Ich komme hier zwar Tage zu spät aber nichtsdestotrotz muss ich den Trailer einfach mal posten, weil er einfach verdammt viel Spaß macht und der Film ist damit auf meiner Must-See-Liste noch ein paar Plätze höher geklettert:
Montag, Februar 22, 2010
Donnerstag, Februar 18, 2010
Back in Action - mit DVD-News
Keine Panik, das Bloggen habe ich nicht aufgegeben aber ein akuter Anfall von Klausuren, Olympia und Unlust haben zu dieser Pause geführt.
Nichtsdestotrotz bin ich back in action und kann auch ein paar schöne DVD-News für Klassikerfans präsentieren.
So wird man es nicht glauben aber Warner Bros. veröffentlicht das erste Klassik-Set des Jahres im Juni. Die TCM Spotlight: Charlie Chan Collection wird vier Monogram-Chans enthalten und ab dem 08.06.2010 in den Läden stehen:
Tolle News gibt es auch aus dem Hause Paramount. Man hat die Tore zum Archiv geöffnet und das nicht in Form eines DVD-R-Programms, sondern via Lizensierung und so hat man einen Deal mit einem kleineren US-Indie-Label abgeschlossen - Olive Films, welches die folgenden 27 Titel ab diesem Sommer veröffentlichen wird. Dabei sollen die Filme alle OAR und restauriert sein:
Nichtsdestotrotz bin ich back in action und kann auch ein paar schöne DVD-News für Klassikerfans präsentieren.
So wird man es nicht glauben aber Warner Bros. veröffentlicht das erste Klassik-Set des Jahres im Juni. Die TCM Spotlight: Charlie Chan Collection wird vier Monogram-Chans enthalten und ab dem 08.06.2010 in den Läden stehen:
- Dark Alibi (1946)
- Dangerous Money (1946)
- The Trap (1946)
- The Chinsese Ring (1947)
Tolle News gibt es auch aus dem Hause Paramount. Man hat die Tore zum Archiv geöffnet und das nicht in Form eines DVD-R-Programms, sondern via Lizensierung und so hat man einen Deal mit einem kleineren US-Indie-Label abgeschlossen - Olive Films, welches die folgenden 27 Titel ab diesem Sommer veröffentlichen wird. Dabei sollen die Filme alle OAR und restauriert sein:
- Ansikte mot ansikte (Face to Face) (1976)
Once Is Not Enough (1975)
Fear Is the Key (1972)
Such Good Friends (1971)
Hannie Caulder (1971)
WUSA (1970)
Tropic of Cancer (1970)
Riot (1969)
Skidoo (1968)
Hurry Sundown (1967)
Promise Her Anything (1965)
Sands of the Kalahari (1965)
Harlow (1965)
Crack in the World (1965)
Where Love Has Gone (1964)
Escape from Zahrain (1962)
Summer and Smoke (1961)
On the Double (1961)
The Savage Innocents (1960)
The Mountain (1956)
Knock on Wood (1954)
Off Limits (1953)
My Favorite Spy (1951)
Appointment with Danger (1951)
Dark City (1950)
Union Station (1950)
Rope of Sand (1949)
Samstag, Februar 06, 2010
Universal Backlot Series - Barbara Stanwyck im April
Wirklich dran geglaubt habe ich ja nicht mehr, nachdem Universal jetzt auch Made on Demand-DVD-Rs via Amazon.com vertreibt aber es scheint, als würden sie zukünftig zweigleisig fahren und weiterhin am Konzept der Backlot Series festhalten.
So erscheint am 27. April im Rahmen der Backlot Series eine The Barbara Stanwyck Collection, die sechs Filme der Schauspielikone enthalten wird:
- Internes Can't Take Money (1937)
- The Great Man's Lady (1942)
- The Bride Wore Boots (1946)
- The Lady Gambles (1949)
- All I Desire (1953)
- There's Always Tomorrow (1956)
Leider gibt es zur Zeit noch keine weiteren Infos zur Ausstattung, also ob eventuell Bonusmaterial mit an Bord sein wird. Auch ein Cover ist bisher noch nicht aufgetaucht. Diese Infos werden nachgereicht, sobald sie verfügbar sind.
US Boxoffice (29.01. - 31.01.)
Same shit, different weekend. Seit sieben Wochen sieht das Bild in den USA so aus. Auch an diesem Wochenende haben es zwei Filme versucht an die Spitze zu kommen und sind kläglich gescheitert und die Aussichten sind jetzt auch nicht so rosig, dass sich das demnächst ändern dürfte, wenngleich ein wenig Abwechslung nicht schaden würde. Insofern fallen die Einleitungsworte auch entsprechend kürzer aus.
Auf dem zehnten Platz findet sich It's Complicated wieder, der noch einmal auf $ 3,80 Mio. kommt und sich so nach sechs Wochen auf einem Polster von $ 104,11 Mio. ausruhen kann. Die internationalen Zahlen dazugezählt, kommt man auf ganz passable $ 170 Mio.
Vorbei ist jetzt auch die Zeit für Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel, der sich den Abschied mit $ 4,0 Mio. versüßt und damit $ 209,29 Mio. in den USA eingespielt hat und damit wohl knapp die $ 217 Mio. des Erstlings noch erreichen wird. Inklusive des weltweiten Einspiels summiert sich das Ganze auf $ 400 Mio.
Auch Englands bekanntester Detektiv ist kurz davor, aus den Top 10 zu purzeln. Für Sherlock Holmes gab es $ 4,52 Mio. und die Gewissheit, dass man mit $ 197,60 Mio. das Soll erfüllt hat. Auch hier liegt man bei $ 400 Mio., wenn die restlichen Zahlen dazuaddiert werden.
So ein Knaller ist Peter Jacksons The Lovely Bones bei weitem nicht. Dank der $ 4,73 Mio. kommt er gerade einmal auf $ 38,01 Mio. und das sind für den Herrn der Ringe wahrlich Peanuts. Vielleicht mit dem nächsten Projekt Mr. Jackson.
Sonys Legion (2010) hat nach einem ordentlichen Start in der letzten Woche mit 59% am stärksten innerhalb der Top 10 verloren und muss sich nun mit $ 7,18 Mio. begnügen. Nach zwei Spielwochen sind $ 29,02 Mio. auf dem Konto und am Ende wird man wohl bei $ 40-45 Mio. auslaufen.
Etwas besser verkauft sich The Book of Eli, der mit $ 8,91 Mio. am letzten Wochenende zugeschlagen hat. Damit ist er auch der Gewinner des Januars und führt mit $ 74,51 Mio. die Liste der 2010er Filme an. Die $ 100 Mio. wird er aber nicht mehr knacken und wohl knapp an den $ 90 Mio. kratzen.
Foxs Tooth Fairy hat den Platz gehalten und mit $ 10 Mio. den schlechten Start der Woche etwas abgefedert. Somit sind nun $ 26,10 Mio. auf dem Konto aber so viel mehr wird er nun auch nicht mehr machen.
Der erste Neustarter When in Rome hat es immerhin auf den dritten Platz geschafft und das mit $ 12,35 Mio. Damit liegt die RomCom aber auch eher im hinteren Drittel ihres Genres und die Konkurrenz schläft nicht.
Mel Gibsons Schauspielrückkehr in Edge of Darkness war auch kein großer Publikumsmagnet und so sind die $ 17,21 Mio. auch keine Visitenkarte und da der Film stolze $ 80 Mio. gekostet haben soll, wird es noch eine ganze Weile dauern, bis hier schwarze Zahlen geschrieben werden.
Probleme, die Avatar nicht mehr hat. Noch immer für $ 31,28 Mio. hat er in dieser Woche auch den Boot-Rekord für das US-Einspiel genommen, inkl. der $ 2 Mrd.-Marke weltweit und alles ist schlumpfig blau.
Neustarter gibt es erneut zwei für das Superbowl-Wochenende. Schwer wird es der Actioner From Paris with Love haben, ist er doch auf das männliche Publikum angewiesen. Eventuell verirrt man sich ja vor dem Spiel in eines der 2722 Kinos der USA. Auf die Frauen hat es Dear John abgesehen, eine Nicholas Sparks-Verfilmung mit ordentlich Tränenpotential: 2969 Kopien sind es hier.
Neuer Podcast - Die 10. Ausgabe
Das neue Jahr bringt auch gleich die 10. Ausgabe des beliebten filmabend.info Podcasts, in dem Omahabitch und meine Wenigkeit mal wieder über Neues aus der Welt der Filme philosophieren.
Wer Interesse hat, kann den Cast hier finden: http://www.filmabend.info/filmabend-info-die-zehnte-oscars-2010-sherlock-holmes-surrogates-a-serious-man/
Donnerstag, Februar 04, 2010
Terrence Malick - Auf einmal so arbeitswütig! Neues Projekt!
Scheinbar wurde Malick von der Arbeitsmücke gestochen, denn wie Nikki Finke berichtet, hat er ein neues Projekt in Arbeit und nicht nur das, auch der Cast soll schon stehen: Christian Bale, Javier Bardem, Rachel McAdams und Olga Kurylenko.
Zur Story ist, wie üblich bei Malick, noch nichts bekannt aber es soll sich um eine "yet untitled love story" handeln. Die internationalen Vertriebsrechte sollen übrigens schon auf dem diesjährigen European Film Market angeboten werden.
Dieses Jahr dürfte übrigens auch Malicks aktueller Film, The Tree of Life, in die Kinos kommen.
Zur Story ist, wie üblich bei Malick, noch nichts bekannt aber es soll sich um eine "yet untitled love story" handeln. Die internationalen Vertriebsrechte sollen übrigens schon auf dem diesjährigen European Film Market angeboten werden.
Dieses Jahr dürfte übrigens auch Malicks aktueller Film, The Tree of Life, in die Kinos kommen.
Sonntag, Januar 31, 2010
Lohn der Angst
Das menschliche Verhalten in Extremsituationen wurde schon oft in Filmen thematisiert aber nur wenige haben auch nur annähernd die Klasse eines Lohn der Angst, der 1953 in die europäischen Kinos kam und bis heute wohl das bekannteste Werk des französischen Regisseurs Henri-Georges Clouzot ist. Der selbst unter widrigen Bedingungen gedrehte Film vereint dabei Elemente des Film Noir und des europäischen Kinos der Nachkriegszeit, ist Charakterstudie und Abenteuerthriller zugleich und ebnete sicherlich den Weg für das Actionkino, so wie wir es heute kennen.
Der Film spielt dabei in der südamerikanischen Einöde, in einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo, welches von diversen gescheiterten Existenzen bevölkert wird, deren eine Hoffnung sie alle verbindet:
endlich den Absprung aus diesem Nest zu schaffen. Darunter befinden sich auch Mario (Yves Montand), den man schon ein wenig als Sunnyboy titulieren kann, der Deutsche Bimba (Peter van Eyck) und der Italiener (Folco Lulli). Wenig später strandet auch noch der ältere Jo (Charles Vanel) in dem Ort. Früher einmal eine große Nummer, lebt er noch immer von seinem Namen. Die Vier sind es auch, die kurz darauf einen Job bei hiesigen Ölfirma annehmen, der ihnen endlich Reichtum und ein Ticket nach Hause verspricht. Die Sache hat nur einen Haken: Sie müssen als Himmelfahrtskommando zwei LKW-Ladungen Nitroglyzerin zu einem 300km entfernten Bohrfeld schaffen, damit dort ein Brand gelöscht werden kann. Schon nach wenigen Metern macht sich die Angst bei den ersten Besatzungsmitgliedern breit und es liegen noch hunderte Kilometer vor ihnen...
Um die einzelnen Charaktere besser zu verstehen, sich mit ihnen identifizieren zu können, nimmt sich Regisseur Clouzot fast eine Stunde Zeit, um sie vorzustellen und der Zuschauer bekommt ein detailliertes Bild ihrer aktuellen Lebenssituation, bevor jenes Porträt schon wenig später demontiert wird, wenn sie dem Druck der Anspannung und der Angst ausgesetzt sind, der während des Transports omnipräsent ist. Man merkt schnell, welches Verhalten bisher nur Fassade war, doch all diese Rekationen der Charaktäre wären nicht nachvollziehbar, wenn jenes Angstgefühl, welches sie umgibt, nicht auch zum Zuschauer transportiert werden würde und hier zeigt sich Clouzots genialer Inszenierungssinn, wenn die LKWs über buckelige Pisten rumpeln, an tiefen Abgründen vorbeirollen und man nie weiß, was sich hinter den nächsten Kurve verbergen wird. So leidet man als Zuschauer förmlich mit und so muss Film auch sein. Eine tour de force par excellence. 9,5/10
Der Film spielt dabei in der südamerikanischen Einöde, in einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo, welches von diversen gescheiterten Existenzen bevölkert wird, deren eine Hoffnung sie alle verbindet:
endlich den Absprung aus diesem Nest zu schaffen. Darunter befinden sich auch Mario (Yves Montand), den man schon ein wenig als Sunnyboy titulieren kann, der Deutsche Bimba (Peter van Eyck) und der Italiener (Folco Lulli). Wenig später strandet auch noch der ältere Jo (Charles Vanel) in dem Ort. Früher einmal eine große Nummer, lebt er noch immer von seinem Namen. Die Vier sind es auch, die kurz darauf einen Job bei hiesigen Ölfirma annehmen, der ihnen endlich Reichtum und ein Ticket nach Hause verspricht. Die Sache hat nur einen Haken: Sie müssen als Himmelfahrtskommando zwei LKW-Ladungen Nitroglyzerin zu einem 300km entfernten Bohrfeld schaffen, damit dort ein Brand gelöscht werden kann. Schon nach wenigen Metern macht sich die Angst bei den ersten Besatzungsmitgliedern breit und es liegen noch hunderte Kilometer vor ihnen...
Um die einzelnen Charaktere besser zu verstehen, sich mit ihnen identifizieren zu können, nimmt sich Regisseur Clouzot fast eine Stunde Zeit, um sie vorzustellen und der Zuschauer bekommt ein detailliertes Bild ihrer aktuellen Lebenssituation, bevor jenes Porträt schon wenig später demontiert wird, wenn sie dem Druck der Anspannung und der Angst ausgesetzt sind, der während des Transports omnipräsent ist. Man merkt schnell, welches Verhalten bisher nur Fassade war, doch all diese Rekationen der Charaktäre wären nicht nachvollziehbar, wenn jenes Angstgefühl, welches sie umgibt, nicht auch zum Zuschauer transportiert werden würde und hier zeigt sich Clouzots genialer Inszenierungssinn, wenn die LKWs über buckelige Pisten rumpeln, an tiefen Abgründen vorbeirollen und man nie weiß, was sich hinter den nächsten Kurve verbergen wird. So leidet man als Zuschauer förmlich mit und so muss Film auch sein. Eine tour de force par excellence. 9,5/10
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1950er,
Abenteuer,
Classic Corner,
Krimi/Thriller,
Kurzkommentare
Samstag, Januar 30, 2010
US Boxoffice (22.01. - 24.01.)
Aus Zeit- und Unmotivationsgründen gibt es nur ein Bild der Ergebnisse. Wird endlich Zeit, dass "Neues aus Schlumpfhausen" die Spitzenposition räumt aber da muss man wohl noch bis Mitte Februar warten:
Walking Tall - The Payback
Anno 2004 hat man den 70s-Klassiker Der Große aus dem Dunkeln neu verfilmt und so entstand Walking Tall - Auf eigene Faust mit Dwayne "The Rock" Johnson in der Hauptrolle. Auch wenn der Film kein großer Kassenknüller war, schien er doch genug Potential für zwei DTV-Fortsetzungen gehabt zu haben, von denen Walking Tall - The Payback die erste ist.
Kreativerweise hat man hier auch gleich die Story des Vorgängers recyclet und anstatt Dwayne Johnsons spielt hier Kevin "Herkules" Sorbo die Rolle des aufrechten Ex-Militärs, der in sein Heimatdorf zurückkehrt, um den Bad Guys zu zeigen, wo der Maurer das Loch in der Wand gelassen hat. Grund für die Rückkehr ist der Mord an seinem Vater, der in dem Örtchen Sheriff war, und ein paar fiesen Gaunern auf der Spur war, die die Bürger terrorisierten, um das Land günstig aufzukaufen. Da kann es auch schon einmal passieren, dass ganze Tankstellen in die Luft fliegen. Natürlich sind die Bürger verunsichert, die Beweise nicht ausreichend, und so machen sich Nick (Kevin Sorbo) und der Deputy seines Dads selbst auf, für Recht und Ordnung zu sorgen. Natürlich sind die bösen Buben not amused und gibt es zu Beginn noch zünftige Barschlägereien, bekriegt man sich später mit Schießeisen. Wie gesagt, wer die Story des Vorgängers kennt, wird vom zweiten Teil wenig überrascht, gibt es ein paar marginale Änderungen der Hauptgeschichte.
Immerhin blieb man zum Dreh in den USA und hat daraus keinen Osteuropaklopper gemacht, wobei es sicherlich interessant gewesen wäre, Texas in Rumänien nachzudrehen. Da die Story abgeschrieben werden muss, müssen andere Punkte glänzen und das passiert nur sehr selten. Kevin Sorbo ist und bleibt einfach ein recht langweiliger Klotz, der kaum Ausstrahlung besitzt und das Problem haben hier alle Schauspieler, sodass einem das Schicksal der Akteure bisweilen recht egal ist. Erst zum Ende hin nimmt der Film an Drive auf aber dann ist es schon fast zu spät. Solide ist hingegen die Action, die ganz gut getimed wurde, Fans aber auch nicht aus den Latschen kippen lässt. Wahrlich gibt es schlimmere DTV-Produktionen und der geneigte Genrefreund wird mit diesem Filmchen auch seinen Spaß haben aber nüchtern betrachtet, haben wir es doch mit einem Schnarcher zu tun: 3,5/10.
Kreativerweise hat man hier auch gleich die Story des Vorgängers recyclet und anstatt Dwayne Johnsons spielt hier Kevin "Herkules" Sorbo die Rolle des aufrechten Ex-Militärs, der in sein Heimatdorf zurückkehrt, um den Bad Guys zu zeigen, wo der Maurer das Loch in der Wand gelassen hat. Grund für die Rückkehr ist der Mord an seinem Vater, der in dem Örtchen Sheriff war, und ein paar fiesen Gaunern auf der Spur war, die die Bürger terrorisierten, um das Land günstig aufzukaufen. Da kann es auch schon einmal passieren, dass ganze Tankstellen in die Luft fliegen. Natürlich sind die Bürger verunsichert, die Beweise nicht ausreichend, und so machen sich Nick (Kevin Sorbo) und der Deputy seines Dads selbst auf, für Recht und Ordnung zu sorgen. Natürlich sind die bösen Buben not amused und gibt es zu Beginn noch zünftige Barschlägereien, bekriegt man sich später mit Schießeisen. Wie gesagt, wer die Story des Vorgängers kennt, wird vom zweiten Teil wenig überrascht, gibt es ein paar marginale Änderungen der Hauptgeschichte.
Immerhin blieb man zum Dreh in den USA und hat daraus keinen Osteuropaklopper gemacht, wobei es sicherlich interessant gewesen wäre, Texas in Rumänien nachzudrehen. Da die Story abgeschrieben werden muss, müssen andere Punkte glänzen und das passiert nur sehr selten. Kevin Sorbo ist und bleibt einfach ein recht langweiliger Klotz, der kaum Ausstrahlung besitzt und das Problem haben hier alle Schauspieler, sodass einem das Schicksal der Akteure bisweilen recht egal ist. Erst zum Ende hin nimmt der Film an Drive auf aber dann ist es schon fast zu spät. Solide ist hingegen die Action, die ganz gut getimed wurde, Fans aber auch nicht aus den Latschen kippen lässt. Wahrlich gibt es schlimmere DTV-Produktionen und der geneigte Genrefreund wird mit diesem Filmchen auch seinen Spaß haben aber nüchtern betrachtet, haben wir es doch mit einem Schnarcher zu tun: 3,5/10.Freitag, Januar 29, 2010
Donnerstag, Januar 28, 2010
Mel Gibson und Shane Black = neuer Film
Shane Black, Autor der Lethal Weapon-Serie und Regisseur von Kiss Kiss Bang Bang, hat einen neuen Film in Arbeit: Cold Warrior. Die Story dreht sich dabei um einen Spionageveteranen des Kalten Kriegs, der aus seinem Ruhestand zurückgeholt wird, um mit einem jüngeren Kollegen russische Terroristen zu bekämpfen.
Im Gespräch für die Hauptrolle ist dabei Mel Gibson, der nun wieder Fuß zu fassen scheint als Schauspieler - sein aktueller Film Edge of Darkness startet an diesem Wochenende in den USA.
Bezüglich seines Filmbuddys wurden noch keine Namen genannt. Das Drehbuch zum Film stammt übrigens nicht von Shane Black, der hier wohl nur das Zepter der Regie übernehmen wird. Auf /film kann man die Meldung nachlesen. Mal sehen, was die nächsten Wochen zum Film noch so geschrieben wird in den Gazetten.
Im Gespräch für die Hauptrolle ist dabei Mel Gibson, der nun wieder Fuß zu fassen scheint als Schauspieler - sein aktueller Film Edge of Darkness startet an diesem Wochenende in den USA.
Bezüglich seines Filmbuddys wurden noch keine Namen genannt. Das Drehbuch zum Film stammt übrigens nicht von Shane Black, der hier wohl nur das Zepter der Regie übernehmen wird. Auf /film kann man die Meldung nachlesen. Mal sehen, was die nächsten Wochen zum Film noch so geschrieben wird in den Gazetten.
Montag, Januar 25, 2010
100.000 Dollar in der Sonne
Auch wenn Henri Verneuil vielleicht nicht den Ruf eines Godards oder Truffauts hat, war er für das französische Kino gleichermaßen von entscheidender Rolle. So drehte er in den 60er-80er Jahren diverse erstklassige Krimis und Thriller, die noch heute viele Fans haben.
100.000 Dollar in der Sonne entstand in dieser Schaffensphase und kann mit zwei französischen Schauspielgrößen in den Hauptrollen aufwarten: Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo. Sie spielen die beiden LKW-Fahrer Rocco (Belmondo) und Marec (Ventura), die in der Spedition von Castigliano (Gert Fröbe) angestellt sind und Waren durch Nordafrika befördern. Im Grunde sind die Zwei dicke Kumpels, doch dann wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, als Rocco den neuen LKW der Spedition klaut, der eigentlich für den mysteriösen Neuling Steiner (Reginald Kernan) gedacht war. Marec bekommt daraufhin von Castigliano ein Angebot gemacht, das er nicht zurückweisen kann und nimmt die Verfolgung seines Freundes auf und sammelt auf dem Weg auch den inzwischen gekündigten Steiner ein. Es beginnt eine Jagd durch die afrikanische Wüstenlandschaft mit 20 Tonnen im Rücken. Natürlich lässt sich Rocco auch nicht so leicht zur Aufgabe überreden, soll die gestohlene Fracht doch $ 100.000 Wert sein und er muss es zusammen mit seiner Freundin und dem LKW ja nur über die Grenze schaffen.
Auch wenn der Film anhand der Story wenig herzugeben scheint, so hat Verneuil durch die exzellente Inszenierung das Optimum aus dem Stoff geholt. Es beginnt ja schon beim exotischen Setting und, trotz der Tatsache, dass der Film in Schwarzweiß gedreht wurde, den daraus resultierenden spektakulären Landschaftsbildern. Darüber hinaus sind die Actionszenen bzw. die Verfolgungsjagdsequenz nahezu perfekt in Szene gesetzt und man vergisst schnell, dass wir es hier mit einem Film zu tun haben, der auf die 50 Jahre zugeht. Des Weiteren hat man es geschafft, interessante Charaktere zu schreiben und so fiebert man speziell mit Lino Venturas Marec mit, während Belmondo mit seinem arrogant-schlitzohrigen Spiel natürlich seine Paraderolle ausfüllt. Auch wird Humor bewiesen und so gibt es einen Running Gag im Film, nämlich immer dann, wenn der gute Marec eine Panne hat, wenngleich man sich dann fragen kann, warum sie eigentlich so durch die Wüstenlandschaft gejagt sind aber das ist ja nicht so wichtig. Negativ schlägt eigentlich nur die Laufzeit zu Buche, denn die ist mit guten zwei Stunden dann doch etwas zu lang geraten, wodurch der Film eben auch Passagen hat, in denen die Spannungskurve abfällt und dann kämpft man doch mit der dünnen Geschichte. Sei's drum. 100.000 Dollar in der Sonne macht trotzdem Laune und besticht mit den o.g. Attributen: 07/10.
100.000 Dollar in der Sonne entstand in dieser Schaffensphase und kann mit zwei französischen Schauspielgrößen in den Hauptrollen aufwarten: Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo. Sie spielen die beiden LKW-Fahrer Rocco (Belmondo) und Marec (Ventura), die in der Spedition von Castigliano (Gert Fröbe) angestellt sind und Waren durch Nordafrika befördern. Im Grunde sind die Zwei dicke Kumpels, doch dann wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, als Rocco den neuen LKW der Spedition klaut, der eigentlich für den mysteriösen Neuling Steiner (Reginald Kernan) gedacht war. Marec bekommt daraufhin von Castigliano ein Angebot gemacht, das er nicht zurückweisen kann und nimmt die Verfolgung seines Freundes auf und sammelt auf dem Weg auch den inzwischen gekündigten Steiner ein. Es beginnt eine Jagd durch die afrikanische Wüstenlandschaft mit 20 Tonnen im Rücken. Natürlich lässt sich Rocco auch nicht so leicht zur Aufgabe überreden, soll die gestohlene Fracht doch $ 100.000 Wert sein und er muss es zusammen mit seiner Freundin und dem LKW ja nur über die Grenze schaffen.
Auch wenn der Film anhand der Story wenig herzugeben scheint, so hat Verneuil durch die exzellente Inszenierung das Optimum aus dem Stoff geholt. Es beginnt ja schon beim exotischen Setting und, trotz der Tatsache, dass der Film in Schwarzweiß gedreht wurde, den daraus resultierenden spektakulären Landschaftsbildern. Darüber hinaus sind die Actionszenen bzw. die Verfolgungsjagdsequenz nahezu perfekt in Szene gesetzt und man vergisst schnell, dass wir es hier mit einem Film zu tun haben, der auf die 50 Jahre zugeht. Des Weiteren hat man es geschafft, interessante Charaktere zu schreiben und so fiebert man speziell mit Lino Venturas Marec mit, während Belmondo mit seinem arrogant-schlitzohrigen Spiel natürlich seine Paraderolle ausfüllt. Auch wird Humor bewiesen und so gibt es einen Running Gag im Film, nämlich immer dann, wenn der gute Marec eine Panne hat, wenngleich man sich dann fragen kann, warum sie eigentlich so durch die Wüstenlandschaft gejagt sind aber das ist ja nicht so wichtig. Negativ schlägt eigentlich nur die Laufzeit zu Buche, denn die ist mit guten zwei Stunden dann doch etwas zu lang geraten, wodurch der Film eben auch Passagen hat, in denen die Spannungskurve abfällt und dann kämpft man doch mit der dünnen Geschichte. Sei's drum. 100.000 Dollar in der Sonne macht trotzdem Laune und besticht mit den o.g. Attributen: 07/10.Samstag, Januar 23, 2010
US Boxoffice (15.01. - 17./18.01)
Schnarchatar. Während James Camerons blaues Schlumpfepos weiterhin nicht von der Spitzenposition zu vertreiben ist, haben die Amerikaner das erste 4-Day Weekend des Jahres hinter sich gebracht und sind fleissig in die Kinos gegangen. Wie es sich gehört, ist natürlich der MLK-Rekord gebrochen worden und während die ganze Welt weiterhin nur von Pandora redet, sind doch auch noch zwei andere Filme an den Start gegangen, die dann aber doch sehr unterschiedlich abgeschnitten haben. Wie üblich basiert die Top 10 auf den 3-Day-Werten von Freitag bis Sonntag und das 4-Day-Ergebnis steht in Klammern.
Jason Reitmans Up in the Air konnte sich knapp in den Charts halten und kassierte eine weitere Gutschrift in Form von $ 5,45 Mio. ($ 6,53 Mio.). Der aktuelle Meilenstatus beläuft sich daher auf $ 63,90 Mio., was bei geschätzten Kosten von $ 25 Mio. wahrlich nicht so übel ist.
Für Sandra Bullocks The Blind Side läuft es auch weiterhin nach Plan. So gab es nicht nur einen (Mitleids) Golden Globe für die Schauspielerin, sondern auch neuerliche $ 5,56 Mio. ($ 6,79 Mio.), wodurch man auf beachtliche $ 228,18 Mio. kommt.
Leap Year, letztwöchtiger Neustarter, muss sich indes mit $ 5,93 Mio. ($ 7,07 Mio.) begnügen und kann so nach zwei Wochenenden $ 18,77 Mio. vorweisen. Durch die späteren Auswertungskanäle wird der Film wohl erst richtig Gewinn verbuchen können.
Weiterhin passabel läuft es auch für It's Complicated, der für neuerliche $ 8,11 Mio. ($ 9,62 Mio.) gut war und so nach vier Wochen $ 90,17 Mio. vorweisen kann. Damit wird der Film den Sprung über die $ 100 Mio. Marke wohl ganz knapp schaffen.
Dem ersten Neustarter begegnet man auf Platz 6 und man kann sich durchaus fragen, warum sich Jackie Chan für Filme wie The Spy Next Door hergibt. Die Kinogänger hatten wohl ähnliche Gedanken und so kam der Film auf lächerliche $ 9,73 Mio. ($ 12,88 Mio.). Bei dem Trailer wahrlich kein Wunder.
Auch der wohl bekannteste Ermittler der Welt muss Federn lassen und so kommt Sherlock Holmes nur noch auf $ 9,89 Mio. ($ 12,03 Mio.), hat aber nach vier Wochen in den US-Kinos schon $ 182,23 Mio. umsetzen können. In Deutschland startet der Film übrigens kommende Woche.
Wahrlich nicht kleinzukriegen ist Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel, sodass erneut $ 11,62 Mio. ($ 15,31 Mio.) auf das Konto fließen, welches mit $ 196,41 Mio. prall gefüllt ist. Die Kinder mögen den Quatsch leider. Wird Zeit, dass sie Geschmack entwickeln.
Landesweit in die Kinos kam übrigens auch Peter Jacksons The Lovely Bones, der sich mit $ 17,01 Mio. ($ 19,91 Mio.) gleich auf den dritten Platz vorkämpfen konnte. Durch das vorherige Limited Release sind dann $ 20,38 Mio auf dem Konto der $ 65 Mio. Produktion.
Der erste semi-Blockbuster des Jahres ist The Book of Eli und der Film hat sich auch erstaunlich gut verkauft. So kommt der Denzel Washington Endzeitactioner auf $ 32,79 Mio. ($ 38,44 Mio.), was für einen Film seiner Art zu diesem Zeitpunkt des Jahres im Soll liegt. Wir könnten es hier mit dem ersten 2010er Film zu tun haben, der den Sprung über die $ 100 Mio. Marke schaffen könnte.
In einer eigenen Welt spielt natürlich Avatar, der $ 42,79 Mio. ($ 54,40 Mio.) einfährt, damit in den USA allein auf $ 504,87 Mio. kommt und seinen Angriff auf die Rekordbücher weiter fortsetzt. Weltweit sind $ 1.690 Mio. eingefahren und das olle Boot wird er auch bald versenken.
Die Neustarter für dieses Wochenende werden es also wahrscheinlich auch nicht schaffen, die Spitzenposition zu erobern. Nichtsdestotrotz nehmen drei neue Filme den Kampf auf. So zum Beispiel der Horror-Thriller Legion aus dem Hause Sony/Screen Gems, der mit 2476 Filmrollen aber nicht zur Offensive blasen kann. Auch das Harrison Ford-Drama Extraordinary Measures, welches aufgrund der Thematik und der 2549 Kopien einen schweren Stand haben wird, wird in den Kinos zu sehen sein. Und auch Dwayne "The Rock" Johnson beglückt die Kinogänger in The Tooth Fairy, der in 3344 Kinos laufen wird und daher von den drei Neulingen der Favorit ist.
Jason Reitmans Up in the Air konnte sich knapp in den Charts halten und kassierte eine weitere Gutschrift in Form von $ 5,45 Mio. ($ 6,53 Mio.). Der aktuelle Meilenstatus beläuft sich daher auf $ 63,90 Mio., was bei geschätzten Kosten von $ 25 Mio. wahrlich nicht so übel ist.
Für Sandra Bullocks The Blind Side läuft es auch weiterhin nach Plan. So gab es nicht nur einen (Mitleids) Golden Globe für die Schauspielerin, sondern auch neuerliche $ 5,56 Mio. ($ 6,79 Mio.), wodurch man auf beachtliche $ 228,18 Mio. kommt.
Leap Year, letztwöchtiger Neustarter, muss sich indes mit $ 5,93 Mio. ($ 7,07 Mio.) begnügen und kann so nach zwei Wochenenden $ 18,77 Mio. vorweisen. Durch die späteren Auswertungskanäle wird der Film wohl erst richtig Gewinn verbuchen können.
Weiterhin passabel läuft es auch für It's Complicated, der für neuerliche $ 8,11 Mio. ($ 9,62 Mio.) gut war und so nach vier Wochen $ 90,17 Mio. vorweisen kann. Damit wird der Film den Sprung über die $ 100 Mio. Marke wohl ganz knapp schaffen.
Dem ersten Neustarter begegnet man auf Platz 6 und man kann sich durchaus fragen, warum sich Jackie Chan für Filme wie The Spy Next Door hergibt. Die Kinogänger hatten wohl ähnliche Gedanken und so kam der Film auf lächerliche $ 9,73 Mio. ($ 12,88 Mio.). Bei dem Trailer wahrlich kein Wunder.
Auch der wohl bekannteste Ermittler der Welt muss Federn lassen und so kommt Sherlock Holmes nur noch auf $ 9,89 Mio. ($ 12,03 Mio.), hat aber nach vier Wochen in den US-Kinos schon $ 182,23 Mio. umsetzen können. In Deutschland startet der Film übrigens kommende Woche.
Wahrlich nicht kleinzukriegen ist Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel, sodass erneut $ 11,62 Mio. ($ 15,31 Mio.) auf das Konto fließen, welches mit $ 196,41 Mio. prall gefüllt ist. Die Kinder mögen den Quatsch leider. Wird Zeit, dass sie Geschmack entwickeln.
Landesweit in die Kinos kam übrigens auch Peter Jacksons The Lovely Bones, der sich mit $ 17,01 Mio. ($ 19,91 Mio.) gleich auf den dritten Platz vorkämpfen konnte. Durch das vorherige Limited Release sind dann $ 20,38 Mio auf dem Konto der $ 65 Mio. Produktion.
Der erste semi-Blockbuster des Jahres ist The Book of Eli und der Film hat sich auch erstaunlich gut verkauft. So kommt der Denzel Washington Endzeitactioner auf $ 32,79 Mio. ($ 38,44 Mio.), was für einen Film seiner Art zu diesem Zeitpunkt des Jahres im Soll liegt. Wir könnten es hier mit dem ersten 2010er Film zu tun haben, der den Sprung über die $ 100 Mio. Marke schaffen könnte.
In einer eigenen Welt spielt natürlich Avatar, der $ 42,79 Mio. ($ 54,40 Mio.) einfährt, damit in den USA allein auf $ 504,87 Mio. kommt und seinen Angriff auf die Rekordbücher weiter fortsetzt. Weltweit sind $ 1.690 Mio. eingefahren und das olle Boot wird er auch bald versenken.
Die Neustarter für dieses Wochenende werden es also wahrscheinlich auch nicht schaffen, die Spitzenposition zu erobern. Nichtsdestotrotz nehmen drei neue Filme den Kampf auf. So zum Beispiel der Horror-Thriller Legion aus dem Hause Sony/Screen Gems, der mit 2476 Filmrollen aber nicht zur Offensive blasen kann. Auch das Harrison Ford-Drama Extraordinary Measures, welches aufgrund der Thematik und der 2549 Kopien einen schweren Stand haben wird, wird in den Kinos zu sehen sein. Und auch Dwayne "The Rock" Johnson beglückt die Kinogänger in The Tooth Fairy, der in 3344 Kinos laufen wird und daher von den drei Neulingen der Favorit ist.
Donnerstag, Januar 21, 2010
Sechs Hammer-Filme im April von Sony
Sony Pictures Home Entertainment wird im April sechs weitere Hammer-Filme aus ihrem Archiv auf DVD veröffentlichen. Diese werden als Teil der "Icons of"-Reihe erscheinen. Der genaue Veröffentlichungstermin ist der 06. April.
Dann wird das 3-Disc Set, Icons of Suspense: Hammer Films, bestehend aus:
- These Are The Damned (aka The Damned, 1963)
- Cash on Demand (1961)
- The Snorkel (1958)
- Stop Me Before I Kill! (aka The Full Treatment, 1960)
- Maniac (1963)
- Never Take Candy from a Stranger (aka Never Take Sweets from a Stranger, 1960)
in die US-Läden gebracht.
Bis zum 26.01.2010 kann über das Cover auf der Columbia Classics-Website abgestimmt werden: http://www.sonypictures.com/homevideo/columbiaclassics/
Mittwoch, Januar 20, 2010
True Grit wird noch 2010 in die Kinos gebracht
Wie /film und Variety berichten, wird die Coen'sche True Grit-Adaption mit Jeff Bridges als U.S. Marshal Rooster Cogburn noch 2010, an Weihnachten, in den USA in die Kinos gebracht. So hat es jedenfalls Paramount geplant, um natürlich auch noch für die Awardsaison gewappnet zu sein.
Neu für mich ist übrigens, dass Matt Damon für den Film gecastet wurde und die Rolle des Lawmans spielen wird, der Cogburn unterstützt.
True Grit ist jedenfalls für mich schon jetzt eines meiner Highlights für 2010, bzw. in Deutschland dann wohl erst 2011.
Dienstag, Januar 19, 2010
MacGruber - Trailer
Geboren als Gag bei Saturday Night Live, macht MacGruber nun die Kinoleinwand unsicher.
Sonntag, Januar 17, 2010
Die glorreichen Sieben
Spricht man von John Sturges' Die glorreichen Sieben, so hat man als erstes meist die unverkennbare Titelmusik von Elmer Bernstein im Ohr und selbst wenn man den Film gar nicht kennt, ist einem die Melodie sicher schon einmal über den Weg gelaufen und sei es nur deshalb, weil sie später von Marlboro für Werbekampagnen benutzt wurde. Man sollte sich aber auch gleichzeitig klar darüber sein, dass man es hier auch mit einem der letzten, großen amerikanischen Western zu tun hat, der Nachfolgern aus dem Bereich New Hollywood und Italo-Western den Weg ebnete, seinen Ursprung aber im fernen Osten hat. Genauer gesagt ist es Akira Kurosawas Die sieben Samurai, der hier als Vorlage dient.
Wie auch in Kurosawas Original wird hier ein kleines Dorf regelmäßig von Banditen heimgesucht, die die Vorräte der Bauern klauen. Anführer dieser Gruppe ist Calvera (Eli Wallach), der genauso durchtrieben wie charmant ist. Um sich zur Wehr zu setzen, werden drei Dorfbewohner losgeschickt, um nördlich der Grenze - also bei den Yankees - Gewehre zu kaufen. Hier treffen sie auch auf die beiden Revolverhelden Chris (Yul Brynner) und Vin (Steve McQueen), die gerade mit ein paar störrischen Stadtbewohnern ein Hühnchen zu rupfen haben. Nach einem Gespräch mit Chris beschließen die Drei, dass es klüger wäre, anstatt von Gewehren Männer zu bezahlen und sie beauftragen Chris, einen Trupp zusammenzustellen. Sieben werden es am Ende sein: Chris, Vin, der irische Mexikaner O'Reilly (Charles Bronson), der schweigsame Britt (James Coburn), Lee (Robert Vaughn), Harry (Brad Dexter) und der junge Wilde Chico (Horst Buchholtz). Zusammen kehren sie ins mexikanische Dorf zurück, um sich gegen die Banditen zu stellen und erfahren dabei viel mehr über sich, als sie es geträumt hätten.
Während der frühere Western davon geprägt war, dass sich ein Protagonist seinem Schicksal gestellt hat und getan hat, was ein Mann eben tun muss, hält mit Die glorreichen Sieben nun die Gruppe als Held Einzug in das amerikanische Kino und findet genreübergreifend großen Anklang. Speziell das Zusammentreffen der unterschiedlichen Charaktere macht den Reiz aus, erzählt doch jeder einzelne von ihnen - so sollte es im Idealfall sein - auch eine kleine Geschichte über sich selbst. Hier ist es so und man trifft die aus späteren Filmen bekannte Mixtur aus erfahrenen Revolverhelden, speziell Yul Brynners Charakter und wilden Jünglingen, kongenial verkörpert durch Horst Buchholtz in seiner Rolle als Chico, aus schweigsamen Gunslingern, besonders James Coburn, dem Steve McQueens Vin gegenübersteht, der immer einen markigen Oneliner auf den Lippen hat. Aber auch die Stimmung hat sich im Vergleich zu den vielen Frühwerken des Genres geändert. Die Zeit für Revolverhelden ist vorbei, die Leute werden sesshaft und so ist es auch nicht die Barmherzigkeit, die die Sieben dazu führt, den Bauern zu helfen, sondern die Alternativlosigkeit. Abgebrannt und ohne wirkliche Bestimmung kann sich niemand vorstellen, ein bürgerliches Leben zu führen und so nimmt man auch diesen Job an, selbst wenn er nur $ 20 einbringen wird. Einzig Chico ist noch nicht ganz verloren, was ihm in einer Schlüsselszene auch nahegelegt wird, wenn die Kehrseite des "Heldendaseins" zur Sprache kommt. Sicherlich wird der Film dadurch nicht zu einer großen psychologischen Studie, stehen doch diverse gut choreographierte Actionszenen im Vordergrund, bekommt aber Tiefgang und zeigt ein anderes Bild jener Cowboys, welches von nachfolgenden Filmemachern aufgegriffen wird. Sturges ist jedenfalls nicht nur eine wunderbare Kurosawa-Adaption gelungen, die dem japanischen Meisterregisseur selbst äußerst gut gefallen hat, sondern auch ein wunderbarer Western, der seinen Platz in der Filmgeschichte gefunden hat: 8,5/10.
Wie auch in Kurosawas Original wird hier ein kleines Dorf regelmäßig von Banditen heimgesucht, die die Vorräte der Bauern klauen. Anführer dieser Gruppe ist Calvera (Eli Wallach), der genauso durchtrieben wie charmant ist. Um sich zur Wehr zu setzen, werden drei Dorfbewohner losgeschickt, um nördlich der Grenze - also bei den Yankees - Gewehre zu kaufen. Hier treffen sie auch auf die beiden Revolverhelden Chris (Yul Brynner) und Vin (Steve McQueen), die gerade mit ein paar störrischen Stadtbewohnern ein Hühnchen zu rupfen haben. Nach einem Gespräch mit Chris beschließen die Drei, dass es klüger wäre, anstatt von Gewehren Männer zu bezahlen und sie beauftragen Chris, einen Trupp zusammenzustellen. Sieben werden es am Ende sein: Chris, Vin, der irische Mexikaner O'Reilly (Charles Bronson), der schweigsame Britt (James Coburn), Lee (Robert Vaughn), Harry (Brad Dexter) und der junge Wilde Chico (Horst Buchholtz). Zusammen kehren sie ins mexikanische Dorf zurück, um sich gegen die Banditen zu stellen und erfahren dabei viel mehr über sich, als sie es geträumt hätten.Während der frühere Western davon geprägt war, dass sich ein Protagonist seinem Schicksal gestellt hat und getan hat, was ein Mann eben tun muss, hält mit Die glorreichen Sieben nun die Gruppe als Held Einzug in das amerikanische Kino und findet genreübergreifend großen Anklang. Speziell das Zusammentreffen der unterschiedlichen Charaktere macht den Reiz aus, erzählt doch jeder einzelne von ihnen - so sollte es im Idealfall sein - auch eine kleine Geschichte über sich selbst. Hier ist es so und man trifft die aus späteren Filmen bekannte Mixtur aus erfahrenen Revolverhelden, speziell Yul Brynners Charakter und wilden Jünglingen, kongenial verkörpert durch Horst Buchholtz in seiner Rolle als Chico, aus schweigsamen Gunslingern, besonders James Coburn, dem Steve McQueens Vin gegenübersteht, der immer einen markigen Oneliner auf den Lippen hat. Aber auch die Stimmung hat sich im Vergleich zu den vielen Frühwerken des Genres geändert. Die Zeit für Revolverhelden ist vorbei, die Leute werden sesshaft und so ist es auch nicht die Barmherzigkeit, die die Sieben dazu führt, den Bauern zu helfen, sondern die Alternativlosigkeit. Abgebrannt und ohne wirkliche Bestimmung kann sich niemand vorstellen, ein bürgerliches Leben zu führen und so nimmt man auch diesen Job an, selbst wenn er nur $ 20 einbringen wird. Einzig Chico ist noch nicht ganz verloren, was ihm in einer Schlüsselszene auch nahegelegt wird, wenn die Kehrseite des "Heldendaseins" zur Sprache kommt. Sicherlich wird der Film dadurch nicht zu einer großen psychologischen Studie, stehen doch diverse gut choreographierte Actionszenen im Vordergrund, bekommt aber Tiefgang und zeigt ein anderes Bild jener Cowboys, welches von nachfolgenden Filmemachern aufgegriffen wird. Sturges ist jedenfalls nicht nur eine wunderbare Kurosawa-Adaption gelungen, die dem japanischen Meisterregisseur selbst äußerst gut gefallen hat, sondern auch ein wunderbarer Western, der seinen Platz in der Filmgeschichte gefunden hat: 8,5/10.
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Rush Hour 3
Schon die beiden Vorgänger funktionierten aufgrund eines recht simplen aber auch fragilen Konzepts - man stecke einfach zwei völlig unterschiedliche Charaktere zusammen und baue daraus eine Buddy-Actionkomödie - über weite Strecken nur leidlich, spielten aber genug Geld ein, um auch noch einen dritten Film hervorzubringen.
In Rush Hour 3 werden Chris Tucker und Jackie Chan mal wieder von Triaden oder triadenähnlichen Gangstern in ein waghalsiges Abenteuer gezogen und machen zur Abwechslung nun Europa, genauer gesagt Paris, unsicher. Die Story ist dabei nebensächlich, weil über weite Strecken langweilig, dreht sich aber um eine geheime Triadenliste, die schon den chineischen Konsul beinahe ins Grab gebracht hat und führt die beiden Ermittler nach Paris - wie Chris Tuckers Charakter, der scheinbar zum Verkehrspolizisten degradiert wurde, dann doch irgendwie mit dem Fall zu tun bekommt und nach Paris reisen darf, bleibt genauso ungeklärt wie manch anderes Mysterium im Film.
In Paris blödelt man sich jedenfalls bis zu der der obskuren Triadenliste und einer mysteriösen Tänzerin und dann weiter zu den bösen Buben und haut sie in einem vergleichsweise schwachen Finale zu Brei. Blödeln ist dann auch das richtige Verb um viele Szenen im Film zu beschreiben, denn Chris Tuckers maßloses Overacting kann wohl nur noch Teenager beeindrucken, zumal der Anteil der typischen Jackie Chan-Actionszenen abgenommen hat, bzw. diese einfach unspektakulär inszeniert wurden. Witzig, wobei eigentlich auch nicht wirklich, ist immerhin der Gastauftritt Roman Polanskis, der hier einen französischen Kommissar spielt aber auch nur zwei Szenen im ganzen Film hat. Öde an der Geschichte selbst ist auch noch, dass sie einfach zu vorhersehbar ist und sich bekannten Twists bemüht, wodurch der Überrasschungseffekt gegen Null tendiert. Die Luft ist spürbar raus aus der Serie und sollte es zu einem vierten Teil kommen, dann bitte unter anderen Vorzeichen und vor allem mit einem anderen Regisseur. 4,5/10
In Rush Hour 3 werden Chris Tucker und Jackie Chan mal wieder von Triaden oder triadenähnlichen Gangstern in ein waghalsiges Abenteuer gezogen und machen zur Abwechslung nun Europa, genauer gesagt Paris, unsicher. Die Story ist dabei nebensächlich, weil über weite Strecken langweilig, dreht sich aber um eine geheime Triadenliste, die schon den chineischen Konsul beinahe ins Grab gebracht hat und führt die beiden Ermittler nach Paris - wie Chris Tuckers Charakter, der scheinbar zum Verkehrspolizisten degradiert wurde, dann doch irgendwie mit dem Fall zu tun bekommt und nach Paris reisen darf, bleibt genauso ungeklärt wie manch anderes Mysterium im Film.
In Paris blödelt man sich jedenfalls bis zu der der obskuren Triadenliste und einer mysteriösen Tänzerin und dann weiter zu den bösen Buben und haut sie in einem vergleichsweise schwachen Finale zu Brei. Blödeln ist dann auch das richtige Verb um viele Szenen im Film zu beschreiben, denn Chris Tuckers maßloses Overacting kann wohl nur noch Teenager beeindrucken, zumal der Anteil der typischen Jackie Chan-Actionszenen abgenommen hat, bzw. diese einfach unspektakulär inszeniert wurden. Witzig, wobei eigentlich auch nicht wirklich, ist immerhin der Gastauftritt Roman Polanskis, der hier einen französischen Kommissar spielt aber auch nur zwei Szenen im ganzen Film hat. Öde an der Geschichte selbst ist auch noch, dass sie einfach zu vorhersehbar ist und sich bekannten Twists bemüht, wodurch der Überrasschungseffekt gegen Null tendiert. Die Luft ist spürbar raus aus der Serie und sollte es zu einem vierten Teil kommen, dann bitte unter anderen Vorzeichen und vor allem mit einem anderen Regisseur. 4,5/10Freitag, Januar 15, 2010
US Boxoffice (08.01. - 10.01.)
Das neue Jahr begann so, wie das alte aufgehört hat und auch aufgrund akuter Avatar-Unlust habe ich dann nicht mehr wirklich das Geschehen schriftlich verfolgt. Dies möge man mir nachsehen und im Grunde war auch das letzte Wochenende in den USA verdammt langweilig, bliebt an der Spitze doch wirklich alles beim Alten. Zwar gab es die ersten drei Neustarter des Jahres aber wirklich überzeugen konnte keiner von ihnen.
Der zehnte Platz wird von The Princess and the Frog belegt, der zumindest auf dem US-Markt hinter den Erwartungen blieb und sich mit neuerlichen $ 4,65 Mio. aus den Top 10 verabschiedet. Damit kommt der Film nach sieben Wochen in den Charts auf $ 92,55 Mio. und kann sich damit nicht gegen computeranimierte Genrekollegen durchsetzen.
Der erste Neustarter des Jahres ist Youth in Revolt, der mit $ 6,89 Mio. aber wahrlich keine Bäume ausgerissen hat und auch keine mehr ausreißen wird. Am Ende dürfte man zufrieden sein, wenn um die $ 15 Mio. zusammengekommen sind.
Paramounts Up in the Air verkauft sich indes gut und kann eventuell von der anstehenden Golden Globe-Verleihung profitieren. Am letzten Wochenende flossen jedenfalls $ 7,16 Mio. auf das Konto, welches mit $ 54,80 Mio. für einen Film seiner Art gut gefüllt ist.
Dass The Blind Side inzwischen der erfolgreichste Film mit einer weiblichen Hauptdarstellerin ist, davon hat man bei der Produktion sicherlich nicht geträumt. Wirklich nachvollziehbar ist der immense Erfolg nicht aber noch immer ist der Film für $ 7,53 Mio. gut und hat nach acht Wochen die stolze Summer von $ 218,98 Mio. umgesetzt.
Der nächste Neustarter hat es immerhin auf den sechsten Platz geschafft. Zahlenmäßig war das Abschneiden von Leap Year aber auch nicht so prall, denn mit $ 9,20 Mio. lag man für das Genre auch deutlich unter dem Schnitt. Mit $ 19 Mio. war der Film immerhin nicht so teuer.
Der fünfte Platz wird von It's Complicated besetzt, der neuerliche $ 11,01 Mio. für sich verbuchen konnte. Damit kommt die mit Altstars besetzte RomCom auf $ 76,37 Mio. Da sich die Kosten aber auch auf geschätzte $ 85 Mio. beruhen sollen, muss der Film also noch ein bisschen Atem beweisen.
Der dritte und letzte Neustarter hat es immerhin auf den vierten Platz geschafft. Lionsgates Vampirhorror Daybreakers kam sogar auf $ 15,15 Mio. Das ist zwar noch immer kein Grund zum Jubeln aber da man auch hier mit $ 20 Mio. relativ kostengünstig gearbeitet hat, wird der Film am Ende sicherlich schwarze Zahlen für das Studio einbringen.
Auf den ersten drei Plätzen indes das gewohnte Bild. Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel schafft es auf weitere $ 16,57 Mio. und das trotz totaler Überflüssigkeit. Zwischenzeitlich sind $ 178,45 Mio. auf dem Konto und die Menschheit wird bestimmt nicht vor einem dritten Film verschont bleiben.
Guy Ritchie hat Sherlock Holmes den Flair des Coolen eingehaucht und die Kasse klingelt. So fließen $ 16,59 Mio. in den Geldbeutel von Warner und natürlich ist auch hier schon das Sequel angekündigt. Angesichts eines Einspiels von $ 165,15 Mio. auch kein Wunder.
Naja und über Avatar muss man eh nicht mehr viel verlieren. Wie schon bei dem Eisbergschiff ist der Hype kaum auszustehen und die Massen rennen weiter ins Kino. Mit $ 50,31 Mio. am vierten Wochenende ist man weiterhin dabei, Rekorde zu knacken und hat zwischenzeitlich $ 430,85 Mio. auf dem Konto.
Dieses Wochenende ist Martin Luther King-Day, also ein 4-Day Weekend und zwei Filme starten komplett neu, während ein ehemaliger Limited-Release den landesweiten Run bekommt. Die Rede ist hier von Peter Jacksons The Lovely Bones, der laut Kritikermeinung kein wirklich großer Wurf ist, aber trotzdem in 2563 Kinos zu sehen sein wird. Bei Lionsgate versucht man es mit einer der vielen unzähligen Jackie Chan-Actionkomödien. The Spy Next Door hat 2924 Kopien an Bord. Der erste größere "Blockbuster" ist Warners The Book of Eli mit Denzel Washington, der in 3111 Lichtspielhäusern zu sehen sein wird.
Der zehnte Platz wird von The Princess and the Frog belegt, der zumindest auf dem US-Markt hinter den Erwartungen blieb und sich mit neuerlichen $ 4,65 Mio. aus den Top 10 verabschiedet. Damit kommt der Film nach sieben Wochen in den Charts auf $ 92,55 Mio. und kann sich damit nicht gegen computeranimierte Genrekollegen durchsetzen.
Der erste Neustarter des Jahres ist Youth in Revolt, der mit $ 6,89 Mio. aber wahrlich keine Bäume ausgerissen hat und auch keine mehr ausreißen wird. Am Ende dürfte man zufrieden sein, wenn um die $ 15 Mio. zusammengekommen sind.
Paramounts Up in the Air verkauft sich indes gut und kann eventuell von der anstehenden Golden Globe-Verleihung profitieren. Am letzten Wochenende flossen jedenfalls $ 7,16 Mio. auf das Konto, welches mit $ 54,80 Mio. für einen Film seiner Art gut gefüllt ist.
Dass The Blind Side inzwischen der erfolgreichste Film mit einer weiblichen Hauptdarstellerin ist, davon hat man bei der Produktion sicherlich nicht geträumt. Wirklich nachvollziehbar ist der immense Erfolg nicht aber noch immer ist der Film für $ 7,53 Mio. gut und hat nach acht Wochen die stolze Summer von $ 218,98 Mio. umgesetzt.
Der nächste Neustarter hat es immerhin auf den sechsten Platz geschafft. Zahlenmäßig war das Abschneiden von Leap Year aber auch nicht so prall, denn mit $ 9,20 Mio. lag man für das Genre auch deutlich unter dem Schnitt. Mit $ 19 Mio. war der Film immerhin nicht so teuer.
Der fünfte Platz wird von It's Complicated besetzt, der neuerliche $ 11,01 Mio. für sich verbuchen konnte. Damit kommt die mit Altstars besetzte RomCom auf $ 76,37 Mio. Da sich die Kosten aber auch auf geschätzte $ 85 Mio. beruhen sollen, muss der Film also noch ein bisschen Atem beweisen.
Der dritte und letzte Neustarter hat es immerhin auf den vierten Platz geschafft. Lionsgates Vampirhorror Daybreakers kam sogar auf $ 15,15 Mio. Das ist zwar noch immer kein Grund zum Jubeln aber da man auch hier mit $ 20 Mio. relativ kostengünstig gearbeitet hat, wird der Film am Ende sicherlich schwarze Zahlen für das Studio einbringen.
Auf den ersten drei Plätzen indes das gewohnte Bild. Alvin and the Chipmunks: The Squeakquel schafft es auf weitere $ 16,57 Mio. und das trotz totaler Überflüssigkeit. Zwischenzeitlich sind $ 178,45 Mio. auf dem Konto und die Menschheit wird bestimmt nicht vor einem dritten Film verschont bleiben.
Guy Ritchie hat Sherlock Holmes den Flair des Coolen eingehaucht und die Kasse klingelt. So fließen $ 16,59 Mio. in den Geldbeutel von Warner und natürlich ist auch hier schon das Sequel angekündigt. Angesichts eines Einspiels von $ 165,15 Mio. auch kein Wunder.
Naja und über Avatar muss man eh nicht mehr viel verlieren. Wie schon bei dem Eisbergschiff ist der Hype kaum auszustehen und die Massen rennen weiter ins Kino. Mit $ 50,31 Mio. am vierten Wochenende ist man weiterhin dabei, Rekorde zu knacken und hat zwischenzeitlich $ 430,85 Mio. auf dem Konto.
Dieses Wochenende ist Martin Luther King-Day, also ein 4-Day Weekend und zwei Filme starten komplett neu, während ein ehemaliger Limited-Release den landesweiten Run bekommt. Die Rede ist hier von Peter Jacksons The Lovely Bones, der laut Kritikermeinung kein wirklich großer Wurf ist, aber trotzdem in 2563 Kinos zu sehen sein wird. Bei Lionsgate versucht man es mit einer der vielen unzähligen Jackie Chan-Actionkomödien. The Spy Next Door hat 2924 Kopien an Bord. Der erste größere "Blockbuster" ist Warners The Book of Eli mit Denzel Washington, der in 3111 Lichtspielhäusern zu sehen sein wird.
Donnerstag, Januar 14, 2010
Boardwalk Empire - Teaser
Normalerweise habe ich mit TV-Serien eher weniger am Hut aber wenn Martin Scorsese mit an Bord ist, muss ich einfach hellhörig werden. Dieser hat für HBO den Pilotfilm zur Serie Boardwalk Empire gedreht. Die Serie selbst wird sich dabei um Steve Buscemis Charakter des Nucky Johnson drehen. Hier einmal die kurze Zusammenfassung von /film:
Period-Series, Gangster, Steve Buscemi, Martin Scorsese, HBO, wenn das keine geniale Kombination ist, dann weiß ich auch nicht. Jedenfalls ist inzwischen der erste Teaser von HBO aufgetaucht und er macht auf jeden Fall viel Lust auf mehr:
The whole thing takes place in Atlantic City during Prohibition, and primarily hinges on Steve Buscemi’s character Nucky Johnson. He’s based on a real power figure who reigned over Atlantic City for three decades.
Period-Series, Gangster, Steve Buscemi, Martin Scorsese, HBO, wenn das keine geniale Kombination ist, dann weiß ich auch nicht. Jedenfalls ist inzwischen der erste Teaser von HBO aufgetaucht und er macht auf jeden Fall viel Lust auf mehr:
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