Samstag, Januar 31, 2009

Der rosarote Panther (2006)

In den Augen der Fans ist es immer dann zu lesen, wenn erfolgreiche Filme oder Filmserien ein Remake erhalten: Das große WIESO? Eine Frage, die man zumindest bei Der rosarote Panther (2005) nicht zufriedenstellend beantworten kann, und dies trotz der Tatsache, dass man mit Steve Martin eine der lebenden Comedyikonen als Lead gewinnen konnte. Doch das Re-Boot der Kultserie, damals mit dem einmaligen Peter Sellers als Closeau, geht so vollkommen in die Hose, dass es echt ein Wunder ist, dass man sich getraut hat, und 2009 noch einen zweiten Teil in die Kinos bringt. Wie immer dreht sich auch im neuen Panther die Story um einen Mord und den wertvollen rosafarbenen Diamanten, auch rosaroter Panther genannt. Um selbst besser darzustehen und endlich den gewünschten Ehrenpreis zu gewinnen, ernennt der Chef der Polizei Dreyfus (Kevin Kline) den trotteligen Gendarme Closeau zum Chefinspektor, stellt diesem jedoch mit Ponton (Jean Reno) auch noch einen Aufpasser zur Seite, damit auch nichts Unplanmäßiges passieren könne und Dreyfus in Ruhe den Fall lösen kann, während Closeau als Ablenkung für die Öffentlichkeit fungiert. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht, denn mit seinen unorthodoxen Ermittlungsmethoden kommt Closeau dem Täter immer näher und wenn der Zuschauer vorher nicht schon entnervt den Film ausgeschaltet hat, bekommt er auch noch das Ende mit. Warum ich das so schreibe? Ganz einfach, der Film ist teilweise nicht auszuhalten. Man fragt sich ja schon nach den ersten Minuten, wie es Closeau, so wie er hier dargestellt wird, es jemals in die Polizei geschafft hat und es wird schlimmer. Die Person ist hier so tumb angelegt, dass es beim Zuschauen weh tut. Nichts ist geblieben von sympathischer Tollpatschigkeit nach außen, und hoher Intelligenz nach innen, wie es noch unter Peter Sellers war. Dafür versucht der Neue mit Furzszenen und schiefgelaufenen Verhörtechniken (Elektroden an den Hoden) die Lacher für sich zu gewinnen, doch das klappt höchstens bei einer geringen Anzahl von Zuschauern. Sichtlich angeödet lässt dann auch Jean Reno den Film über sich ergehen, während Beyoncé wenigstens attraktiv ist und als einziger Lichtblick in leichten Sommerkleidern durch den Film huscht. So wirkt dann auch das Ende wie eine Farce, als Closeau gekonnt kombiniert und den Täter überführt. Nach dem, was wir sehen durften, glaubt ihm das niemand mehr. Schade, Steve Martin, du warst auch schon einmal viel besser. 03/10

Donnerstag, Januar 29, 2009

US Boxoffice (23.01. - 25.01.)

Im Westen nichts Neues, zumindest an den amerikanischen Kinokassen, denn die Nummer 1 blieb gleich und das trotz einiger halbwegs potenter Neustarter. Auch wenn sich an der Spitze nicht viel getan hat, strömten die Menschen nichtsdestoweniger wie wild in die Kinos und der Januar erweist sich als überaus starker Kinomonat, der die Vorjahresergebnisse bisher locker überflügelt. Es bleibt spannend und man darf gespannt sein, wie lange der Trend noch anhalten wird.

Da bekam jemand ordentlich was auf den Deckel. Die Rede ist von Notorious, der knapp 72% einbüßen musst und sich so nur noch mit $ 5,78 Mio. zufrieden geben darf. Damit stehen nach zwei Wochen $ 31,87 Mio. in den Büchern.

Wieder drin in der Liste ist The Curious Case of Benjamin Button, der wohl auch dank der 13 Oscarnominierungen auf $ 6,09 Mio. kam und somit nach fünf Spielwochen ein Einspiel von $ 111,13 Mio. vorweisen kann. Jetzt muss der Film weltweit zeigen, was er kann, um die Kosten der Produktion zu erwirtschaften.

Weiter in Richtung Abstieg geht es für Bride Wars, der aber noch einmal $ 6,87 Mio. mitnimmt und so auf ein US-Einspiel von $ 48,57 Mio. kommt. Dazu kommt dann mit der Zeit noch ein wenig Geld aus Übersee und das Ganze kann als erfolgreich verbucht werden.

Dieses Fazit wird bei Inkheart garantiert nicht zurückbleiben, denn der Film hat einen traditionellen Fehlstart hingelegt. Mit gerade einmal $ 7,60 Mio. kann man eben keinen Blumentopf gewinnen und es steht in den Sternen, wann die Kosten von knapp $ 60 Mio. eingespielt sind.

Auch My Bloody Valentine 3-D muss sich nach unten orientieren, wenngleich man sich in der zweiten Woche noch ganz gut verkauft hat. Neuerliche $ 10,01 Mio. flossen in die Kasse und ein Blick auf die Kontoauszüge offenbart einen Zwischenstand von $ 37,69 Mio.

Wie erwartet, konnte Slumdog Millionaire am stärksten von den Oscarnominierungen profitieren und jene Tatsache, in Kombination mit einer deutlichen Ausweitung der Kopienanzahl, hat sich in einem Einspiel von $ 10,71 Mio. niedergeschlagen. Somit bleibt der Film weiterhin in der Erfolgsspur und darf sich auf $ 56,07 Mio. ausruhen.

Kaum Verlust für Hotel for Dogs in der zweiten Woche und so kann man sogar einen Platz nach oben klettern im Vergleich zur letzten Woche. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass $ 12,86 Mio. umgesetzt wurden und man so auf $ 37,46 Mio. Zwischeneinspiel kommt.

Der Duracel-Hase unter den Filmen bleibt aber weiterhin Clint Eastwoods Gran Torino, der sich störrisch dort oben festgebissen hat und so weitere $ 16,24 Mio. einspielt. Damit steht der Film kurz davor, die magische $ 100 Mio. Marke zu nehmen. Angesichts von $ 97,82 Mio. dürfte das im Laufe der Woche geschafft sein.

Kein so großer Knaller ist hingegen Underworld: Rise of the Lycans, der mit $ 20,83 Mio. den schlechtesten Start des Franchises hingelegt hat und damit nicht an das Einspiel der ersten beiden Teile herankommen wird. Nichtsdestotrotz dürfte es reichen, um die Produktionskosten decken zu können, die auf $ 35 Mio. geschätzt werden.

Wie eingangs schon erwähnt, ist Paul Blart: Mall Cop auch in der zweiten Woche noch an der Spitze, verteidigte diese aber recht knapp. So kommen weitere $ 21,62 Mio. aufs Konto, welches schon $ 64,92 Mio. ausweisen kann. Anhand dieser Werte könnten wir es evtl. mit dem ersten Film des Jahres zu tun haben, der an die $ 100 Mio. Marke herankommen könnte.

Auch das letzte Januarwochenende beschert den Kinogängern drei frische Neustarter und einen WideRelease, die in verschiedenen Genres beheimatet sind. Den Anfang macht The Reader, der auch dank der Oscarnominierungen in 1002 Sälen zu sehen sein wird. Als Nächstes kommt New in Town von Lionsgate, eine romantische Komödie mit Renee Zellweger in der Hauptrolle. Im Gepäck: 1941 Kopien. Für den Horrorfreund hat DreamWorks The Uninvited mit Elizabeth Banks am Start, der in 2344 Kinos zu sehen sein wird. Fox schickt hingegen Taken mit Liam Neeson ins Rennen, jedoch in einer geschnittenen PG-13-Fassung, um auch Jugendliche in die 3183 Lichtspielhäuser zu locken.

Two Lovers - Trailer


Wirklich neu ist das Ganze ja nicht aber aktuell herrscht eine gewisse Flaute an Trailern zu interessanten Filmen und so gibt es eben einen zu Two Lovers, der im Februar dann in den USA ins Kino kommt.

Dienstag, Januar 27, 2009

Cast steht für Spielbergs Tintin-Verfilmung



Steven Spielberg has set his cast for "The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn," the first installment in the 3-D motion-capture trilogy that Paramount Pictures and Sony Pictures Entertainment are co-financing.

"Billy Elliot" thesp Jamie Bell will star as the titular character, an intrepid young reporter whose relentless pursuit of a good story thrusts him into a world of high adventure. Daniel Craig will co-star as the nefarious Red Rackham.

Film, which has been cloaked in secrecy during pre-production, has begun principal production in Los Angeles. It is set for release in 2011.

Andy Serkis, Simon Pegg and Nick Frost have already boarded the project. Gad Elmaleh, Toby Jones and Mackenzie Crook will round out the cast.

Spielberg, Peter Jackson and Kathleen Kennedy are producing the film, which is based on the iconic character created by Georges Remi, also known by his pen name, Herge. Nick Rodwell, Stephane Sperry and Ken Kamins exec produce.

Paramount will release domestically, in all English-speaking territories and in Asia, excluding India. Sony Pictures Releasing Intl. will distribute in continental Europe, Eastern Europe, Latin America, India and the rest of the world.

Steven Moffat, Edgar Wright and Joe Cornish wrote the screenplay.

Jackson is attached to direct the second feature in the series.

Quelle: Variety
Auch wenn man durchaus skeptisch sein kann, wie die Filme mit der Motion Capturing-Technologie umgesetzt werden, klingt der Cast auf jeden Fall sehr überzeugend. Allen voran freue ich mich über Simon Pegg und Nick Frost, aber auch Daniel Craig ist eine interessante Wahl. Nun heißt es aber abwarten, da die Dreharbeiten, sofern sie bald starten, wohl durchaus von überaus aufwendiger Natur sein dürften. Am besten man trinkt einen Tee, um die Wartezeit zu überbrücken.

Sonntag, Januar 25, 2009

The Big Lebowski

Das ist er, der amerikanische Held der Neuzeit: Der Dude (Jeff Bridges). Ein sympathischer Zeitgenosse, der sich nie ganz vom Lotterleben der Jugend trennen konnte oder wollte und in seiner Freizeit am liebsten Bowlen geht mit seinen zwei Freunden Donny (Steve Buscemi) und Walter (John Goodman) und White Russians trinkt. Dudes Mikrokosmus gerät jedoch aus der Umlaufbahn, als er das Opfer einer tragischen Verwechslung wird und man auf seinen Teppich uriniert. Selbst ist der Mann, das denkt sich auch der Dude und so macht er sich auf zu demjenigen, dem dieser Anschlag eigentlich gelten sollte: Seinem reichen Namensvetter. Doch anstatt einem neuen Teppich, bekommt er einen Auftrag. Er soll als Lösegeldkurier fungieren, denn die junge, hübsche, umtriebige Frau seines Namensvetters, dem sog. "Big Lebowski", wurde entführt und jetzt fangen die Probleme für den Dude erst richtig an. Wer sich in der Welt der Coen-Brüder auskennt, der weiß, dass ihre Werke mit skurrilen Charakteren gepflastert sind und so ist es natürlich auch in The Big Lebowski. Auch wenn der Film stark von der Erzählstruktur und vom Aufbau einem Film Noir ähnelt - dieses episodenhafte Eintauchen in die Geschichte, die sich ganz zum Schluß nicht nur dem Zuschauer offenbart, sondern auch den Protagonisten -, haben hier die Coens eine humorvollere Inszenierungsweise gewählt und so ist es der Witz, der in Kombination mit den Charakteren und den Dialogen, dem Film so einen Kultstatus verpasst hat, wie er ihn unter Filmfans genießt. Man merkt auch in jeder Szene, welch Intelligenz der Beteiligten hinter den Bildern, der Musik und dem Aufbau steckt, denn der Film ist mehr, als nur pure Unterhaltung, sondern auch in gewisser Weise eine Verbeugung vor den Inspirationsquellen der Brüder. Dies in solch einer Art und Weise dann präsentieren zu können, verleiht dem Werk schlußendlich seine große Klasse und der Kultstatus ist definitiv berechtigt. 09/10.

Freitag, Januar 23, 2009

US Boxoffice (16.01. - 18./19.01.)


Das erste Feiertagswochenende des Jahres brachte in den USA erneut einen Rekordumsatz und die Kinos zeigen sich aktuell eher unbeeindruckt von dem großen Rezessionsmonster. Dies liegt natürlich auch an den angebotenen Filmen, denn mit vier Neustartern, die alle größtenteils andere Zielgruppen anvisiert haben, blieben genug Stücke von der großen Torte übrig und so legte der Umsatz um 24% zu im Vergleich zum Vorjahr, wenngleich der Film an der Spitze der Charts knapp gescheitert ist und das Rekordergebnis von Cloverfield aus 2008, als bester einzelner Film am Martin Luther King-Wochenende, verpasst hat. Aber dies ist sicherlich kein Grund zur Trauer, zumal der restliche Januar auch noch voll gepackt ist mit feschen Neustartern. Wie gewohnt richtet sich die Top 10 nach den Daten des Wochenendes, ohne den Montag. In Klammern steht dann jedoch das komplette 4-Day Einspiel:

Was so ein Sieg bei den Golden Globes alles auslösen kann: Slumdog Millionaire kann um fast 55% zulegen im Vergleich zur Vorwoche und dies trotz weniger Kopien. Neuerliche $ 5,85 Mio. ($ 7,02 Mio.) sind somit auf das Konto gewandert, welches inzwischen $ 43,86 Mio. ausweisen kann. Dank des Nominierungssegens bekommt der Film zum kommenden Wochenende übrigens fast 1000 Kopien mehr spendiert, wodurch er sicherlich in den Charts wieder weiter nach oben klettern kann.

Nach vier Wochen scheint die Harmonie bei Marley and Me am Ende zu sein und so begnügt man sich noch einmal $ 6,14 Mio. ($ 7,51 Mio.). Insgesamt konnte die Komödie somit $ 133,92 Mio. einspielen und wird so als der Überraschungshit des Winters 08/09 in die Annalen eingehen.

Auch Edward Zwicks Kriegsthriller Defiance hat jetzt seinen landesweiten Run spendiert bekommen und nimmt brav $ 8,91 Mio. ($ 10,51 Mio.) ein. Für die $ 50 Mio. Produktion ist das natürlich eher ein bescheidenes Ergebnis aber besser als nichts.

Der Horrorfilm an sich ist ja eher von sprunghafter Natur. Meistens mit einem rasanten Start am Freitag und dann geht es auch recht schnell wieder bergab. Kein Wunder also, dass The Unborn 53% verliert und sich nun mit $ 9,34 Mio. ($ 10,55 Mio.) begnügen muss. Bei $ 33,78 Mio. Einspiel dürfte die Produktion nichtsdestotrotz an der 50 Mio. Marke kratzen.

Gleiches gilt auch für Bride Wars, der sich jedoch ein wenig besser verkauft hat und so noch einmal $ 11,65 Mio. ($ 13,88 Mio.) einnimmt, wodurch die Kontoauszüge aktuell $ 39,71 Mio. anzeigen. Angesichts der Tatsache, dass die Kosten auf $ 30 Mio. geschätzt werden, kein so übles Einspiel.

Auf dem fünften Platz finden wir dann mit Hotel for Dogs den ersten richtigen Neustarter des Wochenendes, der trotz seiner Familienthematik nicht wirklich einschlagen wollte. So sind es am Ende $ 17,01 Mio. ($ 22,87 Mio.) geworden und vielleicht haben die Zuschauer in der letzten Zeit einfach zu viele Hunde auf der Leinwand gesehen.

Mehr als zufrieden wird man sicherlich bei Fox Searchlight über das Einspiel von Notorious sein, dem Biopic über The Notorious B.I.G., denn mit $ 20,51 Mio. ($ 23,39 Mio.) bei 1638 Kopien hat man den besten Schnitt pro Kopie der ganzen Top 10 und all zu teuer wird der Film wohl auch nicht gewesen sein.

Gorehounds hat es natürlich in My Bloody Valentine 3-D gezogen, der mit seinen $ 21,24 Mio. ($ 24,10 Mio.) einen soliden Genrestart hingelegt hat; nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Grund dafür auch die höheren Ticketpreise bei 3-D-Projektionen. Nichtsdestotrotz dürfte der Film kommendes Wochenende schon wieder Probleme kommen, denn die Konkurrenz im Genre schläft nicht.

Das Stehaufmännchen im Kino bleibt weiterhin Clint Eastwood. Es scheint, als wenn ganz Amerika den alten Mann noch einmal auf der Leinwand sehen will und so strömen die Menschen weiterhin fast ungebrochen in Gran Torino, der so neuerliche $ 21,98 Mio. ($ 25,61 Mio.) für sich verbuchen kann und so mit einem Einspiel von $ 76,60 Mio. vielleicht sogar noch an der $ 100 Mio. Grenze anklopfen kann.

Eindeutiger Sieger des Wochenendes wurde jedoch Kevin James' Paul Blart: Mall Cop, der $ 31,83 Mio. ($ 39,23 Mio.) einfahren konnte und somit hat James auch in seiner ersten richtigen Solo-Hauptrolle in einem Kinofilm gleich punkten können. Die Leute von Sony dürfen sich jedenfalls freuen, denn der Film soll weniger als $ 30 Mio. gekostet haben.

Was steht nun am kommenden Wochenende an? Zwei Neustarter, etliche Awardcontender, die landesweit ihre Kopienanzahl aufstocken - je nach Berücksichtigung durch die Academy bei den kommenden Nominierungen und mit The Dark Knight sogar einen Film, der trotz bestehender DVD-Auswertung seinen Re-Run bekommt. Bei Paramount ist das (Traum)-Duo DiCaprio Winslet in Revolutionary Road am Start, welches in 1058 Kinos zu sehen sein wird. Universal setzt dagegen auf das Politikdrama Frost/Nixon. Auch hier sind 1097 Filmrollen im Gepäck, während die anderen Awardaspiranten nicht ganz so signifikant aufstocken. Weiter geht's mit den richtigen Neustartern: In Deutschland schon längst gelaufen, können nun auch die Amerikaner die Literaturverfilmung Inkheart sehen, die von Warner in 2655 Kinos gelassen wird. Von Sony gibt es dagegen Underworld: Rise of the Lycans, das Prequel zum ersten Teil, welches in 2942 Lichtspielhäusern gezeigt wird. Vielleicht fallen ja wieder Rekorde...

Donnerstag, Januar 22, 2009

London Blvd. - Farrell und Knightley in Gangsterfilm


Keira Knightley and Colin Farrell are set to star in "London Boulevard," a crime drama that marks the directing debut of "The Departed" scribe William Monahan. The film is based on the Ken Bruen novel, which Monahan adapted.

Graham King is producing under his GK Films banner, with Monahan and Quentin Curtis. The film will shoot this summer in and around London.

Farrell will play a South London criminal who, after release from prison, tries to give up the gangster life by becoming a handyman for a reclusive young actress.

Farrell, who just won the Golden Globe for "In Bruges," next stars in the ensemble of the Spitfire Pictures-financed drama "The Way Back," which Peter Weir directs in March. Knightley next stars in "Last Night" for Miramax and is attached to play Zelda Fitzgerald in the John Curran-directed "The Beautiful and the Damned" for The Film Department.

King, a producer of "The Departed," has a first look deal with Monahan and most recently collaborated on the Martin Campbell-directed "Edge of Darkness," which stars Mel Gibson. Monahan wrote that script with Andrew Bovell and King produced the film with Michael Wearing. King's GK Films financed.

Curtis, a former MGM exec, is producing Fox 2000's "The Jury" with Marc Forster attached, and Universal's "Getty" with Peter Berg attached.

Quelle: Variety
Interessante Kombination von Schauspielern - dass sich die Knightley mal wieder in einen "modernen" Film traut und dann auch noch solch einer - und man darf gespannt sein, wie sich das Projekt entwickeln wird. Könnte jedenfalls ganz nach meinem Geschmack sein.

Academy Awards 2008 - Die Nominierten


Performance by an actor in a leading role

  • Richard Jenkins in “The Visitor” (Overture Films)
  • Frank Langella in “Frost/Nixon” (Universal)
  • Sean Penn in “Milk” (Focus Features)
  • Brad Pitt in “The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.)
  • Mickey Rourke in “The Wrestler” (Fox Searchlight)

Performance by an actor in a supporting role

  • Josh Brolin in “Milk” (Focus Features)
  • Robert Downey Jr. in “Tropic Thunder” (DreamWorks, Distributed by DreamWorks/Paramount)
  • Philip Seymour Hoffman in “Doubt” (Miramax)
  • Heath Ledger in “The Dark Knight” (Warner Bros.)
  • Michael Shannon in “Revolutionary Road” (DreamWorks, Distributed by Paramount Vantage)

Performance by an actress in a leading role

  • Anne Hathaway in “Rachel Getting Married” (Sony Pictures Classics)
  • Angelina Jolie in “Changeling” (Universal)
  • Melissa Leo in “Frozen River” (Sony Pictures Classics)
  • Meryl Streep in “Doubt” (Miramax)
  • Kate Winslet in “The Reader” (The Weinstein Company)

Performance by an actress in a supporting role

  • Amy Adams in “Doubt” (Miramax)
  • Penélope Cruz in “Vicky Cristina Barcelona” (The Weinstein Company)
  • Viola Davis in “Doubt” (Miramax)
  • Taraji P. Henson in “The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.)
  • Marisa Tomei in “The Wrestler” (Fox Searchlight)

Best animated feature film of the year

  • Bolt” (Walt Disney), Chris Williams and Byron Howard
  • Kung Fu Panda” (DreamWorks Animation, Distributed by Paramount), John Stevenson and Mark Osborne
  • WALL-E” (Walt Disney), Andrew Stanton

Achievement in art direction

  • Changeling” (Universal), Art Direction: James J. Murakami, Set Decoration: Gary Fettis
  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Art Direction: Donald Graham Burt, Set Decoration: Victor J. Zolfo
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Art Direction: Nathan Crowley, Set Decoration: Peter Lando
  • The Duchess” (Paramount Vantage, Pathé and BBC Films), Art Direction: Michael Carlin, Set Decoration: Rebecca Alleway
  • Revolutionary Road” (DreamWorks, Distributed by Paramount Vantage), Art Direction: Kristi Zea, Set Decoration: Debra Schutt

Achievement in cinematography

  • Changeling” (Universal), Tom Stern
  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Claudio Miranda
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Wally Pfister
  • The Reader” (The Weinstein Company), Chris Menges and Roger Deakins
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Anthony Dod Mantle

Achievement in costume design

  • Australia” (20th Century Fox), Catherine Martin
  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Jacqueline West
  • The Duchess” (Paramount Vantage, Pathé and BBC Films), Michael O’Connor
  • Milk” (Focus Features), Danny Glicker
  • Revolutionary Road” (DreamWorks, Distributed by Paramount Vantage), Albert Wolsky

Achievement in directing

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), David Fincher
  • Frost/Nixon” (Universal), Ron Howard
  • Milk” (Focus Features), Gus Van Sant
  • The Reader” (The Weinstein Company), Stephen Daldry
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Danny Boyle

Best documentary feature

  • The Betrayal (Nerakhoon)” (Cinema Guild), A Pandinlao Films Production, Ellen Kuras and Thavisouk Phrasavath
  • Encounters at the End of the World” (THINKFilm and Image Entertainment), A Creative Differences Production, Werner Herzog and Henry Kaiser
  • The Garden” A Black Valley Films Production, Scott Hamilton Kennedy
  • Man on Wire” (Magnolia Pictures), A Wall to Wall Production, James Marsh and Simon Chinn
  • Trouble the Water” (Zeitgeist Films), An Elsewhere Films Production, Tia Lessin and Carl Deal

Best documentary short subject

  • The Conscience of Nhem En” A Farallon Films Production, Steven Okazaki
  • The Final Inch” A Vermilion Films Production, Irene Taylor Brodsky and Tom Grant
  • Smile Pinki” A Principe Production, Megan Mylan
  • The Witness - From the Balcony of Room 306” A Rock Paper Scissors Production, Adam Pertofsky and Margaret Hyde

Achievement in film editing

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Kirk Baxter and Angus Wall
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Lee Smith
  • Frost/Nixon” (Universal), Mike Hill and Dan Hanley
  • Milk” (Focus Features), Elliot Graham
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Chris Dickens

Best foreign language film of the year

  • The Baader Meinhof Complex” A Constantin Film Production, Germany
  • The Class” (Sony Pictures Classics), A Haut et Court Production, France
  • Departures” (Regent Releasing), A Departures Film Partners Production, Japan
  • Revanche” (Janus Films), A Prisma Film/Fernseh Production, Austria
  • Waltz with Bashir” (Sony Pictures Classics), A Bridgit Folman Film Gang Production, Israel

Achievement in makeup

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Greg Cannom
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), John Caglione, Jr. and Conor O’Sullivan
  • Hellboy II: The Golden Army” (Universal), Mike Elizalde and Thom Floutz

Achievement in music written for motion pictures (Original score)

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Alexandre Desplat
  • Defiance” (Paramount Vantage), James Newton Howard
  • Milk” (Focus Features), Danny Elfman
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), A.R. Rahman
  • WALL-E” (Walt Disney), Thomas Newman

Achievement in music written for motion pictures (Original song)

  • Down to Earth” from “WALL-E” (Walt Disney), Music by Peter Gabriel and Thomas Newman, Lyric by Peter Gabriel
  • Jai Ho” from “Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Music by A.R. Rahman, Lyric by Gulzar
  • O Saya” from “Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Music and Lyric by A.R. Rahman and Maya Arulpragasam

Best motion picture of the year

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), A Kennedy/Marshall Production, Kathleen Kennedy, Frank Marshall and Ceán Chaffin, Producers
  • Frost/Nixon” (Universal), A Universal Pictures, Imagine Entertainment and Working Title Production, Brian Grazer, Ron Howard and Eric Fellner, Producers
  • Milk” (Focus Features), A Groundswell and Jinks/Cohen Company Production, Dan Jinks and Bruce Cohen, Producers
  • The Reader” (The Weinstein Company), A Mirage Enterprises and Neunte Babelsberg Film GmbH Production, Nominees to be determined
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), A Celador Films Production, Christian Colson, Producer

Best animated short film

  • La Maison en Petits Cubes” A Robot Communications Production, Kunio Kato
  • Lavatory - Lovestory” A Melnitsa Animation Studio and CTB Film Company Production, Konstantin Bronzit
  • Oktapodi” (Talantis Films), A Gobelins, L’école de l’image Production, Emud Mokhberi and Thierry Marchand
  • Presto” (Walt Disney), A Pixar Animation Studios Production, Doug Sweetland
  • This Way Up” A Nexus Production, Alan Smith and Adam Foulkes

Best live action short film

  • Auf der Strecke (On the Line)” (Hamburg Shortfilmagency), An Academy of Media Arts Cologne Production, Reto Caffi
  • Manon on the Asphalt” (La Luna Productions), A La Luna Production, Elizabeth Marre and Olivier Pont
  • New Boy” (Network Ireland Television), A Zanzibar Films Production, Steph Green and Tamara Anghie
  • The Pig” An M & M Production, Tivi Magnusson and Dorte Høgh
  • Spielzeugland (Toyland)” A Mephisto Film Production, Jochen Alexander Freydank

Achievement in sound editing

  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Richard King
  • Iron Man” (Paramount and Marvel Entertainment), Frank Eulner and Christopher Boyes
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Tom Sayers
  • WALL-E” (Walt Disney), Ben Burtt and Matthew Wood
  • Wanted” (Universal), Wylie Stateman

Achievement in sound mixing

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), David Parker, Michael Semanick, Ren Klyce and Mark Weingarten
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Lora Hirschberg, Gary Rizzo and Ed Novick
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Ian Tapp, Richard Pryke and Resul Pookutty
  • WALL-E” (Walt Disney), Tom Myers, Michael Semanick and Ben Burtt
  • Wanted” (Universal), Chris Jenkins, Frank A. Montaño and Petr Forejt

Achievement in visual effects

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Eric Barba, Steve Preeg, Burt Dalton and Craig Barron
  • The Dark Knight” (Warner Bros.), Nick Davis, Chris Corbould, Tim Webber and Paul Franklin
  • Iron Man” (Paramount and Marvel Entertainment), John Nelson, Ben Snow, Dan Sudick and Shane Mahan

Adapted screenplay

  • The Curious Case of Benjamin Button” (Paramount and Warner Bros.), Screenplay by Eric Roth, Screen story by Eric Roth and Robin Swicord
  • Doubt” (Miramax), Written by John Patrick Shanley
  • Frost/Nixon” (Universal), Screenplay by Peter Morgan
  • The Reader” (The Weinstein Company), Screenplay by David Hare
  • Slumdog Millionaire” (Fox Searchlight), Screenplay by Simon Beaufoy

Original screenplay

  • Frozen River” (Sony Pictures Classics), Written by Courtney Hunt
  • Happy-Go-Lucky” (Miramax), Written by Mike Leigh
  • In Bruges” (Focus Features), Written by Martin McDonagh
  • Milk” (Focus Features), Written by Dustin Lance Black
  • WALL-E” (Walt Disney), Screenplay by Andrew Stanton, Jim Reardon, Original story by Andrew Stanton, Pete Docter


Wie erwartet gibt es nur wenige Überraschungen und The Curious Case of Benjamin Button und Slumdog Millionaire gehen als eindeutige Favoriten ins Rennen, während zumindest die Nominierung von The Reader als Best Picture mehr als fraglich ist aber die Kombination aus Hollywood und Holocaust zahlt sich wohl wieder aus. Schade, dass dadurch Revolutionary Road nicht bedacht wurde aber der Film ist wohl zu schwere Kost für die Academy in diesem Jahr. Schön, dass es bei den Schauspielern mit Richard Jenkins und Melissa Leo zwei Vertreter aus Indie-Produktionen geschafft haben. Aus deutscher Sicht wird Baader Meinhoff Komplex nicht gewinnen, aber vielleicht "unser" Kurzfilm, wär doch auch was. Das war es auch erst einmal an dieser Stelle. Mehr dann nach der Verleihung, am 22.2.09.

Mittwoch, Januar 21, 2009

Universal führt die 'Backlot Series' ein - und wie!

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass das Jahr gut für uns Liebhaber alter Schinken beginnt? Zumindest, wenn man US-DVDs kauft, denn die guten Sachen gibt es nunmal fast ausschließlich auf der anderen Seite des Atlantiks. Und im April geht es dann auch weiter, denn die guten Menschen von Universal haben es gewagt und sind tief ins Archiv gestiegen und rufen die sog. Backlot Series ins Leben - hoffentlich als Ergänzung und nicht als Ersatz der Cinema Classics Reihe. Den Anfang machen zwei VÖs, die ab dem 07. April 2009 käuflich zu erwerben sein werden und eine ist ein richtiger knaller, handelt es sich doch um ein Pre-Code BoxSet: Pre-Code Hollywood Collection - Universal Backlot Series, das wie folgt ausgestattet sein wird.


SYNOPSIS
For the first time ever, Universal opens its vaults to bring you 6 classic films from the most decadent era in motion picture history: Pre-Code Hollywood. In 1934, Hollywood was turned upside down by the enforcement of a strict “Production Code” that would change the way movies were made for the next 34 years. During the “pre-Code” period (1929 to mid-1934), censorship barely existed in Hollywood and filmmakers had free reign to make the movies they wanted and the public demanded. No subject was taboo including adultery, murder or sex. Starring screen legends Cary Grant, Fredric March, Claudette Colbert, Tallulah Bankhead, Randolph Scott, and Sylvia Sidney, the Pre-Code Hollywood Collection forever captures one of the most unique periods in cinema history.

The Cheat (1931, 74 min.)
A compulsive gambler (Tallulah Bankhead) will do anything to pay off her debt - including turning to a wealthy businessman behind her husband’s back.

Merrily We Go to Hell (1932, 78 min.)
An abusive alcoholic (Fredric March) reunites with a woman from his past and drives his wife (Sylvia Sidney) to drastic measures.

Hot Saturday (1932, 73 min.)
Scandal erupts after a young woman (Nancy Carroll) innocently spends the night with a notorious playboy (Cary Grant) and neglects to tell her fiancé (Randolph Scott).

Torch Singer (1933, 71 min.)
After giving up her illegitimate child for adoption, a notorious nightclub singer (Claudette Colbert) attempts to find her daughter through a children’s radio show.

Murder at the Vanities (1934, 89 min.)
While sexy musical revue “The Vanities” captivates an audience on its opening night, a murder investigation takes place backstage.

Search for Beauty (1934, 78 min.)
Olympic swimming champions (Buster Crabbe and Ida Lupino) are tricked into endorsing a racy magazine - and much worse.

BONUS FEATURES:

* Forbidden Film: The Production Code Era (Disc 1)
* Includes Reproduction of the Original "Production Code" Document


Darüber hinaus wird auch noch Cecille B. DeMilles Cleopatra, bisher nur als Teil eines 2006 erschienenen BoxSets, als 75th Anniversary Edition veröffentlicht:

SYNOPSIS:
Cecil B. DeMille’s Cleopatra, one of the most spectacular motion pictures ever to hit the silver screen, is now available in a new 75th Anniversary Edition DVD.

Nominated for 5 Academy Awards including Best Picture, it stars Claudette Colbert who gives a stunning performance as the alluring Queen of the Nile in this colossal epic of passion and deception. Determined to exert her power of Julius Caesar (Warren William), Cleopatra uses her beauty and wit to seduce the famous Roman leader into leaving his wife for her. After Caesar's tragic downfall, Cleopatra turns her attentions to the dashing Marc Antony (Henry Wilcoxon). But as their passionate love affair threatens the peace of the empire, Cleopatra fights a desperate battle to hold on to her happiness and her throne.

Filled with spectacular sets and amazing performances, Cleopatra is a triumphant cinematic masterpiece. Featuring a digitally remastered picture and all-new bonus features, Cleopatra 75th Anniversary Edition is a stunning tribute to one of the most breathtaking motion pictures ever made.

BONUS FEATURES:

* Claudette Colbert: Queen of the Sliver Screen
* Cecil B. DeMille: Hollywood's Epic Director
* Forbidden Film: The Production Code Era
* Feature Commentary with Filmmaker F.X. Feeney
* Theatrical Trailer
* 3 Collectible Poster/Photo Card Reproductions


Kaufen, Leute! Dann gräbt man hoffentlich weiter in den Archiven. Wie immer zu erst gelesen bei Classicflix.com!

Ein paar DVDs für Zwischendurch

Die guten Leute von Classicflix.com haben wieder fleißig DVD-VÖs gesammelt und so gibt es Neues und neu Verpacktes zu präsentieren, dass man im März und April käuflich erwerben kann. Den Anfang macht der dritte Schub von Paramounts Centennial Collection, die bis dato nur neu ausgestattete Filme aus dem Katalog des Studios enthält, während noch viele Schätze in den Archiven schlummern. Nichtsdestotrotz kann man ab dem 24.03.2009 folgende DVDs käuflich erwerben:

To Catch a Chief

BONUS FEATURES:
  • Commentary by Dr. Drew Casper, Hitchcock Film Historian
  • Featurettes:
    • A Night with the Hitchcock's
    • Unaccteptable Under the Code: Film Censorship in America
    • Writing and Casting To Catch a Thief
    • Behind the Gates: Stars of the 50's
    • The Making of To Catch a Thief
    • Behind the Gates
    • Alfred Hitchcock and To Catch a Thief: An Appreciation
    • Edith Head: The Paramount Years
  • Original Theatrical Trailer
  • If You Love To Catch Thief, You’ll Love this Interactive Travelogue
  • Galleries



The Odd Couple:

BONUS FEATURES:

  • Commentary by Charlie Matthau and Chris Lemmon
  • Featurettes:
    • In the Beginning
    • Inside The Odd Couple
    • Memories from the Set
    • Matthau & Lemmon New
    • The Odd Couple: A Classic
  • Galleries
  • Theatrical Trailer



Bei MGM ist man dagegen etwas ins Archiv gekrabbelt und präsentiert am 07.04.09 drei Musicals, die entweder noch gar nicht auf DVD erhältlich waren oder bereits vergriffen sind oder als Teil eines großen BoxSets. Folgende drei Filme sind es:

A Song is Born
The Goldwyn Follies
It's a Pleasure



Sonntag, Januar 18, 2009

Shoot 'Em Up

Wer nach einem harten Tag einfach mal entspannen möchte und sein Hirn dabei auch noch frühzeitig ins Bett schickt, der sollte Shoot 'Em Up definitiv in die engere Auswahl nehmen, denn hier fliegen buchstäblich die Fetzen und der Zuschauer bekommt quasi einen Actionfilm auf Speed serviert, der knapp 90 Minuten ein Tempo hoch hält, wie man es sonst so kaum gesehen hat. Alles beginnt mit einer Geburt, die hier doch recht unkonventionell präsentiert wird und mitte in einem wilden Kugelhagel stattfindet. Zum Glück gibt es ja Mr. Smith (Clive Owen), der als schießwütiger Geburtshelfer an Ort und Stelle ist und die werdende Mama immerhin so lange beschützt, bis das Kind geboren ist. Auch nach dem Ableben der Mutter passt er auf den kleinen Wicht auf, der von einem verrückten Killer (Paul Giamatti) und seinen Mannen verfolgt wird. Zusammen mit der Hure D.Q. (Monica Bellucci) kommt Smith langsam hinter die verwirrende Geschichte, warum es scheinbar Alle auf das Baby abgesehen haben. Michael Davis, der hier in Personalunion Drehbuchautor und Regisseur ist, scheint mit einer blühenden Phantasie ausgestattet zu sein. Anders kann man dieses Konstrukt von Story nicht erklären aber was noch viel unerklärlicher ist, ist die Tatsache, dass diese Rezeptur stimmt. Der krude Mix aus Action, Humor, Erotik könnte so auch aus einem Comic stammen, denn überzeichnet ist hier alles: Sowohl Smith, der nicht nur ein Meisterschütze ist, sondern im Grunde auch alles hasst, oder D.Q., die Hure, die noch Muttermilch gibt und natürlich Giamattis Charakter, der zwischenzeitlich immer mal wieder mit Anrufen seiner Frau bombardiert wird und das in den unpassendsten Momenten. Sowieso erinnert die Konstellation der beiden, also Smith und Hertz (Giamatti), der aus den Bugs Bunny Cartoons zwischen Bugs und Yosemite Sam, was nicht nur daran liegt, dass Smith dauernd Karotten kaut oder diese seinen Gegnern ins Gesicht rammt... Sowieso ist das Leben an sich in dem Film nur von kurzer Dauer und der Bodycount steigt mit jeder Filmminute gen unendlich an. Wie schon einmal gesagt: Das Ganze ist schon wieder so bescheuert, dass es dadurch höllischen Spaß macht - eben auch, weil man sich selbst im Film nicht wirklich ernst nimmt -, sofern man sich drauf einlassen kann und will, sonst dürfte das dem ein oder anderen Zuschauer schon zu überdreht sein: 7,5/10.

Freitag, Januar 16, 2009

US Boxoffice (09.01. - 11.01.)

Die Amerikaner sind noch immer in Kinolaune. Anders kann man das Abschneiden des Wochenendes nicht beurteilen, denn das Gesamteinspiel war 13% höher als das des vergleichbaren Zeitraumes des letzten Jahres. Schuld daran ist ein störrischer, alter Mann, der das Filmemachen einfach nicht lassen kann und zwei frische Neustarter, die sich erstaunlich gut geschlagen haben. Und auch das kommende Januarprogramm ist gut gefüllt, sodass es turbulent weitergehen könnte in den US Kinos.

Ganz unten, da ist die Luft am dünnsten, denn Will Smiths Seven Pounds wird nach vier Wochen aus den Top 10 fliegen. Quasi als Abschiedsgeschenk gönnt er sich noch einmal $ 3,82 Mio. und kann das Gesamteinspiel damit auf $ 66,75 Mio. hieven.

Wie prognostiziert, konnte sich Not Easily Broken, trotz seiner verhaltnismäßig wenigen Kopien, auf den neunten Platz schieben und sich dabei $ 5,31 Mio. sichern. Damit hat der Film schon jetzt seine Produktionskosten in Höhe von geschätzten $ 5 Mio. egalisieren können und im Hause Screen Gems wird man die Mission als erfolgreich abhaken können.

Warners Yes Man pfeift inzwischen auch auf den letzten Löchern und wird uns demnächst dann auch wohl verlassen. Neuerliche $ 6,03 Mio. konnte sich die Jim Carrey-Komödie sichern, die in unseren Breiten erst im Februar in die Kinos kommt. Bisher befinden sich $ 89,29 Mio. auf dem Konto und da der Film auch schon in manch anderem Land zu sehen war, sind es tutto kompletto $ 122,59 Mio.

Auch Tom Cruises Valkyrie dürfte Probleme bekommen, in den Charts zu bleiben, denn dem Film geht auch so langsam deutlich die Luft aus. Dank eines guten Startes und den $ 6,62 Mio. vom Wochenende, kann man immerhin ein Einspiel von $ 71,46 Mio. Wie schon einmal erwähnt, ist der Film somit der erste Lichtblick für das neue United Artists Studio.

Bei Disney peilt man indes mit Bedtime Stories die $ 100 Mio. Marke an und ist aufgrund der vergangenen $ 8,80 Mio. diesem Ziel ein Stück näher gekommen. So fehlen noch gut $ 3 Mio., bis der Adam Sandler-Film auch diese Hürde nimmt. Wer gut rechnen kann, wird somit auch auf ein aktuelles Zwischenergebnis von $ 97,43 Mio. kommen.

Und wer dann auch noch gut aufgepasst hat, wird feststellen, dass der eben genannte Film und The Curious Case of Benjamin Button die Reihenfolge gewechselt haben, was an den $ 9,21 Mio. vom Wochenende liegt. Beim Gesamteinspiel ist man mit $ 94,09 Mio. auch schlagkräftig aufgestellt und auch hier beginnt die internationale Auswertung erst noch.

Auf den vierten Platz zurückgefallen ist Marley and Me. Dies ist aber kein Grund zur Trauer und so tröstet man sich mit weiteren $ 11,39 Mio. und dem Blick auf den Kontoauszug, der da $ 123,75 Mio. ausweist. So muss das sein, wird man sich bei Fox denken.

Traditionell präsent sind Horrorfilme in Winter und The Unborn ist der erste Vertreter im neuen Jahr, der sich mit $ 19,81 Mio. auch gleich mehr als tapfer geschlagen hat. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Drops in den kommenden Wochen, wenn die Konkurrenz im Genre größer wird, recht signifikant ausfallen werden und der Film recht flott nach unten durchgereicht wird.

Gleiches dürfte auch für Foxs Bride Wars gelten, der sich mit $ 21,06 Mio. auf den zweiten Platz schieben konnte und somit seine Aufgabe erfüllt hat und wohl besonders die weiblichen Zuschauer ins Kino gelockt hat. Angesichts von Produktionskosten in Höhe von $ 30 Mio., wird sich das Ganze fürs Studio auch lohnen.

Bärenstark präsentiert sich Clint Eastwood hingegen, der mit seinem Film Gran Torino, wo er auch als Regisseur tätig war, stolze $ 29,48 Mio. einspielen konnte und somit auf seine alten Tage das beste Startwochenende seiner Karriere hinlegt. Damit hat der Film, der vorher schon vier Wochen als Limited Release in den Kinos lief, bisher $ 40,52 Mio. umsetzen können.

Und wie schaut's nun am kommenden Wochenende aus? Voll wird es, da sich insgesamt vier Neustarter und zwei Wide Release in den Kinos tummeln werden. Den Anfang macht der von einem Indielabel vertretene Film Last Chance Harvey mit Dustin Hoffman und Emma Thompson, die in 1054 Kinos zu sehen sein werden. Gefolgt wird er von dem Biopic Notorious aus dem Hause Fox Searchlight, welches 1637 Kopien spendiert bekommt. Weiter geht's mit Edward Zwicks Defiance, der nach seinem Academy Run zum Ende des letzten Jahres jetzt landesweit in 1789 Kinos zu sehen sein wird.Horrorfreunde dürfen sich auf das erste richtige Brett des Jahres freuen, denn Lionsgate schickt My Bloody Valentine 3-D ins Rennen. Der Film wird in 2534 Lichtspielhäusern laufen.Natürlich gibt es auch eine waschechte Komödie, nämlich Sonys Paul Blart: Mall Cop mit Kevin James in der Hauptrolle. 3144 Kopien werden es hier sein. Etwas für die Familie gibt es im Hause DreamWorks mit dem Film Hotel for Dogs, der 3271 Filmrollen im Gepäck hat.

Donnerstag, Januar 15, 2009

Jim Sheridan und der irische Mob


After tackling rough Irish-themed true-life subjects in "In the Name of the Father" and "The Boxer," Jim Sheridan is turning his attention to notorious Boston mobster and FBI informant Whitey Bulger.

Sheridan will direct a script he and partner Nye Heron are penning based on "Black Mass: The True Story of an Unholy Alliance Between the FBI and the Irish Mob," a book written by Pulitzer Prize-winning Boston Globe reporters Dick Lehr and Gerard O'Neill.

The film will be produced by CP Prods. partners Michael Cerenzie and Christine Peters and Brian Oliver of Arthaus Pictures. Financing comes through a blend of equity and debt raised through CPM Global, an enterprise run by Cerenzie, Peters and David Matsumoto. They hope to begin production later this year.

Bulger rose to prominence in Boston as a feared enforcer and built the Winter Hill Gang into an enterprise that did everything from selling drugs to procuring guns for the Irish Republican Army. His rise was helped by John Connolly, a childhood pal who became an FBI agent. Bulger disappeared 14 years ago, creating a major law enforcement scandal.

"This is a story of a corrupt system and about how an angry guy became the second most wanted man after Bin Laden," Sheridan told Daily Variety. "Black Mass" was first optioned by Miramax for Matt Damon and Ben Affleck. After it languished at Miramax, Oliver optioned it in 2006 but then had to sit on it when the Oscar-winning "The Departed" become a definitive Boston Irish mob film.
More than one option

* (Co) Daily Variety
Filmography, Year, Role
* (Co) Daily Variety

"Departed" producer Graham King is also delving into Bulger territory, having optioned the life story of John Martorano, a former enforcer for Bulger's gang who killed 20 people and then turned government informant when he learned his bosses were informants (Daily Variety, Dec. 15).

Brett Granstaff will be exec producer of the "Black Mass" pic with CP Prods. prexy Graham Kaye and Chuck Rock. Mark Mallouk is co-executive producer.
Quelle: Variety
Mob-Movies sind gern willkommen und Jim Sheridan ist auch ein fähiger Mann, so lange er nicht versucht, untalentierten Rappern einen Film maßzuschneidern. Auch hier lautet die Devise: Abwarten und Tee trinken und schauen, wie sich das Projekt entwickelt.

Mittwoch, Januar 14, 2009

Underworld

Der Vampir von Welt geht nicht mehr ohne sie aus dem Haus: halb oder vollautomatische Waffen. Spätestens seit Blade wissen wir, dass wir uns vom klischeehaften Bild dieser Fabelwesen trennen müssen. Anstatt am Tag friedlich im Sarg zu liegen, um dann des Nächtens an den Hälsen holder Jungfrauen zu knabbern, huscht man nun in hautengen Lederklamotten durch die Lande, um böse Werwölfe zu jagen und abzuschießen. Willkommen in der Welt von Underworld. Wobei der Einstieg in diese Geschichte alles andere als angenehm ist. Getreu dem Sprichwort: "Wie bestellt und nicht abgeholt", wird der Zuschauer mitten ins kalte Wasser geworfen und er muss zusehen, nicht zu ertrinken, denn der Film nimmt sich erst gar nicht die Zeit, groß etwas zu erklären. Man muss sich mit dem genügen, was er hergibt und das ist zu Beginn recht wenig. Aber hey, dafür gibt's Vampire, Werwölfe, Kate Beckinsale im Lederdress, Eye Candy und alles, was der nette Gothikfan von nebenan noch so liebt. Nur mit der Story hat man es in diesem Film nun so gar nicht gehabt. Zwar offenbart der Film mit steigender Laufzeit doch ein wenig mehr vom Krieg der Vampire und Werwölfe aber die Drehbuchwichtel schienen beim Kapitel Storytelling und Charaktere in der Vorlesung gefehlt zu haben. Kein Wunder also, dass die Geschichte bisweilen wie ein mieses Stück von Shakespeare wirkt und mit all seinen "Wendungen" echt niemanden mehr aus den Latschen kippen lässt. Dazu spielt Tantchen Beckinsale ihre Vampirjägerin so unterkühlt, dass die sich leise anbahnende Lovestory echt zum Schießen wirkt. Aber hab ich schon erwähnt, dass sie hier im hautengen Lederdress rumrennt, im Film viel geballert wird und er auch sonst schön düster aussieht mit viel Regen? Stylish ist er ja auf seine eigene Art und Weise. Das muss man dem Film lassen aber sonst bleibt echt nicht viel hängen. Beim nächsten Mal üben wir dann doch noch, wie man ein ordentliches Drehbuch schreibt. Dann ist der Film vielleicht nicht nur kurzweilig unterhaltsam, sondern hat auch noch eine gewisse Nachhaltigkeit. 06/10.

Dienstag, Januar 13, 2009

Transporter - The Mission

Style over substance - Das muss ja nicht zwinglich schlecht sein, sofern das Aussehen dann auch stimmt. Im Fall von Transporter - The Mission hat man jedoch eindeutig zu viel gewollt. War der erster Transporterfilm noch ein solider, nur etwas übertriebener Actionfilm, der viel Wert auf handgemachte Szenen setzte, bekommt man in der Fortsetzung viel CGI und auf aufgesetzte Coolness zu spüren. Dabei hätte man aus der Story doch was machen können: Frank (Jason Statham) hat einen vergleichbar ruhigen Job abbekommen, wo er nur ein Kind eines sehr hohen US-Drogenbeamtens umher kutschieren muss. Doch genau auf den Jungen haben es die bösen Buben abgesehen und kidnappen ihn schlußendlich. Einzig Frank kann seinen Schützling jetzt noch retten und rechnet mit den Badguys persönlich ab. Dass der ganze Plot dann auch noch mit Biokampfstoffen angereichert wird, macht ihn zwar auch nicht glaubhafter aber das ist ja auch kein Beinbruch in diesem Genre. Das Problem liegt woanders. Obwohl mit Louis Leterrier wieder ein Franzose am Steuer sitzt, zielt der Film deutlich auf ein junges männliches Publikum ab und um dies zu ködern, schwört man auf den Einsatz von CGI, was prinzipiell auch nicht zu verteufeln ist. Nichtsdestotrotz wäre es viel hilfreicher gewesen, man hätte den Sparstrumpf etwas weiter geöffnet und mehr Geld in die Effekte gepumpt, denn diese sehen streckenweise so billig und unglaubwürdig aus, dass es nicht wirklich Spaß macht, jenen zu folgen. Untermalt ist das natürlich mit der entsprechenden Musik und transportiert so eine eklig, flache Coolness. Dabei wären diese Szenen gar nicht nötig gewesen, da Statham in diversen Kampfszenen beweist, was er drauf hat und wie ein solcher Genrevertreter auszusehen hat. Auch wirkt Kate Nauta als weiblicher Villain, der in High Heels, BH und Strapsen durch die Gegend stapft zwar durchaus "sexy" aber auch bisweilen lächerlich und ihre beiden Wummen scheinen auch Billigprodukte zu sein, wenn sie nicht einmal Holztüren durchschießen kann. Summa summarum ist das Endprodukt höchst unausgewogen und in falscher Art und Weise überzeichnet. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für diesen Scheiß? So gibt es jedenfalls nur 05/10.

Montag, Januar 12, 2009

Golden Globes 2009 - And the winner is...


Das waren sie also: die Golden Globes 2009 und wenn man die Show im Schnelldurchlauf einmal durchleutet, so gibt es wenig wirklich Spektakuläres zu berichten und nur ein paar Überraschungen, doch jetzt erst einmal alle Gewinner in der Übersicht:

FILM

* Best Picture, Drama: Slumdog Millionaire
* Best Picture, Comedy Musical: Vicky Cristina Barcelona
* Best Director: Danny Boyle, Slumdog Millionaire
* Best Actor, Drama: Mickey Rourke, The Wrestler
* Best Actress, Drama: Kate Winslet, Revolutionary Road
* Best Supporting Actor: Heath Ledger, The Dark Knight
* Best Supporting Actress: Kate Winslet, The Reader
* Best Screenplay: Simon Beaufoy: Slumdog Millionaire
* Best Foreign Language Film: Waltz With Bashir
* Best Animated Feature: WALL·E
* Best Actor, Musical/Comedy: Colin Farrell
* Best Actress, Musical/Comedy: Sally Hawkins, Happy-Go-Lucky
* Best Original Score: A.R. Rahman, Slumdog Millonaire
* Best Original Song: Bruce Springsteen, The Wrestler
* Cecil B. DeMille Award: Steven Spielberg

TELEVISION

* Best Comedy Series: 30 Rock
* Best Drama Series: Mad Men
* Best Actor, Drama: Gabriel Byrne, In Treatment
* Best Actress, Drama: Anna Paquin, True Blood
* Best Actor, Comedy: Alec Baldwin, 30 Rock
* Best Actress, Comedy: Tina Fey, 30 Rock
* Best Miniseries: John Adams
* Best Actress, Miniseries: Laura Linney, John Adams
* Best Actor, Miniseries: Paul Giamatti, John Adams
* Best Supporting Actor: Tom Wilkinson, John Adams
* Best Supporting Actress: Laura Dern, Recount

Auf der TV-Seite kann ich gar keinen Kommentar abgeben, da ich mich mit der derzeitigen US Fernsehlandschaft nicht auskenne. Nichtdestrotrotz schien es nach den Emmys recht klar gewesen zu sein, dass 30 Rock, Mad Men und John Adams zu den großen Favoriten zu zählen sind und dies hat sich dann ja auch bewahrheitet.
Auf der Filmseite ist das Ganze natürlich etwas interessanter. Wir fassen zusammen, dass sowohl The Curious Case of Benjamin Button wie auch Frost/Nixon komplett leer ausgingen. Deutschland übrigens auch aber angesichts der Konkurrenz in Form von Waltz with Bashir auch kein Wunder. Pixar hat mit WALL·E seine Siegesserie fortgesetzt und man darf gespannt sein, ob die Academy den Film auch in den großen Kategorien auflaufen lässt. Heath Ledger war sicherlich fett gebucht als Nebendarsteller und ich glaube kaum, dass die Academy sich traut, hier jemand anderen gewinnen zu lassen. Bei den Damen hat Kate Winslett den Abend dominiert: War ihr Sieg als Hauptdarstellerin für Revolutionary Road, dessen Klasse, so sind sich viele Kritiker einig, erst in einigen Jahren wirklich erkannt werden wird, gerechtfertigt, war ihr Sieg als Nebendarstellerin für The Reader mehr als nur überflüssig. Hier wird die Academy wohl andere Wege gehen. Bei den Comedy-Siegern hat es mit Colin Farrell für In Bruges sicherlich auch einen Überraschungssieger gegeben, der aber bei den Oscars wohl keine Chance auf eine Nominierung hat. Dafür aber Sally Hawkins für Happy-Go-Lucky, die auch den Globe gewinnen konnte. Zu den großen Gewinnern des Abends zählt dann neben The Wrestler, hier gab es die Preise für den besten Song, gesungen von Bruce Springsteen, und den besten Hauptdarsteller Mickey Rourke, natürlich Slumdog Millionaire, der vier von vier Golden Globes gewinnen konnte: Darunter der beste Score, das beste Drehbuch, Danny Boyle als bester Regisseur und schlußendlich auch als bester Film.
Damit geht der Film eindeutig als Favorit in das Oscarrennen, wenngleich wir ja alle wissen, dass die Golden Globes, wie z.B. im letzten Jahr, auch deutlich daneben liegen können. Es bleibt spannend.

Sonntag, Januar 11, 2009

Crocodile Dundee II

Da ist er wieder: Australiens größter Exportschlager der 80er. Onkel Paul Hogan alias Crocodile Dundee und natürlich war es klar, dass man das Eisen schmieden musste, so lange es noch heiß war und so gab es zwei Jahre später mit Crocodile Dundee II quasi eine umgekehrte Fortsetzung des Erstlings, denn diesmal beginnt der Film in der Zivilisation und endet in der Einöde. Mick lebt zusammen mit Sue (Linda Kozlowski) in New York und hat sich mehr oder weniger an den Großstadtdschungel gewöhnt als plötzlich ein paar fiese kolumbianische Drogenbosse vor der Tür stehen, die von Sues Ex-Mann in ungünstigen Posen fotographiert wurden und nun auf der Suche nach dem Film sind, der auf dem Postweg zu Sue gelangt ist. Sie haben nur nicht mit einem wilden Aussie gerechnet, als sie im Big Apple angekommen sind, denn Mick ist recht ungehalten und zeigt ihnen, wo der Hammer hängt. Doch da die bösen Burschen nicht locker lassen, fliehen die Dundees kurzerhand zurück ins Outback, das Mick natürlich wie seine Westentasche kennt und so die Verfolger in eine Falle nach der anderen tappen lässt. Wer jetzt nun meint, das klingt ja fast wie der erste Teil, der hat gut aufgepasst. Natürlich hat bei der Story keine Revolution stattgefunden, dazu geben die Charaktere auch viel zu wenig her aber immerhin wird hier grundsolide Unterhaltung geboten, indem man das Rezept des ersten Teils ein wenig umdreht und das Duo zurück nach Australien schickt, wo es zusammen mit alten Bekannten die bösen Kolumbianer so richtig aufmischt. Auch wenn Teil II das gewisse Innovationsmoment fehlt, da man die Personen mitsamt der Eigenheiten kennt, geht die Formel trotzdem noch auf und man bekommt ein leicht zu verdauendes Endprodukt für langweilige Sonntagnachmittage. Man gewinnt zwar keinen Blumentopf damit aber ein paar Zuschauer. Routiniertes Popcornkino ohne große Ecken und Kanten, sie es in positiver oder negativer Hinsicht. 5,5/10

Donnerstag, Januar 08, 2009

US Boxoffice (02.01. - 04.01.)

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte geendet ist. Kein Wunder, haben die Studios ja auch noch gar keine neuen Filme auf die Zuschauer losgelassen. So hat man es eben mit alten Bekannten zu tun, die sich aber mehr als tapfer geschlagen haben und, ganz im Gegenteil zu dem, was ich im Jahresendreport verfasst habe, das Jahreseinspiel doch noch ins Plus gehoben haben, wenngleich dies vor allem auf deutliche gestiegene Ticketpreise zurückzuführen ist. Wie dem auch sei, gibt es dann ab dem kommenden Wochenende die ersten Neustarter des Jahres zu bestaunen.

Mit Slumdog Millionaire gibt es dann auch gleich einen Film, der sich wieder in die Liste geschummelt hat und sich so neuerliche $ 4,69 Mio. sichern konnte. Damit hat der Film in acht Wochen $ 28,68 Mio. einspielen können und liegt somit finanziell gesehen im Soll.

Ähnliches kann man auch zu Miramaxs Doubt berichten, der als weiterer kleinerer Awardkandidat auf dem neunten Platz verweilt und sich $ 5,00 Mio. geschnappt hat. Damit befinden sich $ 18,71 Mio. auf dem Konto, was angesichts von geschätzten Kosten in Höhe von $ 20 Mio. wirklich nicht übel ist.

Kein wirklicher Kracher aber auch kein richtiger Totalausfall. Dies ist das Urteil zum Abschneiden von The Day the Earth Stood Still (2008), der $ 5,05 Mio. einspielen konnte und damit in den USA auf einen Gesamtumsatz von $ 74,42 Mio. kommt. Nimmt man noch die internationalen Zahlen dazu, so kommt man auf $ 203,02 Mio.

In solche Sphären konnte The Tale of Despereaux noch nicht vorstoßen aber mit den $ 6,94 Mio. vom Wochenende sind es immerhin schon $ 43,66 Mio. und weltweit ist der Animationsfilm ja noch gar nicht überall angelaufen.

Gleiches gilt auch für Will Smiths Seven Pounds, der bisher auch nur in den USA in den Lichtspielhäusern zu sehen war. Und da war er nicht so der Knaller, was die $ 10,07 Mio. bestätigen. Somit liegt das Gesamteinspiel bei bisherigen $ 60,15 Mio.

Auf dem fünften Platz findet man den Yes Man, der es sich mit $ 13,91 Mio. gemütlich gemacht hat. Nach drei Wochen befinden sich somit $ 79,51 Mio. auf dem Konto und der Sprung über die $100 Mio.-Marke ist noch im Bereich des Möglichen.

Für Tom Cruises Valkyrie wohl eher weniger aber dank der $ 14,09 Mio. kommt man trotzdem auf ein passables Einspiel von bisher $ 60,74 Mio. Angesichts der Tatsache, dass die bisherigen Veröffentlichungen von United Arists eher ein Schuß in den Ofen waren, ist dieses Ergebnis auch nötig gewesen.

Auch Finchers The Curious Case of Benjamin Button schlägt sich weiterhin mehr als nur passabel und schnappt sich neuerliche $ 18,69 Mio. Damit kann die Prestigeproduktion immerhin schon $ 79,31 Mio. vorweisen und wird am Ende der Vermarktungskette wohl doch ein Plus in den Büchern hinterlassen, was angesichts von Kosten in Höhe von $ 150 Mio. nicht unbedingt so vorhersehbar war.

Solche Probleme kennt man bei Disney selten, denn das Programm der Familienfilme zieht eigentlich so gut wie immer. Das neuste Beispiel ist Adam Sandlers Bedtime Stories, der sich mit $ 20,50 Mio. auf immerhin schon $ 85,54 Mio. hochgelesen hat. Zwei bis drei Wochen wird der Film sowieso noch in den Charts verbleiben, da ist noch Platz nach oben.

Gleiches kann man auch zu Foxs Marley and Me sagen, der eindeutig der Hit im Dezember war und inzwischen die $ 100 Mio.-Marke gebrochen hat. Daran sind die $ 24,26 Mio. vom Wochenende nicht ganz unschuldig und so stehen schon $ 106,66 Mio. in den Büchern.

Schauen wir einmal auf die Neustarter. Es gibt drei Filme, die komplett neu ins Rennen gehen und einen der Awardanwärter, der seinen landesweiten Run bekommt. Nicht unterschätzen sollte man dabei Not Easily Broken von Sony/Screen Gems, der wieder scheinbar speziell auf das schwarze Publikum ausgerichtet ist und so auch mit724 Kopien durchaus etwas ausrichten kann. Horrorfans dürfen sich dagegen auf The Unborn freuen, der von Universal in 2356 Kinos geschickt wird, auch wenn das PG-13-Rating ein Wermutstropfen sein könnte. Eastwoods Gran Torino bekommt hingegen seinen landesweiten Run spendiert und geht in 2808Lichtspielhäusern auf Zuschauerfang. Zumindest nominell scheint der Favorit aber festzustehen. Es ist die Komödie Bride Wars aus dem Hause Fox, die 3226 Filmrollen im Gepäck hat.

Beat the Reaper - Mögliches Starvehikel für DiCaprio


New Regency is acquiring screen rights to "Beat the Reaper," eyed as a star vehicle for Leonardo DiCaprio.

The protagonist in the novel penned by Josh Bazell is a Manhattan emergency room doctor, whose life becomes complicated when a mobster recognizes the doc from his former life as a hitman who went into the witness protection program.

Julie Yorn will produce with DiCaprio and Jennifer Davisson Killoran. Pic will be a co-production between Appian Way and the new production/management venture recently launched by Rick Yorn. Appian Way's Aaron Criswell also will be involved as a producer.

The book is just being published by Little Brown, which acquired the title in an eight-house auction in 2007. Bazell, a medical intern, was in his hospital scrubs on the night shift as publishers waged a seven-figure fight for his first novel.

DiCaprio, who is Golden Globes-nominated for "Revolutionary Road," most recently completed shooting "Shutter Island" for director Martin Scorsese at Paramount. Appian Way recently completed "Orphan" at Warner Bros., and is developing a film based on the anime classic "Akira" at WB.

For Regency, "Reaper" marks the latest deal since Hutch Parker joined Bob Harper to overhaul the slate. The "Beat the Reaper" purchase follows an acquisition of the Isaac Asimov sci-fi classic "The End of Eternity," and "Mr. Romance," a comedy that will be directed by "Four Christmases" helmer Seth Gordon.

Regal Literary repped the book.
Quelle: Variety
Interessante Story und falls DiCaprio den Lead übernehmen sollte, dann auch mit einem fähigen Hauptdarsteller. Da hier wohl eher ein 2010er Release in Frage kommt, wird's wohl noch ein wenig dauern, bis es bewegte Bilder geben wird.

Mickey Rourke in Iron Man 2?


In what would mark his first studio film since resurrecting his career with "The Wrestler," Mickey Rourke is in talks to play the heavy in "Iron Man 2," the Marvel Entertainment sequel that director Jon Favreau begins shooting this spring.

Rourke is in discussions to play a villain described as Tony Stark's Russian alter ego, a heavily tattooed bruiser who is in the arms trade and battles Iron Man in his own nuclear-powered armored suit.

Actor Sam Rockwell is in negotiations to play another villian in the pic.

The script -- which is still being written -- is a guarded secret, but speculation is that villain is likely comicbook nemesis Crimson Dynamo.

Rourke goes into the Golden Globe weekend vying for best actor in a role that revived his career. Downey soared to become one of the most bankable stars in Hollywood when "Iron Man" grossed over $600 million worldwide.

Paramount Pictures will distribute the film in summer 2010.

Rourke is repped by ICM.
Quelle: Variety
Was so eine Rolle wie in The Wrestler alles ausmachen kann. Quasi von den Toten auferstanden, ist er ja nicht nur bei o.g. Film im Gespräch, sondern wohl auch bei Stallones Söldnerschinken The Expendables fest eingeplant. Mal sehen, wie lange der höhenflug Rourkes anhält. Man kann ihm ja nur wünschen, es sei von Dauer.

Montag, Januar 05, 2009

The Beautiful and the Damned - Jetzt mit Regisseur

John Curran is set to direct "The Beautiful and the Damned," a Film Department period drama that will star Keira Knightley. Pic begins production in March.

Hanna Weg script concerns the turbulent marriage of alcoholic writer F. Scott Fitzgerald and his mercurial wife Zelda Sayre, who was schizophrenic. The tempestuous relationship, which unfolded in the high society of the Roaring '20s, inspired some of the novelist's works.

Curran previously helmed "The Painted Veil" and "We Don't Live Here Anymore."

Knightley will play Sayre, which reportedly had Nick Cassavetes as its director last September. He fell out along the way.

Fitzgerald has become quite hot in Hollywood: His short story inspired the David Fincher-directed "The Curious Case of Benjamin Button," and Baz Luhrmann recently acquired rights to turn Fitzgerald's masterpiece "The Great Gatsby" into a new film.

Lance Sloane and Devin Sloane are producing with Film Dept.'s Mark Gill and Robert Katz; Neil Sacker and Michael Goguen are exec producers.

Quelle: Variety
Die gute Keira hat sich ja schon lange nicht mehr in Filmen mit halbwegs modernem Setting blicken lassen und dieser Trend wird hier gnadenlos fortgesetzt. Nichtsdestotrotz klingt dieses Projekt durchaus interessant und man darf gespannt sein, wer noch gecastet wird.

Sonntag, Januar 04, 2009

Scary Movie 4

Einst eine Ikone im Comedybereich, heute nur noch ein Schatten seiner selbst: Willkommen in der Welt des David Zucker, der nach dem debilen Scary Movie 3 einfach nicht die Finger vom Geld lassen konnte und so noch einen vierten Teil einer Serie nachlegte, die schon nach dem grottigen Part 2 einfach nicht mehr angefasst hätte werden sollen. Doch nun ist es also geschehen und man witzelt sich so durch 80 Minuten, versucht Genrefilme wie Saw, The Grudge, War of the Worlds oder The Village zu persiflieren und der Zuschauer fragt sich eigentlich ständig nur, wo sich die Gags denn wohl versteckt haben. Dabei fing das Ganze eigentlich ganz amüsant an mit einem Saw ähnlichen Szenario. Die Opfer waren Dr. Phil und Shaquille O'Neal und natürlich kam man auf Shaqs Freiwurfprobleme zu sprechen. Das ist zumindest für diejenigen unter uns lustig, die eine gewisse Affinität zum Basketball vorweisen können. Ansonsten aber braucht man keine Sorgen um seine Lachmuskeln zu bekommen, denn die Gags sind platt, richtig platt und darüber hinaus auch noch verdammt vorhersehbar. Überraschendes sucht man vergeblich. Darüber hinaus hält auch wieder verstärkt der Fäkalhumor Einzug und ich frage mich allen Ernstes, wer lachen kann, wenn gezeigt wird, wie jemand, der offensichtlich Probleme mit seinem Verdauungstrakt hat, auf einer öffentlichen Versammlung sein Geschäft erledigt; inklusive passender akustischer Untermalung versteht sich. Dabei hätte sich zum Beispiel War of the Worlds und Spielbergs Darstellung der Familie wunderbar angeboten, um gekonnt durch den Kakao gezogen zu werden. Doch Zucker hatte kein intelligentes Publikum im Auge, eher picklige Teenager, die auch dann noch lachend im Kinosessel versinken, wenn jemand das dritte Mal einen Ball ins Gesicht bekommt. Aber ich muss euch junge Menschen enttäuschen, falls ihr jemals meine Zeilen lesen werdet: Ihr werdet in diesem Film weder Humor noch nackte Haut finden und ich wette, wir werden trotzdem nicht vor einem fünften Film verschont bleiben. Da gibt es einfach zu viele ideenlose Köpfe in den Studios. Für Scary Movie 4 daher 03/10.