Dienstag, März 31, 2009

Historiendrama gefällig? - The Eagle of the Ninth


Helmer Kevin Macdonald will follow "State of Play" by directing the Roman military drama "The Eagle of the Ninth."

Focus Features has signed to distribute domestically and sell offshore distribution rights for the pic, set to begin production in August.

Jamie Bell is set to star in the 2nd century A.D. tale, and Channing Tatum is in talks to join him. Script is by Jeremy Brock, who teamed with Macdonald on "The Last King of Scotland."

Duncan Kenworthy is producing through his Toledo Prods. banner. Financing will come through the Focus deal and equity funding from Film 4, which will get U.K. broadcasting rights as part of its deal.

The story revolves around a wounded Roman soldier and his loyal Celtic slave who try to solve the mystery of the Ninth Legion, a brigade of Roman soldiers that vanished after heading into the untamed Highlands of Scotland 15 years earlier.

Hungarian locations will stand in for 2nd century England, while the Scottish scenes will be filmed in Scotland.

Bell is set to play the slave, while Tatum has been offered the lead but has not yet committed.

Macdonald's "State of Play" will be released on April 17 by Universal Pictures, with Russell Crowe, Ben Affleck and Helen Mirren starring.

Kenworthy, who last produced "Love Actually," also is producing an Emma Thompson-scripted remake of "My Fair Lady" that will star Keira Knightley, with Danny Boyle reportedly mulling the directing assignment.

Quelle: Variety

Einen Sandalen-Epos gab es ja schon länger nicht mehr, wenngleich die Story wohl eher weniger nach epischen Schlachten klingt, sondern vielmehr nach ein wenig Mystery im frühzeitlichen Schottland. Wie dem auch sei, solange das Ganze authentisch aussehen wird und auch inhaltlich etwas vorzuweisen hat, bin ich dem Projekt nicht abgeneigt.

Montag, März 30, 2009

Eastern Promises Sequel geplant?


Wie die Jungs auf Firstshowing berichten, scheint David Cronenberg ernsthaft an einem Sequel zu seinem 2007er Eastern Promises interessiert zu sein und sowohl Drehbuchautor Steven Knight wie auch Hauptdarsteller Viggo Mortensen sollen wohl mit an Bord sein. Auch wenn aktuell noch kein Drehbuch existiert, werde man sich zusammensetzen und die ganze Sache einmal beraten.

Who would've guessed that a sequel to David Cronenberg's 2007 thriller Eastern Promises would actually happen. Of course, there is a bit of a twist ending, but I never thought that meant we'd ever see a sequel. Cronenberg spoke with MTV recently and confirmed that "we are moving forward with it." He also adds that not only will he be back, but so will screenwriter Steven Knight as well as Viggo Mortensen, who was nominated for an Oscar for his performance as Nikolai. While he says that it's moving forward, they don't have a script yet. "We are going to have a meeting very soon… to discuss what the script would be."

Cronenberg goes on to say that this is "the first time I've ever been in a situation where I actually want to do a sequel to something." He adds, "I've never had the desire to do that before. But in this case, I thought we had unfinished business with those characters. I didn't feel that we had finished with Nikolai and we had done a lot of research that was more than we could stuff into that one movie." As for that story, Cronenberg says, "I have some very strong ideas about what I would like to see," adding that, "if all goes well, Steve goes away and writes a great script. If we all like it, we make it." Cronenberg did say that the sequel would definitely be about the character of Nikolai again, and might include the supporting cast if it works out.

Cronenberg is currently working on preparing to shoot The Matarese Circle for MGM, with Tom Cruise and Denzel Washington set to star. We're not sure what else Cronenberg has in the works after The Matarese Circle, but if this comes together soon, it's likely we'll see this Eastern Promises sequel within a few years. Although I wasn't particularly a fan of the film, I'm sure this will be exciting news to all those who were. I'm especially intrigued by Cronenberg's desire to make this his first sequel, and if he gets everyone back, this could be as good if not better than the original. We'll let you know when we hear more on this!


In meinen Augen ist das eine tolle Nachricht, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass das Trio noch einmal zu einem größeren Wurf fähig ist. Da fällt mir ein, ich muss mir Eastern Promises unbedingt noch ein weiteres Mal anschauen...

Die Braut des Prinzen


Wer kennt das nicht aus seiner Kindheit? Man liegt krank im Bett und bekommt ein Buch vorgelesen und natürlich kommt man nicht umher, zum gerade Gehörten quasi einen Audiokommentar von sich zu geben, weil einem eine Stelle gerade besonders gut gefallen hat oder man neugierig ist und schon nach drei Seiten wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. In dieser Situation findet sich auch der Zuschauer wieder, der gerade Die Braut des Prinzen schaut, der hierzulande recht unbekannt zu sein scheint, in den USA aber sicherlich einer der Kultfilme der 80er ist. Auch hier beobachten wir, wie ein kleiner Junge in seinem Bett liegt und von seinem Opa, gespielt von Peter Falk, eben jene Geschichte vorgelesen bekommt, die auch dem Film den Titel geliehen hat - The Princess Bride und während der Großvater die Geschichte vorliest, entfaltet sich sich vor dem Publikum. Was nun von Rob Reiner und dem Autor des Buches, William Goldman, ins Leben gerufen wurde, kann man fast als die perfekte Symbiose aus Persiflage und Märchenfilm bezeichnen, denn hinter der traditionellen Geschichte von der ewigen, großen Liebe, verbirgt sich eine durchweg lustige, weil sich nicht wirklich ernstnehmende Story, die mit einem Sammelsurium von skurrilen Gestalten und allerlei Wortwitz aufwarten kann. Prinzipiell geht es um die Liebe zwischen Westley und Buttercup (Robin Wright Penn), die jedoch auf eine harte Probe gestellt wird, als Westley plötzlich verschwindet und Buttercup die unfreiwillige Verlobte des Prinzen Humperdincks wird. Doch zusammen mit einer schlagkräftigen Truppe, bestehend aus dem Riesen Fezzik und dem spanischen Fechter Inigo Montoya, kann der totgeglaubte Westley, der fünf Jahre nach seinem Verschwinden wieder auftaucht, seine Liebe nach einigen Rückschlägen zurückerobern. Was eingangs noch klassisch, kitschig beginnt, wird, sobald der Film zu sehr abzudriften droht, durch Zwischenrufe des Enkels unterbrochen, denn es ist ja kein "kissing book", sondern eine Geschichte voller Abenteuer und gefährlicher Kreaturen. Deswegen gibt es auch einen atemberaubenden Degenkampf, wie ihn Douglas Fairbanks Jr. oder Errol Flynn nicht besser hätten vollführen können, aber auch allerlei Gefahren in den verwunschenen Wäldern und auch gemeine Intrigen müssen überstanden werden. Dies alles natürlich nicht ohne die gewisse Portion Humor und spätestens wenn das tapfere Trüppchen bei Miracle Max (Billy Crystal) vor der Tür steht, liegt der Zuschauer lachend am Boden. Dieser Mix und diesen Charme, der den Film umgibt, kann man schwer in Worte fassen und man sollte sich The Princess Bride auf alle Fälle einmal ansehen und ich wette, dass man schon nach wenigen Minuten dem Film verfallen ist. Sicherlich kann man ein paar Schwächen entdecken aber über die sehe ich hinweg: 8,5/10.

Sonntag, März 29, 2009

Der Tod sagt Amen


Jeder fing einmal klein an, was in Italien ungefähr so viel bedeutete, als dass man sich seine ersten Sporen mit Italo-Western verdienen musste. Auch Sergio Martino, der dem geneigten Leser sicherlich aufgrund seiner erstklassigen Gialli ein Begriff ist, drehte anno 1969 eine dieser staubigen Pferdeopern, genauer gesagt Der Tod sagt Amen mit Anthony Steffen in der Hauptrolle. Im Grunde darf man ein wenig froh sein, dass Martino schon kurz nach diesem Film andere Genres für sich entdeckte und erst Jahre später mit Mannaja zum Western zurückkehrte, denn dieses Frühwerk aus seiner Karriere krankt an mehreren Stellen und ist, so viel sei an dieser Stelle schon gesagt, nur etwas für den echten Westernfanatiker. Die Story dreht sich um das ungleiche Duo Arizona (Anthony Steffen) und Zwei-Flaschen-Whiskey, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen aber plötzlich steckbrieflich gesucht werden und unangemeldeten Besuch von diversen Pistoleros bekommen. Pech für die bösen Buben, dass Arizona ein Meister im Umgang mit dem Colt ist, doch nach einer Barschlägerei geht er KO und landet hinter schwedischen Gardinen. Sehr schnell stellt sich heraus, dass das alles ein perfider Plan von Chico, einem mexikanischen Banditen, war, der einen örtlichen Großgrundbesitzer überfallen will, der früher von Arizona beschützt wurde. Doch Arizona ist ein cleveres Bürschen und entkommt dem Galgen mit einem Trick und nachdem sein Kumpel Whiskey von Chico misshandelt wurde, sinnt er Rache und verfolgt den Fiesling. Anthony Steffen war sicherlich der B-Star unter den Italo-Western-Darstellern und teilweise sind seine Filme eine richtige Lotterie, denn eine wirklich gute Leistung ruft er nicht immer ab. Das ist auch ein Problem in Der Tod sagt Amen. Hier stapft der gute Steffen meist recht träge über die Leinwand, zieht dabei immer dasselbe Gesicht und man spürt doch eine gewisse Lustlosigkeit. Sicherlich gehört der Film noch zu den härteren Vertretern seiner Zunft aber wo andere Regisseure mit Einfallsreichtum und Cleverness ihre recht eindimensionalen Stories aufgepeppt haben, bleibt Martino hier seiner Formel stur. Das ist im Grunde auch nicht schlecht aber leider ist die Geschichte an sich einfach nicht spannend, überraschend und fesselnd genug, um mit den anderen Sergios konkurrieren zu können. Schade, dass solche Szenen, wie die Befreiungsaktion vom Strick, nicht zahlreicher eingebaut wurden. Dafür verfällt die deutsche Fassung, wenngleich ich denke, dass es aufgrund der Charaktere eh so gewollt war, teilweise in ein Ungleichgewicht aus Ernsthaftigkeit und Anflügen von Geblödel. Von manch total irrationalem Verhalten der Akteure will ich erst gar nicht anfangen. Fans freuen sich nichtsdestotrotz so viele bekannte Gesichter zu sehen und auch die attraktive Rosalba Neri lässt sich auf der Leinwand blicken. Ein durchaus unausgewogenes Filmchen. Nur für Liebhaber zu empfehlen oder lieber gleich Mannaja gucken: 5,5/10.

Sherlock Holmes - Teaser-Poster

Diesmal gefunden bei LatinoReview. Ehrlich gesagt bin ich schon gespannt, wie Guy Ritchie den Stoff angeht, zumal das Teaser-Poster ja eher einen nicht so klassischen Ansatz vermuten lässt, wie Downey Jr. hier in Szene gesetzt wird.

Shutter Island - Teaser-Poster

Gefunden auf RopeofSilicon und angeblich veröffentlicht in einer Berliner Tageszeitung. Passt auf jeden Fall so gar nicht zu Scorsese, wie wir ihn bisher kennen, macht aber auch neugierig. Ich freue mich wie ein Schnitzel auf den Film.

Freitag, März 27, 2009

Tony Scott wird auch nicht kreativer - Macht aber "Unstoppable"


Züge scheinen es ihm angetan zu haben, denn Tony Scott bleibt den Schienenfahrzeugen treu:

Tony Scott has boarded the Fox thriller "Unstoppable," intending to make it the next film he directs.

That puts "Unstoppable" on an express track toward production. Scott is working with screenwriter Mark Bomback to get the picture in shape to be shot later this year.

The drama involves an unmanned runaway train that is carrying a cargo of toxic chemicals. An engineer and his conductor find themselves in a race against time.

Julie Yorn is producing, and Scott will board the project as a producer as well.

Scott most recently completed "The Taking of Pelham 1, 2, 3," the Columbia Pictures drama that will be released June 12.

Scott is repped by CAA.

Quelle: Variety

Yeah, Speed auf Schienen oder soetwas in der Art. Jedenfalls klingt das alles wenig aufregend aber der gute Scott hat seit Man on Fire, der auch mehr wie eine Ausnahme wirkte, in den letzten Jahren eh nichts wirklich Umwerfendes mehr auf die Leinwand gezaubert.

Eine Seefahrt, die ist lustig - Denkt sich auch William Monahan


Now this is how you make the most of your career if you win an Oscar. William Monahan, who won the Academy Award for The Departed screenplay in 2007, has been not only attaching himself to every last high profile screenwriting gig over the last few years, but he's making his directorial debut with London Boulevard this fall. But before he's even started directing his first film, he's already lined up more directing gigs to follow. In addition to The Art of the Heist, Monahan will write and direct The Essex, a historical drama about Capt. David S. Porter and his daring sea battles against the British during the War of 1812.

At a time when the ships of the British Royal Navy heavily outnumbered the American naval fleet, Captain Porter steered the Essex past British cruisers to reach the Pacific, where it devastated the British whaling fleet before engaging in a final battle with a special Brit squadron. You can read more about David S. Porter and his story on HistoryNet. Graham King's GK Films and Monahan will produce The Essex, though they haven't decided whether to develop it at a studio or independently just yet. My own suggestion would be to develop it independently, but then again, it depends on how big of a budget they need in the end.

This sounds pretty interesting, but to reference Master and Commander, which only made $94 million at the box office, I'm not sure another period piece set on the open water is a guaranteed success. But with Timur Bekmambetov's Moby Dick in development as well, maybe it could have a chance.

Quelle: Firstshowing.net
Prinzipiell klingt das schon einmal nach einem tollen Projekt, wenngleich ich ein wenig skeptisch bin, wie der Schritt vom Drehbuchautor zum Regisseur funktioniert. Insofern dürfte es ganz praktisch sein, dass sich Monahan vorher schon an anderen Filmen versuchen darf. Na mal sehen, was aus dem Ganzen wird.

Donnerstag, März 26, 2009

US Boxoffice (20.03. - 22.03.)


Das muntere Wechselspiel an der Spitzenposition setzte sich auch am letzten Wochenende fort und erneut können wir eine neue Nummer 1 begrüßen, die wohl in einer Woche schon wieder Schnee von gestern ist. Dabei verhält sich das US-Kino im Allgemeinen eher bockig, schreibt man doch schon zum zweiten Mal hintereinander rote Zahlen, was ungefähr so viel bedeutet, dass man 7% hinter dem Vorjahresergebnis des vergleichbaren Zeitraums liegt, wenngleich Besserung in Sicht ist, startet doch ein vermeintlicher Blockbuster am kommenden Freitag.

Doch erst einmal zum letzten Wochenende und da konnte sich Coraline knapp auf der zehnten Position halten und ein Einspiel von $ 2,13 Mio. vorweisen. Insgesamt sind $ 72,84 Mio. eingefahren und damit lässt es sich beruhigt leben.

Auch Tyler Perry's Madea Goes to Jail kann seinen Lebensabend genießen, werden doch weitere $ 2,57 Mio. in die Kassen gespült und diese sind mit $ 87,26 Mio. fett gepolstert. Im November könnte es aber ein Wiedersehen mit dem Regisseur geben; Überraschungen am Boxoffice natürlich nicht ausgeschlossen.

Langsam nimmt dagegen das Interesse an unserem Slumdog Millionaire ab, denn der Film verliert nun jetzt doch deutlicher an Boden und muss sich dadurch mit $ 2,68 Mio. zufriedengeben. Insgesamt stehen $ 137,18 Mio. in den Büchern bzw. $ 290,85 Mio. weltweit.

Inzwischen sind es acht Wochen für Taken, das Ende kommt aber langsam in Sichtweite. Nichtsdestotrotz fließen neuerliche $ 4,06 Mio. ins Sparschwein, welches sich schon gar nicht mehr hochheben lässt, so voll ist es: $ 133,10 Mio. um genau zu sein.

Mit einem für einen Genrefilm üblichen Drop von 59%, sichert sich The Last House on the Left den sechsten Platz und $ 5,78 Mio. Damit hat das Horrorremake nach zwei Spielwochen $ 23,90 Mio. einfahren können. Das ist nun aber wahrlich kein Grund für Jubelarien.

Die braucht man bei Watchmen übrigens auch nicht anstimmen, denn der Film bricht weiterhin konstant stark ein und so sind $ 6,80 Mio. die logische Konsequenz am dritten Wochenende. Somit hat der Film übrigens noch nicht einmal die psychologisch wichtige $ 100 Mio.-Marke geknackt. Man steht bei $ 98,14 Mio. Zusammen mit dem Einspiel aus Übersee sind es aktuell $ 160,62 Mio.

Die Freude über den letztwöchigen ersten Platz war kurz, denn Race to Witch Mountain musste gleich die komplette Top 3 räumen und findet sich auf dem undankbaren vierten Platz wieder. Man war dann auch nur noch für $ 12,79 Mio. gut, was auch an entsprechender Konkurrenz lag und so befinden sich $ 44,51 Mio. im Geldbeutel.

Somit ist klar, dass die drei Neustarter die ersten Plätze unter sich ausgemacht haben und Duplicity finden wir auf der Nummer drei wieder. Hier betrug das Einspiel $ 14,10 Mio., was für einen Film, der sich eher ans ältere Publikum richtet, nicht so schlecht ist, aufgrund der Starpower aber doch ein wenig frustrierend.

Bei I Love You, Man ist das Abschneiden auch ganz in Ordnung, liegt man doch für eine R-Rated-Komödie mit $ 17,81 Mio. ungefähr in dem Bereich anderer Genrekollegen. Damit hat man, sofern die kommenden Drops nicht so groß sind, noch die Möglichkeit ein Gesamteinspiel jenseits der $ 50 Mio. anzupeilen und im Heimvideogeschäft dürfte der Film eh sehr gut laufen.

Im Grunde ist er der Überraschungssieger des Wochenendes, denn Nicolas Cages Rollenwahl war in der letzten Zeit ja eher fragwürdig. In Alex Proyas Knowing scheint er immerhin das Publikum anzuziehen, während die Kritiker mit dem Film großteils nichts anfangen können. Die $ 24,60 Mio. sprechen eine eindeutige Sprache. Fraglich ist jedoch, wie das zweite Wochenende aussehen dürfte, wenn das große Interesse nachlässt.

Die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nicht und wieder gibt es drei Filme, die das Kino bevölkern werden und sich im Grunde das Publikum auch ganz gut teilen. So visiert man bei Fox mit dem Actioner 12 Rounds, der den Wrestlingstar John Cena in der Hauptrolle hat, das junge männliche Publikum an. In 2331 Kinos kann man den PG-13-Schinken sehen. Lionsgate möchte lieber die Damen erobern und schickt deshalb einen Horrorfilm an den Start: The Haunting in Connecticut hat dabei 2732 Kopien im Gepäck und ist übrigens auch PG-13, welch Wunder. Eindeutiger Favorit, und man geht hier auch von einem entsprechend guten Starteinspiel aus, ist DreamWorks Animationsfilm Monsters vs. Aliens, der auch auf den neuen 3D-Zug aufspringt und so landesweit in 4104 Lichtspielhäusern zu sehen ist. Ein Starteinspiel unter $ 30 Mio. dürfte daher schon als vernichtend gewertet werden.

Away We Go - Jetzt auch mit Plakat



Gefunden auf incontention.com und ich muss mich dem Autor auch anschließen, dass ich noch immer nicht wirklich damit klarkomme, dass Mendes sich solch einem Stoff zugewandt hat.

Taking Woodstock - Trailer

Firstshowing hat den ersten Trailer zu Ang Lees Taking Woodstock veröffentlicht - sieht gut aus, wenn ihr mich fragt! Guckt ihn an:

Allen castet fleißig weiter...



Das Interessante an Woody Allen-Filmen ist ja meist, dass man im Vorfeld meistens weder Titel noch Story kennt aber nichtsdestotrotz gibt es trotzdem ein paar spannende Sachen zu vermelden. Die Cast-Liste für sein nächstes Projekt wird nämlich immer länger und länger, denn nun vermeldet Variety, dass auch Nicole Kidman mit an Bord ist:

Nicole Kidman will star in Woody Allen's next film, joining the already announced cast of Antonio Banderas, Josh Brolin, Anthony Hopkins, Freida Pinto and Naomi Watts.

The as-yet-untitled film is produced by Letty Aronson, Steve Tenenbaum and Jaume Roures. It is financed by Mediapro, the Spain-based company which also funded "Vicky Cristina Barcelona."

Sony Pictures Classics will release Allen's next completed film, "Whatever Works," which opens theatrically on June 19, 2009.


Wir rekapitulieren kurz: Antonio Banderas, Josh Brolin, Anthony Hopkins, Freida Pinto, Naomi Watts und jetzt auch noch Nicole Kidman. Fehlt ja eigentlich nur noch die Johansson oder hat er seine Muse wieder abgelegt?

Mittwoch, März 25, 2009

Where the Wild Things Are - Trailer ist da



Vor ein paar Tagen noch beschrie'n, ist er jetzt erschien:

Sean Penn als einer der 'Drei Stooges'?



MGM and the Farrelly brothers are closing in on their cast for “The Three Stooges.”

Studio has set Sean Penn to play Larry, and negotiations are underway with Jim Carrey to play Curly, with the actor already making plans to gain 40 pounds to approximate the physical dimensions of Jerome “Curly” Howard.

The studio is zeroing in on Benicio Del Toro to play Moe.

The film is not a biopic, but rather a comedy built around the antics of the three characters that Moe Howard, Larry Fine and Howard played in the Columbia Pictures shorts.

The quest by the Peter and Bobby Farrelly to harness the project spans more than a decade and three studios. They first tried at Columbia, again at Warner Bros., and finally at MGM, where Worldwide Motion Picture Group chairman Mary Parent championed the cause and bought the WB-owned scripts and made a deal with Stooges rights holders C3.

Production will begin in early fall for a release sometime in 2010. The Farrellys, who wrote the script, are producing with their Conundrum partner Bradley Thomas, and Charlie Wessler.

C3 Entertainment principals Earl and Robert Benjamin will be executive producers.

Project will get underway after Penn completes the Asger Leth-directed Universal/Imagine Entertainment drama “Cartel.” He hasn’t done a comedy since the 1989 laffer “We’re No Angels.”

The Farrellys have long had their eyes on Del Toro to play Moe. Del Toro, who’s coming off “Che,” showed comic chops in the Guy Ritchie-directed “Snatch.”

The surprise is the emergence of Carrey to play Curly. Howard established the character as a seminal physical comedian, from the first time he appeared in the first Stooges short in 1934 until he suffered a stroke on the set in 1946.

Quelle: Variety

Man kann ja sowohl vom Humor der Stooges, wie auch von den Farrelly-Brüdern denken, was man will aber sollten sie den Cast so bekommen, wie es in dem Artikel steht, könnte es ein recht schräger Film werden, zumal ich mir Sean Penn aktuell nicht wirklich in einer Komödie vorstellen kann. Naja, spätestens 2010 werden wir sehen, was das genau für ein Vehikel geworden ist.

Tom Hanks verkörpert eine Actionfigur?


Universal will develop "Major Matt Mason," a live-action feature based on the vintage Mattel action figure. Pic will be developed as a star vehicle for Tom Hanks, and Graham Yost will write the script.

Playtone partners Hanks and Gary Goetzman will produce.

The toy line originated in 1966; Mason led an astronaut team that worked on the moon and lived in a space station. The toy was a hit in the buildup to the first manned moon mission. Mattel retired the line in the 1970s.

When Mattel execs Tim Kilpin and Barry Waldo came to Playtone for a meeting, they brought an arsenal of the Matt Mason figures. Hanks came armed with his own.

Waldo will serve as exec producer with Kilpin.

Yost's script credits include "Speed." He and Hanks explored moon matter when Hanks was an executive producer of the HBO mini "From the Earth to the Moon," with Yost serving as supervising producer and writer of two episodes. Yost has also been a writer or producer for Hanks and Goetzman on the Playtone-produced HBO minis "Band of Brothers," "John Adams" and "The Pacific."

Mattel is teamed with Warner Bros. and producer Joel Silver on "He-Man and Masters of the Universe," which will be directed by "Kung Fu Panda" co-director John Stevenson, and "Hot Wheels," which moved from Sony.

Universal adds the film project to several toy-based movie projects the studio has percolating with Hasbro, with a "Stretch Armstrong" film being written by Steve Oedekerk, "Monopoly" with Ridley Scott, "Candyland" with "Tropic Thunder" scribe Etan Cohen and director Kevin Lima, and the Platinum Dunes-produced "Ouija."

Quelle: Variety

Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, was das Ganze am Ende soll, zumal ein Film, basierend auf einer Spielfigur, nicht gerade nach dem besten Ausgangsmaterial klingt aber scheinbar muss da ja irgendetwas Interessantes dran sein, wenn Tom Hanks als Hauptdarsteller im Gespräch ist. Da die Geschichte dann auch noch scheinbar im Weltraum spielt, gibt es dann vielleicht immerhin einen ganz atmosphärischen Sci/Fi-Schinken.

Dienstag, März 24, 2009

Ice Age: Dawn of the Dinosaurs - Neuer Trailer



Da aktuell nicht viel los ist, gibt es hier den Trailer zum dritten Ice Age-Film.

Montag, März 23, 2009

Chat mit Warner Bros. Home Video - UPDATE


Nachdem der Chat mit Warner Bros. Home Video im letzten Jahr leider ausgefallen ist, wird er heute Nacht stattfinden und ich werde die relevanten Erkenntnisse, und es wird definitiv ein paar geben, anschließend hier im Blog posten.

Sicher ist bis jetzt nur, dass Warner Bros. eine exklusive DVD on-demand Reihe ins Leben gerufen hat, um einen Großteil ihrer Katalogtitel, die kaum bis wenig Chancen auf eine reguläre, landesweite DVD-Veröffentlichung haben, über ihre Homepage zu vertreiben. Dabei wird es sich zwar um restaurierte Fassungen handeln, jedoch als Barebones-VÖs auf DVD-R, die nach Bestellung "gebrannt" werden. Der Nachteil für alle nicht US-Bürger: Man kann sie als Ausländer bisher nicht beziehen. Es soll wohl auch geplant sein, diese runterzuladen. Auch hier ist noch fraglich, wie es dabei für nicht US-Bürger aussieht.

Fraglich ist auch, wie Warners allgemeine Einstellung zu Katalogveröffentlichungen ist und ich hoffe, sie werden weiterhin VÖs wie die Signature Coll., die Film Noir-Boxen, die Forbidden Hollywood-Sets etc. veröffentlichen. I keep my fingers crossed.

Update


Der Chat ist vorbei, und es gibt ein paar gute Neuigkeiten zu vermelden.
Warner wird weiterhin BoxSets und Katalogtital als Standard-DVDs und blu-rays veröffentlichen. Viele Titel werden aber nur über die hauseigene Archive Collection das Licht der Welt erblicken. Hier gibt es jedoch Grund zur Freude: Sie werden, sofern Warner weltweit die Rechte hat, auch WELTWEIT zu kaufen sein, sodass man nicht auf überteuerte ebay-Händler zurückgreifen muss. Auch werden einige erfolgreiche Reihen fortgesetzt, es wird dieses Jahr wohl noch eine Film Noir Vol. 5 geben.

Den kompletten Chat-Log kann man sich hier ansehen: KLICK MICH

Coole "Where the Wild Things Are" - Bilder




Mehr Bilder gibt es hier.

Coen-Brothers planen Neuinterpretation von True Grit


As their next film, Joel and Ethan Coen will put their spin on "True Grit," the iconic Western that won John Wayne an Oscar.

Not a traditional remake, the Paramount film will be more faithful to the Charles Portis book than the 1969 pic, also distributed by Par.

Portis' novel is about a 14-year-old girl who, along with an aging U.S. marshal and another lawman, tracks her father's killer in hostile Indian territory.

But while the original film was a showcase for Wayne, the Coens' version will tell the tale from the girl's p.o.v.

Pic will be their first period Oater.

Project reteams the brothers with Scott Rudin, their partner on the Oscar-winning "No Country for Old Men." The Coens wrote the screenplay.

The original starred Kim Darby as the teen, Wayne and Glen Campbell as the lawmen, Jeff Corey as the killer and featured Robert Duvall and Dennis Hopper as fellow outlaws.

"True Grit" originated at DreamWorks when that company was Par-based, but it was one of the projects that Stacey Snider and Steven Spielberg left behind since the original is part of the Paramount film library. Former DreamWorks prexy Adam Goodman, now a Par exec, is steering the project for the studio.

The Western steps in front of another novel adaptation the Coens have with Rudin: "The Yiddish Policemen's Union," based on the Michael Chabon novel and set up at Columbia.

The Coens just completed "A Serious Man," which they scripted, for Focus Features and Working Title.

They are repped by UTA.

Quelle: Variety
In dem Fall bin ich wirklich neugierig, wie die Coens das Thema angehen werden, besonders aufgrund der Tatsache, dass die 69er John Wayne-Variante, die nichtsdestotrotz ein feiner Western ist, nur eine lose Adaption der Vorlage ist. Des Weiteren bin ich gespannt, wer gecastet wird. Tolles Projekt, wie ich finde.

Sonntag, März 22, 2009

Ich polier' dir deine Glatze (Asphalt Katze)

Tatü tata, die Italiener sind wieder da, bzw. der gute Fernando Di Leo. Doch was man hier schon unschwer am Titel erkennen kann, lässt darauf schließen, dass man sich keine so große Hoffnung zu machen hat, hier ein waschechtes Mafiabrett vor sich zu haben. Wenn man das Ganze grob beschreiben sollte, dann ist das eher eine Mischung aus Spencer/Hill für Erwachsene mit einer kleinen Prise Mafiasetting. Hauptcharakter in dieser Farce all' italiana ist Nora, gespielt von der damals noch immer heißen Ursula Andress, die als Stewardess arbeitet und sich ein kleines Taschengeld dazuverdient, indem sie einen Brief, den sie von einem Unbekannten am Flughafen bekommen hat, an eine lokale Mafiagröße (Woody Strode) übermittelt. Dumm nur, dass der Inhalt wenig erfreulich ist, hat doch der ominöse Amerikaner angekündigt, den armen Empfänger auszuschalten. Daraufhin versucht man nun, Nora als Lockvogel in der Stadt zu halten, um schneller zu sein als der Amerikaner. Doch es gibt noch mehr Parteien, die Interesse an der schönen Blonden haben und scheinbar spielt sie auch noch ein ganz eigenes Spiel.
Eingangs schon als Spencer/Hill für Erwachsene beschrieben, manifestiert sich das in den überzeichneten Charakteren, die hier so während des Films auftauchen. Darunter eben auch der trottelige Polizeichef und sein Gehilfe, die dank der passenden deutschen Synchro nicht gerade intelligenter wirken. Während der Plot zu Beginn noch recht interessant erscheint, offenbart er später immer mehr Schwächen und man kann fünf Meilen gegen den Wind riechen, wie der Hase hier läuft. Nichtsdestotrotz bietet der Film noch ordentliche Unterhaltungsmomente und Schauwerte, eben auch deshalb, weil hier eben geschickt mit Ursula Andress an sich gespielt wird und das in dem Sinne, dass das Ganze sehr freizügig über die Bühne geht. Das freut den geneigten Italofan und so verzeiht er eben auch so manch' Macke in der Story und am Ende gibt es dann auch noch eine zünftige Schlägerei, die aber auch ein paar Ideen zu lang geworden ist und eine rasante Verfolgungsjagd durch die Straßen Neapels. Dass der Film ganz am Ende eigentlich offenbart, im Kern total sinnlos zu sein, ist angesichts des Überschusses an Italostilographie auch wieder wurscht. Als Fan und mit zugedrückten Augen: 06/10. Kann man solch' Filme aber gar nicht ab, bitte einen großen Bogen einschlagen.

Conan - Der Barbar

Muss man ein Faible für einen muskelbepackten Steirer haben, der nur spärlich mit Fällen bekleidet ist und schwertschwingend durch eine mythische Parallelwelt stapft, um diesen Film zu mögen? Es ist auf jeden Fall hilfreich, denn Conan - Der Barbar ist sicherlich ein passendes Beispiel für Testosteron geschwängertes Actionkino der 80er Jahre - nur eben mit Schwertern anstatt mit Handfeuerwaffen. Dabei spielt Arnold Schwarzenegger den gleichnamigen Titelhelden, der als kleines Kind mit ansehen musste, wie sein gesamter Stamm von dem bösen Thulsa Doom (James Earl Jones) und seinen Mannen umgebracht wurde und die Kinder versklavt wurden. Während dieser Zeit reifte er zu einer wahren Kampfmaschine, die nach vielen Jahren die Freiheit erlangte und fortan nur einen Gedanken hat: die Rache an Thulsa Doom, der inzwischen eine Art eigene Religion - einen Schlangenkult - ins Leben gerufen hat und zahlreiche Jünger um sich schert. Zusammen mit weiteren Weggefährten nimmt Conan nun den Kampf gegen das Böse auf. Die Formel des Films ist dabei recht simpel: Etwas Vorzeitatmosphäre inkl. einem Schuß Hexerei, dazu eine ganz passende Rachestory mit ein paar Querverweisen zur realen Welt (die (Hippie)Anhänger Dooms kommen mir da in den Sinn), dann noch Schwarzenegger mit Schwert und halbnackte Gefährtinnen. Kein Wunder, dass sowas Kinder- und Männerherzen erfreut und der Film macht streckenweise auch richtig Spaß, eben auch aufgrund des naiven, leicht trashigen Drumherums und wenn Conan und seine Buddys am Ende mit den Mannen Dooms abrechnen, dann entwickelt die Geschichte auch einen ordentlichen Drive. Leider vermisst man eben diesen in anderen Szenen des Filmes und hier fragt man sich, ob man das Ganze nicht etwas hätte verkürzen können, um der Geschichte, die ja nun wirklich nicht übermäßig tiefsinnig ist und Platz zur Entfaltung braucht, etwas mehr Dynamik zu verpassen? Wie dem auch sei, ist das finale Produkt auch nicht so schlecht geraten und wenn man das Ganze mit einem leicht verklärten Blick betrachtet, dann hat das Werk auf jeden Fall Charme und man sieht so über die ein oder andere Unzulänglichkeit hinweg. 07/10.

Samstag, März 21, 2009

Podcast - Jetzt auch (hier)



Ein paar Leser haben es vielleicht mitbekommen, dass ich nicht nur hier in meinem Blog poste, sondern auch als Co-Autor bei www.filmabend.info fungiere. Zusammen mit dem guten omahabitch, dem Betreiber des dortigen Blogs, haben wir gestern den ersten Podcast aufgenommen.

Unter anderem sprechen wir über das FFFN, Watchmen, The Wrestler, Gran Torino und unsere Top 5 der kommenden Filme in diesem Jahr.
Wer also an einem oder sogar an allen Themen Interesse hat, der sollte sich den Podcast einfach mal anhören.

Meine Top 10 - Kommende Filme 2009


Wir haben zwar inzwischen schon Mitte März aber nichtsdestotrotz möchte ich die Zeit nutzen und einmal meine persönliche Top 10 der Film hier posten, auf die ich mich in diesem Jahr noch freue. Dabei werde ich mich, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, an den US-Releasedates orientieren, sodass es durchaus vorkommen kann, dass Film XYZ in Deutschland nicht mehr 2009, sondern erst 2010 in die Kinos kommt.

Prinzipiell bin ich dem neuen Filmjahr recht positiv gestimmt und die Filme, die ich bis dato im Kino gesehen hab, zum Teil auch jene, die 08 in den Staaten in den Lichtspielhäusern liefen, haben mich großteils zufriedengestellt. Zwar hat sich Watchmen nicht als der ganz große Brüller heraus gestellt aber irgendwie habe ich damit auch ein wenig gerechnet, dem Snyder traue ich einfach noch nicht über den Weg.

Was mir aufgefallen ist, als ich die Liste zusammengestellt habe, ist die Tatsache, dass im Grunde wenige wirkliche Popcornblockbuster auftauchen. Zwar gibt es schon einige Projekte, die ich durchaus ansprechend finde, aber die tauchen bei mir außerhalb der Charts auf. Nichtsdestoweniger werde ich sie hier kurz listen, sowie auch weitere Filme, die mein Interesse geweckt haben:

Ohne Reihenfolge:

State of Play
Als Fan von Thrillern jeder Art, bin ich auf diese Adaption der gleichnamigen britischen Mini-Serie gespannt, wenngleich man im Vorfeld ja diverse Hiobsbotschaften gehört hat, dass Brad Pitt und Edward Norton, die zuerst für das Projekt geplant waren, aufgrund von Unzufriedenheit mit dem Drehbuch bzw. Terminproblemen und dem gleichzeitigen Druck des Studios Universal, dieses nicht mehr zu ändern, den Film verlassen haben und dann von Russell Crowe und Ben Affleck ersetzt wurden. Trotzdem hat der Trailer bei mir durchaus Interesse gegeben und da auch Tony Gilroy (Michael Clayton) mit am Drehbuch beteiligt ist, wird das Ganze hoffentlich nicht so mies sein.

The Soloist
Der Film sollte ja ursprünglich im letzten Jahr schon in die US-Kinos kommen und wurde im Vorfeld auch als mögliches Oscarkandidat gehandelt. Als dann das Studio, Paramount/DreamWorks, den Film um über ein halbes Jahr verschoben hat, war die Fragerei groß und Zweifel kamen auf, ob der Film wirklich so gut sei. Immerhin stammt er von Joe Wright (Atonement) und hat Jamie Foxx und Robert Downey Jr. in den tragenden Rollen. Offiziell wurde das Ganze damals damit begründet, dass man so bessere finanzielle Chancen gesehen hat aber bei dem frühen Starttermin, in den USA läuft der im April an, glaube ich eher, dass man die Filmpreise abgeschrieben hat und nun das beste aus der Situation machen will. Egal, ich guck ihn trotzdem. ;)

Terminator Salvation
Viel wird und wurde geschrieben über den Film und das nicht nur wegen Bales Wutausbruch und dem Kleinkrieg zwischen Regisseur McG und Michael Bay. Fans erwarten natürlich viel vom ersten Terminator-Film ohne Arnold Schwarzenegger mit an Bord und die ersten Trailer sehen auch wirklich vielversprechend aus. Badass würde der Amerikaner sagen aber irgendwie traue ich dem Braten noch nicht, was auch an McG liegt. Deshalb freue ich mich zwar auf den Film aber in die Top 10 hat er es nicht geschafft.

The Brothers Bloom
Ich schätze einfach mal, dass dieser Titel den wenigsten Lesern meines Blogs auf Anhieb ein Begriff ist. Hierbei handelt es sich um den zweiten Kinofilm von Rian Johnson, der mit Brick auf sich aufmerksam gemacht hat. Dem Trailer nach, darf man hier einen interessanten Mix aus Komödie, Krimi, Thriller etc. erwarten, denn auf jeden Fall Lust auf mehr macht und daher gehört der Film auch zu den Werken, auf die ich mich in diesem Jahr freue.

Transformers: Revenge of the Fallen
Na klar, auch Transformers 2 ist mit an Bord. Hier hoffe ich einfach nur, ordentlich viel Popcornaction präsentiert zu bekommen, sodass ich im Kinosessel einfach nur das Gehirn ausschalten kann und den Film genießen werde. Aber Michael Bay wird das Kind schon schaukeln denn wenn er eins kann, dann sind das große, ja vielleicht sogar epische, Actioneinlagen und Explosionen. Da reicht auch eine minimale Story, um das Ganze zu verbinden. ;)

9
Der Film ist definitiv einer der Animationsfilme, die ich mir nicht entgehen lassen darf, scheint die Geschichte doch primär auf Erwachsene zugeschnitten zu sein und der Trailer transportiert schon eine schöne Atmosphäre, sodass ich mir hier Einiges erhoffe.

Jennifer's Body
Horror ist eigentlich so gar nicht mein Metier, was im Grunde daran liegt, dass 90% der Genrevertreter in meinen Augen total plump sind. Nichtsdestotrotz hat dieses Projekt mein Interesse geweckt und zwar aus dem ganz simplen Grund, dass Diablo Cody hier das Drehbuch verfasst hat und insofern denke ich schon, dass sich das Ganze ein wenig vom 08/15-Genreeinheitsbrei abeheben wird. Wenn nicht, gibt es mit Megan Fox immerhin noch etwas Eye Candy.

Where the Wild Things Are
Ich kenne die Bücher zwar nicht aber Spike Jonze ist einfach jemand, dessen wenigen Filme man nicht ignorieren kann und trotz der Tatsache, oder aber gerade deshalb, dass es ein Kinderbuch ist, will ich den Film sehen und hoffe, dass das Studio nicht zu sehr reingeredet hat. Übrigens soll es hier bald den ersten Trailer geben.

The Tree of Life
Terrence Malick dreht einen Film. Allein das ist Grund genug, ins Kino zu pilgern. Darüber hinaus scheint die Story von The Tree of Life auch noch so abgefahren zu sein, dass da Dinosaurier drin vorkommen - zumindest wenn man dem Internet-Gossip trauen kann - und mit Brad Pitt und Sean Penn sind dazu auch noch zwei erstklassige Schauspieler mit an Bord.

Avatar
James Cameron kehrt zurück ins Kino. Im Grunde reicht das schon um zu beschreiben, warum ich mir Avatar angucken werde. Und natürlich bin ich neugierig, wie seine technischen Innovationen den Film beeinflussen. Das Internet ist schon voll mit lauter Gerüchten. Ich bin gespannt.

Sherlock Holmes
Guy Ritchie macht Sherlock Holmes. Das klingt nicht nur nach einer interessanten Komibnation, es ist auch eine. Dazu Robert Downey Jr. als Holmes und Jude Law als Dr. Watson. Ob das gut geht für jemanden, der außerhalb seiner sehr britischen Gangsterfilme eigentlich nichts Anderes vorzuweisen hat? Man wird es im Kino sehen.

Top 10:

10. The Lovely Bones
Peter Jackson strikes back. Obwohl ich seinen King Kong nicht so übermäßig prall fand, klingt die Story zu seinem nächsten Projekt äußerst interessant. Darüber hinaus zählt er sicherlich zu den begabtesten aktivien Regisseuren und daher bin ich auch hier dabei und irgendwie hat es die Kombination aus Regisseur, Stoff und Schauspielern (Mark Wahlberg, Rachel Weisz uvm.) auf den zehnten Platz geschafft.

09. The Boat that Rocked
Die Trailer haben mich in ihren Bann gezogen, dazu die Kombination aus britischem Humor, Rock'n Roll-Musik und ja, irgendwie freue ich mich richtig auf The Boat that Rocked und das gute an der Sache ist, in Deutschland läuft der Film wesentlich früher an als in den USA, genauer gesagt am 16.04.09. Ach ja, Nick Frost, Philip Seymour Hoffman und Kenneth Branagh (!) sind unter anderem dabei.

08. Broken Embraces
Pedro Almodóvar, Spaniens Regieaushängeschild wandelt wieder auf dunkleren Pfaden und so soll sein Broken Embraces auch deutliche Film Noir-Einflüsse haben und das ist auch der Hauptgrund, warum ich hier sogar ins Kino pilgern dürfte. Dazu die zauberhafte Penélope Cruz, was will das Filmherz mehr?

07. The Human Factor bzw. Untitled Eastwood Project
Auch Eastwood ist in diesem Jahr wieder dabei, wenngleich mich das Thema, sprich Mandela, nicht ganz so anspricht. Nichtsdestotrotz vertraue ich einfach darauf, dass der "alte Mann" seinen Regie-Siegeszug fortsetzt und hier wieder einen wunderbaren Film abliefern wird, der zu den besten des Jahres gezählt wird. Zu diesem Zeitpunkt jedoch nur Platz 7 in meiner Liste.

06. The Fantastic Mr. Fox
Wes Anderson macht einen Animationsfilm, dazu George Clooney, Cate Blanchett, Bill Murray uvm. als Sprecher. Hier bin ich einfach neugierig, was uns der gute Wes hier kredenzen wird, denn seine Phantasie ist ja teilweise sehr ausschweifend und das in einem Animationsfilm gebannt, wer weiß, wohin uns das Ganze führen wird.

05. Nine
Im Grunde ist es Blasphemie, dass Fellinis 8 1/2 geremaked wird und doch interessiert mich Rob Marshalls Projekt sehr. Letzteres liegt vor allem daran, dass es hier eine Art Musicaladaption geben wird und man dazu mit Daniel Day-Lewis einen außergewöhnlichen Schauspieler als Hauptdarsteller hat, der von wunderschönen Damen umgeben wird: Penélope Cruz, Nicole Kidman, Marion Cotillard, Kate Hudson und mit Sophia Loren und Judi Dench sind auch zwei Grand Dames der Schauspielkunst mit an Bord.

04. Up#
Ich liebe Pixarfilme und kein Wunder, dass Up bei mir auch weit oben auftaucht. Allein die Tatsache, dass der Film die Filmfestspiele von Cannes eröffnen wird, scheint erneut zu beweisen, was wir ein Pfund die Jungs hier in der Hinterhand haben und ich hoffe, dass der Trend, die Filme noch interessanter für das erwachsene Publikum zu machen, auch anhält. Das, was man bisher zum Film sehen konnte, gefällt mir jedenfalls schon einmal sehr.

03. The Informant
Nachdem Soderbergh mit Che wieder einmal die Pfade des Mainstreamkinos verlassen hat, scheint er mit The Informant zu jenen Wegen zurückzukehren. Wie man in frühen Reviews lesen kann, scheint es sich hier um eine wilde Mischung aus Coen-Brothers-Story und Soderbergh-Optik zu handeln. Dazu Matt Damon als Lead, klingt gut, ich bin dabei!

02. Public Enemies
Period piece von Michael Mann, mit John Dillinger und Gangstern in den 30er Jahren, dazu Johnny Depp und Christian Bale in den Hauptrollen. Hallo? Was wollt ihr denn mehr? Ich bin dabei und das trotz der Tatsache, dass ich die Digitaloptik im Trailer gewöhnungsbedürftig fand und auch die Musik er deplaziert wirkte. Aber, der Mann wird das Kind schon schaukeln. :)

01. Shutter Island
Marty Scorsese ist wieder da und damit auch mein most anticipated movie of the year. Interessant in dem Zusammenhang ist die scheinbar etwas atypische Story für einen Scorsese-Film, da man ihn nicht sofort mit einem Mystery-Thriller in Verbindung bringt aber hey, Marty und Di Capio. Was soll da schiefgehen?

Freitag, März 20, 2009

Harold Ramis' - Year One Trailer


Harold Ramis war sicherlich einer der Comedyautoren der späten 80er und frühen 90er Jahre und nachdem es etwas still um ihn geworden ist in den letzten Jahren, kehrt er nun zurück. Nun gibt es auch den ersten richtigen Trailer für seine Farce Year One:

US Boxoffice (13.03. - 15.03.)


Es hatte sich ja angedeutet, dass Watchmen am zweiten Wochenende Probleme kriegen dürfte. Dass es am Ende sogar zu einem Wechsel am Platz an der Spitze kommt, damit haben viele Fans aber wohl nicht gerechnet. Einhergehend mit dieser Entwicklung hat auch das Boxoffice ganz allgemein ordentlich Federn lassen müssen, brach doch das Einspiel so stark ein, dass das letzte Wochenende ein dreizehn Jahrestief darstellte. Insofern fragt man sich jetzt in den Studios, ob man zu viel Pulver in den ersten beiden Monaten des Jahres gelassen hat oder ob dies nur eine Ausnahme darstellt und schon die Ergebnisse vom nächsten Mal, mit immerhin drei frischen Neustartern, wieder Grund zum Jubeln sind.

Da half auch der ansprechende Titel, Miss March, nicht viel, denn die (Playboy)-Komödie von Fox Searchlight fiel beim Publikum gnadenlos durch und findet sich so auf dem zehnten Platz wieder. Magere $ 2,41 Mio. sind es dann am Ende geworden.

Für Coraline dürfte die schöne Zeit jetzt auch vorbei sein und der Film nimmt auf seiner Ehrenrunde noch einmal $ 2,72 Mio. mit. Damit hat der Film in sechs Wochen $ 69,24 Mio. einfahren können und somit dürften alle Beteiligten auch mehr als zufrieden sein.

Auch Warners He's Just Not That Into You läuft Gefahr, die nächste Top 10 Liste nicht mehr zu erreichen. Hier tröstet man sich mit $ 2,94 Mio. und der Gewissheit, $ 89,04 Mio. auf dem Konto zu haben und international lief es ja auch nicht so schlecht, sodass am Ende knapp $ 140 Mio. weltweit eingespielt wurden.

Seit neun Wochen dabei und ja, ich weiß langsam nicht mehr wirklich, was ich zu Paul Blart: Mall Cop schreiben soll. Belassen wir es bei den reinen Zahlen. Neuerliche $ 3,12 Mio. vom Wochenende verhelfen dem Film zu einem zwischenzeitlichen US-Einspiel von $ 137,79 Mio. und die internationale Auswertung steht erst noch an.

Slumdog Millionaire hingegen ist auf der ganzen Welt inzwischen bekannt und dank des Oscarsegens auch finanziell mehr als gut positioniert. Da fließen $ 5,00 Mio. auf ein Konto, welches mit $ 132,60 Mio. schon prall gefüllt ist und gut zwei Wochen lang dürfte der Film noch in den Charts gelistet sein, bevor er verdrängt wird.

Diesen Film kennt außerhalb der USA im Grunde zwar niemand aber das stört die Herren und Damen von Lionsgate kein wenig: Tyler Perry's Madea Goes to Jail spielt $ 5,11 Mio. ein und kann somit auch ein ordentliches Geldpolster von $ 83,19 Mio. vorweisen aber bald wird damit Schluß sein.

Auf solche Gedanken kommt man bei Taken erst gar nicht, denn der Film mischt munter weiter mit, verliert nur knapp über 10% und weitere $ 6,57 Mio. werden in die Kassen gespült und die sind nun wirklich prall gefüllt, kann man doch $ 126,75 Mio. erkennen. Da fragt man sich wirklich, wer das vorher geahnt hätte?

Die Lücke zum dritten Platz ist dafür etwas größer, denn The Last House on the Left, Remake des gleichnamigen Genreklassikers aus den 70er Jahren, konnte immerhin $ 14,12 Mio. für sich verbuchen. Damit liegt man zwar im Vergleich zu anderen Genrebeiträgen eher auf einem der hinteren Plätze, konnte sich aber insofern behaupten, als dass man Watchmen ein paar Zielgruppenzuschauer abluchsen konnte.

Doch daran lag es nicht alleine, dass Watchmen am zweiten Wochenende mit 67,7% einen großen Drop erleben musste und ordentlich auf die Nase fiel. Man wird sich fragen müssen, ob man dies hätte verhindern können. So fließen jedenfalls nur $ 17,82 Mio. in Richtung Warner und so sind gerade einmal $ 85,75 Mio. auf dem Konto. Angesichts von reinen Produktionskosten, die auf $ 130 - 150 Mio. geschätzt werden, ist das eine mittlere Katastrophe.

Somit hat sich Disneys Race to Witch Mountain auf den Platz an der Sonne geschoben und das mit akzeptablen $ 24,40 Mio. Grund für Jubelstürme sind aber nicht gegeben, wenngleich man wenigstens die nächsten zwei Wochen ohne direkte Konkurrenz vor sich hat, sodass man noch ein paar weitere Dollar verdienen wird.

Und was macht genau die genannten Konkurrenz? Nun, es gibt drei Filme, von denen, meiner persönlichen Meinung nach, besonders Tony Gilroys Duplicity interessant zu sein scheint, ein ansprechender, verschachtelter Unterhaltungs-Thriller mit Julia Roberts und Clive Owen in den Hauptrollen, der wohl eher dem reiferen Publikum zusagen dürfte. Insofern auch nur mit 2575 Kopien ausgestattet. Bei DreamWorks setzt man hingegen auf eine R-Rated-Männerkomödie und so geht I Love You, Man in 2711 Kinos auf Zuschauerfang. Ob ihm das auch gelingen wird, zeigt sich spätestens am Sonntag. Auch Nicolas Cage gibt sich wieder die Ehre, wenngleich man sich fragen muss, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, denn seine letzten Filme waren, um es vorsichtig auszudrücken, zweifelhaft. Nichtsdestotrotz ist er in Alex Proyas Knowing zu sehen und man scheint von Seiten des Indie-Studios Summit auch sehr überzeugt zu sein, immerhin sind 3332 Lichtspielhäuser im Programm.

Donnerstag, März 19, 2009

Chéri - Trailer



Hier nun der Trailer zu Stephen Frears (The Queen) Chéri. Sieht aber nicht so übermäßig prall aus...

Mittwoch, März 18, 2009

Auch ein Sheriff brauch mal Hilfe

Dass dem US-Western seit Anfang der 60er Jahre die Luft ausging, lässt sich auch eindeutig an der Qualität der damaligen Produktionen ausmachen. Auch wenn es noch einige beachtliche Spätwerke gab, merkt man deutlich, dass andere Genre wesentlich populärer waren als die angestaubten Pferdeopern. Zwar versuchte man auch, ausgehend durch den italienischen Einfluss, der dem Genre mit seinen ganz eigenen Interpretationen dieses ur-amerikanischen Themas kurzweilig neues Leben einhauchte, dem Western ein moderneres Image zu verpassen, doch wirklich gelungen ist dies auch nicht. Nichtsdestotrotz findet man hier und dort einige interessanter Filme aus jener Zeit und Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe ist eines dieser Werke, das auch eben deshalb gut funktioniert, weil man einige Genretraditionen durch den Kakao zieht. Erzählt wird die Geschichte von einem kleinen Goldgräberkaff, das durch Zufall eine riesige Goldader entdeckt - ausgerechnet in einem frischen Grab während einer Beerdigung - und sich so binnen weniger Monate zu einer pulsierenden Kleinstadt mausert mit all ihren Problemen, denn die Einwohner des Örtchens sind alles andere als gesetzestreu. Ein Sheriff muss her und die Wahl fällt ausgerechnet auf Jason McCullogh (James Garner), der eigentlich auf der Durchreise nach Australien (sic!) ist aber aufgrund der starken Inflation in dem Goldgräberörtchen schon rasch pleite ist und eine Anstellung benötigt. Was niemand für möglich gehalten hat, er nimmt den Job auch noch ernst und verhaftet gleich den Sohn einer der einflussreichsten und schießwütigsten Familien des Dorfes. Ärger ist vorprogrammiert und auch die Lachmuskeln müssen ordentlich arbeiten, denn die komplette Geschichte nimmt sich von vorn bis hinten nicht wirklich ernst. Das beginnt ja schon in der Exposition, wenn sich die Bewohner des Goldgräberlagers im Grab um die Goldader zanken und wird in der Stadt fortgesetzt, denn der komplette Stadtrat inkl. Bürgermeister besteht im Grunde aus großen Feiglinge und die Angehörigen der schon genannten einflussreichen Familie sich auch nicht wirklich hell im Kopf. Da passt es, dass ein ehemaliger Stalljunge Hilfssheriff wird und McCullogh im Städtchen mit einigen unkonventionellen Methoden aufräumt und improvisieren muss - es ist ja auch nicht einfach, wenn das Gefängnis noch nicht ganz fertig ist und die Gitterstäbe fehlen. Dass dabei kein Auge trocken bleibt, ist leicht nachzuvollziehen. Kniffige Dialoge und gute Situationskomik wechseln sich ab und lockern das Image des biederen Westerns ordentlich auf. Dabei bleibt man den Genremaximen treu und verfolgt die Story auch konsequent zu Ende, nimmt sich aber wie gesagt nicht ernst. Im Gegensatz zu Mel Brooks Blazing Saddles bleibt man dabei etwas bodenständiger aber nichtsdestotrotz geht die Rechnung auf und Freunde von Western werden ihren Spaß haben und eventuell auch die Leute, die bis dato mit den ganzen Filmen so gar nichts anfangen konnten. 7,5/10

Pitt und Portman - Seite an Seite...



... zumindest in filmischer Hinsicht.

Paramount Pictures has attached Brad Pitt and Natalie Portman to star in a film based on the new Leanne Shapton book "Important Artifacts and Personal Property from the Collection of Lenore Doolan and Harold Morris, Including Books, Street Fashion, and Jewelry." The book was just published by Farrar Straus & Giroux.

Paramount won an auction for the book rights Tuesday night, with Pitt's Plan B producing with Portman's Handsomecharlie Films banner. Portman brought the book to Pitt, whose company is Par-based.

The book takes the form of Sotheby's-like estate auction catalog, with 325 entries and photographs depicting items that reveal the private moments and the rise and fall of a four-year relationship between the fictitious couple Hal Morris (a 40ish photographer) and Lenore Doolan, (a New York Times food columnist in her late 20s).

The project will be developed as a romantic comedy, with Pitt to play Morris, and Portman to play Doolan.

Shapton, an illustrator and art director of the NYT's Op-Ed page, uses items that range from clothes to notes, e-mails and heirlooms to convey the excitement, the hopes and dreams, and ultimately the heartache of a love affair that runs its course.

CAA brokered the deal.

Pitt, who'll next be seen starring in the Quentin Tarantino-directed "Inglourious Basterds" and the Terence Malick-directed "The Tree of Life," is expected to next star in the Steven Soderbergh-directed "Moneyball." It's the latest high-profile lit buy for his Plan B, which has James Gray writing to direct an adaptation of the just-published David Grann book "The Lost City of Z." Earlier this week, Par acquired the John Le Carre novel "The Night Manager" for Pitt to produce.

Portman will next be seen in the Jim Sheridan-directed drama "Brothers."

Quelle: Variety

Ich steh ja nicht unbedingt auf RomComs aber zumindest Natalie Portman ist nen scharfer Feger. Insofern könnte das Ganze durchaus interessant werden, zumal der Storyaufbau doch recht atypisch zu sein scheint.

Dienstag, März 17, 2009

Transformers 3 im Juli 2011? - Update


Teil 2 läuft noch gar nicht in den Kinos, da haben Paramount und DreamWorks schon einen geplanten Termin für den dritten Teil verlauten lassen. Juli 2011, genauer gesagt der 01.07.2011, soll es sein, wenngleich dies noch keine 100% offizielle Bestätigung ist, dass der Film auch umgesetzt wird. Eventuell will man noch das Einspiel des zweiten Teils abwarten. Nichtsdestotrotz gehe ich schon davon aus, dass wir einen Transformers 3 zu sehen bekommen. Paramount wollte auf Anfrage Varietys nichts bestätigen bzw. dementieren.
Hier noch einmal die Originalnachricht:

Paramount and DreamWorks are forging ahead with "Transformers 3," dating the movie for release on July 1, 2011.

It's the first official word of the three-quel. Paramount insiders have said that the dating of the pic isn't an official announcement that the project is going forward; rather that the studio wanted to plan a stake in the date.

DreamWorks and Par weren't immediately available to confirm whether Michael Bay and stars Shia LaBeouf and Megan Fox are set to return for the third installment in the franchise, which has fast claimed the July 4th holiday as its own.

"Transformers" opened July 3, 2007; "Transformers: Revenge of the Fallen" bows on June 24, 2009.

So far, "Transformers 3" has no direct competition in its July 1, 2011 date.

Paramount also has moved up the release of Marvel Entertainment's "Thor" from June 16, 2011 to May 20, 2011.



UPDATE (17.03.09)

Michael Bay selbst war von Paramounts Äußerung überrascht, will er sich doch ein kleines Transformers-Päuschen gönnen - der Ärmste - und hat deshalb auf seiner Homepage geschrieben:

Wait a minute! I said I was taking off a year from Transformers. Paramount made a mistake in dating Transformers 3 - they asked me on the phone - I said yes to July 4 - but for 2012 - whoops! Not 2011!!! That would mean I would have to start prep in September. No way. My brain needs a break from fighting robots.

Das mit dem Brain könnte seine Spötter auf den Plan rufen...

Where the Wild Things Are - Cooles Poster

Die Kollegen von /film haben dieses coole Poster des kommenden Spike Jonze-Films Where the Wild Things Are veröffentlicht. Musste ich mir gleich einmal ausleihen:

Away We Go - Erster Trailer

Hier ist der erste Trailer zu Sam Mendes diesjährigen Film Away We Go, der sich doch deutlich von seinen bisherigen Werken unterscheidet und als eine Art komödiantisch/dramatisches Roadmovie daherkommt. In den USA wird der Film ab dem 05. Juni in den Kinos laufen.

Montag, März 16, 2009

HBO macht eine Mini-Serie über die Kindertage Hollywoods


David Chase, der den TV-Enthusiasten durch die Erfolgsserie Sopranos ein Begriff sein dürfte, kehrt zu HBO zurück und hat ein, in meinen Augen, geniales Konzept mit dabei. Und zwar hat er eine Mini-Serie über die Kindertage Hollywoods geplant, die den Titel A Ribbon of Dreams haben wird und von zwei Personen handeln soll, die 1913 in die Stadt der Träume kommen und im Filmgeschäft landen. Dabei wird es sich um einen gewalttätigen Ex-Cowboy und einen Maschinenbauingenieur handeln, die bei D.W. Griffith anheuern und im weiteren Verlauf ihres Schaffens u.a. auch John Ford, John Wayne, Bette Davis oder Billy Wilder begegnen.
Insgesamt wird die Serie “the age of rough-hewn silent Westerns, to the golden era of talkies and the studio system, to the auteur movement, to television, and finally to the present day.” abdecken und so hoffentlich einen halbwegs authentischen Einblick in Hollywoods goldene Zeit gewähren.

Die komplette Story, inkl. der Pressemitteilung findet ihr bei /film.

Unknown


Stell dir vor, du wachst eines Tages auf und hast keine Ahnung, wo und wer du bist. Genau das ist die Ausgangssituation des Indie-Thrillers Unknown. Irgendwo in einer verlassenen Fabrikhalle, mitten in der Wüste, liegen fünf Menschen bewusstlos herum. Stück für Stück erlangen sie ihr Bewusstsein zurück und bemerken, dass sich etwas Schreckliches zugetragen haben muss, denn einer von ihnen hat eine Schußwunde und ist an ein Gerüst gefesselt, während ein anderer an einen Stuhl gebunden ist und ein dritter eine gebrochene Nase hat. Zu allem Überfluss ist die Halle auch noch verschlossen und sie können nicht entkommen. Stück für Stück erfahren sie, u.a. durch eine Zeitung und einen Telefonanruf, dass eine Entführung stattgefunden hat und zwei von ihnen Geiseln sind und die anderen Entführer. Doch wer ist wer? Währenddessen versucht die Polizei den Fall aufzuklären und bereitet eine Geldübergabe fort. Nur langsam erlangen die Gefangenen ihr Gedächtnis zurück und beginnen fortan, sich gegeneinander auszuspielen. Die Ausgangslage in Unknown ist wahrlich nicht übel. Die Idee, dass man nicht weiß, wer man selbst und wer sein Gegenüber ist, hat durchaus Potential und funktioniert in dem Film auch ganz ordentlich, wenn langsam das Mißtrauen zwischen den einzelnen Personen anschwillt und kleinere Konflikte entstehen. Nichtsdestotrotz hat man es hier versäumt, das Ganze so zu komprimieren, dass der Film davon getragen werden kann. So hat man dann versucht durch den Parallelplot mit den Cops noch etwas Spannung in den Film zu bringen und das misslingt komplett. Immer wieder wird man aus der Situation in der Halle rausgerissen und verfolgt dann, wie die Ehefrau einer der Entführten die Geldtasche übergibt und die Cops dann zuerst die Spur verlieren, dann aber doch den Entführern nachsteigen etc. So wird jeder Funken Atmosphäre sofort wieder im Keim erstickt. Hier hätte man sich definitiv für ein anderes Erzählmodell entscheiden sollen, zumal die finale Auflösung auch doppelt und dreifach aufgetragen ist. Prinzipiell bestätigt sich zwar das Motto "Klein aber fein" aber hier wäre mehr möglich gewesen. 06/10