen kann. Anhand dieser Werte könnten wir es evtl. mit dem ersten Film des Jahres zu tun haben, der an die $ 100 Mio. Marke herankommen könnte.

Auch das letzte Januarwochenende beschert den Kinogängern drei frische Neustarter und einen WideRelease, die in verschiedenen Genres beheimatet sind. Den Anfang macht The Reader, der auch dank der Oscarnominierungen in 1002 Sälen zu sehen sein wird. Als Nächstes kommt New in Town von Lionsgate, eine romantische Komödie mit Renee Zellweger in der Hauptrolle. Im Gepäck: 1941 Kopien. Für den Horrorfreund hat DreamWorks The Uninvited mit Elizabeth Banks am Start, der in 2344 Kinos zu sehen sein wird. Fox schickt hingegen Taken mit Liam Neeson ins Rennen, jedoch in einer geschnittenen PG-13-Fassung, um auch Jugendliche in die 3183 Lichtspielhäuser zu locken.

Two Lovers - Trailer


Wirklich neu ist das Ganze ja nicht aber aktuell herrscht eine gewisse Flaute an Trailern zu interessanten Filmen und so gibt es eben einen zu Two Lovers, der im Februar dann in den USA ins Kino kommt.

Dienstag, Januar 27, 2009

Cast steht für Spielbergs Tintin-Verfilmung



Steven Spielberg has set his cast for "The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn," the first installment in the 3-D motion-capture trilogy that Paramount Pictures and Sony Pictures Entertainment are co-financing.

"Billy Elliot" thesp Jamie Bell will star as the titular character, an intrepid young reporter whose relentless pursuit of a good story thrusts him into a world of high adventure. Daniel Craig will co-star as the nefarious Red Rackham.

Film, which has been cloaked in secrecy during pre-production, has begun principal production in Los Angeles. It is set for release in 2011.

Andy Serkis, Simon Pegg and Nick Frost have already boarded the project. Gad Elmaleh, Toby Jones and Mackenzie Crook will round out the cast.

Spielberg, Peter Jackson and Kathleen Kennedy are producing the film, which is based on the iconic character created by Georges Remi, also known by his pen name, Herge. Nick Rodwell, Stephane Sperry and Ken Kamins exec produce.

Paramount will release domestically, in all English-speaking territories and in Asia, excluding India. Sony Pictures Releasing Intl. will distribute in continental Europe, Eastern Europe, Latin America, India and the rest of the world.

Steven Moffat, Edgar Wright and Joe Cornish wrote the screenplay.

Jackson is attached to direct the second feature in the series.

Quelle: Variety
Auch wenn man durchaus skeptisch sein kann, wie die Filme mit der Motion Capturing-Technologie umgesetzt werden, klingt der Cast auf jeden Fall sehr überzeugend. Allen voran freue ich mich über Simon Pegg und Nick Frost, aber auch Daniel Craig ist eine interessante Wahl. Nun heißt es aber abwarten, da die Dreharbeiten, sofern sie bald starten, wohl durchaus von überaus aufwendiger Natur sein dürften. Am besten man trinkt einen Tee, um die Wartezeit zu überbrücken.

Sonntag, Januar 25, 2009

The Big Lebowski

Das ist er, der amerikanische Held der Neuzeit: Der Dude (Jeff Bridges). Ein sympathischer Zeitgenosse, der sich nie ganz vom Lotterleben der Jugend trennen konnte oder wollte und in seiner Freizeit am liebsten Bowlen geht mit seinen zwei Freunden Donny (Steve Buscemi) und Walter (John Goodman) und White Russians trinkt. Dudes Mikrokosmus gerät jedoch aus der Umlaufbahn, als er das Opfer einer tragischen Verwechslung wird und man auf seinen Teppich uriniert. Selbst ist der Mann, das denkt sich auch der Dude und so macht er sich auf zu demjenigen, dem dieser Anschlag eigentlich gelten sollte: Seinem reichen Namensvetter. Doch anstatt einem neuen Teppich, bekommt er einen Auftrag. Er soll als Lösegeldkurier fungieren, denn die junge, hübsche, umtriebige Frau seines Namensvetters, dem sog. "Big Lebowski", wurde entführt und jetzt fangen die Probleme für den Dude erst richtig an. Wer sich in der Welt der Coen-Brüder auskennt, der weiß, dass ihre Werke mit skurrilen Charakteren gepflastert sind und so ist es natürlich auch in The Big Lebowski. Auch wenn der Film stark von der Erzählstruktur und vom Aufbau einem Film Noir ähnelt - dieses episodenhafte Eintauchen in die Geschichte, die sich ganz zum Schluß nicht nur dem Zuschauer offenbart, sondern auch den Protagonisten -, haben hier die Coens eine humorvollere Inszenierungsweise gewählt und so ist es der Witz, der in Kombination mit den Charakteren und den Dialogen, dem Film so einen Kultstatus verpasst hat, wie er ihn unter Filmfans genießt. Man merkt auch in jeder Szene, welch Intelligenz der Beteiligten hinter den Bildern, der Musik und dem Aufbau steckt, denn der Film ist mehr, als nur pure Unterhaltung, sondern auch in gewisser Weise eine Verbeugung vor den Inspirationsquellen der Brüder. Dies in solch einer Art und Weise dann präsentieren zu können, verleiht dem Werk schlußendlich seine große Klasse und der Kultstatus ist definitiv berechtigt. 09/10.