Montag, März 16, 2009

HBO macht eine Mini-Serie über die Kindertage Hollywoods


David Chase, der den TV-Enthusiasten durch die Erfolgsserie Sopranos ein Begriff sein dürfte, kehrt zu HBO zurück und hat ein, in meinen Augen, geniales Konzept mit dabei. Und zwar hat er eine Mini-Serie über die Kindertage Hollywoods geplant, die den Titel A Ribbon of Dreams haben wird und von zwei Personen handeln soll, die 1913 in die Stadt der Träume kommen und im Filmgeschäft landen. Dabei wird es sich um einen gewalttätigen Ex-Cowboy und einen Maschinenbauingenieur handeln, die bei D.W. Griffith anheuern und im weiteren Verlauf ihres Schaffens u.a. auch John Ford, John Wayne, Bette Davis oder Billy Wilder begegnen.
Insgesamt wird die Serie “the age of rough-hewn silent Westerns, to the golden era of talkies and the studio system, to the auteur movement, to television, and finally to the present day.” abdecken und so hoffentlich einen halbwegs authentischen Einblick in Hollywoods goldene Zeit gewähren.

Die komplette Story, inkl. der Pressemitteilung findet ihr bei /film.

Unknown


Stell dir vor, du wachst eines Tages auf und hast keine Ahnung, wo und wer du bist. Genau das ist die Ausgangssituation des Indie-Thrillers Unknown. Irgendwo in einer verlassenen Fabrikhalle, mitten in der Wüste, liegen fünf Menschen bewusstlos herum. Stück für Stück erlangen sie ihr Bewusstsein zurück und bemerken, dass sich etwas Schreckliches zugetragen haben muss, denn einer von ihnen hat eine Schußwunde und ist an ein Gerüst gefesselt, während ein anderer an einen Stuhl gebunden ist und ein dritter eine gebrochene Nase hat. Zu allem Überfluss ist die Halle auch noch verschlossen und sie können nicht entkommen. Stück für Stück erfahren sie, u.a. durch eine Zeitung und einen Telefonanruf, dass eine Entführung stattgefunden hat und zwei von ihnen Geiseln sind und die anderen Entführer. Doch wer ist wer? Währenddessen versucht die Polizei den Fall aufzuklären und bereitet eine Geldübergabe fort. Nur langsam erlangen die Gefangenen ihr Gedächtnis zurück und beginnen fortan, sich gegeneinander auszuspielen. Die Ausgangslage in Unknown ist wahrlich nicht übel. Die Idee, dass man nicht weiß, wer man selbst und wer sein Gegenüber ist, hat durchaus Potential und funktioniert in dem Film auch ganz ordentlich, wenn langsam das Mißtrauen zwischen den einzelnen Personen anschwillt und kleinere Konflikte entstehen. Nichtsdestotrotz hat man es hier versäumt, das Ganze so zu komprimieren, dass der Film davon getragen werden kann. So hat man dann versucht durch den Parallelplot mit den Cops noch etwas Spannung in den Film zu bringen und das misslingt komplett. Immer wieder wird man aus der Situation in der Halle rausgerissen und verfolgt dann, wie die Ehefrau einer der Entführten die Geldtasche übergibt und die Cops dann zuerst die Spur verlieren, dann aber doch den Entführern nachsteigen etc. So wird jeder Funken Atmosphäre sofort wieder im Keim erstickt. Hier hätte man sich definitiv für ein anderes Erzählmodell entscheiden sollen, zumal die finale Auflösung auch doppelt und dreifach aufgetragen ist. Prinzipiell bestätigt sich zwar das Motto "Klein aber fein" aber hier wäre mehr möglich gewesen. 06/10

Tamara


Wer kennt sie nicht, diese unscheinbaren Mitschüler, die man eigentlich kaum außerhalb des Unterrichts wahrgenommen hat? Genau davon erzählt eigentlich Tamara und dabei ist der Film selbst nicht minder unscheinbar, der nach dem Ansehen recht schnell wieder vergessen ist. Die titelgebende Person, gespielt von Jenna Dewan, wird von ihren Klassenkameraden gemobbt und ist darüber hinaus unsterblich in ihren Englischlehrer verknallt. Daher versucht sie alles Mögliche, damit dieser ihre Gefühle erwidert. Doch der denkt gar nicht daran und ist sowieso glücklich verheiratet. Tamara flüchtet sich fortan in die Magie und will einen Liebeshexenspruch anwenden, zögert aber kurz vor Ende des Rituals. Als ihr jedoch von einigen Mitschülern ein gemeiner Streich gespielt wird und sie kurze Zeit später bei einem Streit mit eben jenen Personen stürzt und sich das Genick bricht, tritt der Hexenspruch doch in Kraft und Tamara kehrt als rachsüchtiger Vamp auf die Erde zurück, der sich an ihren Peinigern rächt. Abgesehen davon, dass die gute Jenna Dewan selbst als hässliches Entlein nicht wirklich hässlich aussieht, hätte der Film ja ein ganz witziges (Horror)Vehikel werden können, doch irgendwie fehlt es dafür an allen Ecken. Primär wird die Geschichte viel zu lang ausgewälzt und das Ganze kommt einem länger als nötig vor. Die komplette Exposition raubt so viel Zeit und Atmosphäre, dass man sich krampfhaft wachhalten muss, denn weder die Schauspieler noch Drehbuch und Regie sind hier auf einem akzeptablen Niveau anzusiedeln. Ist die Alte dann endlich verhext, wird auch der letzte Horrorfan enttäuscht, denn das bisschen F/X haut niemanden vom Hocker und auch von einer bedrohlichen Atmosphäre oder gar Suspense sind wir hier meilenweit entfernt. Immerhin darf Frau Dewan jetzt in hautengen Klamotten und passabel geschminkt über die Leinwand schlendern und so hat das männliche Auge immerhin etwas zum Angucken. Inhaltlich sollte man von dem Film sowieso nichts erwarten. Das merkt man nicht nur an den Abziehklischeefiguren, sondern auch an der dämlich umgesetzten Hexenthematik, die ohne wirkliche Höhepunkte daherkommt und den Film vor allem langweilig erscheinen lässt. Da das Ganze dann auch noch ohne großartig umgesetzte Genreelemente daherkommt, dürften selbst hartgesottene Horrorfans hier wenig Freude haben: 04/10.

Samstag, März 14, 2009

Bilder vom Set zu Eastwoods "The Human Factor"


Es sind die ersten Bilder zu Clint Eastwoods nächsten Regiearbeit aufgetaucht. The Human Factor - sofern der Titel beibehalten wird - basiert auf dem Buch Playing the Enemy von John Carlin und hat Matt Damon und Morgan Freeman als Hauptdarsteller mit an Bord. Die Geschichte wird sich dabei grob darum drehen:

Damon plays rugby star and South African team captain Francois Pienaar, who along with former South African president Nelson Mandela (Freeman) created an event that gave the country’s whites and blacks a common cause to rally around as the country healed from years of apartheid.


Weitere Bilder findet ihr hier: http://www.thebadandugly.com/2009/03/14/first-look-the-human-factor/

Donnerstag, März 12, 2009

US Boxoffice (06.03 - 08.03)

Die Frage am vergangenen Wochenende war nicht, wer am Ende auf dem ersten Platz stehen würde, sondern mit wie viel Dollar Einspiel dies erreicht werden würde. Denn niemand hatte ernsthaft daran gezweifelt, dass es Zack Snyders Watchmen nicht schaffen würde, Nummer 1 des Wochenendes zu werden. Der allgemein positive Trend, der die ersten beiden Monate des Jahres heimsuchte, ebbte auch diesmal nicht wirklich ab und so war man in Sachen Umsatz 9% vor dem vergleichbaren Zeitraum des letzten Jahres und geht weiterhin positiv gestimmt in Richtung Sommerfilme.

Wie auch schon beim letzten Mal, konnte sich Fired Up! auf dem zehnten Platz halten und dafür reichten gerade einmal $ 2,48 Mio. Doch damit wurde die Gnadenfrist des Films nur marginal verlängert und nun dürfte er auch endgültig aus der Liste fliegen. Insgesamt stehen $ 13,24 Mio. in den Büchern.

So richtig eins auf den Deckel gab es für Jonas Brothers: The 3D Concert Experience, der bei einem Einbruch von 77,4% mit Ach und Krach auf $ 2,83 Mio. kam und damit gerade einmal $ 16,84 Mio. vorweisen kann. Disney dürfte es sich das nächste Mal zweimal überlegen, noch eine vergleichbare "Concert Experience" in die Kinos zu bringen.

Die Confessions of a Shopaholic sind dagegen etwas stabiler positioniert, wenngleich das Ganze auch nicht der große Coup ist. Aber so fließen $ 3,10 Mio. aufs Konto, welches inzwischen auf $ 38,34 Mio. angeschwollen ist.

Klein aber fein. Das ist das Fazit zu Coraline, der von Universals Genrearm Focus Features in die Kinos gebracht wurde und inzwischen seit fünf Wochen in der Liste zu finden ist. Neuerliche $ 3,26 Mio. flossen in die Kriegskasse, die inzwischen mit $ 65,63 Mio. gefüllt ist.

Auch Warners He's Just Not That Into You findet weiterhin eine relativ passable Anhängerschaft und so gab es auch weitere $ 4,02 Mio. Einspiel. Das Ganze dürfte zwar nicht mehr zum Überschreiten der $ 100 Mio.-Marke reichen aber bei aktuell $ 84,64 Mio. wird zumindest die $ 90 Mio. noch genommen.

Weiterhin auf Patrouille ist Paul Blart: Mall Cop, der $ 4,15 Mio. Gehalt bekommt und seinen Pensionsfonds damit auf stolze $ 133,59 Mio. gebracht hat. Und die internationale Tournee steht ja erst noch aus.

Für Slumdog Millionaire sieht es ebenfalls weiterhin gut aus, denn auch in den USA zieht er noch immer dutzende Besucher an, was sich in einem Einspiel von $ 6,81 Mio. widerspiegelt. Dadurch sind allein in Amerika $ 125,32 Mio. im Kasten und bezieht man das weltweite Einspiel mit ein, dann sogar $ 243,98 Mio.

Mit ähnlichen Zahlen kann übrigens auch Taken protzen, denn auch der Film ist äußerst populär und das drücken die $ 7,33 Mio. vom Wochenende nur all zu deutlich aus. Hier sind es inzwischen $ 117,93 Mio., die in den Büchern stehen und der obligatorische Blick in die weite Welt beweist, mit $ 192,65 Mio. insgesamt, mag man den Film auch woanders.

Auch Madea Goes to Jail bleibt weiterhin oben mit dabei und schnappt sich $ 8,53 Mio. Damit hat Tyler Perrys Komödie schon gut $ 76,24 Mio. in den USA einspielen können und beweist mal wieder, dass man den schwarzen Bevölkerungsteil des Landes nie unterschätzen sollte.

Nichtsdestotrotz heißt der klare Sieger des Wochenendes Watchmen, der $ 55,21 Mio. eingefahren hat und damit aber doch irgendwie hinter den Erwartungen blieb. Letzteres dürfte vor allem daran liegen, dass Snyder selbst mit 300 an einem vergleichbaren Starttermin im März über $ 70 Mio. für sich verbuchen konnte. Doch Watchmen ist nicht 300 und das haben wohl auch viele Kinogänger gespürt, sodass die Mund zu Mund Propaganda gar nicht so positiv war und man für das zweite Wochenende, dass entscheidend für den weiteren Verlauf sein wird, mit einem relativ großen Drop rechnet.

Und die Konkurrenz schläft nicht. Insgesamt gibt es drei Filme, die um die Gunst des Publikums kämpfen werden, doch im Grunde hat nur einer das Potential, die Spitze erobern zu können. Den Anfang macht die Fox Searchlight Komödie Miss March, die in insgesamt 1742 Kinos zu sehen sein wird. Für die Horrorfans gibt es dann auch neue Kost, wenngleich es wieder eines dieser "geliebten" Remakes ist. Die Rede ist von The Last House on the Left, der von Universal 2401 Kopien spendiert bekommt. Auch die Mannen von Disney haben einen Film im Angebot: Race to Witch Mountain, seines Zeichens ebenfalls ein Remake des gleichnamigen Films aus dem 1975. In der Neufassung dafür mit Dwayne "The Rock" Johnson in der Hauptrolle. Der Film ist in 3187 Lichtspielhäusern zu sehen.

Iron Man 2 - News zu Cast & Crew


Wochenlang gab es ein Hickhack um das Engagement Mickey Rourkes in Iron Man 2. Primär ging es wohl um die Entlohnung des Schauspielers. Nun scheint man aber die Rahmenbedingungen abgesteckt zu haben und so berichten mehrere Internetseiten, u.a. auch Variety, dass Rourke als Bösewicht Whiplash im Film auftauchen wird:
Mickey Rourke has closed his deal to play the Russian villain in "Iron Man 2."

His involvement was expected (Daily Variety, Jan. 7), but dealmaking was arduous after Marvel Entertainment offered "The Wrestler" star only $250,000 for his first major studio film in years.
More than one option

Rourke's salary will be now better than that.

While his ICM rep, David Unger, battled for more dough, Rourke's encounters with "Iron Man" star Robert Downey Jr. on the awards circuit sealed his participation in the film.los

Rourke won the Golden Globe and was Oscar nominated for "The Wrestler" and Downey got Golden Globe and Oscar nominations for "Tropic Thunder," so Downey used each occasion to recruit Rourke.

When Downey, Rourke as well as actors including Frank Langella and Anne Hathaway took part in a roundtable discussion with Newsweek's David Ansen, Downey interrupted the proceedings, reached across the table and flat out asked Rourke to do "Iron Man 2."

Rourke also met with Jon Favreau and scribe Justin Theroux and got to be part of the development of his character. He'll play Whiplash, a character that includes elements from that comicbook villain and Crimson Dynamo, another Russian baddie.

Marvel wouldn't confirm Rourke's involvement, but he's planning to join Downey, Sam Rockwell and Samuel L. Jackson, with Scarlett Johansson the frontrunner to play the Black Widow.


Des Weiteren scheint auch Scarlett Johanssons Mitarbeit gesichert, denn Firstshowing.net berichtet, dass sie die Rolle der Black Widow erhalten wird, nachdem Emily Blunt aus terminlichen Gründen absagen musste.

Apparently Mickey Rourke wasn't the only actor who finally signed a deal with Marvel today. Nikki Finke also confirmed that Scarlett Johansson will be indeed stepping in to replace the originally announced Emily Blunt in Iron Man 2. Blunt was initially chosen to play Black Widow, but then Fox required her to star in Gulliver's Travels instead, due to a contract she had signed with them during The Devil Wears Prada. Finke says that, "Scarlett actually screen-tested for the role and didn't get it," but is the replacement that Favreau and Marvel chose, primarily because her agent signed her on for a very low pay out.


Da fällt mir ja glatt ein, ich sollte mal den ersten Teil anschauen aber bis zum 07.05.2010 habe ich ja noch Zeit, denn dann läuft der Film erst in den USA an...

Keinohrhasen

Keinohrhasen, das war der deutsche Filmhit des Kinojahres 2008, und der Film hat dann auch eine ganze Nation gespalten. Während die Fans die Kinos in Massen belagerten, fasste sich der Rest an den Kopf, angesichts der Tatsache, mit welch einer aufgewärmten Formel hier das große Geld gemacht wird. Getreu des typischen RomCom Aufbauplanes finden hier zwei Personen zueinander, die gegensätzlicher nicht hätten sein können: Da haben wir auf der einen Seite den skrupellosen Klatschreporter Ludo (Til Schweiger), der für eine gute Story alles riskiert und die Frauen reihenweise flachlegt und auf der anderen Seite die biedere Anna (Nora Tschirner), die als Kindergärntnerin nicht gerade das begehrenswerteste Objekt darstellt. Wie es der Zufall so will, bzw. das Gerichtsurteil gegen Ludo, muss dieser Sozialstunden in eben jenem Kindergarten abhalten und wieder meint es das Schicksal nicht gut zu ihm, haben die beiden, also Anna und er, auch noch eine gemeinsame Vergangenheit aus Kindertagen und daher lässt Anna Ludo ein wenig leiden. Doch dieser arrangiert sich dann doch recht schnell mit der Arbeit mit den Kindern und natürlich kommen sich die beiden auch näher, obwohl das Drehbuch noch die obligatorischen Hindernisse bereithält, bevor das Happy End komplett ist. Die Geschichte ist Schema F, schon nach fünf Minuten ist klar, wie der Hase läuft und trotzdem fliegen so viele Menschen auf den Film, warum? Er bietet allerlei deutsche Stars, die mal mehr und mal weniger geschickt in Szene gesetzt sind - Jürgen Vogel fällt mir hier als einziges positives Beispiel ein - und natürlich wird in einer deutschen Komödie von Natur aus etwas offenherziger mit Themen wie Sex umgegangen aber warum das dann in teils megaplatten Dialogen enden muss, wissen wohl nur Schweiger und die Drehbuchautoren. Die restlichen Gags entstehen dann großteils aus dem ungleichen Paar Anna und Ludo und dem Versuch, die deutsche Medienlandschaft durch den Kakao zu ziehen. Dass da teilweise mit dem Dampfhammer raufgeschlagen wird, macht die Sache dann nur bedingt witziger. Wer eine Disposition für jene Art Film hat, primär sind es dann wohl auch Frauen, den stört das alles natürlich wenig und ja, dann funktioniert der Film auch und eignet sich für verregnete Sonntage aber auch nicht für viel mehr. 05/10

Joe Wright macht Kolonialdrama



LONDON -- "The Soloist" helmer Joe Wright will next direct "Indian Summer" for Working Title and Universal.

Project is based on the book of the same name by Alex von Tunzelmann about the last days of Britain's colonial rule in India and the symbolic end of Blighty's status as a world superpower.

William Nicholson ("Gladiator") is penning the screenplay. Working Title co-toppers Eric Fellner and Tim Bevan will produce alongside Hilary Bevan Jones ("The Boat That Rocked").

Lensing is set to begin early next year on location in India. No cast has been set.

Pic will follow the fateful events as Britain's Lord Mountbatten, with glamorous wife Edwina in tow, is sent to oversee the handover of power in the summer of 1947 to Jawaharlal Nehru, India's first prime minister.

"After making 'The Soloist' in L.A., I was looking for something that was primarily about the British experience," Wright told Daily Variety.
More than one option

* (Co) Daily Variety
Filmography, Year, Role
* (Co) Daily Variety

"Indian Summer" will mark Wright's fourth collaboration with Working Title and will be the first project the helmer will direct under a two-picture deal inked last year with the Brit production powerhouse and Universal.

Wright previously made his debut "Pride and Prejudice" and "Atonement" for the shingle. "The Soloist," which opens in the U.S. on April 24, is a Working Title co-production with DreamWorks.

Quelle: Variety

Zurück zu den period pieces, das ist das Motto bei Joe Wright. Ich bin ja vielmehr gespannt, wie The Soloist wirklich ist, dass man den soweit in den April verschoben hat. Würde mich übrigens nicht wundern, wenn jetzt auch noch Keira Knightley für Indian Summer gecastet wird...

The Limits of Control - Cooles Retroposter

Erst kürzlich habe ich den Trailer zum kommenden Jim Jarmusch Film gepostet und jetzt gibt es auch ein feines Plakat, was sehr oldschool ausschaut - wie aus den 70igern:

Mittwoch, März 11, 2009

Gran Torino

Mit Gran Torino verabschiedet sich eines der Urgesteine Hollywoods aus der aktiven Schauspiellaufbahn und nimmt nun endgültig nur noch auf dem Regiestuhl platz. Die Rede ist natürlich von Clint Eastwood, dem einstigen Man with No Name und reaktionärem Cop Harry Callahan, der seinen Abgang in Gran Torino natürlich selbst inszenierte. Schon der Trailer weckte Reminiszenzen an jene markanten Rollen, die Eastwood als einen Mann weniger Worte aber großer Taten brandmarkten. Doch wer jetzt einen Dirty Harry VI erwartet, der dürfte die letzten Jahre hinter dem Mond gelebt haben. Eastwood hat sich weiterentwickelt und das sieht man besonders seinen Regiearbeiten an und so ist Gran Torino im Grunde auch zweierlei. Es wird eben nicht nur die Geschichte einer langsam aufkommenden Freundschaft erzählt, die die Abgründe des latenten Rassismuses und der Vorurteile überwindet, sondern gleichzeitig entmystifiziert Clint Eastwood die Figur Clint Eastwood. Denn sein Walt Kowalski ist die Inkarnation all jener Rollen, die Eastwoods Image erschufen: dieser alte, verbitterte Kriegsveteran, der so ein verbissenes Gesicht zieht, dass sein Gegenüber unweigerlich von Angst heimgesucht wird und der eigentlich nur eins möchte, seine Ruhe. Doch ausgerechnet in seine direkte Nachbarschaft hat es eine asiatische Familie verschlagen, deren Sitten und Gebräuche dem Koreaveteranen völlig wider sind. Darüber hinaus treiben sich auch noch Gangs umher und der alte Mann wird unweigerlich aus seiner Lethargie und Einsamkeit herausgerissen und muss sich dabei auch seiner Vergangenheit stellen. Abgesehen vom Eindeutigen und der gefühlvollen Geschichte, lebt der Film eindeutig davon, wie hier mit den Klischees und Erwartungen, bzgl. der Person Kowalskis, gespielt wird. Trotz der Tatsache, dass der Charakter (gewollt) so sehr überzeichnet ist, rutscht Gran Torino nie ins Lächerliche ab und auch die Komik und Witze, die in die Geschichte eingebaut wurden, fügen sich wunderbar in das Drumherum ein und wenn sich der Film dem Ende neigt, dann wird unsere Erwartungshaltung noch einmal stark auf die Probe gestellt und Eastwood beschert so dem Schauspieler Clint Eastwood einen fulminanten Abgang. Es ist sicherlich nicht sein bester Film, was angesichts von einer 8,5/10 ein wenig lapidar klingen mag aber es beweist nur erneut, wie sehr sich der Mann im Laufe der Zeit gewandelt hat und wie ein guter Wein, scheint er mit jedem Jahr noch ein wenig mehr zu reifen.

Dienstag, März 10, 2009

Sean Penn gegen das Kartell?

Nach seinem zweiten Oscargewinn ist Sean Penn in aller Munde. Erst kürzlich wurde er für das CIA-Drama Fair Game gehandelt und nun scheint er auch noch ein Actionengagement in Aussicht zu haben, wo er sich gleich mit einem mexikanischen Drogenkartell anlegt. Der Rückschritt in vermeintlich triviale Gründe klingt nichtsdestotrotz interessant.

Sean Penn is in talks to star in "Cartel," a drama for Universal Pictures and Imagine Entertainment.

Asger Leth will direct and Brian Grazer is producing.

Scripted by Peter Craig, the mission movie will follow Ed Marker as he journeys to protect his son after his wife is brutally murdered in the gritty world of Mexican cartels.

The drama took root at Imagine as a remake of 1993 Italian film "La scorta" which followed four cops' struggle to guard a special prosecutor trying to bring mob bosses to justice. It evolved into an action vehicle for Penn.

Robert Stone and Webster Stone will exec produce.

Leth makes his dramatic feature directing debut on the film. He previously won a DGA Award for directing the 2006 documentary "Ghosts of Cite Soleil."

The studio and Imagine want to get the picture into production by summer. Start date won't be firmed until Penn's deal is made.

Penn has also been in discussions to star with Naomi Watts in the Doug Liman-directed "Fair Game," a drama about the outing of CIA agent Valerie Plame that landed at Bill Pohlad's River Road after Warner Bros. dropped out. Those talks continue.

Imagine is in post-production on the Ron Howard-directed "Angels and Demons," which Sony releases May 15. Company is also prepping the untitled Robin Hood film to be helmed by Ridley Scott, with Russell Crowe and Cate Blanchett starring. Lensing is set to begin April 1 for Universal.

Quelle: Variety

Trailer zur Band of Brothers Nachfolgeserie ist da

Die HBO-Miniserie Band of Brothers gehört sicherlich zu den aufwendigsten und beeindruckendsten TV-Produktionen der jüngsten Vergangenheit. Kein Wunder also, dass Fans sich nach etwas Ähnlichem gesehnt haben. Und der Wunsch wurde erfüllt. Erneut sind Steven Spielberg und Tom Hanks als Produzenten mit an Bord und während Band of Brothers sich mit dem Kriegsschauplatz Europa auseinandergesetzt hat, wird es in Pacific, wie es der Titel leicht erraten lässt, um den Kampf mit den Japaner gehen.

So berichten die Jungs von /film folgendes:

Executive produced by Steven Spielberg and from the creators of “Band of Brothers”, The Pacific is a a 10-part HBO mini-series which tells the intertwined stories of three Marines, Robert Leckie (played by James Badge Dale), Eugene Sledge (Joe Mazzello) and John Basilone (Jon Seda), during America’s battle with the Japanese in the Pacific during World War II.

Produced on a budget of more $150 million, and shot on location in Australia, the series follows (from an early press release) “The extraordinary experiences of these men and their fellow Marines take them from the first clash with the Japanese in the haunted jungles of Guadalcanal, through the impenetrable rain forests of Cape Gloucester, across the blasted coral strongholds of Peleliu, up the black sand terraces of Iwo Jima, through the killing fields of Okinawa, to the triumphant, yet uneasy, return home after V-J Day.”


Folgt man dem oben geposteten Link, findet man auch einen ersten Teaser, der die Wartezeit ein wenig verkürzt.

State of Play - Internationaler Trailer


State of Play, das ist der kommende Film des The Last King of Scotland Regisseurs Kevin Macdonald, der ab April in den USA in den Kinos laufen wird. Der Film selbst basiert auf der gleichnamigen BBC-Miniserie aus dem Jahr 2003 und bietet mit Russell Crowe - der Brad Pitt ablöste, da dieser mit dem Skript nicht ganz einverstanden war -, Ben Affleck, Viola Davis, Rachel McAdams, Robin Wright Penn und Helen Mirren einen überaus namhaften Cast. Inzwischen ist der zweite Trailer aufgetaucht und besonders für Thrillerfreunde könnte das einer der Filme sein, die man dieses Jahr nicht verpassen sollte.

Zwei Supertypen räumen auf

Fernando Di Leo gehört sicherlich zu den wohlklingendsten Namen des italienischen Actionfilms und fürwahr schuf er einige beeindruckende Genrebeiträge. Zwei Supertypen räumen auf gehört sicherlich nicht dazu und bietet auch nur wenige Di Leo-typische Elemente. Letzteres liegt zum Teil auch daran, dass das Ganze schon mehr in Richtung Actionkomödie abdriftet und mit den harten Poliziottos nicht mehr so viel zu tun hat. Das liegt übrigens nicht nur an der deutschen Synchro, die aber stellenweise auch ihren Beitrag dazu leistet. Die Story des Filmes ist dabei simpel. Rom wird vom Skrupellosen (man gewann hier immerhin Jack Palance für diesen Part, dessen Rolle im Original wohl Scarface heißt, was auch wesentlich besser passt) regiert, einem Mafiaboss, mit dem man sich nicht anlegen konnte. Nichtsdestotrotz gibt es noch einige kleine Fische, die den Teich bevölkern und zu denen gehört auch Luigi, der unter anderem eine illegale Glücksspieleinrichtung unterhält. Zu dumm nur, dass Luigi eines Abends den falschen Mann unsanft vor die Tür setzt - einen von Palances Männern. Dieser steht prompt vor der Tür, erleichtert Luigi um die kompletten Einnahmen und schmeißt dann auch jenen kleinen Gauner - Rick ist sein Name - vor die Tür, der sich in Luigis mexikanischer Würfelbude zuvor hat blicken lassen. Um sich bei eben jenem Besitzer dieser Spielstätte beliebter zu machen, luchst Tony - vormals ein kleiner Geldeintreiber - mit Hilfe von Rick dem Skrupellosen das Geld wieder ab, mit der Konsequenz, dass sie nun von allen Seiten in der Stadt gejagt werden. Was sich auf dem Papier noch ganz spaßig anhört, erweist sich beim Angucken als recht zähes Filmchen, dass außer ein paar Schlägereien zu Beginn kaum wirklich Action bieten kann und selbst nach dem Coup von Tony und Rick nur schwer in Fahrt kommt. Dabei erweist sich der Plot, auch dank der finalen Auflösung, als ziemlich dämlich und löchrig. Zwar gibt es mit Luis Enríquez Bacalovs Score eine atmosphärische Musikuntermalung, aber so wirkliche Spannung mag selten aufkommen, was dann dazu führt, dass der Film so vor sich hinplätschert und auch den finalen Shootout auf einem verlassenen Fabrikgelände hat man von vergleichbaren Genrevertretern schon deutlich besser gehen. Da helfen auch die obligatorischen italienischen "Nackedei"-Szenen der netten Damen nicht viel. Der Film ist einfach weder Fisch noch Fleisch und dieser komödiantische Einschlag geht einfach nicht auf. Selbst als Fan jener italienischen Kulturgüter gibt es nur: 05/10.

Sonntag, März 08, 2009

Lawman

Lawman ist einer dieser Film, die den Zuschauer nach dem Abspann etwas ratlos zurücklassen. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass dieser Westen höchst komplex ist, sondern vielmehr an der etwas eigenartigen Story, die uns hier Michael Winner (Death Wish) erzählt. Wie man erahnen kann, ist der Lawman Jared Maddox (Burt Lancaster) Dreh- und Angelpunkt des Filmes, der sich aufmacht, sieben böse Buben einzusammeln, die kurz zuvor in Maddoxs Dorf randaliert haben und bei diesen Querelen kam leider ein alter Mann ums Leben. Maddox ist fest davon überzeugt, den Männern den Prozess zu machen, doch die halten nicht viel davon. Darüber hinaus stehen sie unter dem Schutz des reichen Viehbarons Bronson (Lee J. Cobb), der zuerst noch mit Maddox verhandeln will. Doch als einer von Bronsons Männern sich mit dem Lawman anlegt und dabei zu Tode kommt, eskaliert die Situation und eine friedliche Lösung rückt in weite Ferne. Im Grunde geschieht in dem Film genau das Gegenteil von dem, was gesagt wird. Anstatt eines Treffens von Maddox und Bronson gleich zu Beginn, beide waren gewillt an einer friedlichen Lösung, zieht sich das Ganze ewig hin und man kann die ganzen Aktionen der einzelnen Charaktere nicht wirklich nachvollziehen. Zumal es der Film mit seiner eigenartigen Atmosphäre schafft, nie wirklich Position zu beziehen und man als Zuschauer auch nicht weiß, ob man Maddox jetzt mögen oder hassen soll. Das mag sicherlich die Intention Winners gewesen sein aber das Ganze wirkt mehr wie ein Zufallsprodukt als wirklich geplant und so einfach total dilettantisch. Gleiches gilt sowieso für die restliche Story. Der Film hätte im Grunde nach fünfzehn Minuten zu Ende sein können und doch wird er ausgewälzt und bekommt dann noch dieses beknackte Ende, wodurch Lawman recht sinnlos erscheint. Winner hat hier sicherlich versucht, Einflüsse des Italo-Westerns zu verwenden und das ist ihm auch gelungen: Das Ganze wirkt wie ein unausgereifter Spaghettiwestern aus dem Mittelmaß: 05/10

Samstag, März 07, 2009

Dawn of the Dead (2004)

Zack Snyder lässt die Zombies tanzen: Dafür leiht er sich Drehbuch und Titel von George A. Romeros Klassiker Zombie und peppt diesen für das 21. Jahrhundert auf. Scheinbar war das Paket aber etwas löchrig, denn was da am Ende rausgekommen ist, unterscheidet sich teilweise schon recht deutlich vom Original und das ist insofern schade, als dass dadurch das Remake rein auf seinen Schauwert reduziert wird, ohne an die inhaltlichen Qualitäten der Vorlage heranzureichen. Dies mag den Unterhaltungsfaktor nicht wirklich mindern, denn Zombies gibt es noch immer genug und natürlich lassen sich diese nur dann endgültig ins Jenseits befördern, wenn man ihnen das Oberstübchen durchlöchert und auch sonst hat man ein paar nette Gags eingebaut, die - abgesehen von der Konstellation der verschiedenen Leute, die da im Kaufhaus miteinander klarkommen müssen - die Sache etwas interessanter machen. Andy, der nette Kerl auf dem Dach des Waffengeschäfts gegenüber, sei an dieser Stelle erwähnt. Nichtsdestotrotz hat der Film mit diversen Schwächen zu kämpfen, die vor allem vom Drehbuch her stammen. Wie eingangs schon kurz erwähnt, gerät Romeros Sozial- und Konsumkritik in Snyders Dawn of the Dead komplett ins Hintertreffen, denn da wurde mehr auf Optik und Drive geachtet, denn auf ein inneres Gerüst was das Gezeigte in irgendeiner Art und Weise stützt. Darüber hinaus fällt das Buch reihenweise in Klischees, die mit der Charakterkonstellation einhergehen. Das beginnt dann also nicht nur mit der Zusammensetzung der Gruppe: Den gemeinen Securityguards, inkl. dem einen Netten, dem arroganten Yuppie, dem bewaffneten Schwarzen, der toughen Krankenschwester etc. Welche Konflikte da entstehen, kann man meilenweit erkennen. Dazu gibt es natürlich die irrationalen Verhaltensweisen der lieben "Gefangenen" und auch hier fasst sich der Zuschauer schon Minuten vorher an den Kopf, weil das Erwartete dann natürlich auch so eintritt. Insofern zerstört der Film seinen Spannungsbogen zum Teil selbst und so macht sich am Ende ein "Ganz nett"-Effekt breit, was so viel bedeutet, dass man sich hier irgendwo im Nirgendwo des Mittelfeldes wiederfindet. Von daher 06/10.

Freitag, März 06, 2009

Pixars Up - Jetzt auch mit richtigem Trailer


Das dürfte, meines Erachtens, der erste richtige Trailer zum kommenden Film von Pixar sein und auf uns scheint da ein richtiges Abenteuer zu warten. Gefällt mir.

Jim Jarmuschs 'The Limits of Control' - Trailer

Jim Jarmusch, einer der erfolgreichen Köpfe des amerikanischen Independentkinos, hat einen neuen Film am Start. In The Limits of Control versammelt er dann auch einen namhaften Cast, bestehend aus Tilda Swinton, Bill Murray, Gael García Bernal, John Hurt und Isaach De Bankolé (der Eisverkäufer aus Ghost Dog), um sich, um sie in einem Krimi/Thriller auftreten zu lassen, der von einem mysteriösen Fremden handelt (De Bankolé) und seinen Aufträgen. Aber schaut euch selbst den Trailer an:

Donnerstag, März 05, 2009

US Boxoffice (27.02. - 01.03.)

Es war das Wochenende vor dem W-Day. Wo man im Internet schaut, auf allen Seiten tauchen sie auf, die Fans des kommenden Films von Zack Snyder und auch wenn man aktuell glauben mag, es würde sich um wenig Anderes drehen, so gab es am vergagenen Kino-Wochenende zwei Neustarter zu begrüßen, die aber beide nicht so richtig durchstarten konnten. Deshalb blieb es am Platz an der Sonne ruhig und eine alte Bekannte konnte weitere Dollar scheffeln. Aber interessiert das noch jemanden, jetzt, in dieser Woche?

Das Feuer ist aus und das schon nach zwei Wochen. So gibt es magere $ 3,70 Mio. für Fired Up!, der sich auf ein Leben nach der Kinokarriere freuen darf und da sicherlich noch ein paar Pennys zu den $ 10,04 Mio. dazukommen werden.

Auch bei Confessions of a Shopaholic lief es nicht wirklich rund, dabei ist die Buchvorlage sogar recht bekannt. Aber dass das eine nicht zum anderen führt, hat man hier schmerzlich lernen müssen und so sind $ 4,63 Mio. aufs Konto geflossen, welches aktuell bei $ 33,81 Mio. steht.

Wenn wir schon bei Flops sind, dann darf natürlich Foxs Street Fighter: The Legend of Chun-Li nicht fehlen, der grandiose $ 4,72 Mio. für sich verbuchen konnte. Es mag ja vielleicht auch zum Teil am allgemeinen Gebashe des Studios liegen aber auch die 06% auf dem Tomatometer deuten eher auf einen Rohrkrepierer erster Güte hin als auf ein verkanntes Meisterwerk.

Einen ziemlichen Drop musste Coraline verzeichnen, wohl auch, weil die 3-D Säle von einem anderen Titel belegt wurden und so sind nur $ 5,26 Mio. eingespielt worden. Damit wurde der allgemein gute Trend des Filmes ein wenig gebremst aber nichtsdestotrotz kann man ein Zwischeneinspiel von $ 61,11 Mio. vorweisen.

Völling unbeeindruckt vom Drumherum zieht Kevin James als Paul Blart: Mall Cop weiter seine Runden durch die Kinos der Staaten. Und so sammelt er auf seiner Tournee $ 5,60 Mio. ein und hinten im Tourbus lagern weitere $ 128,11 Mio.

Auch noch recht wacker dabei sind die Jungs und Mädels aus He's Just Not That Into You, der sich neuerliche $ 6,01 Mio. sichern kann und dadurch auf ein Einspiel von $ 78,66 Mio. kommt. Mühsam ernähert sich das Eichhörnchen.

Der Hit des Winters ist, neben Kevin James' Film, Taken, der in den USA wirklich zu einem Dauerbrenner avancierte und weitere $ 9,86 Mio. sind es, die dem Film das Leben versüßen und inzwischen hat man auch die magische $ 100 Mio.-Marke gebrochen und steht bei $ 107,81 Mio. Inklusive der Zahlen aus der restlichen Welt sind es $ 181,54 Mio.

Dank der Oscarflut und der deutlichen Kopienerhöhung kann sich der Slumdog Millionaire bis auf den dritten Platz vorkämpfen und das mit $ 12,03 Mio. Damit ist er im Grunde aber auch der einzige Film der von der Preisverleihung wirklich profitieren konnte und steht jetzt bei $ 115,02 Mio. in den USA.

Die Rechnung ging nicht auf im Hause Disney. Letztes Jahr, da ging es rund mit der Miley Cyrus-Mogelpackung im Kino, doch 2009 wollte keiner Jonas Brothers: The 3D Concert Experience sehen und daher kamen auch nur $ 12,51 Mio. in die Kassen.

Wie auch schon eingangs erwähnt, hat sich damit Tyler Perry's Madea Goes to Jail auf dem ersten Platz halten können und das trotz eines Drops von knapp über 60%. Am Ende waren die $ 16,18 Mio. aber doch genug, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten und so hat das ganze Unternehmen auch schon $ 64,53 Mio. einspielen können. Kein Wunder also, dass Perrys Vertrag mit Lionsgate verlängert wurde.

Watchmen. Das ist der Film, der an diesem Wochenende auf die Menschenmassen losgelassen wird und der sich aufmacht, Snyders 300 aus dem Jahr 2007 zu schlagen. Interessant für alle Experten ist jedoch die Frage, ob es der Film schafft, auch den gemeinen Kinogänger anzusprechen. Denn klar ist, dass das Startwochenende von den Fans bestimmt wird aber das Schicksal wird erst in der zweiten Woche besiegelt. Rein von den Kopien sind die 3611 ausreichen, um Großes anzustellen. Abwarten. Tee trinken. Ruhig bleiben. Das ist die Devise.

Mittwoch, März 04, 2009

Public Enemies - Der Trailer ist da!



Gestern noch beschrien, heute schon erschienen.:
Kurz zwei Anmerkungen: Finde die Musik unpassend und auch die DV-Optik aber auf die steht ja Michael Mann. Ansonsten freu ich mich weiterhin auf den Film.