Montag, September 08, 2008

Lord of War

Grob überschlagen drei Jahre ist es her, dass Nicolas Cage in Filmen zu sehen war, die in qualitativer Hinsicht überzeugend waren. Seitdem herrscht Flaute und dies obwohl er schauspielern kann, wie er immer wieder in den passenden Rollen eindrucksvoll bewiesen hat. Auch in Andrew Niccols messerscharfer Satire Lord of War läuft er bisweilen zur Hochform auf. Cage ist Yuri Orlov, ein ukrainischer Immigrant, der früh im Leben erkannt hat, dass kaum etwas elementarer als Gewalt sei und dass jedes Produkt jemanden benötigt, der es vertreibt. Kaltschnäuzig steigt er ins illegale Waffengeschäft ein und nach einigen kleineren Deals innerhalb der Staaten, lockt ihn das Geld auf der internationalen Bühne und spätestens mit dem Fall des eisernen Vorhanges, gehört Orlov zu den Top-Leuten auf dem Gebiet des Waffenhandels. Seine Produkte sind in fast allen Krisenherden im Einsatz und auch privat erlebt er mit seiner großen Liebe Ava schöne Wochen und Monate, bis die Idylle durch den idealistischen Interpolagenten Valentine (Ethan Hawke) und schwierige Kunden in Afrika zerstört wird. Von Beginn an macht Niccol keinen Hehl daraus, welchen Ton er mit seinem Film anschlägt. Wenn Cage in einem Meer von Patronenhülsen süffisant in die Kamera lächelt und von seinem Produkt und der aktuellen Marktlage erzählt, ist dem Zuschauer klar, dass es schwarzhumorig und bissig zur Sache geht. Untermalt von Orlovs Off-Kommentar verfolgt man seinen Lebensweg und bekommt seinen Aufstieg zum Lord of War mit. Unterhaltsam, lustig aber auch erschreckend werden diesen Stationen in Szene gesetzt. Trotz der lockeren Erzählweise behandelt der Film dieses ernste Thema aber genügend respektvoll und zwischen all dem entspannt-coolen Spiel Cages streut Niccol genügend Bilder des Elends und Leids ein, damit der Zuschauer stets daran erinnert wird, auf welchem Terrain man sich die ganze Zeit befindet. Besonders das Ende erscheint dann gleichermaßen bitter wie genial und liefert einen netten kleinen aber durchaus ungewöhnlichen Twist ab, der das Gesamtwerk überaus harmonisch abrundet und der Geschichte von Aufstieg und Fall wesentlich mehr Würze einverleibt. Lord of War: Ein kleiner, gemeiner und höchst unterhaltsamer Film, mit einem tollen Nic Cage. 8,5/10

Freitag, September 05, 2008

Paramounts Centennial Edition

Paramount gehört eigentlich zu den Labels, die sich quasi gar nicht um ihre Katalogtitel gekümmert haben und z.B. die Republic-Titel an Lionsgate abgetreten hat, ohne sich die Rechte zurückzuholen. So ist es jetzt ein wenig überraschend, dass man eine Centennial Edition ins Leben gerufen hat und zu Beginn drei Klassikern eine Generalüberholung spendiert. Ab dem 11.11. gibt es dann Special Editions zu Sabrina, Sunset Boulevard und Roman Holiday. Laut Classicflix.com werden die Filme dann wie folgt ausgestattet sein:

Sabrina (1954)

BONUS FEATURES:

* Audrey Hepburn: Fashion Icon (17:32)
* Sabrina's World (11:25)
* Supporting Sabrina (16:32)
* William Holden: The Paramount Years (29:46)
* Audrey Hepburn: In Her Own Words (11:40)
* Behind the Gates: Camera (5:07)
* Paramount in the '50s (9:32)
* Galleries



Sunset Boulevard (1950)

BONUS FEATURES:

* Commentary by Ed Sikov (author of "On Sunset Boulevard: The Life and Times of Billy Wilder")
* Sunset Boulevard: The Beginning (22:46)
* The Noir Side of Sunset Boulevard by Joseph Wambaugh (14:20)
* Sunset Boulevard Becomes a Classic (14:29)
* Two Sides of Ms. Swanson (10:32)
* Stories of Sunset Boulevard (11:17)
* Mad About the Boy: A Portrait of William Holden (11:15)
* Recording Sunset Boulevard (5:48)
* The City of Sunset Boulevard (5:32)
* Morgue Prologue Script Pages
* Franz Waxman and The Music of Sunset Boulevard (14:25)
* Behind the Gates: The Lot (5:03)
* Hollywood Location Map
* Paramount in the '50s (9:32)
* Edith Head - The Paramount Years Featurette (13:42)
* Original Theatrical Trailer (3:12)
* Galleries




Roman Holiday (1953)


BONUS FEATURES:

* Audrey Hepburn: The Paramount Years (29:54)
* Remembering Audrey (12:11)
* Rome with a Princess (8:56)
* Dalton Trumbo: From A-List to Blacklist (11:54)
* Restoring Roman Holiday (5:53)
* Behind the Gates: Costumes (5:26)
* Paramount in the '50s (9:32)
* Trailers
* Galleries



Man darf gespannt sein, ob auch bisher noch nicht veröffentlichte Titel Teil der Reihe werden.

Award-Season 2008: The Dark Knight

Wenn man vom Filmjahr 2008 spricht, dann spricht man automatisch über The Dark Knight. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, egal welche Filme in diesem Jahr noch in die Kinos kommen werden. Es gab schon lange kein Werk mehr, welches einem Filmjahr solch einen Stempel aufgedrückt hat, wie die Rückkehr des dunklen Ritters. Es begann im Winter mit dem tragischen Tod Heath Ledgers und Gerüchten über seine Rolle als Joker und entwickelte sich spätestens seit diesem Tag an zu einem weltweiten www-Selbstläufer, der sich zu einem riesigen Hype formierte und in diversen neuen Kinorekorden kulminierte. Grund für diesen Erfolg ist nicht nur der Rummel um den Film selbst, sondern auch die filmische Qualität selbst. Ohne diese, wäre die Blase mit Ach und Krach geplatzt aber so lebt sie weiter. Natürlich waren auch die meisten Filmkritiker verzückt von Nolans zweitem Batman-Film und Roger Ebert schrieb in seiner Kritik, dass mit diesem Film eine neue Ära von Comicverfilmungen eingeleutet wurde:
“Batman” isn’t a comic book anymore. Christopher Nolan’s “The Dark Knight” is a haunted film that leaps beyond its origins and becomes an engrossing tragedy. It creates characters we come to care about. That’s because of the performances, because of the direction, because of the writing, and because of the superlative technical quality of the entire production. This film, and to a lesser degree “Iron Man,” redefine the possibilities of the “comic-book movie.”

Und auch die New York Times ist des Lobes angesichts dieser Batman-Adaption:
In its grim intensity, “The Dark Knight” can feel closer to David Fincher’s “Zodiac” than Tim Burton’s playfully gothic “Batman,” which means it’s also closer to Bob Kane’s original comic and Frank Miller’s 1986 reinterpretation. That makes it heavy, at times almost pop-Wagnerian, but Mr. Ledger’s performance and the film’s visual beauty are transporting. (In Imax, it’s even more operatic.) No matter how cynical you feel about Hollywood, it is hard not to fall for a film that makes room for a shot of the Joker leaning out the window of a stolen police car and laughing into the wind, the city’s colored lights gleaming behind him like jewels. He’s just a clown in black velvet, but he’s also some kind of masterpiece.

Kein Wunder also, dass besonders die Fans dieses Werk geradezu als das Beste des Jahres preisen und natürlich spekuliert alle Welt, ob Heath Ledgers atemberaubende Performance auch dementsprechend gewürdigt wird. Schaut man sich einmal realistisch die Chancen in den verschiedenen Kategorien an, kann man sich etwas besser mit all jenen Fragen auseinandersetzen. Beginnend in den technischen Gefilden, sind z.B. bei den visuellen Effekten oder Sound-Editing und -Mixing durchaus Nominierungen drin, da der Film auf optischer und akustischer Sicht überzeugen kann. Beim Schnitt und der Kamera ist es evtl. auch möglich, wenngleich es hier sicherlich kein Muss ist. Interessanter wird es dann beim Drehbuch, würde dann ja auf eine Adaption hinauslaufen, und auch hier denke ich, dass man nicht unbedingt mit einer Nominierung rechnen muss. Anders sieht es bei den Schauspielern aus, wo man zumindest davon ausgehen kann, dass Heath Ledger als Best Supporting Actor eine Nominierung bekommen wird. Evtl. könnte auch Maggie Gyllenhaal in dieser Kategorie durchaus zu den Außenseitern gerechnet werden. Auch Christopher Nolan darf sich zumindest Hoffnungen machen, als Best Director berücksichtigt zu werden, wenngleich ich nicht davon ausgehe, dass The Dark Knight Chancen auf eine Nominierung als Best Motion Picture of the Year hat, denn dies ist er wohl nicht, auch wenn viele Fans etwas Gegenteiliges behaupten. Hier noch einmal die in meinen Augen möglichen Kategorien in der Übersicht.
  • Achievement in visual effects bzw. makeup: Hier dürften Nominierungen sicher sein
  • Achievement in sound editing bzw. mixing: Hier ebenfalls
  • Achievement in film editing: Hier rechne ich eher mit Außenseiterchancen
  • Achievement in cinematography: dito
  • Best supporting actor: Nominierung für Heath Ledger dürfte eine sichere Bank sein
  • Best supporting actrice: Bei Maggie Gyllenhaal möglich aber eher unwahrscheinlich
  • Adapted screenplay: Dürfte auch hier starke Konkurrenz geben, Chance eher gering
  • Achievement in directing: Möglichkeit ist gegeben, aber auch hier gering
  • Best Motion Picture: In meinen Augen aussichtslos; keine Nominierung

Nachfolgend nun noch für diejenigen, die bis heute den Film noch nicht gesehen haben, der Trailer:

Donnerstag, September 04, 2008

US-Boxoffice (29.08 - 31.08/01.09)

Mit dem Boxoffice-Bericht kehrt nun auch das letzte Ur-Standbein des Blogs wieder zurück und fortan wird einmal wöchentlich vom Geschehen an den amerikanischen Kinokassen berichtet. Rückblickend hätte ich mir kein schlechteres Wochenende ausgucken können, um diese Kolumne wiederzubeleben, da die ganzen Sommerhighlights vorbei sind und das Labor-Day-Wochenende, über welches ich dann nachfolgend berichten werde, als miserabel in die Geschichtsbücher eingehen wird, da keiner der Neustarter auch nur irgendetwas reißen konnte. Insgesamt befindet sich das US-Sommereinspiel auf dem Rekordniveau vom letzten Jahr, dank The Dark Knight, der ja noch munter Millionen schäffelt. Die Anordnung richtet sich nach den Zahlen für das normale dreitägige Wochenende, die 4-Day-Zahlen stehen dann in Klammern.

Woody Allen, der anscheinend Gefallen an Europa gefunden hat, ist auf dem zehnten Platz vertreten mit seiner prickelnden Ménage-à-trois Vicky Cristina Barcelona, der trotz 692 Kopien auch dank guter Presse und Mundpropaganda auf $ 2,82 Mio. ($ 3,53 Mio.) gekommen ist. Damit sind $ 13,31 Mio. eingespielt und der Film ist wesentlich erfolgreicher als seine letzten beiden Auskupplungen.

Fröhliche Kiffer in gefährlicher Mission begegnen einem auf Rank neun: Die Jungs vom Pineapple Express sichern sich in der vierten Spielwoche neuerliche $ 3,54 Mio. ($ 4,45 Mio.) und haben schon $ 80,83 Mio. für neuen Stoff gebunkert. Mission erfüllt.

Auf Wolke sieben tanzen dagegen die Herren und Damen aus Mamma Mia!, die sich schon seit sieben Wochen in den Top 10 festgesetzt haben und wohl auch aufgrund des weiblichen Publikums weiterhin für $ 4,21 Mio. ($ 5,42 Mio.) gut sind. Dadurch sind $ 132,51 Mio. in den USA eingefahren und inkl. des internationalen Einspiels $ 339,61 Mio. Passt scho', sagt der Bayer dann.

Ein Silberstreif am Horizont, zumindest von dem Einspielergebnis her, denn Disaster Movie, ein weiteres Abfallprodukt der Spoof-Welle, konnte am Startwochenende gerade einmal auf $ 5,84 Mio. ($ 6,95 Mio.) einspielen und man kann nur hoffen, dass das Publikum kapiert, dass solcher Schund nichts im Kino zu suchen hat. Leider wird das Ganze wohl dann doch mit DVDs Gewinn abwerfen, bei gut $ 20 Mio. Produktionskosten.

Wirklich erfolgreich ist aber auch der Actionklopper Death Race nicht wirklich, der im Mittelfeld rumkrebst und nach zwei Wochen mit $ 6,30 Mio. ($ 7,89 Mio.) abgespeist wird und mit 24,74 Mio. zufrieden sein muss. Paule Anderson, also der mit den eher schlechten Filmen, hat hier kein Boxofficeglück.

Ein Indie auf Platz 5 und hier ist nicht der peitschenschwingende Rentner gemeint, sondern der Thriller Traitor mit Don Cheedle. Ganz gute Kritiken hat er bekommen und das scheint sich ein wenig auszuzahlen, so wandern $ 7,87 Mio. ($ 10,01 Mio.) aufs Konto.

Hübsche Häschen gibt's nicht nur in der Playboy-Villa sondern auch am College-Campus: Zumindest in The House Bunny, der trotz 08/15-Cinderellastory neuerliche $ 8,32 Mio. ($ 10,18 Mio.) eingespielt hat und damit auf einen Zwischenstand von $ 29,73 Mio. kommt. Die Gewinnzone ist damit in Sichtweite.

Da ist er: Der Film des Sommers und von den Zahlen her natürlich auch der Film des Jahres. Seit sieben Wochen in den Top 3 und einfach nicht todzukriegen: The Dark Knight. Noch immer zieht der Film ausreichend Zuschauer an, um $ 8,62 Mio. ($ 11,13 Mio.) umsetzen zu können und die ominöse $ 500 Mio.-Hürde ist damit auch genommen. Aktuell steht man bei $ 504,80 Mio. und am Ende wird es dann auf $ 520-530 Mio. hinauslaufen. Eindrucksvoll!

Jenes Adjektiv wird man bei Babylon A.D. ganz sicher nicht verwenden, denn der Film, der im Vorfeld schon vom Studio und Regisseur niedergemacht wurde (sic), konnte sich nur $ 9,48 Mio. ($ 11,54 Mio.) sichern, was angesichts eines Budgets von $ 70 Mio. nicht gerade löblich ist.

Alte und neue Nummer eins ist damit Tropic Thunder, der sicherlich auch enttäuschend gestartet ist, jetzt aber einen langen Atem zeigt und sich mit $ 11,52 Mio. ($ 14,60 Mio.) entspannt dem kommendem Wochenende zuwenden kann. Damit sind $ 86,94 Mio. eingefahren aber noch immer liegt ein langer Weg vor ihnen, um Gewinne verbuchen zu können.

Für das kommende Wochenende steht dann auch nur ein einziger Film an, der wirkliches Potential hat, in die Top 10 einzusteigen. Dabei handelt es sich um das US-Remake von Bangkok Dangerous mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Gut 2500+ Kopien sind angedacht.

Mittwoch, September 03, 2008

Zack and Miri Make a Porno - Red Band Trailer



Nachfolgend der Red Band-Trailer zu Kevin Smiths kommendem Film, der durch eine Ratingodyssee schon längst zu Berühmtheit gelangt ist und final nun doch mit einem R ungekürzt in die Kinos kommen soll.

Klick mich!

Dienstag, September 02, 2008

Almodovars nächster wird Noir


Pedro Almodovar has wooed Sony Pictures Classics to "Broken Embraces," the helmer’s latest collaboration with "Volver" thesp Penelope Cruz. Almodovar scripted.

SPC has taken North American rights.

Pic, which also stars Almodovar vets Lluis Homar and Blanca Portillo, is being shot in the style of 1950s American film noir. Almodovar is lensing on location in Madrid and the Canary Islands.

The plot involves a four-person love story and "touches on many genres," including thriller, according to the director.

Pic will be the 10th Almodovar film from Sony’s specialty arm.

"Embraces" is produced by Almodovar’s brother Agustin. Filmmaker has called the movie "the most novel-like story I have written to date" and says its shadowy look was partly inspired by a series of migraines that rendered him ultra-sensitive to bright lights.

Universal Pictures is a financial partner on the film.

Quelle: Variety

Schon vor einiger Zeit machte ja die Meldung die Runde, dass Almodovar ein Neo-Noir-Projekt in der Mache hätte und jetzt ist endlich die Bestätigung da, dass dies sein nächster Film werden wird. In meinen Augen eine ausgezeichnete Entscheidung. Interessant ist die Aussage in the style of 1950s American film noir, was eventuell bedeuten kann, dass er sogar in schwarzweiß drehen wird. Man darf gespannt sein auf die ersten Bilder.

Sonntag, August 31, 2008

Tote pflastern seinen Weg

Auch wenn der deutsche Titel dieses Poliziottos an Sergio Corbuccis grandiosen Italo-Western erinnert, gibt es auf inhaltlicher Seite jedoch keine Übereinstimmungen. Auch auf qualitativer Seite kommt der Actionfilm vom Mondo-Vater Franco Prosperi nicht an seinen Namensvetter heran, bietet aber nichtsdestotrotz gute Unterhaltung für den geneigten Fan. Das liegt vor allem an einer knackigen, wenngleich wenig revolutionären Story, rund um einen jungen Polizisten, gespielt von Ray Lovelock, dessen Mutter von Gangstern zum Krüppel geschossen wurde. Hasserfüllt scheint er genau der richtige Mann für einen waghalsigen Undercoverjob zu sein. So fingiert man einen Überfall und Massimo, so der Name des Protagonisten, fährt in den Knast ein. Dort schließt er sich einer lokalen Unterweltgröße an, mit der er auch ausbricht und fortan einige Jobs für ihn erledigt. Wie es natürlich kommen muss bei solch Undercoverfilmen. Irgendwann weiß weder Gut noch Böse auf welcher Seite denn der gute Mensch nun wirklich ist und es kommt, wie es kommen muss: Es endet mit einem Blutbad. Eins muss man Prosperi lassen. Er weiß, wie man solche eine Geschichte knackig inszenieren kann und so bietet der Film wenig inhaltlichen Leerlauf und recht viel Actionszenen, inkl. halsbrecherischer Verfolgungsjagden durch italienische Städte und blutige Shootouts. Leider kommt bei dem Gezeigten nicht so viel Atmosphäre auf wie gewünscht und so gibt es durchaus Passagen, wo das Ganze etwas vor sich hin plätschert. Darüber hinaus ergeben sich besonders mit dem Auftauchen Elke Sommers Charakter ein paar unschöne Ungereimtheiten, die dem Film auf rationaler Ebene entgegensprechen. Die kompletten Abläufe, wie auch die Liebesbeziehung zwischen den beiden, wirken allein aufgrund der zeitlichen Zusammenhänge sehr gestellt und besonders für das eigentliche Ende liegt keine rechte Motivation vor, sofern es kein Versuch Prosperis ist, das Ganze mit einem Twist enden zu lassen. Alles in allem bleibt so ein netter Poliziotto über, der Fans und Liebhaber des italienischen Kinos ansprechen und zufriedenstellen dürfte. 06/10

Freitag, August 29, 2008

Ti Lung - Das blutige Schwert der Rache

Erneut darf man sich, angesichts der Kreativität des Verleihs, über einen deutschen Kinotitel wundern. Da wird der Film Ti Lung - Das blutige Schwert der Rache lautmalerisch angekündigt und im Nachhinein fragt man sich, wo denn überhaupt das Rachemotiv geblieben ist? Vielleicht hat man es in der Post-Produktion vergessen. Abgesehen von dieser Nichtigkeit, haben die Shaw Brothers hier einen actiongeladenen aber dann doch auch recht mittelmäßigen Film abgeliefert, der Eastern-Fans verzücken wird aber wahrlich nicht als Aushängeschild des Genres fungiert. Erzählt wird die Geschichte eines Namenlosen, der als kleines Kind ein Schwert-Duell um den Titel König der Schwerter gesehen hat, welches ihn seither verfolgt. Sein Ziel ist klar: Er will König der Schwerter werden und hat dafür jahrelang hart trainiert und ist durchs Land gestrichen, um andere namhafte Schwertkämpfer zu schlagen. Kurz vor seinem großen Duell verliebt er sich jedoch in ein hübsches Mädchen und es scheint, als wenn ihm diese Liaison zum Verhängnis werden wird. Dies ist dann auch im Großen und Ganzen die komplette Story des Filmes, der, wenn man gemein ist, eigentlich auch mit einer Laufzeit von einer knappen Stunde ausgekommen wäre. Dies liegt daran, dass die eigentlichen Plotelemente so dünn gesät sind, dass der Mittelteil des Filmes fast ausschließlich von Kampfszenen ausgefüllt wird. Für den Fan ist jenes sicherlich eine Augenweide, sieht man doch Martial Arts-Kunst in Reinkultur, doch der wenig Interessierte könnte schnell gelangweilt werden. Einzig zum Ende nimmt man inhaltlich wieder etwas Fahrt auf, um das Ganze dann typisch asiatisch überdramatisch zu inszenieren. Eine gewisse Klischeehaftigkeit lässt sich so nicht absprechen und es ist sicherliche keine kühne Aussage, wenn man behauptet, dass der Film seine Stärken eindeutig auf der Action- denn auf der Storyseite hat. So macht es schon mehr Spaß Ti Lung zu beobachten, wie er ganze Gegnerscharen mit seinem Schwert in Schach hält und in Jenseits zu befördern. Selbst ein wenig nudity lässt der Film zu, der sich final als ganz vergnüglich präsentiert, ohne wirklichen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. 06/10

Donnerstag, August 28, 2008

Gregory Peck von Universal - (Halb)neue Box



Aktuell sind die US-Labels fleißig dabei, weitere DVD-Ankündigungen zu veröffentlichen und auch bei Universal tut sich etwas. So hat man auch hier für den November ein weiteres Set angekündigt, genauer gesagt eine The Gregory Peck Film Collection, welche ab dem 04.11 im Handel erhältlich sein wird und mit sechs Filmen aufwartet. Bei genauer Betrachtung kommt jedoch ein klein wenig Ernüchterung auf, wenn sich die Zusammenstellung der Titel näher anschaut:
So handelt es sich bei To Kill a Mockingbird und Cape Fear um simple Verwertungen der bereits erhältlichen Special Edition bzw. der Single-Disc Edition, sodass unterm Strich nur vier Filme - auf die USA bezogen - neu auf DVD sind. Es hat aktuell auch ganz den Anschein, dass es diese Titel nicht einzeln geben wird.

George Clooney geht in die Luft!?


George Clooney is in talks to star in "Up in the Air," an adaptation of the Walter Kirn novel that Jason Reitman adapted and will direct for DreamWorks.

Clooney will play an unapologetic corporate downsizer whose untethered life is consumed by collecting air miles.

The project is set up at the Montecito Picture Co., which has its first-look deal with DreamWorks.

Producers are Ivan Reitman, Tom Pollock, Joe Medjuck and Jeff Clifford for Montecito and Hard C’s Daniel Dubiecki and Jason Reitman. Ted Griffin will also be involved in a producing capacity.

Kirn’s novel was previously set up at Fox 2000 and Jay Roach’s Everyman Pictures.

Montecito has controlled the book since 2004, when it was bought and packaged with a spec script by "The Longest Yard" scribe Sheldon Turner, with Griffin producing.

Reitman had separately been infatuated with the book and came into Montecito with 30 pages that showed how he saw the film. He has been writing it on and off for five years, putting it down when he read Diablo Cody’s "Juno" script. Reitman returned to the project in the spring (Daily Variety, May 15). He completed the script weeks ago and just showed it to Clooney.

Reitman and Dubiecki just completed producing the Karyn Kusama-directed Cody-scripted cheerleader-from-hell comic thriller "Jennifer’s Body" for Fox Atomic. Reitman hopes for "Up in the Air" to be his directorial followup to "Juno."

Clooney will next be seen in "Burn After Reading" and is voicing the title character in "The Fantastic Mr. Fox," Wes Anderson’s animated adaptation of the Roald Dahl novel.
Quelle: Variety

Um es knapp zu formulieren: Sollte Clooney die Rolle annehmen, würde ein ausgezeichnetes Duo entstehen, denn Jason Reitmann kann man ohne Übertreibung als das Comedytalent Hollywoods schlechthin titulieren und auch diese Geschichte klingt wie geschaffen für Reitmanns spezifischen Mix aus Humor und Drama.

Mittwoch, August 27, 2008

Award-Season 2008: Wall-E



Ich hatte es ja schon vor ein paar Wochen angekündigt und jetzt wird es in die Tat umgesetzt. Wall-E ist der erste Film, der im Vorgriff auf die Award-Season 2008, etwas genauer vorgestellt wird und bei dem einige Prognosen zu etwaigen Filmpreischancen aufgestellt werden. Zunächst jedoch einmal die pure Synopsis der Geschichte, wie sie auf Kino.de zu finden ist:

Wall-E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall-E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt. Der schüchterne Blechkerl verliebt sich sofort in sie.

In den USA rangiert Wall-E in vielen Kritikerlisten aktuell auf dem ersten Platz, noch vor Nolans The Dark Knight und besonders die ersten 45-60 Minuten soll zum Genialsten gehören, was man seit langem im Kino gesehen hat. So beschreibt die New York Times in ihrer Kritik dies wie folgt:
The first 40 minutes or so of “Wall-E” — in which barely any dialogue is spoken, and almost no human figures appear on screen — is a cinematic poem of such wit and beauty that its darker implications may take a while to sink in.

Und die L.A. Times fügt an:
Daring and traditional, groundbreaking and familiar, apocalyptic and sentimental, "Wall-E" gains strength from embracing contradictions that would destroy other films. Directed by Pixar stalwart Andrew Stanton, who co-wrote and directed the Oscar-winning "Finding Nemo," "Wall-E" is the latest Pixar film to manage what's become next door to impossible for anyone else: appealing to the broadest possible audience without insulting anyone's intelligence.
Es scheint also nicht weiter verwunderlich, dass hier wieder etwas Großes aus dem Hause Pixar geschaffen wurde aber wie wird das honoriert werden?
Eine Kategorie dürfte ohne Probleme gewonnen werden, denn auf die hat man quasi ein Abonnement: Best Animated Feature. Zwar gibt es mit Kung Fu Panda Konkurrenz, die finanziell durchaus ebenbürtig war in diesem Jahr aber es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn hier Pixar ausgebotet werden würde.
Auch bei den technischen Kategorien könnte es ein paar Nominierungen geben. Als Fast-Stummfilm, wo die Soundeffekte und die Musik eine tragende Rolle haben, könnte es also in der Hinsicht auch ganz gut aussehen: Sound Mixing oder Sound Editing z.B. bei den Academy Awards.
Interessanter wird es dann schon bei den potenteren Kategorien und hier ist es aktuell noch recht fraglich aber nicht komplett unwahrscheinlich, dass sogar Nominierungen für das Drehbuch herausspringen könnten. Sollte man sogar ganz kühn sein, evtl. sogar als Best Picture. Es wäre zumindest ein großerer Schritt für die Animationsfilme und ihre Macher.
Hier noch einmal die Chancen zusammengefasst:
  • Animated Feature Film: Zu 90% sicher, dass hier ein Sieg geholt wird
  • Sound Mixing, Sound Editing, Score: Nominierungen wahrscheinlich
  • Writing: Auch hier könnte eine Nominierung nicht zu utopisch sein
  • Best Picture: Eine hauchdünne Chance

Abschließend noch ein Teaser-Trailer von dem kleinen Kerl, um die Wartezeit bist zum Deutschlandstart Ende September zu überbrücken:

Dienstag, August 26, 2008

Sony Pictures entdeckt die Katalogtitel...



Lange Jahre gehörte Sony Pictures, zusammen mit Paramount, zu jenen US-Studios, die sich um ihrere Katalogtitel nahezu gar nicht gekümmert haben, was angesichts der Tatsache, dass Sony die Kontrolle über alle Columbia-Titel hat, mehr als schwach war. Doch nun scheint es zu einem Gesinnungswandel gekommen zu sein, denn neue Gesichter sind inzwischen für die Heimkinosparte verantwortlich und man hat begonnen, tief in den Archiven zu graben und es scheint, als wenn Sony langsam aber stetig damit startet, die alten Schinken zu entstauben und auf die Menschheit loszulassen.
Nachdem die Martini Movies zu den ersten Ankündigungen dieser kleinen Revolution gehörten, macht man nun mit einem durchaus interessanten Western-Set weiter, welches mit höchst interessanten Extras aufwarten wird.
Zunächst jedoch zu den "langweiligen" Eckdaten: Ab dem 04. November diesen Jahres wird das sog. The Budd Boetticher Box Set käuflich zu erwerben sein und mit folgenden fünf Filmen aufwarten:

Folgende Extras wurden inzwischen angekündigt und machen das Set noch viel interessanter:
  • Audio Commentary with Film Historian Jeanine Basinger
  • Audio Commentary with Film Historian Jeremy Arnold
  • Audio Commentary with Taylor Hackford
  • Clint Eastwood on "Comanche Station" TBD
  • Martin Scorsese on "The Tall T"
  • Taylor Hackford on "Buchanan Rides Alone"
  • Taylor Hackford on "Decision at Sundown"
  • Martin Scorsese on "Ride Lonesome"
  • "Budd Boetticher: A Man Can Do That" Documentary
Man darf gespannt sein, welche Highlights aus dem Hause Sony in den nächsten Monaten und Jahren noch aus den Archiven auf DVD gebannt werden.

Freitag, August 22, 2008

Wochenendurlaub - so in der Art

Wie man in der Überschrift schon lesen kann, werde ich über das Wochenede nicht dazu kommen, etwas zu bloggen und insofern wird man ab Montag hier wieder etwas Neues lesen können. Haltet bis dahin die Ohren steif.

Dienstag, August 19, 2008

Poltergeist Remake - Wie überflüssig


MGM has scared up the scripting team of Stiles White and Juliet Snowden ("Boogeyman") to pen its remake of "Poltergeist."

Studio's seeking a director for the project.

The iconic 1982 horror pic, based on a script by Steven Spielberg, Michael Grais and Mark Victor, was directed by Tobe Hooper and starred JoBeth Williams and Craig T. Nelson. It spawned two sequels, released in 1986 and 1988.

White and Snowden are specialists in horror projects. They co-wrote "Knowing," starring Nicolas Cage and directed by Alex Proyas, for Summit, "The Birds" for Universal and recently completed "A Good and Happy Child" for Paramount Vantage.
Quelle: Variety

Abgesehen von der Tatsache, dass ein Poltergeist-Remake an sich schon eine äußerst dämliche Idee ist, lässt einem nun diese Meldung das Blut in den Adern gefrieren angesichts der Leute, die für das Drehbuch verantwortlich sind. Leute, die Boogeyman (2005) zu verantworten haben, werden auch diesen Film sicherlich schon von Anfang an zum Scheitern bringen. Dazu auch noch die Finger beim Birds-Remake im Spiel. Das macht keinen Spaß.

The Coen Brothers - News zu nächstem Projekt


The Coen brothers have tapped a pair of relative unknowns to star in their next pic, "A Serious Man."

Michael Stuhlbarg, a Tony-nominated actor with little experience in front of the cameras, and Richard Kind, a character actor best known for his role on ABC's "Spin City," will star as brothers in the period black comedy.

Set in 1967, story centers on Larry Gopnik (Stuhlbarg), a Midwestern professor whose life begins to unravel when his wife sets out to leave him and his socially inept brother (Kind) won't move out of the house.

Shooting is set to start at the beginning of next month in Minneapolis.

Working Title is producing, and Focus Features will distribute.

Joel and Ethan Coen, whose George Clooney-Brad Pitt starrer "Burn After Reading" will open next month, penned the screenplay for "A Serious Man" and are sharing producing duties. Working Title's Tim Bevan and Eric Fellner exec produce.

Stuhlbarg, who has made guest appearances on "Law & Order" and "Studio 60 on the Sunset Strip," was nominated for a Tony for his role in "The Pillowman" and starred in the title role of this summer's Shakespeare in the Park production of "Hamlet."

He is repped by manager Lisa Loosemoore.

Kind's credits include "For Your Consideration," "The Station Agent" and "Confessions of a Dangerous Mind" and the TV series "Mad About You."

He is repped by Innovative Artists and manager Arlene Forster.
Quelle: Variety

Nach Burn After Reading also das nächste Projekt mit komödiantischen Zügen und eine Rückkehr auf das ernste Parkett scheint erstmal verschoben worden. Die Tatsache, dass relativ unbekannte Schauspieler gecastet wurden, macht die ganze Sache natürlich interessanter aber auch unberechenbarer. In knapp einem Jahr wird man dann wohl mehr wissen, wenn der Film in die Kinos kommen wird.

Sonntag, August 17, 2008

The Eye (2002)

Es gruselt stark in asiatischen Landen. Ein Trend, der spätestens seit Ringu, jedem Filmfreund aufgefallen ist und sei es auch nur aufgrund diverser US-Remakes. Hier nun aber ein echtes Original von den Pang-Brothers, die gemeinhin einen ganz guten Ruf ha(tt/b)en. Die Story in The Eye, der ja mit Jessica Alba auch eine US-Adaption erhalten hat, ist jedenfalls schon einmal recht interessant. Da bekommt eine Blinde eine Hornhauttransplantation, doch inklusive des neugewonnen Augenlichts bekommt sie auch gleich noch die Fähigkeit spendiert, Tote Menschen zu sehen. Nicht verwunderlich, dass ihr weder die Familie noch Ärzte zu Beginn glauben, bis sie schließlich in einem Psychiater, dessen Aufgabe es eigentlich ist, sie mit dem Sehen vertraut zu machen, Unterstützung findet und man sich gemeinsam auf die Suche nach dem Grund dieser Fähigkeiten macht. Ich kann mir ja nicht ganz helfen aber während des ganzen Guckes drängten sich mir immer wieder Parallelen zu The Sixth Sense auf, denn diese Problematik mit den Toten Menschen, die sie sehen kann und die teilweise noch Dinge zu erledigen haben bzw. nicht ihren Frieden finden konnten, kommt doch recht bekannt daher. Im Grunde ist dies auch nicht weiter schlimm, bietet der Film wenigstens noch einen ganz netten Twist, bevor es zur Auflösung der Geschehnisse kommt, was dann auch ganz kreativ von der Hand ging. Für die Inszenierung jedoch gibt es nicht nur lobende Worte. Man merkt leider, dass sich die Geschichte recht schleppend entwickelt und überaus ruhig erzählt wurde. Leider hat man es hier in meinen Augen versäumt, eine solche Grundatmosphäre zu schaffen, die den Film in diesen Dürreperioden stützt, denn das Gezeigte wirkt dadurch bisweilen recht zäh und die Gruselszenen leider mehr nach Schema F. Auch die eingestreuten Flashbacks und Visionen sind in ihrer Darstellung über das Ziel hinausgeschossen und wirken eher prätentiös und gewollt arty als zweckmäßig. Im Grunde bekommt man hier zwar ein ordentliches Thrillergericht nach Hausmannskost serviert, welches jedoch nicht die Klasse der gehobenen Filmkunst hat - das Remake aber wohl auch nicht. 06/10

Was ist im Herbst zu erwarten?

Nachdem die Wiederbelebung des Blogs doch recht erfolgreich gelungen ist, plant man natürlich für die Zukunft und so bietet der Herbst dann auch Platz für einige Neuerungen. Beibehalten wird natürlich das Herzstück, spricht die Kurkommentare von gesehenen Filmen, und auch die Film- und DVD-News werden weiterverfolgt. Hier werde ich versuchen, auch nach Semesterbeginn mindestens einen 2-Tages-Rhythmus einzuhalten, damit man im Blog regelmäßig etwas Interessantes zu lesen findet.
Aktuell bin ich am Überlegen, ob ich die Boxoffice-Berichte wieder einführe. Ich plane jedoch auch ein paar Neuerungen für den Herbst.

Da mit Tropic Thunder an diesem Wochenende der US-Kinosommer seinen letzten potentiellen Hit erlebt hat, beginnt nun langsam aber stetig die sogenannte Award-Season und die Studios lassen all jene Filme los, die in irgendeiner Art und Weise Chancen auf Filmpreise haben oder sich besonders an ein älteres, intellektuelleres Publikum wenden. Ich möchte nun über diese Filme berichten, sie ein wenig vorstellen, über die Macher reden, immer dann, wenn sie in den USA anlaufen und ein paar Prognosen abgeben, ob und für welche Filmpreise sie in Betracht kommen könnten. Natürlich wird auch ein kleiner Kritik-Querschnitt dargestellt werden. Speziell zu den Golden Globes und den Academy Awards, wird es dann wieder Extra-Eintragungen geben. Ich hoffe, dass diese Sparte ein paar interessierte Leser finden wird und Mancheiner auch ein paar Filmtipps mit auf den Weg bekommen wird.

Samstag, August 16, 2008

Righteous Kill - Red Band Trailer



Auch wenn ich aktuell, aufgrund von Diablo 2-Zocken und Olympia nicht wirklich dazu komme, Filme zu schauen bzw. diese dann auch im Blog zu besprechen, möchte ich euch wenigstens mit Film-News und Trailern versorgen und habe hier den Red Band-Trailer zu Righteous Kill. Bis auf ein paar bösen F-Wörtern ist aber nicht so viel R-würdiges zu sehen und so ganz bin ich ja noch immer nicht von dem Projekt überzeugt. Die Kombination ist zwar großartig aber das Ganze sieht aber trotzdem zu ordinär aus.

Donnerstag, August 14, 2008

Body of Lies - Neuer Trailer

Nachfolgend nun der neue Trailer zu Ridley Scott's kommendem Actionthriller Body of Lies, der mit Leonardo DiCaprio und - wie sollte es auch anders sein - Russell Crowe äußerst stark besetzt ist und hoffentlich, nach dem doch ein wenig enttäuschenden American Gangster, wieder ein starker Scott-Film wird. Der Trailer macht jedenfalls Lust auf mehr:

Dienstag, August 12, 2008

Kurioses aus Hollywood - Jolie als Spionin

"Edwin A. Salt" is about to undergo a gender change.

Once expected to star Tom Cruise, the Columbia Pictures espionage thriller will be redrafted by screenwriter Kurt Wimmer as a star vehicle for Angelina Jolie. Philip Noyce remains attached as director and Lorenzo di Bonaventura and Sunil Perkash are producing.

Jolie is close to a deal to play the title character, a CIA officer who's accused by a defector of being a Russian sleeper spy and must elude capture long enough to establish her innocence.

Cruise had long flirted with the project, but that ended recently. The well-regarded script had several male movie stars circling.

Jolie took a liking to it, prompting the studio's decision to rewrite it. Sources said the project won't require that much of an overhaul to suit her.

After Universal beefed up Jolie's role in "Wanted" and then marketed the action film squarely on Jolie's shoulders and watched it gross $132 million domestically, Jolie reestablished, in the wake of "Mr. & Mrs. Smith," that she is the rare female who is viable in the action genre, which has been almost the exclusive domain of men.

"Edwin A. Salt" will undergo a title change, and if everything falls into place, the film shapes up as a return vehicle for Jolie, who recently gave birth to twins. Another candidate for her return is the Lionsgate drama "Atlas Shrugged," which has been adapted by Randall Wallace from the Ayn Rand novel.

Jolie, who also provided a lead voice in the DreamWorks Animation hit "Kung Fu Panda," drew strong notices at the Cannes Film Festival for her starring role in the Clint Eastwood-directed drama "Changeling" for Imagine and Universal. That film opens in late October.

Jolie is managed by Media Talent's Geyer Kosinski.
Quelle: Variety

Tom Cruise scheint niemand mehr zu mögen in Tinseltown, anders ist der Move nicht zu deuten, dass Columbia das komplette Projekt umwirft, um daraus ein Vehikel für Angelina Jolie zu machen. Auf der anderen Seite ist es natürlich ein interessanter Move, einen Spionagefilm zu sehen, der, abgesehen von Mata Hari, einen weiblichen Helden hat. Mit Kurt Wimmer hat man ja auch einen ganz ordentlichen Drehbuchautor, abgesehen mal von ein paar Ausrutschern.